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am 30. September 2007
Als ich letztes Jahr auf der Webseite nachlesen musste, dass Tarja gehen musste, war ich, wie viele andere, geschickt. Aber es hatte ja auch seine Gründe. Es hat ziemlich lange gedauert, bis dann endlich die Meldung kam, es gibt eine neue Sängerin. Und auf die war ich die ganze Zeit gespannt. Als ich dann las, dass eine neue CD rauskommt, habe ich mir die kurzen Ausschnitte auf der Webseite angehört. Und ich war ziemlich überrascht, sehr positiv.
Nun halte ich die CD in den Händen. Ich muss sagen, allein der erste Song hat mich dermassen umgehauen, dass ich noch einmal anfangen musste. Sowas hatte ich vorher noch nicht gehört. Respekt, das ist wirklich ein absoluter Knaller.
Die neue Stimme Anette ist nicht die von Tarja, ganz bestimmt nicht. Tarja ist eine ausgebildete Opernsängerin. Anette singt auch schon ziemlich lange. Die zwei Stimmen sind grundweg unterschiedlich. Jede hat seine Stärken und Schwächen. Aber Tarja ist weg, Anette ist da. Und ich finde, sie macht ihre Sache wirklich gut. Besonders der Refrainteil von ersten Lied gefällt mir dermassen gut, dass ich mir das immer wieder anhören kann. Das geht unter die Haut und ins Ohr.
Der Rest der CD ist Genuss pur. Auch die zweite CD hat was für sich. Nur Instrumental, das bringt nicht jede Gruppe.
Auch wer die Stimme von Tarja vermisst, sollte sich das Album anhören und Anette eine reele Chance geben. Das hat sie nämlich verdient. Sonst hätten die Bandmitglieder Anette nicht aufgenommen. Live möchte ich Nightwish auch mal erleben. Besonders jetzt mit neuer Stimme.
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am 3. Oktober 2007
Vielen Unkrenrufen zum Trotz, die mit dem Abgang von Sängerin TARJA TURUNEN das Ende von NIGHTWISH gekommen sahen, legen die Finnen mit der neuen schwedischen Sängerin ANETTE OLZON (und das will schon was heißen, wenn Finnen einen Schweden - oder in diesem Fall eine Schwedin - in ihre Band aufnehmen) einen Start nach Maß hin. DARK PASSION PLAY gehört mit Sicherheit zu den stärksten Alben in der Geschichte von NIGHTWISH.

Gleich zum Beginn zelebrieren NIGHTWISH ihre wieder gefundene Spielfreude in dem fast 14 Minuten langen THE POET AND THE PENDULUM, bei dem sich die metallische Wucht der Band mit einem 78-köpfigen Orchester paart. Und dabei kann die Neue" schon einmal direkt beweisen, was sie alles drauf hat. Natürlich ist sie keine TARJA TURUNEN, die in der Vergangenheit mit ihrem klassischen Gesangsstil ein ganz wichtiges Erkennungsmerkmal des NIGHTWISH-Sounds war. Aber ANETTE OLZON fügt sich hervorragend in den Sound der Band ein und ist ein sehr guter Ersatz für TARJA.

Musikalisch haben NIGHTWISH nicht viel verändert - warum sollten sie auch? DARK PASSION PLAY ist voll von hymnischen Metal-Stücken, die bei aller Härte alle einmal mehr wunderbar eingängig sind (Beispiele dafür sind BYE BYE BEAUTIFUL, die erste Single AMARANTH, CADENCE OF HER LAST BREATH oder aber auch das überirdische SAHARA). Auf der anderen Seite zeigen TUOMAS HOLOPAINEN (Keyboards & Piano), MARCO HIETALA (Bass & Gesang), EMPPO VUORINEN (Gitarre) und JUKKA NEVALAINEN (Schlagzeug) aber auch immer wieder von ihrer etwas sanfteren Seite (die hauptsächlich von Piano und Streichern getragenen Ballade EVA und das schwermütige THE ISLANDER). Auf der anderen Seite haben NIGHTWISH aber auch wieder einige kleine Epen zu bieten, die alle Facetten der Band in einem Song zusammenbringen. Neben dem Opener THE POET AND THE PENDULUM sind das hier noch das METALLICA-artige MASTER PASSION PLAY (Gesang: Marco), das wunderbar verwobene 7 DAYS TO THE WOLVES (bei dem sich ANETTE und MARCO den Gesang teilen) und zum Ausklang das verträumt beginnende und hymnisch endende MEADOWS OF HEAVEN.

NIGHTWISH haben mit dem Rauswurf von TARJA TURUNEN viel gewagt, aber angesichts der Qualität von DARK PASSION PLAY alles richtig gemacht. Die neue Sängerin weiß zu überzeugen (auch oder gerade weil sie keine zweite TARJA ist). Die Musik ist so gut - oder sogar noch besser - als bisher. In dieser Besetzung darf man sich sicherlich noch auf einige Geniestreiche der Finnen freuen. Aber bis dahin verwöhnt DARK PASSION PLAY die Fans mit allerfeinster NIGHTWISH-Musik.

Auf der zweiten Disc dieser Special Edition bekommt man das komplette Album in instrumentaler Version zu hören. Viele Fans mögen sich fragen, wozu das denn gut sein soll oder ob das nur für Musiker geeignet sei? Ist es aber nicht, denn auch so entfaltet sich die ganz eigene NIGHTWISH-Atmosphäre und man nimmt viele kleine Feinheiten in der Musik war, die vorher durch den Gesang überdeckt waren. Auch hier lohnt es sich mal ganz genau hinzuhören.
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am 17. Januar 2008
geht aber leider nicht. OK, Die Zeiten mit Tarja sind vorbei. Es waren gute Zeiten. Aber jetzt kommt Anette, was für ein Hammer. Ich habe das Album gehört und sofort total geliebt. Und ich habe Nightwish live gesehen in der neuen Konstellation. Erste Reihe, wie es sich für einen alten Metal-Head gehört. Nie war Bandkopf Tuomas Holopainen entspannter als bei diesem Auftritt. Offensichtlich ist er zufriedener mit diesem Band-Line-Up. Also liebe Freunde der geschmeidigen Musik, schmeißt alle Eure Zweifel über Bord und gebt auch diesesmal NIGHTWISH mit ihrem neuen Album eine faire Chance. (Wofür wir Mattenschwinger allerdings auch bekannt sind). Es lohnt sich allemal. Denkt nicht über jeden Dollar nach, den Ihr ausgeben müsst für neue Scheiben, kauft einfach und geniesst.
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TOP 1000 REZENSENTam 4. März 2017
Ich möchte grad gar keine Rezension zum Album an sich schreiben, sondern einfach mal mein Meinung zum Wechsel der Sängerin innerhalb der Band loswerden und sagen: Lasst euch nicht davon abschrecken, denn ich persönlich finde, die Band hat durch die neue Stimme sogar gewonnen.

Ich muss ehrlich sagen, daß es mir irgendwann schon aus den Ohren herauskam, daß Tarja (teilweise zumindest) auch wo es gar nicht hätte sein müssen versucht hat den Songs ihr Operettengejaule (sorry, manchmal hörte es sich wirklich so an) aufzudrücken.
Wo es passte und sie es hinbekommen hat: Schön, wirklich - aber irgendwann wurde es mir einfach "too much" und man hörte halt auch oft heraus, daß sie halt keine "professionelle" Operettenstimme hat (obwohl sie sich im Vergleich zu den ganz alten Titeln schon merklich mit der Zeit weiterentwickelt hat).
Ich habe mich halt irgendwann allzu oft gefragt: Muss sie jetzt schon wieder versuchen, sich bis zum allerletzt möglichen "auszuquetschen"? Von "weniger ist manchmal mehr" scheint sie noch nix gehört zu haben :)

Nun will ich sie nicht schlechter machen, als sie ist, bei einem Grossteil der Stücke ist ja auch alles super und ich hab' die Alben ja auch gern gehört, aber mit der neuen Sängerin an Bord gab's (für mich zumindest) die nötige Wende, die mich wieder zurück ins Boot geholt hat - ansonsten hätte es sich für mich wohl so langsam aus-Nachtgewünscht gehabt :)

Ich kann es absolut verstehen, wenn viele Fans der Tarja als Sängerin nachtrauern. Sie war von Anfang an Bestandteil der Band und aus meiner Sicht ist die Sängerin auch immer das Aushängeschild. Aber nur, weil jetzt etwas neu und anders ist, muss es ja nicht zwingend schlechter sein, manchmal muss man sich auf das "anders" einfach mal versuchen einzulassen und für Tarja-Fans: Sie ist ja nicht weg vom Fenster, macht ja jetzt Solo-Alben.

Die "neue" Sängerin Anette, die auf diesem und dem ebenfalls grossartigen Album Imaginaerum zu hören ist mag im Vergleich wirklich eher ein "Pop-Musik-Stimmchen" haben (wie böse Zungen behaupten), aber wie gesagt, es passt, mir gefällt's und es tut dem Gesamtsound gut. Empfinde ich zumindest so. Jedem seine Meinung, aber wer halt am Zeifeln ist, dem möchte ich sagen: Einfach mal drauf einlassen und den Ärger über den Weggang von Tarja runterschlucken...dann eröffnet sich euch vielleicht was ganz tolles, Neues :)

Das Album hat insgesamt einen super "Flow" und alles ist in sich stimmig und passend. Ein sehr augeglichenes und gut prodiziertes Album. Ja, vielleicht etwas "Kommerz-tauglicher", aber kommt schon: Man muss doch nicht ständig alles in Schubladen stecken.

...da ich jetzt ohnehin warhscheinlich schon den Shitstorm der die-hard-Tara-Fans auf mich ziehe, kann ich auch gleich noch eins draufsetzen und sagen, daß mich das Album in seinem Gesamtsound irgendwie (natürlich nicht stimmlich und alles, aber vom Feeling irgendwie) an Sarah Brightman erinnert, insbesondere an ihr Album "Symphony". Ja, für diesen Satz werden mich jetzt einige Nightwish-Fans verteufeln, aber mal eherlich: Sarah's Track "Fleurs Du Mal" z.B. rockt und ist vom Sound her wirklich mit diesem Album hier vergleichbar ;)

Mir gefällt's :)
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am 8. Februar 2008
Hi,

so, ich habe das Album nun schon eine ganze Weile. Und ich muss sagen, dass es mir immer noch super gut gefällt. Das ganze Album ist der absolute Wahnsinn. Es geht ins Ohr - und nicht mehr raus. Bombastisch ist das einzige Wort, was mir dazu einfällt.
Und Tarja hat einen wirklich guten Ersatz bekommen.
Ich kann nur sagen, das Album lohnt jede Investition.

LG
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am 28. September 2007
Ich muss sagen es kam wie ein Schock - Tarja wird gefeuert, bisher war Sie der Grund, weshalb man Nightwish Songs nach ca. 10 - 30 Sekunden erkannt hatte.

Umso erstaunter war ich die neue Nightwish Single Eva zu hören, da war irgendwie nichts wie früher und man konnte nicht unterscheiden ob das nun Nightwish oder Withi**** Temp**** sind :-)

Mit Amaranth konnte man jedoch schon hören, dass auch der alte Stiel vorhanden war, doch auch hier war es nicht wie früher.

Nun höre ich inzwischen die CD das zweite mal und schon das erste Lied verleiht einem Gänsehaut Fealing und das ist es was Nightwish so besonders macht. Im ersten Song findet man 12 Minuten geballte Power, in denen die Band zeigt das Sie nichts verlernt haben sondern eher wieder ein Stück gewachsen sind und genau so zieht sich die CD durch. Sie steigert sich von Song zu Song.

Somit kann ich abschließend nur noch sagen, wem Nightwish bisher gefiel dem wird diese CD auch wieder gefallen
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am 20. Oktober 2011
In meiner Jugend war ich ein großer Fan der Band. Vom ersten Album bis zu "Once" hatte ich alle CD`s im Schrank, war auf einigen Konzerten und durfte so Nightwish noch in originaler Besetzung erleben. Als Tarja die Band verließ/verlassen musste, war ich wie viele Fans sehr skeptisch, wenn ich an die Zukunft der Band dachte. Wie sollte man eine solche Ausnahme-Sängerin ersetzen können? Die Antwort gaben Nightwish auf "Dark Passion Play": Gar nicht! Anstatt eine Sängerin zu engagieren, die Stimmlich Tarja ähnelt, holten die Jungs sich die bis dahin unbekannte Anette Olzon ins Boot. Diese kann es gesanglich natürlich nicht mit der großen Gothic-Diva Turunen aufnehmen, aber setzt durchaus eigene Akzente. Eine Kopie ihrer Vorgängerin ist sie auf keinen Fall. Das ist auch gut so. Wie sollte eine Sängerin auch den Vergleich mit der bei den Fans beliebten und hochtalentierten Opern-Sängerin stand halten? Nightwish taten das einzig Richtige. Sie gaben einer Frau den Job, deren Gesang völlig anders ist. Ein Vergleich ihrer Stimme mit der von Turunen wäre als ob man Äpfel mit Birnen vergleicht. Dass viele Anhänger der Band sie dennoch mit Tarja vergleichen ist Anette gegenüber nicht fair. Wenn man sich "DPP" anhört, merkt man nämlich, dass sie einen sehr guten Job am Mikrofon macht. Ihre Stimme ist sanft, zart und lässt für die Band völlig neue Möglichkeiten zu. Gleich der Opener "The Poet And The Pendulum" ist einer der besten Tracks in der Geschichte der finnischen Gruppe. Dramatisch, voller Power und stellenweise ruhig und wunderschön kommt dieser fast 14 Minuten lange Track daher. "Amaranth" ist poppig, düster und ein wirklich echter Ohrwurm. "Eva" ist eine tolle Ballade, "For The Heart I Once Had" einer dieser typischen Nightwish Songs. Doch auch wenn das Werk einige wirklich tolle Lieder zu bieten hat, wird natürlich immer der Gedanke da sein, wie das Album wohl mit Tarja als Sängerin geklungen hätte. "DPP" ist der Beginn einer neuen Ära. Nightwish hat sich verändert. Die starken Songs sind geblieben, die Stimme ist eine ganz andere. Gewiss keine schlechte. Aber eben eine andere. Wenn man die alten Nightwish mag, sollte man sich ohne Vorurteile und große Hoffnungen auf eine zweite Tarja Turunen an "DPP" heran wagen. Gebt Anette eine Chance. Sie kann am wenigsten für den Split der Ur-Besetzung.
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am 28. September 2007
Nachdem ich jetzt einige Rezensionen hier durchgelesen habe werde ich nun doch auch mal meinen Senf dazugeben. Als erstes sollte ich vielleicht sagen dass ich auch den Abgang von Tarja sehr schade fand. Diese allerdings über die alles erhabene darzustellen und die neue Sängerin schlechter zu reden ist als sie ist, finde ich doch sehr übertrieben. Nun zur Platte selbst. Ich kannte die Promoscheibe auch schon und habe mich dadurch umso mehr auf das erscheinen der CD gefreut. Denn meiner Meinung nach liegt hier gerade eines der besten Nightwishalben überhaupt in meinem Player. Tuomas ist hier doch mal wieder ein Meisterwerk gelungen, die Kompositionen sind durchweg stark und es werden auch sehr schöne neue, folkige Wege beschritten. Alles schön untermalt von der wirklich schönen Stimme Anettes. Dies find ich überhaupt das bemerkenswerte, die Jungs haben hier keinen Tarja-Klon an Land gezogen, sondern eine Sängerin der dem ganzen Ihre eigene Note verleiht. Den Gesang Anettes als schlecht oder piepsig zu bezeichnen ist für mich auch schlicht eine Unverschämtheit. Wer also bereit ist mit der Band neue Wege zu beschreiten, auf gehtŽs. Hier möchte ich auch noch jedem diese Limited Edition an Herz legen, denn auch die Instrumentale Version der CD ist einfach genial. Nun freue ich mich schon richtig das ganze live zu hören. Also Leute, kauft dieses Album, die Band hat es echt verdient, Ihr werdet nicht enttäuscht. Anspieltipps: The Poet and the Pendulum, Last of the wilds.
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HALL OF FAMEam 17. Oktober 2007
Als die Single "Amaranth" verfügbar war, hatte ich mir diese angehört, und auch das glück gehabt das Video zu sehen. Das Video fand ich wirklich gut, die Musik selber fand ich eher durchschnittlich. Ich war wirklich tief enttäuscht, und meine Vermutungen dass das Ende von Nightwish für mich ist war für mich eigentlich schon fast klar. Es ist halt oft so dass eine Musikgruppe sich weiterentwickelt, und zwar in eine Richtung die man nicht mag. Das war für mich zu dem Moment als ich "Amaranth" hörte fast schon klar.

Ich habe mir aber das Album trotz meiner doch sehr großen Skepsis, auch gegenüber Anettes stimme angehört, und mich hat es schon beim "Opener" umgehauen. Die erste Minute von "The Poet And The Pendulum" war vorbei und ich war zuhause. Es war zwar anders als gewohnt hat mir aber außerordentlich gut gefallen. Ich denke das es die kürzesten 14 Minuten für mich waren.

Die weiteren Tracks des Albums gefielen mir ebenfalls sehr gut, auch wenn ich immer noch denke dass "Amaranth" eines der schwächeren Lieder aus meiner Sicht ist. Das gewisse etwas fehlt irgendwie an dem Lied, und das ist sicher keine schuld der Frauenstimme. Der letzte Kick fehlt aus meiner Sicht. Bist zum neunten Track waren es gewohnt wirklich gute Lieder. Aufgefallen war mir, dass Marco sich auch öfter zu Wort gemeldet hat, als auf vielen anderen Nightwish Alben. Für mich persönlich ein gewinn, hat das ganze vielseitiger gemacht.
Dann kam der Track Nummer 10 " The Islander". Ich hatte irgendwie alles erwartet, aber nicht das. Als ich den Gesang hörte dachte ich an alles nur nicht an Nightwish. Mir fielen die Fureys ein und die frühen Stücke von Clannad, als sie noch nicht auf dem New Age Trip waren. Keltisch / Irischen Folk hatte ich sicher nicht erwartet, hat mich aber ehrlich gesagt voll getroffen und ich war hin und weg. Eine Vielseitigkeit die ich nicht erwartet hatte. Der folgende Track "Last Of The Wilds" ging im gleichen Stil weiter, nur auch mit Instrumenten untermalt, die man unbedingt bei klassischer keltischer / irischer Musik erwartet. Trotzdem wunderbar. Als dann "7 Days To The Wolves" anfing war ich etwas enttäuscht. Nicht weil das Lied schlecht ist. Es hatte für mich einfach die falsche Position. Und passt dort einfach nicht hin. Vor Track 10 wäre es sicher besser aufgehoben gewesen, zumal der "Closer" "Meadows Of Heaven" auch die sanfteren Töne verwendet wie es die beiden keltisch / irischen Nummern auch tun.

Soweit die Eindrücke zu den Liedern des Album. Ich muss ehrlich sagen ich bin wirklich überrascht. Bei den Texten muß ich auch sagen, dass vielleicht der Texter zu dem Zeitpunkt des entstehens "seine Probleme" hatte. Letztlich entsteht Musik aber auch aus Problemen, Wut, Freude, Traurigkeit und noch vielen anderen Gründen. Ich denke das ist dort auch der Fall. Und Nightwish ist nicht die erste Band die irgendwelche Gefühle verarbeitet. Mir fällt bei der Verarbeitung von Gefühlen und Situationen immer wieder "Queen - Innuendo" ein wo so Lieder wie "The Show Must Go On", "I'm Going Slightly Mad" und "These Are The Days Of Our Lives" schon fast ein Hohn sind in anbetracht, dass Freddy Mercury wusste er ist todkrank und sich sein Lebenskreis bald schließen würde....

Ich finde es durchaus positiv, dass sich Nightwish auch mal an andere Musikrichtungen wagen und experimentieren. Ich fände es schade, wenn sich ein Gruppe nicht weiterentwickelt, und sich letztlich nur noch selber kopiert. Das ist denke ich nicht der Fall.

Mit der neuen Frauenstimme hat Nighwish auch mal etwas mehr experimentiert. Für mich auch mit erfolg. Ob dieses Album nun kommerzieller geworden ist mag ich nicht so bejahen. Gerade die letzten Lieder auf dem Album sind sicher nicht unbedingt ein Garant für kommerziellen Erfolg. Ein 13 minütiges Lied ist ebenfalls als Singleauskopplung ungeeignet, da so was kein Sender spielt - einfach zu lang.

Ich kann die Kritiker verstehen, die Tarjas Stimme vermissen, die Stimme von Ihr ist wahrscheinlich eher wiederzuerkennen als die von Anette, doch frage ich mich was die Leute gesagt hätten, wenn Anettes Stimme ein 1:1 Abbild von Tarja gewesen wäre. Ich denke es würde auch gemeckert....

Wir werden sehen wo sich Nightwish bei seinem nächsten Album hin entwickelt. Der Weg den sie einschlagen finde ich zumindest interessant, und auch durchaus positiv.....!?!?!?
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Der obige Eindruck war der von vor 10 Tagen, nun ist das Album doch einige viele male in meinem CD Player und Auto gelaufen, und hat durchaus tiefe Eindrücke hinterlassen. Ich habe auch verschiedene Vergleiche gezogen gerade zu "Oceanborn" und auch "Once".

Wenn ich mich am Anfang noch erwischt habe beim hören von "Dark Passion Play" zu fragen, wie sich das eine oder andere Stück wohl mit Tarjas Stimme anhören würde ist dieses inzwischen verflogen. Ich finde die Stimme von Anette wirklich absolut passend zu dem Album und den Musikarangements. Sie hat zwar keine "klassisch" ausgebildete Stimme, weis aber meiner Meinung nach schon mit der Stimme umzugehen. Ich habe bei einigen Rezensionen zu "Dark Passion Play" gelesen, dass die Stimme von Anette zu "dünn" sei oder als "Stimmchen" umschrieben wurde. Nur so als Anmerkung, bei "The Poet And The Pendulum" ist am Anfang eine Knabenstimme zu hören, nicht die von Anette. Diese Stimme symbolisiert wohl Tuomas als Kind...

Über die Texte gerade der ersten beiden Tracks kann man aber durchaus etwas zwiegespalten drüber denken. Ich persönlich habe keine Probleme auf so eine Art das geschehene zu verarbeiten, ob es nötig ist, ist sicher eine andere Sache.

Die Kritiken dass Nightwish ohne Tarja kein Nightwish mehr sind kann ich nicht ganz nachvollziehen. Letztlich ist Nightwish nicht nur eine "Stimme" sondern noch einwenig mehr. Ich gehöre z.B. zu den Leuten, die "Amaranth" nicht so toll finden. Das ist auch jetzt noch so, aber die Nummer ist absolut solige und keinesfalls schlecht. Es fehlt irgendwo das kleine "I-Tüpfelchen" für mich. Als vor der Veröffentlichung der Single "Amaranth" die "MP3 Single" "Eva" im Internet verfügbar war, hatte ich in diese reingehört, und war wirklich nicht überzeugt. Bei diesem Lied habe ich aber meine Meinung doch gründlich geändert, und bin inzwischen von der Ballade echt begeistert.

Von den Musik Arangements her ist wohl "Dark Passion Play" das Album dass die klassischen Orchester Insturmente auf die ausgefeilste Art mit Metal verbindet. Hut ab vor Tuomas! Ich denke ein Nachfolgealbum wird diesen Weg nicht weiter gehen können, da ich mir ein "mehr an Perfektion" kaum vorstellen kann. Ich werde mich überrraschen lassen... , und würde mich über ein noch perfekteres Album genauso freuen wie eins, das mehr "back to the roots" geht.

Man sollte diesem Album, mit der neuen Sängerin einfach eine Chance geben. Ich bin auch ein Fan von Tarjas Stimme, und konnte mir kaum vorstellen, dass es ohne diese markante Stimme wirklich geht, aber es geht, und ich meine sogar es geht gut. Ich kann mir zwar noch immer nicht vorstellen, wie z.B. "Walkin' to the air" von Anette gesungen anhört, aber das hat mit diesem Album erst einmal nichts zu tun. Tarja ist eine begnadete Sängerin, ob nun mit oder ohne Nightwish ist letztlich egal. Und genauso kann ein Nightwish Album ohne Tarja auch gut sein, wie man auch finde ich bei "Dark Passion Play" hören kann.
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am 16. November 2007
Auch wenn viele Fan's die neuen "Nightwish" nicht mögen. Ich kann nur sagen: Tuomas hat sich wieder einmal selbst übertroffen und bewiesen was er drauf hat! Selbst mit der neuen Sängerin, die natürlich NICHT mit Tarja zu vergleichen ist, ist dieses Album ein weiterer Höhepunkt in der Geschichte der Band. Ein gelungener Mix aus harten Tracks und träumerischen Balladen. Tuomas hat gekonnt den fehlenden klassischen Gesang durch andere Interpreten, wie z. B. beim Opener "The Poet And The Pendulum", ersetzt. In dem Fall hört man am Anfang direkt die helle Stimme eines Chorknaben und dann kommt die geballte Kraft eines großen Orchesters dazu, welches natürlich gepaart wird mit den harten Klängen der E-Gitarren. Eine fantastische Mischung, die einem einfach eine Gänsehaut über den Körper laufen lässt. Ich bin hin und weg von dieser neuen musikalischen Meisterleistung des Komponisten Tuomas... Ich bin immer wieder erstaunt, wie der Songwriter einer Metalband zu solch umfangreicher und meiner Meinung nach auch sehr anspruchsvoller Musik fähig ist. Man sollte sich einfach mal genau die (in der Special-Edition beiliegende) Instrumental-Version dieses Albums anhören, dann wird klar, was ich meine. Absolut genial... Und die neue Sängerin, Anette, klingt zwar nicht so markant wie Tarja, macht ihre Sache aber dennoch ziemlich gut und passt auch sehr gut zu den neuen Stücken. Ich freue mich schon jetzt auf das nächste Album'...
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