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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
159
4,5 von 5 Sternen
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am 11. Mai 2017
Ja hol's der Teufel geht es da ab. Bin ein paar Jahre hinterher und habe sie erst jetzt (2017) gehört. Was für ein Kracher! Nun stelle ich mir vor Neil Young hätte da gesungen und mal schnell ein 12 Minuten Solo hingehauen. Bräuchte ich neue Boxen oder wäre taub. Und hätte 6 Sterne vergeben.
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am 27. Juli 2012
Warum ich diese Platte von einer meiner Lieblingsbands auf Erden erst jetzt rezensiere weiss ich nicht so genau. Vielleicht habe ich zulange mit anhören verbracht? Ich kann es denjenigen die das hier vielleicht lesen sollten wirklich nicht sagen. Als "21st Century Breakdown" rauskam, waren etwa 5 ganze Jahre vergangen seit "American Idiot", durch das ich erst auf die Band aufmerksam geworden bin. Frontsänger Billie Joe Armstrong war mir sofort sympathisch und es beißt mich immer noch, dass ich bis jetzt noch auf keinem Konzert der Jungs dabei sein konnte.
Vorweg: Ich bin eigentlich kein Fan von "leisem" Rock. Aber was die Jungs hier geschafft haben gefällt mir, auch wenn ich für den ein oder anderen ein wenig zu kritisch bewerten mag. Ich höre mir grundsätzlich jeden Song unmittelbar vier oder fünf mal an, bevor ich eine Bewertung abgebe.
Ich möchte in meiner Rezension nicht die verschiedenen Teile/Kapitel in die die Platte aufgeteilt wird bewerten, sondern jedes einzelne Lied.

Song of the Century 8,5/10
Ganz ehrlich: Als Intro für dieses Album wirklich genial, hat mir gleich gefallen, diese "Radio"-Stimme leitet perfekt für den nächsten Song ein.

21st Century Breakdown 8,5/10
Der Anfang mag dem ein oder anderen vielleicht etwas zu langweilig sein, mir hat er gefallen und ab Mitte des Tracks zieht die Band das Tempo nochmal an, was meiner Meinung nach wirklich super reinpasst. Kann mir vorstellen das das live ein klasse Feeling sein muss, auch wenn der Song für mich ein klein bisschen zu lang ist. (5:09 Min.) Gegen Ende wird es wieder etwas sentimentaler, was aber ebenso gut reinpasst, da es einfach Abwechslung schafft.

Know your Enemy 8/10
An diesen Song wird sich auch mitten im Jahr 2012 noch jeder zurück erinnern. Er bringt wieder etwas mehr Rock als der erste Song auf das Album. Passt gut rein und bleibt im Ohr.

Viva la Gloria 8,5/10
Sentimentaler Beginn, aber nicht das man depressiv werden könnte, nein es ist für mich wie eine Art Abspann aus einem Kriegsfilm. Wie gesagt der Anfang..Nach etwa einer Minute rockt Green Day den Song wieder, es kommt wieder dieses Auf und Ab das auf der Platte so oft zu hören ist - mir gefällt das sehr gut. Bis hierhin bleibt das Niveau des Albums unverändert gut.

Before the Lobotomy 9/10
Wieder ein ruhiger Anfang, Billie Joe bringt das gut rüber, man glaubt ihm was er da von sich gibt. Übrigens: Super Songtexte, auch bei diesem Track. Dann steigt das Tempo, die Gitarren fangen an mitzumachen, der Song wird "freundlicher" (?), es wird rockiger und im Refrain merkt man die außergewöhnlichen musikalischen Fähigkeiten welche diese Band ausmachen. Für mich einer von einigen Höhepunkten auf diesem Album.

Christian's Inferno 8,5/10
Einer der Songs die von Anfang an rockig sind und bei denen man richtig abgehen kann, wenn man es zulässt. Wenn man es ganz ernst nehmen sollte könnte man diesem Song die kleine Eintönigkeit vorwerfen - stört mich nicht im geringsten mir gefällt er und er bleibt im Ohr, für mich aber auch kein Highlight.

Last Night on Earth 7,5/10
Wie schon bei vielen Songs ein ruhiger Beginn, schöne Ballade, es gibt aber bessere und ich persönlich stehe ja nicht ganz so auf diesen, wie schon oben gesagt, "leisen" Rock. Trotzdem kein schlechter Song, mit Feuerzeug im Dunkeln kann man hierzu Atmosphäre erzeugen.

East Jesus Nowhere 8,5/10
"And we will see how godless a nation we have become." Diese Worte leiten diesen wirklich Weltklasse-Track ein. Wieder einer der rockigeren Sorte. Auch hier wieder einiges an Abwechslung drin und das Gesamtpaket stimmt auch. Das Niveau des Albums bleibt auch nach Track 8 gut bis sehr gut.

Peacemaker 7/10
Klingt anfangs ein wenig nach einem Western-Movie,nicht so rockig wie sein Vorgänger und auch nicht ganz so gut,trotzdem auch kein Song den man in die Tonne treten müsste.

Last of the American Girls 8,5/10
Für mich wieder ein Highlight auf dieser CD - Der Song ist auch kein absoluter Hardrock, aber es hört sich einfach gut an, auch für jemanden wie mich, der eigentlich nicht auf poppiges Zeug steht.

Murder City 7/10
Hektischer und schneller Anfang der sich bis zum Ende durchzieht, gefällt mir..aber nicht so gut wie andere Songs auf diesem Album.

Viva la Gloria (Little Gloria) 8/10
Der Anfang dieses Songs ist wieder gewöhnungsbedürftig, auch für mich. Der Song steigert sich wieder was Lautstärke und Gitarreneinsatz betrifft und behält das Tempo dann. Ein guter Song,aber kein Highlight.

Restless Heart Syndrome 8/10
Der nächste Track der über vier Minuten lang ist, der nächste Song der etwas leiser ist und trotzdem der nächste Song der das Gesamtkonzept des Albums beibehält. Das Auf und Ab mit den Emotionen das bei diesem Album so merklich vertreten ist. Gegen Ende wieder rockiger und schmutziger, passt gut in den Song rein.

Horseshoes and Handgrenades 8,5/10
Der wohl rockigste Song auf dem Album. Der Anfang ist für mich ganz stark gemacht und auch gegen Ende verliert das Lied nicht an Qualität,mir gefällt's super. Und auch nach 14 Tracks hat man nicht das Gefühl das den Jungs die Luft ausgeht.

The Static Age 9/10
Einer der stärksten Songs für mich. Trotz seiner 4 Minuten Laufzeit verliert er nie an Intensität und Abwechslung. Gerade das Ende hat mir gefallen, einfach ein "Gute-Laune"-Lied.

21 Guns 9,5/10
Eine der besten Balladen die ich allgemein jemals gehört habe. Auch diesen Song kann ich mir gut in einem Kriegsfilm vorstellen,gerade an etwas emotionalen Stellen. Der Refrain ist dafür wieder ganz schön hart für eine Ballade,aber das passt hier wunderbar rein. DER Song des Albums für mich.

American Eulogy 9/10
Ähnlicher Beginn wie der des Intros,danach knallt es aber. Billie Joe beweist auch hier wieder sein musikalisches Können,genauso wie seine Jungs an den Drums und an der Gitarre. Der vorletzte Song des Albums bringt noch mal gute Laune durch die Boxen. Beinahe so gut wie 21 Guns (von der Bewertung her).

See the Light 9/10
Toller Abschluss für ein über 18 Lieder langes Album, das nie wirklich an Stärke und Qualität verloren hat. Auch bei diesem Song hatte ich wieder teilweise Gänsehaut und das spricht für das Album!

Im Schnitt komme ich bei diesem wirklich gelungenen Album auf 8,36 von 10 Punkten, das entspricht also 4,18 Sternen - also 4 Sterne. Für manche mag das vielleicht ein bisschen zu wenig sein,aber ich bewerte immer kritisch und für 5 Sterne muss ein Album bei jedem Lied 9 oder 9,5 Punkte bekommen. Trotzdem ein würdiger Nachfolger von "American Idiot",auch wenn es nicht mehr ganz so rockig und punkig ist - die einzelnen Balladen passen super rein!
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am 22. März 2010
Ganze 5 Jahre haben sich Green Day nach ihrem Hitalbum "American Idiot" Zeit gelassen um nun ein kraftvolles und ambitioniertes Werk hinzulegen. Ihr neuer Megakracher "21st Century Breakdown" schafft es, seinen Vorgänger nicht nur zu erreichen sondern sogar noch zu toppen!

Inhaltlich werden wie bereits bei American Idiot politische und gesellschaftliche Entwicklungen unserer Zeit auf- und eingearbeitet, die sich wie ein roter Faden durch die Songs ziehen.

Auch wenn stilistisch der Punkrock nach wie vor dominiert, ist das Album sehr abwechslungsreich und wesentlich komplexer als seine Vorgänger. Mit Elementen aus Punk, Rock, Pop und teilweise Prog wird bedeutend mehr experimentiert und ausprobiert, insbesondere der Einsatz von Piano, Streichinstrumenten etc. erweckt den Eindruck einer "kleinen" Rockoper.

Es fällt sehr schwer, einzelne Stücke hervorzuheben.
Beginnend mit dem Titelsong, über das punkige "Knowing the Enemy", das eingängig-fetzige "Viva la Gloria", die balladesquen, teilweise an Beatles-Songs erinnernden "Before the Lobothomie" und "Last Night on Earth", die rockig-punkigen "Christians Inferno" und "East Jesus Nowhere" usw. usf. gibt es kaum einen Song, der mir nicht gefällt.
Besonders ansprechend finde ich die sehr melodiösen und beinahe Green-Day-untypischen "Peacemaker" und "Restless Heart Syndrome" - aber, wie gesagt, es gibt keinen Titel, den ich als nicht hörenswert bezeichnen würde.

Von mir volle Punktzahl!
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am 20. Januar 2012
Ich möchte jetzt gar nicht über dieses Album viel beurteilen,ich möchte einfach mal allgemein über Green Day was sagen.Bei mir fing alles vor gut 3 Jahren mit diesem Album an.Ich kannte diese Band nicht,höre Know Your Enemy im Radio und war begeistert.Ich hab mir das Album geholt und ich war hin und weg davon. Ich hörte es rauf un runter.Diese Vielfalt auf den Album fand ich super.Ich informierte mich immer mehr über diese Band und am Anfang sagte ich noch,das ich niemals alle Aleben besitzen werde,aber das hielt nicht lange. :D Wirklich jedes Album hat mich begeistert,unendlich. Green Day sind Legenden,das muss man ganz klar sagen.Von kleinen frechen Punkern sind sie auch jetzt Erwachsene menschen geworden,die aber Immernoch gerne spaß haben und auch scheiße bauen gerne. Die Konzerte sind der Hammer,mehr kann man nicht unterhalten werden.Aber jetzt mal zum Album:Es ist vor gut 3 jahren jetzt herausgekommen und hören kann man es immernoch gut.Die Klassiker von Album wie 21 Guns oder Know your Enemy,die hat man sich satt gehört. Aber Songs wie Murder City oder Horeshoes and Handgrenades,die gehen einfach super ab.Was soll man schon sagen,ein neues Album wäre bald wieder super,dies Jahr wäre toll.Es kann nur gut werden und das wird es auch.
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am 15. August 2009
Nun, das Album ist ja schon eine Weile auf dem Markt und irgendwie hatte ich es immer vergessen, da mal reinzuhören.
Ein Großteil der amazon-Rezensionen stimmten mich auch eher nachdenklich, da ich keine Lust auf ein schwer zugängliches Album hatte, wie hier doch öfters gesagt wurde.
Gestern habe ich mir dann das Scheibchen geholt und ich kann nur sagen, dass ich hin und weg bin und das bereits seit dem ersten Durchlauf.
In erster Linie denke ich einfach mal, dass die Erwartungshaltung eines Green Day Fans vielleicht mit dieser Musik nicht ganz erfüllt wird, da es sich meineserachtens um kein Punk-Album a la "Dookie" handelt. Auch knallt es nicht immer so, wie es an einigen Ecken der Vorgänger "American Idiot" getan hat.
Da ich aber kein Fan bin, sondern einfach nur auf gute Musik stehe, bin ich komplett anders an dieses Werk herangegangen und sehr beeindruckt von den Arrangements, die nicht nur durch Armstrongs Stimme, sondern vielmehr durch eine gekonnte Instrumentation nachhaltig wirken. Sehr schön zum einen, dass Green Day das "Konzeptalbum" weiterhin pflegen und den Hörer zu einer fantastischen Reise einladen. Absolute Highlights zu nennen ist vielleicht gerade deshalb schwierig. Der gesamte Act 1 sucht seinesgleichen, das mal vorweg. Kein einziger Ausfall und beim Übergang zu "Last Night On Earth" bekomme ich auch bei 30 Grad noch Gänsehaut. "Peacemaker", "The Static Age" und "21 Guns" verdienen außerdem besondere Beachtung. Ab und zu könnte man meinen David Bowie hätte bei dieser Produktion auch einiges mitzureden gehabt. An Abwechslung fehlt es dem Album auch nicht und der typische Stil der Band kommt auch zum Ausdruck, nur eben etwas softer, aber auch gekonnter. Der Hörer sollte zuhören und bereit sein für einen schönen 70 minütigen Ausflug der uns verschiedene musikalische Stilelemente eindrucksvoll präsentiert. Qualitativ hochwertige Musik muss nicht schwer zugänglich sein, dass beweisen uns Green Day mit dem bislang besten Album 2009.
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am 18. Mai 2009
Das Album ist super. Green Day werden bei jedem Album besser, jedoch ist es diesmal dermaßen perfekt produziert, dass einem der "dreckige Sound" etwas fehlt.
Ich habe mir die Special Edition Digi Book bestellt - ohne genau zu wissen, was das bedeutet. leider findet man bei Amazon auch keine einzige Info hierzu. Ich bin nicht enttäuscht worden. Für 6 Euro mehr erhält man das Album in einer Edition im DVD-Format. Optik ähnelt einem Buch und im Digi Book findet man zahlreiche Fotos und Illustrationen sowie in einer ordentlichen Schriftgröße die Liedtexte auf ca. 40 Seiten. Absolut empfehlenswert!!!
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am 31. August 2009
Nach American Idiot keine Originalität mehr. Naja, nicht ganz. Aber man muss förmlich danach suchen. "Before the Labotomy" oder "East Jesus Nowhere" zum Beispiel. Hier zeigen sie kurzzeitig mehr. Tatsächlich auch mehr Musikalität. Der Rest wird dem Fan natürlich auch gefallen: Rauf und runter 08/15-Green-Day-Nummern. Keine Kaufempfehlung für Unentschlossene.
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am 23. Juli 2009
Vorneweg gesagt: Das neue Album reicht leider nicht ganz an den Klassiker AMERICAN IDIOT heran. Es wird hier keine zusammenhängene Geschichte erzählt, es zieht sich lediglich eine lose Rahmenhandlung durch das Werk, das in 3 Teile mit jeweils 6 Songs aufgeteilt ist.

SONG OF THE CENTURY: Ein kurzes Intro.

Act 1- Heroes & Cons:

21st CENTURY BREAKDOWN: Kraftvoller, dreckiger Green Day- Rocker, der am Ende fast folkig anmutet. Ein klasse Opener. 5/5

KNOW YOUR ENEMY: Keine Ahnung, warum das die erste Single wurde. Für mich einer der schlechteren Songs des Albums. Ist zwar eingängig, wird aber schnell langweilig. 2.5/5

!VIVA LA GLORIA!: Der erste ruhigere Song mit Klavierbegleitung. Dann gibt es aber einen typischen Green Day- Chorus. Einer meiner Favoriten des Albums. 5/5

BEFORE THE LOBOTOMY: Ein sehr verschachtelter, gut arrangierter Ohrwurm.
Die Melodie ist sehr stark. 4/5

CHRISTIANS INFERNO: Nach Gloria wird mit Christian die zweite Figur eingeführt, die immer mal wieder vorkommt. Der Song ist einfach und punkig und erinnert an frühere Green Day Zeiten. 4/5

LAST NIGHT ON EARTH: Wirklich schöne Klavierballade. Wer WAKE ME UP... toll fand wird auch diesen Song lieben. 4/5

Act 2- Charlatans and Saints

EAST JESUS NOWHERE: Yeah, ein klasse Song mit unwiderstehlichem Chorus. So soll es klingen. 5/5

PEACEMAKER: Wieder ein typischer Punksong (der Beginn ist etwas ungewöhnlich). 3.5/5

LAST OF THE AMERICAN GIRLS: Wieder gehts um besagte Gloria. Der Text erzählt über ihr Leben und ihre Ansichten, z.B. dass sie Verschwörungstheorien hat und Angst vor einem Atomkrieg. 4/5

MURDER CITY: "Desperate but not hopeless"- Murder City schließt direkt an "American girls" an. Außerdem ein frecher kleiner Ohrwurm. 4.5/5

?VIVA LA GLORIA? (LITTLE GIRL): Huch?! Ein seltsamer Song, der fast bluesig daherkommt. Fügt sich aber nach mehrmaligem Hören hervorragend ins Gesamtbild. Ein großer Song. 5/5

RESTLESS HEART SYNDROME: Streicher und Klavier, ab der 2. Strophe auch Drums begleiten Billie Joe in diesem Song. Am Ende geht dann nochmal die Post ab. Der Chorus geht sofort ins Ohr. 5/5

Act 3- Horseshoes & Handgrenades:

HORSESHOES & HANDGRENADES: Pferdeschuhe und Handgranaten?! Wieder ein typischer Green Day- Song. Schätze mal, wegen dem Text zu diesem Song hat das Album diesen hübschen "Parental Advisory"- Aufdruck ;) 4.5/5

THE STATIC AGE: Wieder sehr eingängig. 4/5

21 GUNS: Die 2.Single, und das völlig zurecht (auch wenn die Anfangsriffs exakt dieselben sind wie bei "Holiday") 5/5

AMERICAN EULOGY: Aufgeteilt in zwei Parts, "Mass Hysteria" und "Modern World", die am Ende übereinander gespielt werden. 4/5

SEE THE LIGHT: Schließt den Kreis zum zweiten Song "...Breakdown", es basiert auf den selben Akkorden und klingt auch sehr ähnlich. Ein gelungener Abschluss. 4.5/5

FAZIT: Ob es nun Mainstream ist oder nicht- die Songs bleiben spitze. Und bei 18 Songs stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis auch. Für mich trotz allem knapp vor BILLY TALENT 3 (auch empfehlenswert) und RANCID das Punkrockalbum des Jahres 2009!
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am 2. Juni 2009
Nachdem ich in Funk und Fernsehen schon Video und Song-Auskopplung "Know your Enemy" gehört habe war mir klar, das dieses Album ein ganz gewöhnliches Green Day Album werden wird. Bei mir ist diese Band schon lange auf dem Status, dass erstmal gekauft und dann bewertet wird. Keine Frage wird danach gestellt ob das album wirklich gut sei.

Ich muss gestehen, ich wurde nicht enttäuscht. Es ist ein Green Day Album. Mit Sicherheit ist es auch kein schlechtes Green Day Album, aber trotz allem doch eher ein durchschnittliches. Das was bei American Idiot noch "neu" und kreativ war klingt auf dieser Scheibe schon langsam und allmählich langweilig.

Auch der übermäßige Gebrauch von Schlagwörtern geht irgendwann auf die nerven. Nichtsdestotrotz ist das Album keine Geldverschwendung.

Ein großes lobendes Wort geht an den Song peacemaker, der flott und frech daher kommt und mich schon beim ersten höhren in Tanzstimmung versetzt hat... aber wann will man bitte bei Punkmusik tanzen. Ein bisschen erinnerte mich das Stück an Dominated Love Slave, aber auch nur von der Intonierung.

Das Digipak an sich ist GROSSARTIG! Der einzige Lichtblick, weil hier tatsächlich Künstler am Werk waren. Das ganze ist wie ein modernes Grafiti-Bilderbuch durchgestylt von der ersten bis zur letzten Seite. Sicher ist das für eine Special edition nicht wirklich das was man erwartet hätte, aber es ist zumindest voll und ganz das Geld Wert. Wenn es nur ums Album gehen würde, dann wären die mp3-version wohl die beste wahl.

Wer die Wahl hat zwischen diesem und einem anderen Green Day Album, der möge doch das andere vorziehen.

Allesin allem 4 sternchen: 3 für die musik, 5 für die aufmachen.
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am 18. Oktober 2015
Ich habe Green Day mit 21stCB kennen gelernt, Know Your Enemy war zu Anfang ein genialer Song für mich als 14-jähriger damals. Aber aus heutiger Sicht finde ich die Platte eher lahm, zu mindest für GD verhältnisse.

Die Platte hat ihre Höhepunkte wie die beiden !Viva La Gloria!/?Viva La Gloria? [Little Girl], Last Of The American Girls, See The Light, Horseshoes and Handgrenades, The Static Age, Restless Heart Syndrome, 21stCB, Before The Lobotomy, Know Your Enemy aber eben der ganze Rest klingt nach Fillermüll der nur dazu dient damit die Platte auch 18 Tracks kommt. Mit ca. 70 min Länge bekommt man zwar viel geboten, aber mehr als die hälfte ist halt mist und für 'ne Punkband sind die Lieder oft viel zu lang. Klingt zu sehr nach so Mainstreamrock, die Leichtigkeit fehlt, aber ein klares Konzept gibt's auch nicht. bei american idiot wurde eine durchgehende Handlung erzählt, bei 21stCd gibst zwar zwei Hauptpersonen (Gloria & Christian) aber warum hat man darum keine Story gemacht auf dem Album? Dies hätte ja den Songs dann einen Sinn gegeben, aber so wirken viele Songs leider nur wie Filler, da eben keine Connection zwischen vielen Songs auf der Platte besteht. Die Musik ist schon noch rockbar, aber eben in einigen Liedern zu schwach, der Punk ist raus und da schient auch keine große Punkmoral in Green Day zu schlummern, wenn man die Uno, Dos, Tre Alben weiß man der Punk ist weg und man versucht's mehr mit Rock und Popelementen. Schön und gut, aber dann sollten Green Day nicht mehr einen auf Punk machen wenn ihre Musik nicht mehr Punk ist. Wie gesagt viele Songs sind einfach nur langweilig und teilweise wirkt's wie man wollte american idiot part 2 irgendwie hinbiegen, hat dann aber doch andere Ideen gehabt und so kam ein Mix von beidem raus. -- Sicherlich hat das Album gute Ideen, aber eben die Umsetzung war teilweise echt Mist. Für Green Day Fans keine Frage, die kaufen eh alles, wer den Punk an GD mag der sollter die finger lassen und lieber in die Songs reinhören und seine Favoriten einzeln downloaden, ist auch billiger. Das Album an sich ist einfach 'scheiße' und steht für dass was GD einst anprangerten, peinlich. -- Muss man nicht unbedtingt haben da nicht viel geboten wird. Das Album ist total überschätzt. -- Die einzigste GD-CD die ich nicht gerne höre.
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