Hier klicken May May May Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Jetzt informieren Book Spring Store 2017 Cloud Drive Photos Learn More TDZ HI_PROJECT Hier klicken Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle PrimeMusic SUMMER SS17

Kundenrezensionen

5,0 von 5 Sternen
1
5,0 von 5 Sternen
5 Sterne
1
4 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
0
Format: MP3-Download|Ändern
Preis:7,99 €

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 21. Juni 2007
Meine Hochachtung vor JUPITER COYOTE, Respekt!!! Als sie Anfang der 90er, die Welt erlebte gerade eine Renaissance hochwertiger Rockmusik, die Bühne betraten war schnell klar: in die Knebelverträge der Music-Company's wollten sie sich nicht zwingen lassen. Nein, dann wollten sie lieber ein paar Dollars weniger in der Tasche haben - dafür aber genau die Musik abliefern können, hinter der sie zu 100% stehen. Mit befreundeten Bands gründeten sie 'Autonomous Records', ein unabhängiges Label und bewiesen damit Weitsicht. Denn: heute werden die besten Acts (siehe GOV'T MULE) über kleine, feine Label abgewickelt, die sich über die neuen Vermarktungsmöglichkeiten via Internet hervorragend behaupten können!

JUPITER COYOTE werden im allgemeinen dem Southern-Rock (SR) zugeordnet. Das ist im großen und ganzen auch in Ordnung, zeigt aber auch das breite Spektrum des SR, stehen JUPITER COYOTE doch am äußersten Rand des SR zum Folk-Rock hin. Dazu gibt's reichlich jammige Ausflüge - also insgesamt eine äußerst kurzweilige Mixtur.

Es ist ein SR-typisches Line-up: John Felty und Matthew Mayers, die beiden Sänger und Songwriter, sind für die Gitarren verantwortlich, dazu gibt's in wechselnden Besetzungen Drums und Bass, sowie den im SR oft obligatorischen zweiten Schlagwerker. Seit einiger Zeit ist auch noch ein Geiger an Bord, doch dazu später.

Um's vorweg zu nehmen: "Ghost Dance" von 1996 ist m.E. das beste JUPITER COYOTE-Album, gefolgt von der, leider oft unterschätzten, "Cemeteries and Junkyards", ihrer ersten Scheibe - trotz (oder vielleicht sogar wegen) der Tatsache, daß ich's in der Regel etwas härter und widerborstiger mag! Ja, und es gehört definitiv in jede SR-Sammlung, die etwas auf sich hält!!!

Es herrscht eine sehr relaxte Grundstimmung vor. Den treibenden Rock zieht's immer wieder zu folkigen Ufern, Mandolinen und Banjo's setzten sehr dezente Country-Rock-Tupfer, die Soli werden immer wieder auf Jam-Länge ausgedehnt - JUPITER COYOTE haben wirklich einen aparten, einzigartigen Stil kreiert.

Mit "Tumbleweed" geht's gleich richtig druckvoll und treibend ab, "Payin' the Fiddler" ist einer ihrer besten Tracks überhaupt und "Snake Handler" hat den ollen Motown-Hit "Can I get a witness" (Marvin Gaye) perfekt integriert. Sehr stimmungs- und anspruchsvoll sind "Whoville" und "Whoville/Reprise", zusammen etwa 10 Min. lang, arrangiert. Eine traumhaft stille, kleine Nummer ist "Young". Bei "Man in your band" fiedelt bereits das heute feste JC-Member Steve Trishman mit und bei "Sam Clemens" feuert der Percussionist Rapa ein minutenlanges Bongo-Feuerwerk ab. Wirklich jeder Song hat was......

Einziges, ärgerliches Manko: der 'nackte' Digipack bietet außer den Songtiteln nicht eine einzige verwertbare Information, sodaß man auf Sekundär-Literatur im Netz angewiesen ist - da könnt ich glatt ausrasten, grrr!!

Ausblick: "Ghost Dance", ihr viertes Album, war m.E. das letzte, richtig aufregende Album von JUPITER COYOTE. Alles was nachfolgte hat mich mehr oder weniger enttäuscht - besonders der letzte Erguß "Hillary Step", einem CD/DVD-Doppelpack, den ich nach einmaligem Hören sofort weiter verkauft habe.

Nicht nur meiner Meinung nach scheint das Band-Konzept ausgereizt - die Band zitiert sich nur noch selbst und tritt auf der Stelle. Mich nervt vor allem das ständige Gefidel von Steve Trisman, denn eine Geige sollte m.E. eher dezent und gezielt eingesetzt werden und nicht jede freie Stelle im Takt zukleistern.

Eine künstlerische Pause und grundsätzliche Überlegungen scheinen mir angebracht, denn um eine so großartige Band wie JUPITER COYOTE wäre es wirklich schade!!!
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken