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Kundenrezensionen

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am 30. März 2017
I like Verdi's music, especially the first recordings of operas with the conductors of L.Molajoli and C.Sabajno.
Order delivered. Everything is fine.
Thank you so much.
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Wer nicht auf Maria Callas als die Violetta schlechthin schwört und bereits eine oder mehrere ihrer Mitschnitte von "La Traviata" im Regal stehen hat, der sollte - neben Carlos Kleibers legendärer Münchener Einspielung - diese hier in die engere Wahl ziehen.
Einmal kann sie mit digitaler Aufnahmetechnik aufwarten, was allerdings in meinen Ohren gegenüber Kleibers Version keinen nennenswerten Vorteil bringt, zum anderen hat sie in Riccardo Muti einen genuinen italienischen Dirigenten vorzuweisen, der nach meinem Empfinden hier eine seiner besten Leistungen vorlegt. Es gibt keine andere Aufnahme, in der "so engagiert, so zügig und so fabelhaft abgestuft in den rhythmischen und dynamischen Werten" musiziert wird wie hier. Zudem bringt Muti die Oper ohne jede Kürzung (wie vor ihm nur Georges Prêtre). Man kann natürlich trefflich darüber streiten, ob die üblichen Striche dem Werk in seiner Gesamtanlage ernstlichen Schaden zufügen, doch bei den heutigen technischen Möglichkeiten machen Streichungen eigentlich keinen rechten Sinn mehr. Da sollte man den Komponisten und sein Werk ganz einfach ernst nehmen.
Andererseits nimmt der Dirigent seinen Sängern das Recht, in Kadenzen mit unkomponierten, aber üblichen Spitzentönen aufzuwarten, und da sowohl Renata Scotto als auch Alfredo Kraus ihren Zenit bereits überschritten hatten, ist diese Entscheidung rückhaltlos zu begrüßen.
Renata Scotto, um mit ihr zu beginnen, ist, von einigen Höhenproblemen angesehen, in glänzender Form. Was die Erfassung der Rolle betrifft, so gerät sie über weite Strecken in die Nähe ihrer großen Vorgängerin Maria Callas. Ihr Partner als Alfredo ist Alfredo Kraus, das glatte Gegenteil eines Stimmprotzes à la Gianni Poggi oder Villazon, an deren Stimmbändern die Tragödie weitgehend wirkungslos vorbeiläuft. Er singt und spielt großartig und ist für mich einer der besten Rollenvertreter überhaupt. Gleichwertig in jeder Beziehung ist der "Dritte im Bunde", Renato Bruson in der Rolle des Père Germont. Er gestaltet seinen Part unaufdringlich und mit großer Einfühlung und zeichnet so ein ideales Bild bürgerlicher Moralität, die jedoch in der dramatischen Auseinandersetzung mit Violetta hörbar abbröckelt.
Die übrigen Rollen sind alle angemessen besetzt, da gibt es keinen einzigen Ausfall. Der Ambrosian Opera Chorus wurde von John McCarthy sorgfältig einstudiert und sind untadelig, und das Philharmonia Orchestra London macht seinem Ruf als eines der besten Orchester Englands alle Ehre.
Die Aufnahme entstand 1982 in London und ist technisch einwandfrei, obwohl mit persönlich die Brillanz vor allem des Orchesterklanges ein wenig aufdringlich erscheint, wenn man sie mit den früheren Analogproduktionen vergleicht. Die EMI hat ein repräsentatives, illustriertes Textbuch beigesteuert. Es enthält neben wertvollen Informationen zum Werk das vollständige Libretto mit mehrsprachiger Übersetzung, darunter auch in deutsch.
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am 9. Oktober 2011
Eine Live Aufnahme, bei der sich von vorn herein, der Anspruch der Studio-Perfektion verbietet. Für mich gilt allerdings grundsätzlich, daß Studio-Opernaufnahmen stets einen künstlichen Anstrich aufweisen, ihnen fehlt der sängerische Atem, den nur die Live - Aufnahme bietet. Gleichzeitig beinhaltet sie die Möglichkeit Sänger in realer Aktion zu hören, als nicht tontechnisch manipuliert. Dabei muß man auch tagesformabhängige Schwankungen der Stimmqualität akzeptieren können. Das gehört zum realen Opernerlebnis dazu. Wer das nicht kann, muß sich von Live Aufnahmen fernhalten.

Diese Traviata bietet den Atem der involvierend, hautnahen Präsenz. Teresa Stratas liefert ein berührend subtiles Porträt der Violetta, kleinere Stimmprobleme können nicht verschwiegen werden, aber das wird durch die Unmittelbarkeit und Authentizität der sängerischen Umsetzung für mich kompensiert. Hermann Prey singt einen wundervoll, lyrisch schlank timbrierten Vater Germont von berührend sinnlicher Gestaltung. Fritz Wunderlich gestaltet den Alfredo mit lyrisch berückender Stimmdelikatesse und charismatischem Timbre. Ein Dokument eines ganz großen Interpreten. Ein Vergleich mit Jonas Kaufmann bietet sich schon wegen des vollkommen anderen Timbres nicht an. Kaufmann ist ein baritonal timbrierter Tenor wie es z.B. Domingo in seinen späteren Jahren immer stärker geworden ist. Oder wie Ramon Vinay.

Guiseppe Patane dirigiert farbstark.
Insgesamt auch ein Dokument der sängerischen Klasse Fritz Wunderlichs und das noch live. Allein dieser Aspekt ist für Stimmenliebhaber zwingend, die sich einen Eindruck von lebendiger Vergangenheit machen wollen.
Diese Aufnahme wurde mit Studioequipment abgehört, andere Reproduktionsanlagen können durchaus verschlechternd sein.
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am 28. Januar 2013
Die im Juni 1967 von Georges Pretre eingespielte Traviata ist ein Musterbeispiel für Musikalität und Ensemblegeschlossenheit. In das ansonsten nicht prominent besetzte Ensemble fügen sich die drei Protagonisten Caballe, Bergonzi und Milnes nämlich wirklich ein und stechen nicht aus sängerischem Selbstzweck daraus hervor.
Pretre lotet und leuchtet die Partitur am Pult des RCA Opern Orchesters formidabel aus, lässt der Musik Zeit sich natürlich zu entwickeln, kann aber auch - wo notwendig - musikalische Akzente setzen.
Die junge Montserrat Caballe ist eine hervorragende Violetta, die mit ihrer berühmten Piano- und Legatokultur die verletzliche Seite der Kurtisane etwas in den Vordergrund stellt; ebenso kann sie hingegen mit perlenden Koloraturläufen in ihrer großen Szene des ersten Akts glänzen.
Carlo Bergonzi beeindruckt mit im Kern kräftigem lyrisch strahlenden Tenor; er war im Gegensatz z. B. zu Giuseppe di Stefano nie ein Sänger, der große Experimente gewagt hat, was ihm allerdings auch eine länger andauernde Karriere bescherte. Das Stilgefühl, dass er zudem hier an den Tag legt, lässt keine Wünsche offen.
Sherril Milnes klingt hier als Père Germont nicht ganz so distinguiert wie unter Kleiber, er gibt mit seinem Kavalierbariton ein farbiges Portrait der Vaterfigur.
Das restliche Ensemble kann ebenfalls überzeugen, eine musikalische Offenbarung und Referenz ist diese Aufnahme allemal.
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am 27. Dezember 2001
Auch diese Aufnahme ist bzgl. der Aufnahmetechnik und Klangqualität weit davon entfernt, perfekt zu sein - eben historisches Tondokument. Perfekt jedoch ist die Interpretation des Gesangsensembles - im Speziellen die Stratas glänzt hier als Violetta. Perfekt geleitet durch Giuseppe Patane. Eine absolut stimmige Aufnahme!
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TOP 500 REZENSENTam 29. April 2007
Der Tonträgermarkt weist wahrhaftig keinen Mangel an Traviata-Produktionen auf, und darunter befinden sich auch etliche hochkarätige, z.B. von John Pritchard (Decca), Georges Prétre (RCA), Carlos Kleiber (DGG) und Riccardo Muti (EMI), die auch allesamt mit guten bis sehr guten Darstellerinnen der Violetta aufwarten können (Sutherland, Caballé, Cotrubas, Scotto).
Trotzdem meine ich, daß keine der vorgenannten Künstlerinnen Maria Callas das Wasser reichen kann, wenn es um die rollengerechte Ausgestaltung gerade dieser facettenreichen Figur geht. Vollständigkeitshalber sei in diesem Zusammenhang auf einige Live-Aufzeichnungen mit Frau Callas hingewiesen (besonders die Mailänder Aufnahme unter Carlo Maria Giulini von 1955), sie leiden aber alle unter ganz gravierenden technischen Mängeln.
Bei der hier von NAXOS wieder vorgelegten Aufnahme der italienischen Fonit-CETRA von 1953 handelt es sich um die einzige Studio-Produktion mit der großen Künstlerin, und auch sie ist klangtechnisch beileibe alles andere als optimal gelungen. Trotzdem klingt sie um einiges besser als die Live-Mitschnitte, und deswegen ist sie für jeden wahren Callas-Fan völlig unverzichtbar. Die Sängerin vollbringt hier eine Leistung, die in der langen Rezeptionsgeschichte des Werkes nicht ihresgleichen hat. Ihre noch junge, ganz unverbrauchte Stimme schimmert in einem edlen, man möchte fast sagen perlmutterartigen Glanz, wie er gerade dieser Rolle angemessener nicht sein könnte. Zudem gehörte Maria Callas zu der äußerst seltenen Kategorie von Künstlerinnen, die das Genie besitzen, ihre Partien nicht nur zu singen, sondern ein Stück vibrierenden Lebens suggestiv vor unserem äußeren und inneren Ohr erstehen zu lassen. Es war tatsächlich Teil ihres Wesens, daß sie sich bis in die letzten Fasern mit den Personen, die sie darstellte, zu identifizieren und sie ebenso klar wie wahr nachzuzeichnen vermochte. So vermittelt sie dem Hörer allein in Klang und Färbung ihrer Stimme nicht nur das Urbild der Traviata, sie trägt außerdem schon deren Schicksal im schmerzvollen Unterton ihrer Stimme an sich. Wir haben hier die bis heute größte Darstellung der Violetta auf Tonträger, großartig gesungen und lebensecht dargestellt.
Ihre beiden Partner, Francesco Albanese als Alfredo und Ugo Savarese als Germont, gehören zwar zu der Sorte der guten und ordentlichen Opernsänger, können aber weder darstellerisch noch sängerisch an Callas' einmalige Leistung heranreichen. Da hätte es sicher überzeugendere Lösungen gegeben, obwohl ich meine persönliche Sympathie für die kernige, betont männliche Darstellung des Alfredo durch Francesco Albenese nicht verhehlen will.
Chor und Orchester der RAI Turin sind brauchbare Formationen, werden aber vom Dirigenten Gabriele Santini mehr routiniert als inspiriert geführt. Die Tempi sind zudem oft recht schleppend. Es macht sich eben an allen Ecken bemerkbar, daß die Callas anno 1953 noch nicht bei EMI Columbia unter Vertrag stand und damit auch keinen Produzenten vom Format Walter Legges zur Verfügung hatte.
Der Klang der alten Mono-Aufnahme wurde von NAXOS zwar sorgfältig und mit guten Erfolg restauriert und ist im Ganzen zufriedenstellend, bleibt aber etwas mulmig und wenig präsent und damit alles andere als berauschend. Aber Maria Callas mit ihrer einzigen Studio-Violetta zu erleben, wiegt sämtliche Mängel auf.
Das Textheft ist nicht überragend, aber durchaus in Ordnung.
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am 3. Mai 2013
Ein Suchklick bei AMAZON,diese schon fast historische Liveaufnahme aus dem März 1965 Verdi's La Traviata mit dem damaligen Starensemble Fritz Wunderlich,Hermann Prey,Brigitte Fassbender u.die unvergleichliche Teresa Stratas.Das Bayr.Staatsorchester und der Staatsopernchor einfach eine grosssartige Traviata aus München.Für jeden der gerade im Verdi Jahr derartiges sucht,der beste Griff
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am 8. Mai 2008
Live-Aufnahmen haben eben ihren besonderen Reiz, den ihnen die Perfektion vieler Studioaufnahmen nicht streitig machen kann. Im Idealfall wohnt man dem sich vollziehenden Drama bei, der real verfließenden Opern-Zeit, in der unser Herz mit den Figuren bangt und vom Komponisten in die Handlung hineingeholt wird.

Dieser Münchner Mitschnitt ist weit entfernt davon, "perfekt" zu sein, aber er hat diesen Charme zu 100%. Die Interpreten des Liebespaares sind beide sehr ehrlich, meist wunderbar klangschön (und das heißt hier: schöne Menschen in der Vorstellung des Zuhörers); Teresa Stratas hat Flatterer in dem enorm schwierigen ersten Akt, kompensiert diese jedoch durch solch schöne jugendliche Aufgeregtheit und ein ganz und gar natürliches Jauchzen in der Stimme, während sie im dritten Akt bereits (akustisch) so ergreifend stirbt wie in ihrer 15 Jahre späteren Videoeinspielung mit Zeffirelli. Eine bemerkenswerte Interpretin der Traviata! Fritz Wunderlich ist vielleicht der einzige deutsche Tenor, der je einen Weltklasse-Alfredo gesungen hat. (Ich kenne die jetzigen Aufführungen mit Jonas Kaufmann noch nicht.)

Zur Figur des Germont konnte ich nie ein Verhältnis herstellen, aber Hermann Prey singt ihn sehr gediegen und klangschön.

Empfehlenswert! Und eher zu wenig bekannt!!
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am 15. Mai 2012
Hallo und herzlichen Dank für diese traumhaft schöne und klangvolle CD,
wir haben uns sehr gefreut und werden sicher bei Bedarf wieder auf Sie zurückkommen!
Mit Grüßen aus Bochum, Dieter und Doris Römer
...von allem der Preis war unglaublich, nochmals Danke!!!
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am 28. September 2012
Diese einzige Traviata-Studioaufnahme der Callas ist für viele Fans der Sängerin ein Hassobjekt. Von Gabriele Santini behäbig dirigiert, mittelmäßige Partner, schlechte Tontechnik - so lautet das Urteil. Unverzeihlich vor allem, dass die Callas nach dieser Einspielung fünf Jahre lang als Violetta vertraglich geblockt war und die Traum-Partie für ihre spätere Exklusivfirma EMI nicht aufnehmen konnte. EMI brachte "Traviata" 1955 mit Antonietta Stella heraus (die Callas tobte). Mehrere Anläufe zu einer Studioaufnahme nach 1958 scheiterten nach unglücklichen Zufällen und am stimmlichen Niedergang der Sängerin.

60 Jahre nach diesen Skandalen kann man die Cetra-Aufnahme entspannter bewerten. Tatsächlich ist ihr Haupt-Manko wohl der saure, metallische, in den Höhen übersteuerte Ton, der alle CD-Ausgaben von den Originalbändern bei Cetra und Warner ruiniert.

In dieser Hinsicht bringt das Naxos-Remastering von alten LPs eine riesige Verbesserung. Es klingt viel wärmer und fülliger, präsenter und weniger verhallt. Die Verzerrungen auf den höhen Tönen sind meisterhaft abgeschliffen - man höre etwa den Auftritt der Callas in der Party-Szene zu Beginn der zweiten CD, bei dem sie viel zu nah am Mikro steht.

Die Interpretation der Sopranistin ist 1953 noch längst nicht so ausgefeilt wie 1958 in London und Lissabon, aber die Stimme klingt schamlos gesund und schön. Die beiden Männer sind im Vergleich der 50er-Jahre nur zweite Wahl, heutzutage dürften sie an der Met neben Anna Netrebko singen.

Wer die Traviata der Callas kennen lernen möchte und Live-Mitschnitte nicht mag, darf hier bedenkenlos zugreifen.
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