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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
24
Fresh Fruit For Rotting Vegetables
Format: MP3-Download|Ändern
Preis:9,99 €


am 17. Oktober 2010
Habe nach über 20 Jahren das Album eingelegt und war wieder überwältigt. Welche Macht kann Musik ausüben. Die Dead Kennedys haben mir in den frühen 80 er Jahren die Welt erklärt. Musikalisch war ich eigentlich eher dem Metal zugetan, aber leider kommen bei diesem Genre die Lyriks oft zu kurz. Beim Punk a la Pistols Clash und natürlich bei den Ramones war mir zuviel klischeehafter Rock'n'Roll im Spiel und alles in allem klingen die Riffs von jenen Bands wie Kennedys bei 16 RPM. Dieses Album hat alles; schnelle und noch melodiösche Gitarrenriffs; einen treibenden, aber noch groovenden Rhythmus und wirklich zu Ende gedachte Lyriks, für die man des Verständnisses wegen nicht das Booklet bemühen muss, das Ohr reicht da noch. Biafras Gesang ist aggressiv und einfach, aber nicht stümperhaft. In meiner CD- Sammlung steht diese Album( neben allen anderen Studio- Alben der DK) auf dem Ehrenplatz.
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am 10. Juli 2015
Kannte die CD von früher und wollte meinem Sohn mal "meine" Musik zeigen... Jello Biafra ist nach meinem Empfinden der absolute König der Wortwahl, zusammen mit dem schnörkellosen Beat besonders bei allgemeiner Gesellschaftsfrustration die passende Musik für laut im Auto
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am 4. Juli 2014
Das Beste was an Punkmusik gemacht worden ist. Schnell, hart, gute und intelligente Texte....Ein Muss für jeden der Punkmusik mit Köpfchen mag.
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am 7. Februar 2003
"Kill Your Idols - before they make idiots out of themselves", lautete die Überschrift des amerikanischen Szene-Magazins Punk Planet vor einiger Zeit, als die gerichtliche Auseinandersetzung zwischen Jello Biafra und den übrigen Mitgliedern der Dead Kennedys bevorstand. Die Frist ist inzwischen abgelaufen, Jello Biafra hat sich zum Idioten gemacht, ebenso wie übrigens die anderen drei Mitglieder der Band, er hat prozessiert und er hat verloren, doch etwas Gutes hat die Sache: Alle CDs der Band werden nun wiederveröffentlicht. Und damit auch Fresh Fruit For The Rotting Vegetables, die bedeutendste Scheibe der Dead Kennedys.
Hier finden sich unter anderem "California über alles" oder "Holiday in Cambodia", zwei der wichtigsten Tracks der Gruppe, und natürlich "Kill the Poor", auf dem über die amerikanische Oberschicht gesungen wird, die sich einen Spaß daraus macht, die sozialen Probleme auf ihre eigene, sehr direkte Art zu lösen. Ihre abenteuerlich-kritischen Lyrics sprühen vor Zynismus, Ironie und Humor und sind selbst nach heutigen Maßstäben ausgesprochen provokativ. Auch musikalisch setzen die Dead Kennedys wichtige Akzente: Die Songs werden zwar kurz und bündig runtergehackt, bieten aber mehr als ein schlichtes Drei-Akkorde-Menü. Stets lassen sie eine Menge Spielraum für Details, um das spielerische Potenzial der Band hervorzuheben.
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am 22. März 2017
Geile Scheibe, schnelle Version von "California über alles"... Muss man haben wenn man auf Punk abfährt, Geiles "VIVA Las Vegas" Cover
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am 19. April 2006
Für den Punk das, was Black Sabbath's "Paranoid" für den Metal war: Sicher nicht das erfolgreichste und vielleicht gibt es besseres, aber ein defintives, vielseitiges must-have mit Ecken und Kanten. Die Covergestaltung passt ganz gut zur Gruppe.

Songtechnische Ausfälle verzeichnet die CD keine. Wer auf aggressive Töne steht, der wird bei "Holiday in Cambodia", "Kill the poor" oder dem göttlichen "Chemical warfare" (ungleich dem gleichnamigen Slayer-Song) fündig. Mein persönliches Highlight ist aber "California über alles". Mit dem lässig-launigen "Viva Las Vegas" endet dann das beste Punkalbum aller Zeiten.

Der Gesang von Jello Biafra ist natürlich gewöhnungsbedürftig, zumal er sich mehr von Song zu Song beißt und kläfft, als großartige Gesangslinien anzustimmen. Das verleiht der Gruppe einen hohen Wiedererkennungswert, ist aber nicht jedermanns Sache. Wer mit Punk eher die Hosen oder Bad Religion mit stadionmäßigen Backgroundchören verbindet, kann hier seine Schwierigkeiten haben.

Sicherlich gibt es innovativere Gitarrenarbeit und stärkere Sänger, so dass die Höchstwertung ausbleiben müsste. Aber: Der Reiz der Platte liegt aber im einzigartigen Sound, der Aggressivität und den teils recht makabren, provokanten Texten.

Ob man mit den Botschaften übereinstimmt, bleibt jedem selber überlassen. Wer einen mitreißenden Klassiker sucht, dem sei die Platte wärmstens empfohlen.
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am 5. Januar 2017
Ach, die frühen 80iger - ein Meilenstein war das Debut der göttlichen Dead Kennedys mit dem Genie Jello Biafra - heute noch gültig und unerreicht - toller Punk, sozialkritisch, aggressiv und hart, allein der Basssound verdient eine 10....
I love it!!!!!!!
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am 14. November 2005
Dieses Album ist nicht nur ein absoluter Klassiker, der mithalf, dem politischen engagierten Hardcore-Punk Gesicht und Richtung zu geben und deshalb in keiner wohlsortierten Punk-Plattensammlung fehlen sollte. Sie ist auch ein Denkzettel für die heutige, von MTV großgezogene Punk-Generation, der so ziemlich alles fehlt, was diese Scheibe so einzigartig macht. Klar gibt's auch heute gute Bands mit guten Texten, aber wo ist eine so erfrischend-geniale Polithymne wie "California über alles"? Oder wo der sarkastische Humor von "Holiday in Cambodia", meines Erachtens eines der besten Punkstücke das je geschrieben wurde?
Die Stimme von Jello Biafra ist mit seiner Rotzigkeit und der in seinen Worten mitschwingenden Verachtung sowieso mehr Punk als zehn zurechtgestylte MTV-Plastikpunks. Die Band spielt druckvoll und mit einer fantastischen Energie und das Songwriting ist durchgehend gut und verharrt nicht nur in einem Tempo.
Fazit: Perfekte Punk-Scheibe, wer sie nicht hat, hat was verpasst und darf nachrüsten. Wer sie gar nicht kennt, geht erstmal ins Eck und schämt sich.
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am 5. August 2003
Eindeutig die beste Veröffentlichung der Band. Meiner Meinung nach war keine andere Band so gesellschaftskritisch und provokativ, wie Dead Kennedys. Allein der Name ist schon eine Provokation! Aber wenden wir uns der Musik zu. Musikalisch betrachtet spielten Dead Kennedys als eine der ersten Bands eine neue, heftigere Variante des Punks, die später Hardcore genannt wurde. Was die Songs angeht, sind sie allererste Sahne. Hört euch den Opener Kill the poor, die Bandklassiker wie California über alles und Holiday in Combodia und Ihr versteht, was ich meine! Diese Veröffentlichung ist nicht nur für Punkfreaks interessant, sondern auch für dienigen, die die politische Lage unabhängig betrachten und sehen können, dass nichts sich im Grunde genommen seit 20 Jahren geändert hat. Deshalb sind Dead Kennedys heute noch aktuell.
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am 15. Dezember 2002
Schock, Empörung, Abscheu und Entrüstung - eher mehr als weniger davon bekamen die Dead Kennedys zu spüren, als ihre Gegner nicht mehr aufhören wollten, sich über die Geschmacklosgkeit ihres Namens zu ereifern (und die Rezensenten diesen Umstand in jeder - natürlich auch dieser - Rezension erwähnten). Wahrscheinlich hätten sie auch eine Hörkassette der Gedichte Ezra Pounds aufnehmen können, das Echo wäre dasselbe gewesen.
Wie bei allen Gegenentwürfen und Gegenkonzeptionen spielt auch bei den Dead Kenneyds die spezielle Form der hypertrophen Semantik eine ausschlaggebende Rolle. Dementsprechend überzogen erscheint die Kandidatur Jerry Browns für den kalifornischen Gouverneursposten im Lichte eines heraufziehenden Vierten Reichs (‚California über alles'), wird dem kollektiven Vergessen und Verdrängen der Vietnamjahre das Inferno der Roten Khmer vor Augen geführt (‚Holiday in Cambodia').
Die eigentliche Aufmerksamkeit verdankt dieses Album der Idee, die hinter dem Begriff der ‚toten Kennedys' steht: jenes polarisierte Amerika der Sechziger, in dem die Mitte von den Extremen zerrieben wurde. Es war das Bild eines Landes, dessen siegesgewisse Nachkriegseuphorie spätestens seit Korea verflogen war, dessen politische Klasse weder geschlossen noch dem Wähler verpflichtet auftrat, das seine Einheit verloren, seine politisch-geistige Führung aufgegeben sowie seine Minderheiten vergessen hatte.
‚Fresh Fruit for Rotting Vegetables' war nicht nur ein Schlag ins Gesicht des guten Geschmacks und der Grenzen desselben.
Noch vor der Aufnahme des bekannteren 'Nazi Punks Fuck Off' erinnerten Jello Biafra, 6025, East Bay Ray und Klaus Fluoride (allesamt Künstlernamen) auf dieser LP/CD an den Horror des polpotistischen Kambodscha aus der Perspektive eines durch seinen selbstverschuldeten Abzug verantwortungslos handelnden Amerikas, das Indochina 1975 sich selbst überließ.
Die Art und Weise, wie die Dead Kennedys jene Ereignisse verarbeiteten, war eher ungewöhnlich für eine Musikgruppe. Der überwiegende Teil der CD besteht aus politisch liberalen Angstphobien angesichts des Scheiterns eines demokratischen Interregnums (Jimmy Carters) zwischen zwei republikanischen Draufgängern (Nixon und Reagan) und einem politischen Mißverständnis (Ford). So erzählt dieser Tonträger von meist hilflos erstarrten Bürgern, die sich weder der anästhesierenden Werbepropaganda des Fernsehens noch der Vernachlässigung und Abschreibung der Minderprivilegierten oder der fortschreitenden Konsumüberladung erwehren können.
Was so erstaunlich begann, fand keine entsprechende Fortsetzung: Die Nachfolgealben der Dead Kennedys konnten weder die überraschende Wirkung noch die musikalische Frische des Erstlings sinnvoll weiterentwickeln und wurden zu Allgemeinplätzen der unabhängigen Rockmusikszene (‚Plastic Surgery Desasters', ‚Franchenchrist', ‚Bedtime for Democracy'), allesamt hör- und genießbar, doch ohne die Explosivität des Debütalbums.
‚Fresh Fruits' ist nach wie vor ein empfehlenswertes Produkt voller Energie und Aufgeladenheit. Hin und wieder aufdringlich unorthodox, sollte man sich dennoch die Zeit nehmen, ab und zu reinzuhören. Als Jello Biafra sich 1979 um das Amt des Bürgermeisters von San Francisco bewarb, landete er mit 3% der Stimmen abgeschlagen auf dem vierten Platz (von insgesamt zehn). Wie mögen sich diejenigen gefühlt haben, die fünfter bis zehnter wurden?
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