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am 17. August 2017
Als Neueinsteiger der Band (zuerst gehört Wacken 2017 und promt verliebt) finde ich dieses Album so genial, dass ich mir gleich zwei weitere gekauft habe. Ich wurde nicht enttäuscht. Nachdem ich mich bei einem Onlineanbieter "schlau hören" konnte, beschloss ich, sie in meine Sammlung aufzunehmen.
Das Genre ist kein Heavy Metal mit ausreichend lautem Gehuste, sondern sehr gut mitsingbar!
Durch die vielfalt der Gastsänger, kommt nie Langeweile auf.
Mein ganz eigener Ausdruck ist "Happy Metal" da man wirklich gut unterhalten und die Laune gehoben wird.
Ganz klare Kaufempfehlung an Freunde der guten Musik!
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am 8. April 2017
Nachdem ich erst mit "Mystery of Times" zu Avantasia gefunden habe, habe ich mir nun auch dieses Meisterwerk zugelegt. Gehört meiner Meinung nach zu den besten Avantasia-Scheiben.
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am 19. Februar 2008
Es gab mal eine Zeit, in der man sich beim Kauf! einer CD intensiv mit dem Konzept und der musikalischen Qualität beschäftigte und sich dann nach einigen Wochen ein Urteil gebildet hat. Alle, die jetzt gähnen, sollten sich die nächsten 30 CDs für diesen Monat runterladen und zwei Stunden nach Veröffentlichung des Albums eine Kritik reinklopfen, oder was auch immer zwischen Downloads so zu treiben ist, doch alle anderen sind herzlich eingeladen,
Tobias Sammets Avantasia zu folgen und den grandiosen Songs die notwendige Zeit zu geben.
Der dritte Teil des Projektes führt den Hörer mit etwas anderem musikalischem Gewand genau dort hin, wo man als Hörer von Avantasia hin will.
Jeder ist eingeladen, das Booklet auszupacken und sich die CD in Ruhe anzuhören, dann werden die Freunde des melodischen Metal ein bezauberndes Stück Musik entdecken, welches gespickt mit Weltstars der Hartwurstszene durchgehend zu überzeugen weiß.
Die CD packt einen, ist klasse aufgemacht und verdient es redlich, entdeckt zu werden.
Die musikalische Klasse Avantasias und die hohe Qualität der Musiker
setzt sich deutlich von dem ab, was hier teilweise oberflächlich als kommerziell eingestuft wird, sie sind vielmehr Ergebnis genialer Ideen eines noch jungen Rockstars, welcher es wahrlich verdient hat, auch über den Tellerrand unserer Szene Respekt und Unterstützung zu erhalten - das mag zwar untrue sein, ist jedoch Lohn harter Arbeit!
Gänsehaut und Mitsingfaktor 100, Dauerrohr inklusive!!!
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Tobias Sammet hat sich in den letzten Jahren zu Deutschlands wichtigstem Hardrock/Heavy Metall-Mastermind entwickelt. Nicht zuletzt durch die Powermetall Band Edguy hat sich der aus Fulda stammende Musiker eine große Fangemeinde erspielt. Ein Großteil seiner Bekanntheit ist auf Sammets Projekt Avantasia zurückzuführen. Nach den beiden Alben THE METAL OPERA PART I und II ist THE SCARECROW aus dem Jahr 2008 das dritte Album der All-Star-Band. Und was für eins!

THE SCARECROW ist der Auftakt zu einer Album-Trilogie, die mit THE WICKED SYMPHONIE und ANGEL OF BABYLON in diesem Jahr beendet wurde. Mir fiel dieses Album eher zufällig in die Hände. Für diesen Zufall werde ich ewig dankbar sein, denn THE SCARECROW bietet melodischen Powermetall in absoluter Perfektion. Es gibt keinen Titel auf diesem Album, den man nicht als Super bezeichnen kann. Und wie schon bei den METAL OPERA hat Tobias Sammet auch hier wieder eine Schar illustrer Gastmusiker um sich versammelt. Beginnend bei den Instrumentalisten Eric Singer (Kiss) oder Henjo Richter (Gamma Ray) sind es vor allem die Gastsänger wie Jorn Lande, Michael Kiske oder Oliver Hartmann, die Tobias Sammet kongenial unterstützen, wobei vor allem Jorn Lande immer wieder herausragend agiert.

Wer sich nicht sicher ist, ob dieses Album wirklich etwas für ihn ist, sollte als Einstieg in den Opener TWISTED MIND und vor allem in den fast zwölfminütigen Titeltrack reinhören. Spätestens jetzt, wird man sich dazu entschließen, das Album zu kaufen. Eine Entscheidung, die auch durch die restlichen Titel in keinster Weise getrübt wird. Mit SHELTER FROM THE RAIN als dritten Titel gibt es dann den ersten richtigen Tempokracher, dem weitere Songs dieses Kalibers wie ANOTHER ANGEL DOWN oder DEVIL IN THE BELFRY in nichts nachstehen. Natürlich dürfen auf einem solchen Album die Balladen nicht fehlen. Auch hier hat Tobias Sammet einiges zu bieten: CARRY ME OVER, WHAT KIND OF LOVE oder CRY JUST A LITTLE sorgen für reichlich Abwechslung. Einen besonderen Gesangspartner hat Tobias Sammet für THE TOY MASTER gefunden, denn niemand anderes als Alice Cooper macht diese düstere Nummer zu einem weiteren Highlight auf dem Album. Beendet wird THE SCARECROW durch das leicht poppige LOST IN SPACE, dass aber trotzdem zu keinem Ausfall auf diesem Album wird.

Wer das Glück hat die limitierte Sonderausgabe zu bekommen, sollte hier zugreifen. Enthält diese noch eine gut 35minütige DVD, auf der neben einem Song by Song Interview mit Tobias Sammet noch die Videoclips zu CARRY ME OVER und LOST IN SPACE enthalten sind. Abgerundet wird die DVD durch zwei alternative Songversionen der Tracks THE TOY MASTER und I DON'T BELIVE IN YOUR LOVE.

FAZIT: Mit THE SCARECROW ist Tobias Sammet ein absoluter Geniestreich gelungen. Ein perfektes Metallalbum, dass bombastischen Rock, orchestrale Passagen und grandiosen Stimmen vereint. Ein Album, dass schon jetzt seit einigen Wochen in meinem iPod rotiert und auch nach dem x-ten Hören nichts von seiner Faszination verloren hat.
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am 9. März 2008
Himmel war ich skeptisch, nachdem ich Lost in Space 1 & 2 durch meine Boxen gejagt hatte. Irgendwie kam da überhaupt nicht richtig das Avanatsia Feeling rüber und meine Vorfreude auf The Scarecrow wurde merklich getrübt. Letzlich stand aber eigentlich außer Frage, sich das Ding auch zu kaufen und ich muss sagen: Gut das ich es gekauft habe.
Das dritte Avantasia Album ist anders als die Metal Operas und braucht etwas länger um wirklich nachhaltig begeistern zu können, hat es aber einen erstmal gepackt, bleibt ein souveränes bis außergewöhnliches Album, das in keiner Plattensammlung fehlen sollte und nur deshalb vier Sterne bekommt, da einige kleinere Aussetzer vorhanden sind.
Doch der Reihe nach: The Scarecrow bietet zunächst einmal ein sehr gereifteres Songwriting, schwer in Worte zu fassen, aber Avantasia klingen wirklich erwachsener und irgendwie reifer.
Etwa drei Songs gehen noch am ehesten in die alte Richtung. Da wären Shelter from the Rain, Another Angel Down und Devil in the Belfry. Muss man eigentlich nicht viel zu sagen.
Dann gibt es einige Midtempo Stampfer wie den Opener Twisted Mind und the Toy Master, die üblichen Balladen (What Kind of Love und Cry just a Little) und den absoluten Übersong und Titeltrack The Scarecrow, der mit Elf Minuten auch den längsten Track darstellt.
Und um es nicht unnötig in die Länge zu ziehen: Alle diese Songs sind wirklich gut und empfehlenswert und jede Meckerei wäre Erbsenzählerei.

Getrübt wird das muskalische Paket nur von den bereits veröffentlichten Songs Lost in Space und Carry me Over, deren Poplastigkeit mir nach wie vor nicht gefallen und den Gesamteindruck erheblich schmälern. Darüber hinaus, und damit hätten wir dann alle Songs, kann ich auch mit I Dont belive in your Love eher weniger was anfangen. Ein Song der bei mir einfach nicht zünden will.

Absolut positiv stechen die GEsangsleistungen von Tobi Sammet und seinen Gastsängern heraus, allen voran der geniale Jorn Lande der für mich ohnehin über jeden Zweifel erhaben ist. Spielzeit Musik CD: etwa 65 min.

Auf der Bonus DVD findet sich ein Song by Song Interview, in welchem Tobi kurz auf jeden Song eingeht und dessen Einbettung in das Storykonzept zum besten gibt. Dann noch die beiden Videos zu Lost in Space und Carry me Over (ist eben traurig das zu den beiden schwächsten Songs Videos gedreht wurden) aber was solls, sowie überflüssige Making Ofs zu den Vids. Dann gibts noch als Audio Spur auf der DVD zwei Alternative Versionen vom Toy Master und I Dont believe in your Love. Läuft ebenfalls unter: Ganz nett, braucht aber eigentlich wieder kein Mensch.
Gesamtspielzeit DVD: knapp 35 Min.

Insgesamt ist The Scarecrow nicht ganz das Überragende Meisterwerk, aber trotz kleinerer Mängel in Pflichtkauf für jeden Edguy / Avantasia Fan bzw. für jeden Melodic Metal Fan generell.
Von mir eine klare Kaufempfehlung.
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am 4. Februar 2008
Allen Unkenrufen zum Trotze ist das neue Avantasia Album wie ich es erwartet habe ein Orgasmus für die Ohren. Sicherlich, an Metal Opera I und II kommt das Konzeptalbum nicht heran, da einfach nicht die Magie entfacht wird wie bei den beiden Vorgängern. Die Titel stehen diesesmal nicht einer so direkten Verbindung und sind sehr auf die einzelnen Charakter bzw. Sänger zugeschnitten. Nun zu den einzelnen Songs:
1. Twisted Mind
Schön hart rockender Opener mit einem genialen Roy Khan an den Vocals. Schwere Riffs und ein nach mehrmaligem Hören festbeisender Refrain machen dieses Lied zu einem Highlight. 5/5
2. The Scarecrow
Und da kommt schon das nächste Highlight. 11:11 Minuten purer Hörgenuss. Bombastischer Refrain, geniales Solo, ruhige Parts, ein toll singender Jorn Lande. Genial 5/5
3. Shelter from the Rain
Dieses Lied erinnert an Helloween, was für ein Zufall das Michael Kiske hier den Refrain singt :-). Ein Uptemposong der in der Mitte etwas rockiger wird. Totaler Ohrwurm 5/5
4. Carry me over
Ich muss zugeben der Song ist sehr radiotauglich. Eine Powerballade, die durchaus auch von Konsorten wie Nickelback od. Bon Jovi sein könnte. Trotzdem oder gerade deshalb ein sehr starkes Lied, toller nachdenklicher Text. 5/5
5. What kind of love
Die erste richtige Ballade und der erste und einzige Schwachpunkt im Album. Frau Sommerville hat zwar eine tolle Stimme, doch der Song ist zu schnulzig und passt überhaupt nicht in das Konzept des Albums. 3/5
6. Another Angel down
Es geht wieder steil bergauf. Das Lied ist schon aus der EP bekannt. Gibt nicht viel dazu zu sagen. Genial 5/5
7. The Toy Master
Ein weiteres Highlight auf der CD mit der Rocklegende Alice Cooper. Man hat den Eindruck der Song wurde entstammt aus einem Album von ihm. Geiler Refrain, geiles Solo, einfach ein geiles Lied. 5/5
8. Devil in the Belfry
Der Song erinnert an Key to my Fate von Edguy. Ein eher schnellerer Song und eins meiner Lieblingslieder mit einem tollen Mittelteil. 5/5
9. Cry just a little
Die zweite reinrassige Ballade auf dem Album. Deutlich stimmiger mit dem Konzept. Einfach schön zum Träumen. 5/5
10. I don't believe in your Love
Man muss einfach mal festhalten das Oliver Hartmann eine überaus geile Reibeisenstimme hat. Sehr straighter Rocksong, kein Highlight aber diese Stimme :-) 5/5
11. Lost in Space
Gibts nicht mehr viel zu sagen. Super Lied 5/5

Alles in allem wie schon erwähnt ein tolles Album das den Kauf verdient. Ich freu mich schon auf Teil 2.

Stay savage
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am 27. März 2008
Ich bin anscheinend einer der wenigen Rezensenten, die "unvorbelastet" von den Vorgängeralben das neue Album "The Scarecrow" angehört haben. Aufmerksam auf das Album bin ich durch einige Songs, die auf einschlägigen Radiosendern gelaufen sind, geworden. Insbesondere "Carry me over" hat sich dann recht schnell als Ohrwurm betätigt. Als ich dann im Internet gelesen habe, dass unter anderem auch Bob Catley von Magnum und Alice Cooper ein Gastspiel abgeben, hab ich mir das Album besorgt. Und wurde nicht enttäuscht! Für mich eins der besten Alben, die in den letzen Monaten den Weg in meinen CD-Player gefunden haben. Einzig das etwas schwächere "What kind of love" fällt etwas ab gegenüber den restliche Songs. Absolut genial der Track "The Toy Master", hier gibts Alice Cooper in Bestform. Im großen und ganzen also ein klasse Album. Sicherlich kein Meilenstein der Metalgeschichte (das erwarte ich auch gar nicht) aber 65 Minuten klasse Musik und hoffentlich nicht das letzte Avantasia-Album!
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TOP 500 REZENSENTam 30. Januar 2008
Oft wurde von Tobias Sammet behauptet, dass es keine Fortsetzung von AVANTASIA geben würde, was nicht wenige Fans mit Unverständnis und trauriger Miene hinnahmen. Doch dann kam die Nachtricht, dass sich der EDGUY Frontmann doch noch zu einem neuen Album hinreißen konnte. Allerdings befürchteten viele im Vorfeld, dass sich AVANTASIA dem Härtegrad von EDGUY anpassen würde und man nun wohl softere Klänge erwarten müsse. Nunja, den speedigen Power Bombast Metal der beiden Vorwerke gibt es hier nicht mehr wirklich, aber dennoch ist „The Scarcrow“ eine saucoole Scheibe geworden.

Track 01: Twisted Mind 06:12
Tobias Sammet, Roy Khan (vocals), Sascha Paeth (lead guitars)

Nicht von der Eröffnungssequenz ablenken lassen, denn hinter „Twisted Mind“ verbirgt sich ein saustarker Opener mit einem mächtigen Roy Khan am Gesang. Vor allem der Refrain mit der Passage „There's no way out“ als auch der Chor im Mittelpart regiert supreme, ebenso wie Sascha Paeth (Ex-HEAVENS GATE) an der Solo Gitarre!

Track 02: The Scarecrow 11:14
Tobias Sammet, Jorn Lande (vocals), Sascha Paeth (lead guitars)

Gleich als zweites folgt mit dem Titelstück die längste Nummer auf “The Scarecrow”, welche mit bombastischen Percussions und sehr Folk orientiert beginnt. Eigentlich braucht man nicht erwähnen, dass Jorn Lande hier ebenfalls hinterm Mikro steht, denn das hört man wirklich sofort raus. Der Refrain ist hier ebenfalls sehr toll ausgefallen, bei dem vor allem der Frauen Chor im Background die Klasse noch mehr unterstreicht. Ebenfalls sehr erwähnenswert: Der ruhige Mittelpart der an eine Mischung aus Mike Oldfield und Weltmusik erinnert.

Track 03: Shelter From The Rain 06:11
Michael Kiske, Bob Catley, Tobias Sammet (vocals), Henjo Richter, Kai Hansen (lead guitars)

Mit “Shelter from the Rain” gibt's wieder Futter für die Power Metal Freunde, denn hier wird mit treibenden Doublebass wieder ordentlich geballert. Vor allem ist es eine Freude wieder Michael Kiske bei solch einer Art Song singen zu hören!

Track 04: Carry Me Over 03:54
Tobias Sammet (vocal), Sascha Paeth (lead guitars)

Die Halb-Ballade “Carry me over” dürfte einigen mittlerweile schon vom Videoclip her bekannt sein. Vor allem der schmissige Refrain geht hier sofort ins Ohr. Allerdings ist der Song im Vergleich zu den übrigen Songs schon sehr rockig ausgefallen und erinnert sogar bis auf den Gesang von Tobias Sammet schon fast an NICKELBACK oder BON JOVI. Ist aber definitiv dennoch keine schlechte Nummer.

Track 05: What Kind Of Love 04:51
Amanda Somerville, Michael Kiske, Tobias Sammet (vocals)

“What Kind of Love” würde sich schon fast für einen Soundtrack eignen. Zumindest erinnert das Stück mich ansatzweise irgendwie an Hans Zimmer und zu Beginn vor allem dessen Score für „Gladiator“. Die 3 Sänger(innen) Amanda Somerville, Michael Kiske und Tobias Sammet ergänzen sich hier wirklich hervorragend. Auf alle Fälle stellt dieser Song eine sehr gute stilistische Abwechslung dar.

Track 06: Another Angel Down 05:42
Jorn Lande, Tobias Sammet (vocals), Sascha Paeth, Henjo Richter (guitars)

Zwar ist “Another Angel down” auch eher härter ausgefallen, aber irgendwie will diese Nummer nach den bisherigen 5 Volltreffern nicht so richtig zünden, auch wenn es hier viele Ohrwurm Melodien zu hören gibt. Naja, eine schwächere Nummer bisher ist noch zu verkraften.

Track 07: The Toy Master 06:22
Alice Cooper, Tobias Sammet (vocals), Sascha Paeth, Henjo Richter (lead guitars)

Mit “The Toy Master” hat Tobi dem Grusel Rocker Alice Cooper eine astreine persönliche Nummer auf den Leib geschrieben. Im Vergleich zu den übrigen Songs wird dieser hier von einer sehr dunklen und bedrohlichen Atmsophäre dominiert. Lediglich die Chöre am Schluss klingen hier eher nach einem Musical.

Track 08: Devil In The Belfry 04:41
Jorn Lande, Tobias Sammet (vocals), Henjo Richter (lead guitars)

Wow,.. der Song überrascht mich jetzt doch irgendwie. Zwar gab es auf „The Scarecrow“ bis dato schon 2 härtere Stücke, aber „Devil in the Belfry“ zeigt sich doch noch ein bisschen frickeliger, als diese. Vor allem der Refrain geht sofort ins Ohr und erinnert deswegen auch leicht an EDGUY.

Track 09: Cry Just A Little 05:14
Tobias Sammet, Bob Catley (vocals), Sascha Paeth (lead guitars)

Wieder ruhiger wird es mit “Cry just a little”, der in eine fast ähnliche Kerbe wie “Carry me over” schlägt und im Mittelteil durch ein ausgezeichnetes Twinsolo von Sascha Paeth.

Track 10: I Don't Believe In Your Love 05:32
Oliver Hartmann, Tobias Sammet (vocals), Rudolph Schenker (lead guitars)

Auf musikalischer Basis haben wir hier mit “I don't believe in your Love“ ein weiteres Highlight am Start, da hier Rudolph Schenker (SCORPIONS) mit einem Gastsolo vertreten ist. Der Song ist übrigens auch deutlich rockiger und mid-tempo orientierter ausgefallen.

Track 11: Lost In Space 03:52
Tobias Sammet (vocals)

“Lost in Space” ist den Fans sicherlich auch nicht mehr unbekannt, wurde hierzu schließlich eine EP in sogar 2 Formaten veröffentlicht. Zwar orientiert sich das Stück eher an „Carry me over“ und ist wie manche so schön sagen eher kommerziell ausgefallen, aber das macht das Stück dennoch nicht schlechter, denn neutral betrachtet haben wir es hier mit ausgezeichnetem Songwriting zu tun. Cooles Ende eines herausragenden Albums.

Fazit: Zwar präsentiert sich Tobias Sammat mit dem dritten AVANTASIA Album deutlich mainstreamiger und weniger musical-haft als die beiden Vorgänger, aber dennoch ist ihm hier ein sehr cooles Album gelungen, das sicherlich vielen Metal Fans gefallen dürfte.
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am 28. April 2010
Obwohl der Herr Sammet nach Fertigstellung der beiden Metal Opera Teile verlauten lies das es keine weiteren Avantasia Veröffentlichungen geben wird, hat er sich Anno 2006 als die Arbeiten an THE SCARECROW begann, umentschieden um uns abermals mit einem Melodic Metal Werk aller erster Güte zu beglücken. Zugegeben, auch ich war erst mäßig begeistert von der rockigeren Grundausrichtung und den poppigeren Singles aber ich hab der Platte eine Chance gegeben und heute muss man ganz klar sagen, dass sie absolut ebenbürtig mit den Vorgängern ist. Die Songs sind im Vergleich zu den 2001/02 er Werken nochmal eine ganze Ecke abwechslungsreicher geworden. Von klassischen Speed Metal Hymnen der Keeper of the seven Keys Kategorie (SHELTER FROM THE RAIN), über fette Stadion Rocker ( I DON'T BELIEVE IN YOURE LOVE) bishin zu Bombastischen Balladen (WHAT KIND OF LOVE, CRY JUST A LITTLE) ist alles vertreten was das Fan Herz ausmacht. Auch die vermeintlich kommerziell ausgerichteten Songs wissen zu begeistern: CARRY ME OVER ist eine tolle Power Ballade für die Bon Jovi töten würden und das psychedelisch angehauchte LOST IN SPACE lädt zum träumen ein. Egal bei welchem Song, man spürt förmlich das alle Beteilligten mit viel Gefühl und Herzblut bei der Sache waren die Folge: 61 Minuten Dauergänsehaut! Der warme, druckvolle Sound bringt die Musik bestens zur Geltung, während leichte Orchestrierungen oder keltische Klänge für Filmatmosphäre sorgen.Keine Frage THE SCARECROW ist ein absolutes MUSS für jeden Melodic Metal Fan vorrausgesetzt man hat die Scheuklappen abgelegt. Dieses Album ist deutlich besser als ihr Ruf also nicht lange Fackeln und zugreifen! :) Die Limited Edition kommt im schön aufgemachten Digipack und enthält eine Bonus DVD worauf 2 Videoclips und ein Interview mit Tobias Sammet (leider nur in Englisch und ohne Untertitel) zu sehen ist. 5* für die Vogelscheuche!
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am 19. Juni 2008
Vorweg: Die "Metal Opera" bleibt unübertroffen, sowohl Pt. 1, als auch Pt. 2. Oder? Ich habe mir extra etwas Zeit gelassen mit meiner Rezension, denn mir hat sich ehrlich gesagt, leicht irritiert von den Vorveröffentlichungen "Lost in Space" u.a., "The Scarecow" nicht sofort erschlossen. Dies mag für diejenigen, die unbedarft an die Sache herangehen und auf saugute Rockmucke stehen, mit zahlreichen Elementen aus dem Pop-Bereich und guten Melodieführungen, kein Problem sein; wer jedoch eine Fortsetzung der Oper gewartet hat, der wird sich erst mal sagen, "na gut". Metal Opera Pt. 3 ist das jedenfalls nicht. Aber umso besser!!! Warum sollte ein Künstler, wie Tobias Sammet nun mal einer ist, genau das machen, was man von ihm erwartet? The Scarecrow stellt somit eine ungemeine Bereicherung des Schaffens des Edguy-Machers und Ausnahmemusikers dar. Unter diesem Gesichtspunkt betrachtet ist dies zwar keine Fortsetzung des Opern-Werkes, aber dafür eine saumäßig starke Rockscheibe! Im Einzelnen:
Twisted Mind: Solch einen Opener wünscht sich so manche Band. Klasse. Macht Appetit auf mehr.
The Scarecrow: ein über 11-minütiges Highlight. Ein tolles, etwas mittelalterlich oder folkloristisch anmutendes Intro, interessantes Arrangement und dann rockt es...
Shelter from the Rain: Doppelbass-lastige Rocknummer. Geht gut ab.
Carry me over: Poprock. Erinnert mich ein wenig an Bon Jovi.
What kind of Love: Ballade. Und zwar eine sehr schöne.
Another Angel Down: Kannte ich schon von der Vorauskopplung "Lost in Space 1". Fand ich da schon klasse. Im Übrigen außer "Lost in Space" die einzige Nummer, die sich davon auf diesem Album wiederfindet.
The Toy Master: Für mich DAS ABSOLUTE HIGHLIGHT auf diesem Album! Auftritt des Grandfather of all Gruselbands in the World Alice Cooper. Wahnsinn!!! Und ein genialer Song.
Devil in Belfrey: Ein weiteres Highlight. Mainstream mit Ohrwurmcharakter.
Cry just a little: Schnulze. Aber eine wunderschöne!
I don't believe in your Love: Hier geht's noch mal richtig rockig ab. Für mich das schwächste Stück auf der Scheibe, aber dennoch hörenswert.
Lost in Space. Kennen wir ja schon. Hat eigentlich alles, was ein Hit benötigt, so dass ich mich wundere, warum es keine höhere Chartposition erreicht hat. Bon Jovi kann's nicht besser (sofern der Vergleich erlaubt ist).
Auf das Bonusbrimborium gehe ich nicht ein. Hier hätte ich mir anstatt dessen lieber etwas Material von "Lost in Space" 1 + 2 gewünscht. So muss man sich die beiden Scheiben - unbedingt! - auch noch kaufen, was wahrscheinlich so beabsichtigt ist. "Lost in Space" 1 + 2 enthalten, wenn man so will, den ergänzenden Rest, der das Werk vollständig macht (Achtung: keine Outtakes oder Ausschussware!).
Fazit: Wer keine Fortsetzung der Metal Opera erwartet, dem erschließt sich hier sofort eine wahnsinnig gute Rockscheibe. Wer die Oper kennt und etwas Ähnliches erwartet, dem erschließt sich The Scarecrow auch. Wahrscheinlich aber erst nach dem 2. oder 3. Mal durchhören. Dann jedoch ist sie sagenhaft!
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