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Kundenrezensionen

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am 21. März 2009
Sind wie ehrlich: Die letzen PSB-Alben, insbesondere Fundamental waren schon teilweise etwas schwer und melancholisch.

Auf dieser neuen Scheibe nun überwiegen seit langem mal wieder die "Gute-Laune-Stücke" und das passt zu den anstehenden ersten Frühlingstagen wie dei Faust aufs Auge. Keine Ahnung ob die Pet Shop Boys das Veröffentlichungsdatum bewusst so geplant haben aber wer weiß, dass sie in den 80ern noch die erfolgreichten Interpreten mit Hits über die Weihnachtsfeiertage überhaupt waren, kann auch hier eine Absicht vermuten...

Ja, ich bin natürlich Pet Shop Boys Fan, sonst hätte ich mit wohl kaum gleich am ersten Tag des erscheinens das neue Album geholt aber es ist nicht so, dass mir alle Alben in der Karriere der Pet Shop Boys gefallen hätten - aber dieses hier ist wirklich toll!

Die neue Single Love etc. ist ja eigentlich nicht gerade PSB-Like, geht aber trotzdem sofort ins Ohr.

All over the world ist dann schon ein weiterer dieser GLMW-Songs (Gute-Laune-Mitwipp-Songs)

Beautiful People ist einfach nur schön. Kein Dancebeat drunter aber irgendwie ein Lied, bei dem man in den blauen Himmel gucken und dabei träumen kann - meintewegen auch von schönen Leuten ;-)

Did you see me coming ist schon auf der Single Love etc mit drauf und ist wieder ein GLMW-Song. So ein Ding, wo man am liebsten alle Fenster aufreißen will, wemm man ihn im Auto hört...

Vulnerable ist nicht so sehr zum Mitwippen aber zum Mitsingen geeignet mit recht gut passenden Akkustikgitarreelementen.

More than a dream erinnert mich ein bisschen an Miminal vom Fundamental-Album, gefällt mir allerdings besser weil es einen richtigen Refrain hat. Überhaupt sind auf dem ganzen Album die Stimmen von Neil nicht mehr so verzerrt, was ich in jedem Falle als Gewinn ansehe.

Bulding a wall wartet mal wieder mit kurzen stimmlichen Einlagen von Chris Lowe auf. Normalerweise würde ich so einen Song als Albumfüller bezeichnen aber bei einem großen Album wie diesem, ist auch der Song noch richtig gut.

King of Rome ist einer dieser eher melacholischen Songs. Erinnert mich persönlich ein bisschen an Dreaming of the queen vom Very-Album.

Pandemonium ist wohl der Dancefloorlastigste Song auf der CD mit richtigem Uptempo-Beat und mein persönlicher Favorit, zumindest bis jetzt. Ist schon ziemlich cheesy der Song (wie die Briten sagen würden) aber gerade dafür liebe ich ihn. Wenn man das Ding in einen richtigen Dnacefloorremix packt, würde es ein absoluter Clubhit werden davon bin ich überzeugt. Ganz Großes Kino, Boys!

The way it used to be ist mehr Electronic als Pop. Erinnert in den Zwischensequenzen ein wenig an Erasure oder Depesche Mode aber das soll gewiss keine Kritik sein!

Legacy ist dann der einzige Song, den das Album nicht gebraucht hätte. Hört sich ein wenig an wie aus dem Battleship Potemkin Album entliehen und ist überhaupt nicht mein Geschmack.

Alles in allem aber: Ein Absolutes Topalbum! Ich werde hier nicht mit Wörtern wie Genial oder Zeitlos um mich werfen. Es ist trotz allen nur ein gutes Popalbum. Allerdings, wenn man sich auf dem Musikmarkt so umblickt: Wem gelingt es schon noch, ein wirklcih gutes Popalbum hinzubekommen? Die Pet Shop Boys können es immer noch, nach all den Jahren...vielleicht sollten sich auch die Kritiker (von denen es ja erstaunlich wenige gibt) einfach mal auf diese Scheibe einlassen. Es wäre auf jeden Fall ein Gewinn für sie!
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"It's sincere and subjective / Superficial and true / Easy and predictable / Exciting and new / To say 'I want you'". So singen die Pet Shop Boys am Anfang ihres neuen Albums in ALL OVER THE WORLD, und was sie für diesen einen oft gesagten Satz reklamieren, trifft alles auch auf ihr neues Album zu, und so ist es endlich wieder einmal ein richtig gutes Album geworden. Zuletzt fand ich bestenfalls die jeweiligen Single-Auskopplungen interessant, diesmal aber möchte auch ich kalauern, weil sich's so schön anbietet: Yes, they can. Natürlich wissen sie, was sie ihren Fans schuldig sind: ihr 80er Jahre-Synthie-Pop hat sich nur marginal verändert, aber weil sich die Welt in 25 Jahren musikalisch einmal rundherum gedreht hat, stehen sie damit wieder einmal ganz vorne: predictable and new. YES hat keine einzige Schwachstelle und lässt keine Langeweile aufkommen, reiht die Songs in der richtigen Reihenfolge aneinander und bietet auch musikalisch durchaus Abwechslung, die Arrangements sind so üppig wie nötig und so schlank wie möglich. Mein Favorit: BUILDING A WALL. Wären sie nicht immer präsent geblieben, wäre dies das Comeback des Jahres. Qualitativ ist es das auf jeden Fall.
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am 21. März 2009
Es ist gar nicht so leicht, eine wirklich ernsthafte Rezension über etwas zu schreiben, was doch in erster Linie unterhalten soll...
Nun liegt es aber vor, das neue Album von Tennant/Lowe...und da gibt es etwas zu schreiben.
"Yes" kommt überraschend daher, so unterhaltend und leicht, wie mann es von den PSB nun gar nicht mehr erwartet hätte. Die erste Single "Love etc." hat mich schon überrascht, so locker-leicht, so ins-Ohr-gehend klangen die Boys schon lange nicht mehr. Und so kam "Love etc." da auch gar nicht mehr heraus aus dem Ohr.
Nun gibt es auf "Yes" noch 10 weitere Songs...und die Überraschung geht weiter. Was hier zu hören ist, klingt nach hochglanz-polierter Pop-Musik, an vielen Stellen mitreissend ("All over the world", "Beautiful people", "Did you see me coming", More than a dream", "Pandemonium"), dann wieder sehr anrührend ("Vulnerable", "King of Rome", "The way it used to be"). Die Oberfläche stimmt (und das ist laut einem Interview mit Neil Tennant in einer großen deutschen Sonntagszeitung sehr wichtig für die PSB)...und schon könnte der Schluss gezogen werden, unter der Oberfläche findet mann leider häufig nicht mehr viel in der zeitgenössischen Pop-Musik.
Und da funktioniert "Yes" anders: unter der Oberfläche verbergen sich recht komplexe Melodien und Arrangements, Akkordwechsel in die so PSB-typischen Moll-Zonen, die die Boys unverwechselbar machen und eine Melancholie transportieren, auch noch in jedes so optimistische Lied. DAS ist schon sehr anspruchsvolle Pop-Musik. Pop-Art!
Und textlich wie immer -bis auf wenige Ausnahmen- weit über dem, was wir sonst so aus der Pop-Musik kennen.
Und sie wären nicht die PSB, wenn es zum Schluss nicht einen Song wie "Legacy" gäbe, der doch recht sperrig daherkommt, wirklich etwas dem "Panzerschiff-Sound" entliehen...und doch unentbehrlich, denn, wie gesagt, unter der Oberfläche erwartet uns mehr.
Da, wo "Fundamental" düster und politisch war-in Zeiten, die noch nicht so düster waren wie 2009, setzt "Yes" einen Kontrapunkt, ein "Trotz-allem" und "Jetzt erst recht"! ...Yes...we can..."we can change" (aus "More than a dream") lässt die PSB wieder politisch aufblitzen. Ironisch und am Puls des Zeitgeschehens...wie immer. Das unterschied sie stets von allen Pop-Acts und es wird wohl auch so bleiben.
Als großer "Behaviour"-Anhänger scheue ich die Vergleiche zu diesem Album trotzdem nicht, denn "Yes" ist ähnlich komplex wie "Behaviour", funktioniert als Ganzes...und das ist die hohe Kunst von Pop-Alben..zugegebenerweise etwas, was auch den PSB in der Vergangenheit nicht immer gelungen ist. So verbindet "Yes" geschickt und sehr zeitgemäß alten und neuen Sound, dort ein bisschen von "Behaviour" oder auch dessen Vorgängern, da ein bisschen von "Very" und auch Neues.
Danke für dieses Album, endlich machen die PSB auch mal wieder Spaß am Hören...und es ist Musik, die berührt..trotz der glänzenden Oberfläche...oder gerade deswegen!!!
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Im Herbst letzten Jahres, auf der Heimfahrt vom Cindy Lauper Konzert im Kölner E-Werk, sagte ich zu meinem Seelenbruder, dass es Zeit wird für ein neues PSB-Album. Wenige Zeit später fand ich die Nachricht von YES im Net.
Also wiedermal pure Elektro-Intuition...:-).

Da standen Vorboten wie "extrem poppig", "sehr melodiös", "eines ihrer größten Alben"...

Die Vorbotschaften haben sich erfüllt!
YES ist ein klares JA zu 25 Jahren PSB und das ganz besonders schön harmonisch.
Hab das Album gerade auf den Kopfhörern beim Schreiben... sagenhaft... eine Symbiose aus allem guten PSB-Bekanntem.
Einfach große Pop-Kunst!

Danke!
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TOP 500 REZENSENTam 3. April 2009
Vor 15 Jahren war es einfach die Pet Shop Boys schlecht zu machen - ,Go West' hatte den Nervigkeitsfaktor von Sonya Kraus und das dazugehörige Album bordete über vor aufgeblasenen Sounds und Gigantomanie - protzen und klotzen war das Motto; außerdem waren die PSB einfach allgegenwärtig und Dauergäste in den Charts was nach damals auch schon 10 Jahren zu nerven anfing. ,Plastik Pop', ,Wegwerf-Musik' all das waren so abfällige wie auch tw. gerechtfertige Adjektive die man als PSB Hasser gern verwendete. Eins konnte man ihnen aber weder damals, noch im weiteren Verlauf ihrer Karriere vorwerfen - dass Sie keine songs schreiben konnten; und selbst der größte PSB Hasser musste zugeben, dass er den einen oder anderen song dann nun doch nicht so übel fand (in meinem Fall waren das ,West End Girls' und ,Being Boring' - letzterer für mich mittlerweile übrigens einer der großartigsten Popsongs die je geschrieben wurden), weil Neil Tennant einfach die Gabe hatte (und hat) unwiderstehliche Melodien zu schreiben.

Heute tut man sich mit dem Hassen schon sehr viel schwerer - warum? Einerseits weil Neil Tenannt in der Disiziplin chartstürmendes Pop-songwriting heute kaum einen ernstahften Konkurrenten hat und andererseits weil die Arrangements und verwendeten Sounds heute wesentlich geschmackssicherer als 1993/94 bzw. wieder geschmackssicher so wie 1984-1986 sind. Da darf es dann heute auch schon mal eine Mundharmonika oder eine akkustische Gitarre als Fremdelement in dem lange Zeit ,strictly electronic' gehaltenen PSB Sound System sein, was dieses nicht nur auflockert sondern plötzlich auch geschmackskompatibler macht (immer vorausgesetzt man kann mit Tennant's ,phoney' Timbre). Ja und noch was: Auf den ersten 5 Songs schaffen Sie es hier tatsächlich Hit auf Hit folgen zu lassen - Melodien die sich unaufdringlich sofort ins Gehirn fressen - eine Spezialität des Hauses PSB übrigens diese ,insHirnFresser'. ,More Than A Dream' und ,Building A Wall' sind dann etwas belanglos, aber mit `King Of Rome' und speziell mit `Pandemonium' schaffen Sie dann wieder solche songs, die man schon beim ersten mal hören schon immer zu kennen glaubt - und selbst wenn sie gestohlen wären - man käme nicht drauf woher. ,The Way It Used To Be' spielt dann doch auch noch tatsächlich mit Jazz Harmonie Wechseln und ist vielleicht der am schwersten zugängliche track - so es denn so etwas bei PSB Alben überhaupt gibt - dieses Albums, wahrscheinlich aber auch der interessanteste. Mit Legacy endet dieses - songwriterisch seit ,Actually' wahrscheinlich beste Album zwar eher unwürdig, aber hey 7 von 10? Wer sonst hat im Pop heute noch so eine Treffer Quote.

Nach dem Trevor Horn Bombast von ,Fundamental' ist das eine erfrischend unaufdringliche Neuerfindung/Wiederauferstehung einer der verlässlichsten Hitschreiber des Pops - und das schreibt einer der es mal geliebt hat dieses Duo zu hassen; wie gesagt - vor 15 Jahren war es einfach die PSB zu hassen....
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Ach, wie schön wäre es gewesen, wenn das zehnte Studioalbum der Pet Shop Boys totaler Müll gewesen wäre' man hätte jede Kritik und jede Rezension mit einem klaren 'No' überschreiben können! Und die beiden hätten es sicher lustig gefunden. Ganz am Anfang machte sich da auch einige Skepsis bei mir breit. Vom kommerziellsten Album seit 'Very' war die Rede. Erfolg um jeden Preis, noch mal 'nen großen Wurf landen, notfalls auch mit dem Girls-Aloud/Sugababes-Produzententeam Xenomania. Das wirkte mehr, wie zwei Herren um die 50 in der Midlife-Crisis. Dann kam die Vorabsingle 'Love etc.' und die Zweifel waren weggewischt und angesichts des Endresultats möchte ich allen Zweiflern entgegen rufen: No, No No!
Gut, am Ende ist 'Yes' doch ein überschwängliches, kommerzielles, extrovertiertes Zuckerpop-Album geworden, das es in der Form und Konsequenz seit dem 1993er 'Very' nicht mehr gab. Und vielleicht auch aus diesem Grund ist es das beste Pet Shop Boys Album seit eben jenem Nr.-1-Album, welches dieses penetrante 'Go West' beinhaltete. 'Yes' ist genau das, was der Titel ankündigt. Euphorie-Pop, hoffnungslos Melodieverliebt, wie naiv und in seiner Konsequenz, Glätte und Eingängigkeit geradezu rebellisch. Und am Ende doch keinesfalls billig, musikalisch hochwertig und vor allem intelligent. Intelligenz und Tiefsinnigkeit, verpackt in scheinbar oberflächlichen Elektro-Pop! Dafür stehen die Pet Shop Boys seit einem Vierteljahrhundert' doch schon lange nicht mehr klang das so stimmungsvoll, treffend und perfekt, wie auf 'Yes', welches sich bereits jetzt für die besten Alben des Jahres qualifiziert hat.

Das Faszinierende und keinesfalls Selbstverständliche an 'Yes' ist die Tatsache, dass es nicht nur keine schwachen Songs gibt, sondern wie hoch die Hitdichte der vorhandenen Tracks am Ende ist. Die Single 'Love etc.' ist eh eine der besten der letzten Jahre und funktioniert als Opener und packende Hymne auf den Konsumverzicht (und das in Zeiten der Wirtschaftskrise) bestens. Und dann gleich im Anschluss mit 'All Over The World' einer dieser unverschämten Ohrwürmer, den so nur die Boys hinkriegen. Sollte das, wie bereits so halb beschlossen, Single werden, könnte den Boys dank Mitklatsch-Hip-Hop-Beat und Ohrwurm-Refrain noch mal ein richtig großer Wurf werden. Unwiderstehlicher geht's gar nicht. Auch bei 'Beautiful People' nicht, welcher zusammen mit Owen Pallett entstand, der vergangenes Jahr schon die Streicher für die Last Shadow Puppets arrangiert hatte. Und so klingt dieser Song auch ein wenig nach dem Alex Turner Seitenprojekt und den 60er Jahren. Und pausenlos geht's weiter. 'Did You See Me Coming?' ist Power-Disco-Gute-Laune-Pop, der direkt aus den 90ern stammen könnte und sich einmal mehr im Ohr festsetzt. 'Vulnerable', 'More Than A Dream', 'Building a Wall'' man kann das Album im Folgenden Song für Song durchgehen, ohne etwas Schlechtes zu sagen. Die Ballade 'King Of Rome' fungiert als Ruhepol, erinnert an 'Behaviour'-Zeiten und ist traumhaft, danach gibt man mit 'Pandemonium' noch mal Zunder, bevor eine bittersüße Liebesgeschichte in 'The Way It Used To Be' erzählt wird und das Album mit dem epischen Closer 'Legacy' zur Ruhe kommt. Was bleibt ist ein hervorragender Eindruck? Nach dem ersten Hören und sicher auch nach dem zwanzigsten. Neil Tennant und Chris Lowe praktizieren auf ihrem Album einmal mehr die Unwiderstehlichkeit ihres Pops. Intelligente Songs auf billigen Beats.

Damit untermauern sie ihren Status als Ausnahmeerscheinung der Popgeschichte, welcher ihnen in den letzten Jahren sicher etwas abhanden gekommen ist, trotz konsequent hoher Qualität ihrer Alben. Doch 'Yes' ist anders! Irgendwie fügen sich die Puzzelteile hier besser zusammen, als auf 'Fundamental' oder 'Release', irgendwie klingt es zeitgemäßer, vielleicht auch, weil die Zeit wieder reif für den Pop der Boys ist. Wenn Lady Gaga, die Killers, MGMT oder Lily Allen hemmungslos den elektronischen Glamour-Pop der 80er zelebrieren und damit bei Alt und Jung ankommen, dann können das Neil Tennant und Chris Lowe sowieso problemlos. Alterslos sind sie und ihre Musik sowieso. Vielleicht wird am Ende doch alles gut für die unterschätzteste Popband der letzten Jahre und sie werden endlich verstanden. Und wenn nicht, ist dies sicher auch in ihrem Interesse.
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Sie sind wieder da, und wie. Wer sich die Hörpoben auf der Homepage [...] anhört wird feststellen, dass sich die Herren trotz vorgerücktem Alter und langer Karriere in bester Form befinden. YES ist ein klassisches PSB-Album geworden, voller eingängiger Melodien und intelligenter Texte, typisch instrumentiert und doch keinen Deut altbacken. Absolut auf der Höhe der Zeit vielmehr. Man merkt, dass die Pet Shop Boys nach wie vor große Freude am Musikmachen haben und deswegen hoffentlich noch lange vorne mitmischen. Für Fans eine große Freude, für Entdecker dieser stilbildenden Band mit Sicherheit auch. Viel Spaß beim Entdecken!
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am 21. Juli 2012
Lange hat man von Ihnen nichts mehr gehört. Sie waren eine Ikone der 80er Jahre. Obwohl ich erst 89 geboren bin, kenne ich von Ihnen mehr Songs als von so manch anderen heutigen Popstar. Ihre Songs sind einfachmitreißend. Man denke nur an "Always on my mind"; "Surburbia"; "It's a Sin"; "West End Girls" oder "Go West". Diese Songs sind Ohrwürmer und sie werden noch heute jederzeit irgendwo im Radio gespielt. Wenn man nun denkt, dass ihre Glanzzeit schon lange vorbei ist, der irrt sich.

Neil Tennant und Chris Lowe zeigen mit dieser CD, dass sie nichts von ihrer "PopArt" veloren haben. Man hört die CD und bekommt sofort ein klasse Feeling. Zurück in die guten alten 80er Jahre oder bringt man hier die 80er auf Tuchfüllung mit dem neuen Jahrtausend? Keine Ahnung, was gemeint ist, aber es ist spitze, wirlich fantastisch

Die CD beginnt mit dem Ohrwurm schlechthin "Love ect.". Ein klasse durchgängiger Beat mit prima Stimmeinlagen (z.B. wenn der Chor singt). Ich weiss nicht wie oft dieses Lied im Radio gelaufen ist, aber sie spielen es immer noch! Das Tolle, ich kann heute immer noch zuhören und ich will es auch. Dieses Lied könnte sogar ein Evergreen werden, das Zeug dazu hätte es!

Weiter geht es mit dem klasse Titel "All over the World". Vor allem im Refrain in der letzten Zeile kann man das "Playing all over the world" gut mitsingen. Ein klasse Gefühl ist das. Als würde man im Lied um die Welt reisen. Ich denke "Live" ist dieses Lied ein Hammer, aber auch auf der CD hört er sich gut an!

Danach kommt die richtig gute Ballade "Beautiful People" bei der man auch im Refrain gut mitsingen kann. Ein ständiges Hin und Her der Töne macht dieses Song besonders hörenswert. Dieses Lied ist auf vielen Best of CDs des Jahres zu hören, das sagt ja wohl schon alles!

Auch sehr gut gelungen sind die darauf folgenden Lieder. "Did you see mem coming" ist ein schöner Dancefloor-Hit, beri dem man zum Beat einfach mittanzen muss! Die Ballade "Vurnable" verschafft uns ein bisschen Ruhe von den tollen Hits zuvor. Die Musik ist recht gängig und man hört aufmerksam Neil's Stimme zu! Nach der Pause gehts dann wieder richtig los mit dem Dancefloor-Hit "More than a dream". Ein sehr schöner texlich wie musikalisch gelungener Tanzsong.

"Building a Wall" und "Rome" sind zunächst etwas seltsam. Doch mit der Zeit findet man diese Songs ebenfalls gut. Vielleicht steuern Tennant und Lowe hier eine andsere Art von Musik an, die ich nicht ganz so toll finde!

Nach diesen zwei Liedern kommt dann der absolute Oberhammer! "Pandamonium". Dieses Lied hat es in sich, hier zeigen Tennant und Lowe was sie in Sachen Dancefloor drauf haben. Der Hype ist sofort da! Schon bei den ersten Tönen wackelt man mit dem Kopf und beim Einsetzen der Musik tanzt man sofort mit, da hält man es auf der Sitzfläche nicht mehr aus. Dieser Song ist der beste auf dem Album, finde ich. Denn er hat einfach alles, was ein Top-Hit haben muss; ein klasse Beat, prima Rythmus und einen Refrain den man ohne Probleme mitsingen kann! Leute, hier haben die beiden ein Meisterwerk erschaffen!

Nach Pandamonium kommt die schöne Ballade "The Way it Used to be". Hier erzählt Neil eine schöne Geschichte, die anzuhören sich lohnt, man schwingt dabei gut mit dem Kopf, beim Anhören des durchgängigen Beats, mit. "Legacy" ist schließlich ein prima Abschluss, eine Art Mystic kommt auf, wenn man diesen Song hört.

Leute, die Pet Shop Boys sind auf diesem Album so wie in den 80er Jahren. Sie haben nichts von ihrer Kunst verlernt und schaffen es immer noch uns mit Chris Beat's und Neil's Stimme zu verzaubern. Schöne Balladen, klasse Dancefloor-Hits und ein Round-About-Good-Feeling.

Fans von den Jungs, so wie ich, werden begeistert sein. Aber auch andere werden mit dieser CD ihren Spaß haben. "Let the Musik play's forever"; Neil Tennant aus "It's alright"
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am 26. März 2012
Mit Beginn des neuen Jahrtausend begann für die Pet Shop Boys gleichzeitig auch ein sehr schwieriges Jahrzehnt, bei dem sie trotz regelmäßiger Single- und Albumpräsenz nicht mehr an die großen Erfolge der Achtziger und Neunziger anknüpfen konnten. Die Veröffentlichung von - Release - stieß 2002 erstmals in der Bandgeschichte auf sehr starke Kritiken, weil sich Tennant und Lowe viel zu weit von ihren traditionellen Pop-Wurzeln entfernten, und das Album teilweise auch mit ungewohnt belanglosen Titeln daherkam. Viele Fans zeigten sich von diesem Werk enttäuscht, und diese Enttäuschung setzte sich auch auf - Disco 3 - sowie dem Filmsoundtrack - Battleship Potemkin (nur etwas für Fans) - weiter fort.

Das laut Guinnessbuch erfolgreichste Duo der Musikgeschichte war in seiner bisher schwierigsten Bandphase angekommen. Zwar präsentierten sich die Pet Shop Boys 2006 auf - Fundamental - und den Titeln - Psychological, Minimal - und - I'm With Stupid - erholter, aber auch die Songs auf diesem Album hatten bei Weitem nicht mehr die durchgehende Klasse wie die Alben der letzten zwei Jahrzehnte, von - Disco 4 - will ich jetzt überhaupt nicht sprechen.

So vergingen seit - Nightlife - gut zehn Jahre, bis sich Tennant und Lowe mit dem positiven Aufschrei - YES - zurückmeldeten, und erstmals wieder ein Album vorlegten, das ähnlich wie in den Achtzigern und Neunzigern durchweg großartige Songs in sich vereinte. Dementsprechend beginnt das Album sofort mit einem Ohrwurm, denn der Titel - Love etc. - enthält nicht nur vertraute achtziger Sounds, sondern auch einen eingängigen und großartigen Refrain. Das Mitsingen geht dann auf - All Over The Word - unmittelbar in Partylaune weiter. Im dritten Lied - Beautiful People - erzeugen die Pet Shop Boys ihre lange schon in Vergessenheit geratene Disco-Fox-Tanzatmosphäre, wobei das Stück aufgrund seiner Instrumentalisierung auch ein bisschen "James-Bond-Charakter" versprüht. Did You See Me Coming - ist ebenfalls ein Song, der sofort ins Ohr geht, und wurde vielleicht aufgrund seiner einfach verständlichen Lyrics als Single ausgekoppelt. Auch Vunarable - und - More Than A Dream - sind zwei absolut hitverdächtige Songs, die problemlos als Single veröffentlicht hätten werden können, genauso wie die restlichen vier Songs des Albums - King Of Rome, Pandemonium, The Way It Used To Be - und - Legacy.

Yes - wurde auch in einer limitierten Edition als - Yes etc. - mit einer Bonus-CD veröffentlicht, auf der sich der sehr experimentelle Song - This Used To Be The Future - sowie sechs Mixversionen befinden, die allerdings nur für den Hard-Core-Fan interessant sind.
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Ich bin seit den Anfängen von Pet Shop Boys Fan des Duos. Nach dem Hit New York City Boy aus dem Jahr 1999 folgten zwar noch weitere Alben (Disco 4, Release, Concret, Fundamental), aber der typische Pet Shop Boys Sound kam in die Jahre und klang langsamer, älter werdend und melancholischer. Der Zahn der Zeit nagt auch an den beiden Künstlern. Selbst Madonna hat sich helfen lassen.

Jetzt kommt mit Yes ein Album heraus, dass vereinzelt die typische Pet Shop Boys Stimmung verbreitet, aber auch neue positive Klangelemente und Rythmen enthält, die man bislang von Pet Shop Boys nicht kannte. Mir kommt es genauso vor, wie das auf neu getrimmte Album Candy von Madonna. Trotzdem ist der Klang durchweg recht gut. Man könnte meinen, die beiden Künstler hätten sich Verstärkung ins Boot geholt.

Love ist ein Titel, der gut tanzbar ist, die markante Stimme von Neil Tennant enthält, aber eben auch neumodische spritzige Beats. Das sorgt für eine frische Klangfarbe. Der Refrain oder die Harmonien wirken etwas nervig, weil sie häufig wiederholt werden.

All over the world plätschert wie ein kleiner Wasserfall vor sich hin. Es ist ein positives Lied.

Beautiful ist ein Gitarrensong, der auch von jedem anderen Künstler gesungen werden könnte. Er passt nicht so ganz ins typische PSB Raster.

Did you see me coming versprüt wieder typischen PSB Sound.
Vulnerable schließt sich dem an.

Building the wall ist wieder ein Gitarren-Song im Stil von Beautiful.

Pandemonium gefällt mir ausgesprochen gut. Es ist fetzig, nicht so müde, gut tanzbar und hat eine schöne Melodie, die für gute Stimmung sorgt.

The Way it used to be verwendet auch einen ansprechenden Beat und eine angenehme Melodie, die sehr eingängig ist.

Fazit: Die Pet Shop Boys haben sich mit diesem Album wieder einen jugendlichen und frischen Anstrich verpasst. Einige Songs klingen jetzt endlich wieder annähernd auf dem Stand der Zeit, sind teilweise gut tanzbar. Das YES Album ist eines der neueren Alben, dessen Kauf ich im Nachhinein nicht bereut habe. Hören Sie es sich in Ruhe an und entscheiden dann selber.
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