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Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen
160
3,8 von 5 Sternen
Divinity II: Ego Draconis
Plattform: PC|Version: Standard|Ändern
Preis:28,99 €+ 3,00 € Versandkosten


am 26. September 2014
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Besonderheiten:
Es ist ein spiel das am 24. September 2009 erschienen ist.
Die Charakterwahl ist hammer!
Die Musik und die Soundeffekte sind spitze!!!
Und dir Storry genau so wie die Rießige Map hammer.
Man kann sich später zu einem Drachen verwandeln.
Die Grafik ist sehr gut
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Zur Storry:
Man wirt von einem anfangsvideo begrüst und danach spawnt man vor diesem Schiff auf einer Insel und wird schon begrüst.
Man fängt an auf einen großen platz zu laufen.
Dort wird man schon einmal trainiert und man bekommt seine ersten Fähigkeiten .
Danach muss man sie kurz ausprobieren und danach läuft man wieder zurück zum schiff und man fliegt mit den anderen Passagieren zu einem Dorf das sich das Trümmertal nennt in der nähe sieht man schon die ersten tieren und anderen wesen.
Die Menschen sind total gut gemacht.
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Ein spitzen spiel und total billig
Ich empfehle es für jeden.
Wer es kennt stimmt mir bestimmt zu.
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By Grotherlp
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am 5. November 2009
Divinity 2 ist eines der wenigen Spiele, die mich in meinem bisherigen Leben wirklich überrascht haben. Eigentlich kann man sagen, dass Rollenspiele ganz eindeutig zu meinen Lieblingen unter den PC-Spielen gehören. Damit ihr auch wisst, wie ihr meine Rezension einordnen müsst, gebe ich hier eine kurze Erklärung der Art Rollenspiele, die ich bevorzuge.

In den letzten Jahren haben sich meiner Meinung nach drei verschiedene Typen von Rollenspielen herausgebildet.

1. Online-RPG's: zu dieser Art RPG wie WOW, Guild Wars oder Herr der Ringe online kann ich leider nicht viel sagen, weil mich MMORPG's nicht die Bohne interessieren.

2. RPG's mit Schwerpunkt Freiheit: hierzu gehören z.B. Gothic 3 oder TES 4 Oblivion. Diese Spiele bieten große Welten mit vielen Nebenquests und großer (oft vermeintlicher) spielerischer Freiheit. Hier geht es mehr ums Sammeln von Gegenständen und Erforschen der Spielwelt. Leider geht das oft zu Lasten der Handlung, da solche Spiele meist nur kurze Hauptquests haben, die meistens auch eher nach Schema F gestrickt sind und schon tausendmal da waren.

3. RPG's mit Schwerpunkt Handlung: Beispiele hierfür wären z.B. Gothic 1 und 2, Drakensang, Neverwinter Nights, Baldurs Gate und so weiter. Hier hat man zwar kaum viele Freiheiten, viele Dinge sind gescriptet, aber dafür kann man sich meistens an einer dichten und interessanten Handlung erfreuen und das Vorhandensein von Charakteren, die man in Gruppen aufnehmen kann ist ebenfalls oft eine Bereicherung für die Handlung.

Natürlicherweise gibt es auch einige Mischtypen, die zwischen diesen Kategorien liegen. Persönlich gefallen mir Spiele der dritten Gruppe am besten. Ich ziehe eine gute Handlung und gut ausgebaute Charaktere immer einer Spielwelt vor, in der man nach Herzenslust umherwandern kann und sich nebenbei mal durch eine schlecht gemachte Hauptquest durchlangweilen kann (so geschehen bei Oblivion und G3). Aber jedem das seine. Persönlich würde ich Divinity 2 zwischen der zweiten und dritten Gruppe ansiedeln. Im Folgenden werde ich also negative und positive Punkte auflisten und am Ende ein Fazit geben, wobei ihr immer beachten müsst, dass ich ein Liebhaber der dritten RPG-Gruppe bin. Auch kann es sein, dass manche Aspekte des Spiels negative und positive Seiten haben und deshalb in beiden Listen auftauchen. Achja, ich habe das Spiel als Kämpfer durchgespielt. Aber erst mal zu ein paar allgemeinen Sachen:

1.
viele negative Bewertungen hier betreffen entweder die Grafik oder Probleme mit Bugs, Abstürzen und Instabilitäten. Dazu muss ich sagen, dass Grafikanbeter, die glauben, dass ein Spiel nur gut sein kann, wenn es die alleraktuellste Grafik hat, die alles andere übertrifft, in meinen Augen keine richtigen Rollenspieler sind. Die Grafik in Divinity 2 ist bestimmt nicht die Spitze des Grafikolymps, aber muss sie das überhaupt sein? Und wenn die Entwickler sich die Mühe gemacht hätten die Grafikanbeter zu befriedigen, dann hätten wir hier wieder mal endlos mehr Beschwerden wegen Hardwareproblemen, die mit der Grafik und den Mindestanforderungen zusammenhängen. Die Grafik in Divinity 2 ist gut und wie sie rüberkommt auch immer ein wenig abhängig von der benutzten Grafikkarte. In meinem Falle handelt es sich um eine Nvidia 9600 GT mit 512 MB. Zusätzlich habe ich 3 GB RAM und einen AMD Athlon 64 X2 5000+ mit 2x2,6 GHz. Das hat bei mir ausgereicht, um das Spiel auf höchsten Einstellungen absolut flüssig zu spielen und die Grafik hat mir sehr gut gefallen. Zu Instabilitäten und Abstürzen kann ich kaum was sagen. Ich hatte zwar einen einzigen Absturz ganz am Anfang, aber das hing mit dem Nvidia PhysX-Treiber zusammen und nach einem Update war auch das Problem gelöst. Auch habe ich im Spiel keinen einzigen richtigen Bug bemerkt. Das heißt natürlich nicht, dass es keine Hardwareprobleme mit dem Spiel gibt, wie man auch in den Entwicklerforen sieht. Viele Leute, die sich über die genannten Dinge beschweren haben aber oft eine unzureichend leistungsfähige Hardware oder Programme auf ihrem Rechner, die dem Spiel ins Gehege kommen. Ich kann den Einzelfall aber letztlich nicht wirklich beurteilen. Jedenfalls haben einige Probleme und einige haben eben keine. So ist das aber bei allen Spielen (man denke nur an die Probleme, die viele mit G3 hatten).

2.
Viele beschweren sich über das Ende. Ich will hier nichts spoilen, aber ich muss doch sehr bitten. Das Ende ist ja wohl nicht wirklich das Ende von Divinity 2. Die ganze Sache mag ja vielleicht abrupt enden, aber wer sich ein bisschen anstrengt, dem wird ja wohl aufgefallen sein, dass viele Fragen, die im Laufe des Spiels aufgekommen sind, noch gar nicht geklärt wurden. Außerdem hat Rhoda uns schließlich immer noch nicht versucht umzubringen, da ist also noch eine Rechnung offen. Des Weiteren sollten alle bedenken, dass die Entwickler von Divinity 2 bereits einen dritten Teil angekündigt haben. Die Geschichte wird also weitergehen. Also keine Panikmache oder das Spiel schlecht bewerten, nur weil man kein Klischeeende mit großer Heldenfeier bekommt.

POSITIVES

- es sind wirklich einige sehr gute musikalische (und originelle) Stücke dabei
- die Grafik ist sehr gut, auch wenn es sich hier nicht um das Nonplusultra handelt
- die Handlung ist spannend und diese Spannung wird im Spiel auch aufrechterhalten (der Spielverlauf ist nicht vorhersehbar und ist abwechslungsreich und wendungsreich)
- das Skillsystem ist relativ freundlich, man muss sich zwar am Anfang für eine der drei Klassen Kämpfer, Magier und Bogenschütze entscheiden, kann aber letztlich die Fähigkeiten aller drei Klassen erwerben
- Skillpunkte kriegt man nicht nachgeworfen (man muss die Verteilung schon in gewissem Maße planen)
- das Aussehen des Avatars kann während des Spiels bei diversen NPC's geändert werden
- im Gegensatz zu Spielen wie Oblivion sind die Charakterdesigns in Divinity 2 gut gelungen und ansehnlich
- Nebenquests sind und bleiben das ganze Spiel durch interessant und abwechslungsreich (normalerweise hasse ich Nebenquests, aber die hier sind wirklich sehr gut gestaltet)
- Haupt- und Nebenquests ergänzen sich, da der Ablauf des Spiels so gestaltet ist, dass die Hauptquest vorangetrieben werden muss, wenn man Gebiete erreichen will, in denen sich weitere Nebenquests befinden oder man bereits erhaltene Nebenquests abschließen möchte. Man kann viele Nebenquests ausführen, aber wenn man ein Gebiet "leegequestet" hat, muss man wieder einen Teil der Hauptquest absolvieren, um weitere Nebenquests verfügbar zu machen.
- ähnlich wie in Hellgate London gibt es die Möglichkeit die F1- bis F3-Tasten mit einer Waffenkonfiguration zu belegen. So muss man nicht immer ins Inventar wechseln und neu ausrüsten, sondern kann im Kampf schnell die Waffen ändern. Sehr praktisch
- das Questlog ist schön übersichtlich und aufgeräumt
- es gibt ein Dialoglog, in dem man die wichtigsten Gespräche wiederfindet
- zu allen Skills gibt es kleine Videos zur Veranschaulichung
- die deutsche Sprachausgabe ist sehr gut gelungen und alle (!) Dialoge und Monologe im Spiel sind vollvertont, was ein ganz großer Pluspunkt ist
- die Gegnerlevel richten sich nicht nach dem Level des eigenen Avatars, sondern sind festgeschrieben. Auf diese Art ermutigt das Spiel den Spieler Nebenquests zu absolvieren, damit er es in Gebieten mit stärkeren Gegnern später leichter hat.
- die Händler sind nicht mit allen möglichen Gegenständen überladen, damit es einen Anreiz gibt auf Itemjagd zu gehen
- man bekommt im Laufe des Spiels eine eigene Festung mit Bediensteten, die man auch ausrüsten kann. Dorthin kann man auch mittels Drachenstein reisen und Dinge kaufen und verkaufen. Man sollte das jetzt aber nicht mit beispielsweise der Kreuzwegfeste in NWN2 vergleichen, aber es ist ein nettes Feature des Spiels
- das Inventar ist schön groß, aber kein bodenloses Fass. Außerdem ist es kein Sammelsurium aus Gegenständen, die beim Beute machen einfach wahllos in einen Sack gesteckt werden, sondern in Kategorien (z.B. Waffen, Rüstungsteile, Questitems usw.) eigeteilt, damit man sich besser zurechtfindet
- das Spiel hat es mehrfach absichtlich geschafft mich übelst zum Lachen zu bringen. Es ist z.B. möglich, dass man NPC's begegnet, die auf Anfrage bayrische Volkstänze aufführen, hessisch reden oder diverse Akzente besitzen. Auch dem ein oder anderen gewagten, leicht perversen und trotzdem immer zweideutig und komisch gehaltenen Kommentar oder Dialog begegnet man im Laufe dieses Spiels. Dabei hatte ich nie den Eindruck, dass der Humor erzwungen war oder die doch eher ernste Atmosphäre des Spiels kaputt machte.
- anders als in anderen Spielen ist die Steuerung in diesem Spiel anpassbar
- die generelle Architektur des Spiels finde ich sehr ansprechend und abwechslungsreich. Dungeons haben zwar einen grob ähnlichen Aufbau, sind jedoch immer schön gestaltet und trotzdem nie wirklich langweilig gewesen (wobei Dungeons eh nicht der Schwerpunkt des Spiels sind)
- man kann sowohl mit einer als auch mit zwei Waffen kämpfen. Hierbei ändert sich das jeweilige Angriffsmuster des Avatars (es gibt ca. 5 - 6 verschiedene Angriffsbewegungen)
- es gibt die Möglichkeit die Gedanken des Gesprächspartners zu lesen. Dies kann die eigenen Fähigkeiten und Erkenntnisse verbessern und neue Gesprächsoptionen eröffnen (das ist aber nicht sehr oft der Fall). In jedem Fall kann man dadurch auch die Preise bei Händlern beeinflussen und Vorteil dadurch erlangen, dass man weiß, was der andere denkt. Aufpassen: Gedankenlesen kostet je nach Person eine bestimmte Menge Erfahrungspunkte, aber das teil das Spiel vorher mit
- das Spiel überhäuft einen nicht mit hochklassiger Beute.
- der "Bösewicht" Damian wird nicht klischeemäßig als der strunzdumme Gegner dargestellt, dessen einzige Aufgabe im Spiel es ist die Welt zu vernichten und alles kaputt zu kloppen. Tatsächlich muss ich feststellen, dass ich Damians Beweggründe für das, was er tut, durchaus nachvollziehen kann, genauso wie ich Lucians Beweggründe für das, was er getan hat, nicht unbedingt gutheißen kann. Ich mag es einfach, dass das Spiel nicht versucht die Welt nur in schwarz und weiß zu malen.

NEGATIVES

- vor allem im Tutorial und an diversen anderen Stellen im Spiel kann die Musik extrem nervend und für das mittelalterliche Fantasyambiente unpassend sein
- die benutzten Namen sind mal wieder sehr unoriginell. Wie oft habe ich den Namen Morgana jetzt schon in Filmen, Büchern und Spielen sehen, hören und lesen müssen? Und ähnlich wie bei der Gothic-Reihe haben wir hier ein buntes Wirrwarr aus Namen, die meiner Meinung nach nicht wirklich zum Ambiente und zueinander passen (z.B. Charlie, Lord John und so Zeug). Na, wenigstens hat fast jeder NPC einen eigenen Namen, das ist doch schon mal was.
- man kann keine eigene Musik ins Spiel integrieren. Da die Spielmusik an manchen Stellen etwas gewöhnungsbedürftig ist, hätte ich mir einen simplen MP3-Ordner gewünscht, in dem man dann ganz einfach die ungeliebten Titel gegen eigene austauschen kann. Leider gibt es diese Möglichkeit nicht.
- der eigene Charakter und ein stummer Goblin sind die einzigen, die im ganzen Spiel nicht reden. Die paar Zeilen hätten den Bock auch nicht fett gemacht.
- die Bewegungen der NPC's wirken manchmal etwas hölzern
- Übergänge wirken manchmal etwas unrealistisch (z.B. leichter Blaustich in der Nähe eines Wasserfalls, der abrupt verschwindet, wenn man sich weit genug von ihm weg bewegt)
- die Spielphysik ist etwas unausgereift. Behälter, die man öffnen kann, lassen sich zwar zerschlagen und umwerfen oder rollen weg, aber Behälter, die nur als Requisiten rumstehen sind nicht beeinflussbar (und das sind viele). Außerdem bewegen sich die Bäume und das Gras zwar, aber Flaggen (z.B. an Luftschiffen) bleiben steif.
- die Animation von fließendem Wasser ist gelinde gesagt minderwertig (und kommt glücklicherweise auch kaum vor), stehendes Wasser sieht weitaus besser aus
- Waffen werden bei Gesprächen und Videosequenzen weggesteckt und müssen dann erst wieder gezogen werden. Das nervt, weil der Avatar dazu stillstehen muss und die Spielfigur so zu einem Angriffsziel macht
- manchmal können Kämpfe in Gebüsche abdriften. Da diese dann aber nicht wie bei anderen Spielen transparent werden, sticht man dann blind in der Gegend rum oder fällt einen Abgrund runter, den man eventuell nicht sieht
- die Kollisionsabfrage ist noch unausgereift, weil man leicht an Hindernissen wie Tischen und Stühlen hängen bleiben kann (aber nicht dauerhaft) oder zwischen Gegenständen nicht durchlaufen kann, die eindeutig genug Platz bieten.
- es ist selbst mit der Springfunktion extrem schwer Magie- und Bogenangriffen auszuweichen
- falls der Charakter mal schwimmen muss, sieht das ehrlichgesagt ziemlich scheiße aus ('tschuldigung)
- die Kamerastellung ist nicht veränderbar (kein Rein- und Rauszoomen, kein Perspektivenwechsel), was manche Spieler stört (für mich war es kein Problem)
- Direktangriffe mit Waffen können nicht geblockt werden (hierfür kann man nur die Ausweichfunktion nutzen, was manchmal aber schwierig und umständlich sein kann)
- die Handlung mag zwar gut und nicht "von der Stange" sein, aber gerade bei Divinity 2 spielt man mal wieder extremstenst die Karte vom "bösen" Bösewicht, der, obwohl er ein dutzend mal die Möglichkeit dazu hat, einfach zu dumm oder hochnäsig ist mich, die einzige Bedrohung für seine Pläne, ganz einfach mit einer beiläufigen Handbewegung auszuschalten (und dazu hatte er wirklich oft genug die Möglichkeit)
- ich hätte es begrüßt, wenn man die Möglichkeit gehabt hätte sich für eine der beiden Seiten zu entscheiden und entweder für Zandalor oder Damian oder aber für sich selbst (also die Drachenritter) zu kämpfen
- es gibt im Spiel keine Stabwaffen (Speere, Hellebarden), Armbrüste und Messer
- etwas mehr Charaktertiefe für die NPC's, aber auch für den eigenen Avatar wäre wünschenswert gewesen (Hintergrundwissen, Biographie und dergleichen), vielleicht auch mal wieder eine optionale Romanze wie in Baldurs Gate 2 oder NWN2 (aber bitte nur optional)
- die Wegpunktschreine funktionierten oft bei mir gar nicht (waren mit der Benutzen-Taste nicht aktivierbar). An was das letztlich lag (ob Spiel oder PC), weiß ich nicht, aber das Problem war immer durch kurzes Schnellspeichern und Schnelladen lösbar
- es gibt keinen Tag-Nacht-Rhythmus
- insgesamt fand ich das Spiel etwas zu kurz

Fazit: ganz allgemein gesagt hat mir Divinity 2 sehr gut gefallen. die positiven Aspekte des Spiels überwiegen bei weitem. Ich will das Spiel, außer in einigen Bereichen (wie oben geschehen), nicht mit anderen RPG's vergleichen, weil jedes Spiel für sich ein eigenständiges Produkt ist, ABER eines kann ich zumindest sagen: wer Spiele wie Gothic 3, Hellgate London oder Oblivion langweilig fand, dem sei dieses Spiel ans Herz gelegt, denn spannender als die eben genannten ist es bei weitem. Tatsächlich bin ich angenehm überrascht, dass ein so wenig gehyptes Spiel mittlerweile zu meinen Lieblingen im Regal gehört. Das Spiel muss sich vor keinem anderen Spiel verstecken, auch wenn es nicht die Freiheit von G3 oder Oblivion und dergleichen bietet, auch wenn es nicht mit dem Nonplusultra an bombastischer Grafik aufwarten kann. Die Story ist gut und letztlich ist es die Qualität der Story, die entscheidet, ob man ein Spiel nach zehn Jahren (so wie bei Baldurs Gate 2) immer noch gerne spielt oder nicht und sich daran erinnert. Natürlich muss das jeder für sich selbst entscheiden und es wäre vielleicht ganz gut sich mal ein paar Trailer und Gameplay-Videos auf Youtube anzusehen. Und bitte bloß nicht auf andere hören, denn ich hätte einige meiner absoluten Lieblingsspiele niemals gespielt, wenn ich auf diverse Miesmacher gehört hätte. Und nochmal: es wird einen dritten Teil oder ein Add-on geben, das die Handlung fortsetzen wird.

Ich hoffe diese Rezension war für einige hilfreich.
88 Kommentare| 168 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. September 2009
Ich habe mir etwas Zeit gelassen, diese Rezession zu schreiben, da sich das Spielerlebniss von Div. 2 etwas durchwachsen war. Im Positiven wie im Negativen.

Was ist sehr gut an Div. 2:
-Die Quests (ca. 90%). Meist sehr kreativ kaum Standart Quest.
- alles mit Belegar
- das Drachendasein
-das Gedankenlesen

Was ist gut an Div. 2:
- Die Grafik. sehr stimmungsvolle Umgebung
- Der Kampf gegen die fliegenden Festungen

Was ist neutral an Div. 2:
- Die Story....Fantasy Standart. Nicht besonderst gut, nicht sehr spannend aber solide und OK.
-Moralische Entscheidungen im spiel haben keinerlei Auswirkungen. Es ist absolut egal, ob ich gut oder böse bin. Die Spielewelt reagiert überhaupt nicht darauf.
- für mich sinnfreie Schalterrätzel und sprungeinlagen. Tomb Raider läßt Grüßen. allerdings macht es Tomb Raider eben um Welten besser. Wer es mag ok...
-Das Kampfsystem...coole Sachen wie Pets und netter Zauber sind wunderbar, teilweise sehr kreativ. im Gegenzug dazu, besteht das eigentliche kämpfen aus sturem totklicken.
-Bodenziele, lassen sich als Drache nicht angreifen.

Was ist schlecht an Div. 2:
- Das Balancing (siehe weiter Unten noch einmal). Gerade am Anfang in einem neuen Gebiet, sind Gegner einfach oft zu stark. Hit and Run ein muß.
- Später ab ca. lvl. 25 sind alle Gegner schlicht und ergreifend zu schwach. Gegnerhorden werden einfach totgeglickt.
- teilweise extreme Orientierungslosigkeit im Spiel. man weiß zwar grob, was zu tun ist, aber im detail und vor allem, sobald man ein neues gebiet betritt, weiß man weder wohin, was ist genau zu tun etc...
- Das skillen. ein Riesen Problem von Div. 2 ist, dass man auch mit einem total verskillten Char. es schafft, zum Endgegner zu gelangen. Der letzte Kampf ist aber nicht mit einem verskillten Char. zu gewinnen, sondern nur mit einem wirklich spezialisiertem Char. Also gleich von Anfang an konsequent überlegen, was man sein will und sich darauf konzentrieren. Kämpfer haben es am Anfang leichter, Magier dafür dann später im spiel.
- Teilweise völlig falsche Tips vom Pogramm selber (Achtung mini Spoiler) sobald man die halle der Seelen betritt, bekommt man die Anweisung sich um die Gedankenverzehrer zu kümmern. das ist völlig falsch und führt zum Tod.
- absolut keine Emotion im spiel. alles wir hingenommen. Die Verwandlung vom Drachentöter ist genauso selbstverständlich, wie später die Verwandlung zum Drachen.
- der Oberbösewicht Damian, ist einfach nur flach. Auch hier schafft es div.2 nicht Emotionen aufzubauen

Was ist sehr schlecht an Div. 2:
- wenn man nicht genau aufpaßt, kann es sein, das man sehr wichtige Hilfsmittel im spiel einfach nicht findet und man sich das spiel dadurch sehr sehr schwer macht. Welt genau durchsuchen
- Die Karte ist ein Witz. Die Quest nicht eingezeichnet, sehr frustrierendes suchen der relevanten Orte ist die Folge
-Kaum Komfort. Waffen werden nur unzureichend verglichen

Bugs:
Mir fielen erfreulich wenige Bugs auf. Dafür einige sehr nervige. Der nervigste: Ich habe meine Sammler teuer ausgerüstet, nur das sie dann einfach nicht mehr funktionierten. Blöd.

Das Fazit:
Div. 2 ist ein solides aber leider auch sehr durchschnittliches Spiel. es hat sehr geniale und kreative Momente, diese stehen aber leider kaum Komfort, schlechtes Balancing (vor allem der Endkampf steht in keinerlei Verhältnis zum restlichen spiel) und absoluter Emotionslosigkeit gegenüber. Ich habe es leider nicht geschafft, mich mit meiner Figur sonderlich zu identifizieren. Gut und schlecht gleichen sich aber meiner Meinung nach gut aus. Deswegen, 3 Punkte für das spiel (die 3 Punkte sind bitte nicht als schlecht sonder als der genaue schnitt zu verstehen), 4 Punkte für den Spielspaß. Da bei allem negativen, Div. 2 die meiste Zeit sehr großen Spaß gemacht hat. Das spielende, wird allerdings leider einigen Spielern vor den Kopf stoßen. aber Div. 2 ist ja ein Teil eine Trilogie.
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am 27. August 2009
Ich habe schon die beiden Vorgänger gespielt. Dadurch kenne ich Divine Divinity schon seit sehr langer Zeit.
Gern habe ich bis Nachts gezockt. Bei Divinity 2 ist es genauso. Es fesselt einfach.
Die möglichkeit sich in einen Drachen zu verwandeln ist was ganz neues und wirkt nicht aufgesetzt. Es passt sehr gut ins Spielgeschehen. Man trifft alte Bekannte aus den beiden Vorgängern und besucht bekannte Orte wie Flussheim oder Aleroth.

Der Soundtrack zum Spiel ist sehr schön.

Die Grafik ist sehr atmosphärisch aber nicht auf dem neusten Stand.
Außerdem Handbuch und der Spiele DVD befindet sich noch ein kleines Poster in der Schachtel.

Die Installation verläuft ohne Probleme.....endlich wieder ein SPiel ohne Online Aktivierung!!!!
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am 31. August 2009
Ich habe dieses Spiel gerade zum 1. mal durchgespielt und ich muss sagen, einerseits bin ich begeistert, andererseits schon fast entsetzt.

Die Steuerung
Ich habe schon lange kein Spiel mehr gesehen, das so eine miserable Steuerung hatte. Das Anvisieren der Ziele geht, wird aber bei mehreren Gegnern zur Qual, so kann man häufig nur schwer seine Prioritäten abarbeiten. Kontrolle im Sprung gibt es sogut wie garnicht, was gerade die wenigen Geschicklichkeits Sequenzen zur Qual werden lässt. Läuft man eine Treppe hinauf, bleibt der Character an jedem bischen Dreck zwischen den Stufen hängen und auch anderweitig liegt genug Kram rum, an dem man einfach stehen bleibt. Rüberhüpfen geht dann auch leider nur mit anlauf, da es, wie gesagt, keinerlei Kontrolle im Sprung gibt. Das Interface hat mich auch sehr gestört, so hat man zwar 8 Slots zur freien Bewegung, allerdings empfand ich sie teilweise zu wenig und teilweise schwer einzusetzten (wasd steuerung und 5-8). Die Maus wurde meiner Meinung nach auch ziemlich vernachlässigt, so kann man leider keinen beliebigen Zauber auf die rechte Maustaste legen, noch diente die 3. Maustaste oder das Mausrad zu irgendetwas (Waffenwechsel der 3 Waffenslots oder Spell Rotation der 2. Maustaste).
Leider gibts es noch viele kleinere Mängel die lästig werden.

Der Character
Ich finde, das Divinity 2 auch hier schwächelt. Ich habe mich anfangs aus eine Klasse festgelegt mit dem Resultat, das ich in einer anderen geendet bin, denn sämtliche Skills können frei verwendet werden. So ist aus meiner Bogenschützin irgendwann eine Nahkämferin geworden, die dazu noch pets eines Nekros, Kampfskills den Kämpfers und 1-2 Skills eines Magiers verwendet hat, denn der Bogenschütze erschien mir als ineffektiv. Generell scheint mir, als würden die Characterklassen eher eine unterstützende Art für den Nahkampf sein um den man nicht herumkommt.

Die Grafik
Nicht mehr die Neuste, aber dennoch hübsch und stimmungsvoll, alles in allem kann man sich nur wenig beklagen. Landschaften sind teilweise sehr schön in Szene gesetzt und neue Gebiete werden durch Videos schön eingeleitet. Schön wäre es nur gewesen, wenn man diese Videos und auch die Unterhaltungen überspringen könnte, da sie doch teilweise lästig werden, wenn ein Bossfight dadurch eingeleitet wird und man keine Zeit zum speichern hatte.

Die Musik
Sehr stimmungsvoll und durchaus gelungen und auch die Synchronisation ist gelungen.

Das Gameplay
Die Geschichte wird sehr schön erzählt, bietet ein paar Überraschungen und auch die Nebenquests sind recht liebevoll gestaltet, so dass eigendlich nur selten Durststrecken auftraten. Die Schwirigkeit variiert leider sehr stark und so ist es zu empfehlen, so viele Nebenquests zu machen wie möglich, um sich auf dem höchsten Level zu halten. Einige Stellen verlangen auch einem erfahrenen Spieler viel Geduld und Geschick ab, welches leicht zu frustration führen kann.

Die Gegenstände
Ich fand sie eigendlich sehr schön und es kam in mir wieder dieses schöne Sammelfieber auf, welches manchmal leider wieder durch das schlecht strukturierte Inventar gedämpft wurde. Mein Highlite war, als ich mein erstes Set bekam, welches mich eigendlich auch gleichermassen enttäuschte als ich es ausrüstete. Ich denke da war ich einfach mehr aus Diablo2 gewohnt. Dennoch fand ich das Itemsystem relativ gelungen.

Fazit
So negativ das jetzt auch klingen mag, halte ich dieses Spiel jedoch für eins der Besten RPGs, die in der letzten Zeit erschienen sind. Es hat mich von Anfang bis Ende gefesselt und begeistert. Trotz macken würde ich hier eine Kaufempfehlung aussprechen, denn dieses Spiel hat wirklich eine menge Athmosphäre.
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am 10. Juli 2011
Ich habe mir das Spiel gekauft, weil ich darüber einen Zeitungsartikel gelesen habe. Ich fand ihn sehr interessant, und als ich mir das Spiel gekauft hatte, war ich davon sehr positiv überrascht. Die Spielwelt ist sehr gross und vielfältig. Man muss gegen diverse Gegner kämpfen. Es sind auch viele NPCs (Personen) sowohl in Dungeons, Grotten und Höhlen, wie auch oberhalb der Spielwelt zu finden, die dem Spieler interessante Quests auftragen. Für jede erfüllte Aufgabe kann man sich eine Belohnung aussuchen, z.B eine bestimmte Anzahl an EP (Erfahrungspunkten), eine neue Waffe u.s.w. Am schwersten sind aber die Hauptquests zu erledigen. Ich finde auch gut, dass man nicht nur kämpfen, sondern auch viele Dinge herausfinden muss, um weiterzukommen. Eine ebenfalls nette Idee ist das Gedankenlesen. Wenn man die Gedanken von NPCs liest, verliert man zwar oft einiges an EP, bekommt aber einen guten Einblick in die Gedanken der Person und weiss so z.B. ob sie wirklich so nett ist, wie sie tut, oder ob sie einen nur töten will. Manchmal findet man sogar Lösungswege für die Quests heraus. Außerdem finde ich gut, dass man sich nach einiger Spielzeit in einen Drachen verwandeln kann.So erlebt man nicht nur tolle Luftkämpfe, sondern kann auch weite Strecken in kürzerer Zeit als zu Fuss zurücklegen.
Die Grafik ist manchmal leicht pixelig, aber insgesamt sehr schön und feinteilig. Der Schwierigkeitsgrad ist ziemlich hoch. Manchmal kommt man zwar nicht weiter, aber irgendwie findet man immer eine Lösung.
Ich empfehle den Kauf des Spiels, aber bevor man das tut, sollte man die Systemanforderungen beachten.
(V. 13 Jahre)
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am 18. Januar 2012
Kurz un Knapp:
+ Klasse Story
+ Auch jetzt 2012 gefällt mir die Grafik sehr gut
+ Umfangreiches Spiel
+ Viele Möglichkeiten sich seinen eigenen Helden zu erstellen
+ in verbindung mit dem Addon zu DragonKnightSaga Updatebar

- Ohne Patch sehr Ruckelig
- manchmal übertriebene Truppen von Gegnern

An sich einfach ein klasse Spiel. Ich besitze Eco Draconis und Flames of Vengeance. Um an die überarbeitete Dragon Knight Saga zu kommen ist kein neukauf nötig, der Hersteller stellt einen Patch, zwar in der Beta-phase bereit, um das Spiel auf DragonKnightSaga Niveau zu Patchen.

Fazit: ES LOHNT SICH !!!!!!!!!
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am 30. August 2009
In freudiger Erwartung auf ein Spiel mit Spannung, Atmospähre und eine gute Geschichte mit umfangreicher Handlung, habe ich das Spiel Ende Juli gekauft.Ich bin noch am Spielen, aber soviel kann ich schon sagen: Es sind einige tolle Questideen dabei (z.b. Caspar und sein Alter Ego das weiße Huhn, Robin und der bessere Jäger), die oft auch auf mehrere Arten gelösten werden können oder über mehrere Sequenzen verteilt sind. Die Grafik ist nett, schön. Die Vertonung ist super! Alle Gespräche sind mit guten Stimmen vertont. Die Zwischensequenzen sind prima. Die Idee mit der Fähigkeit Gedanken lesen zu können ist genial. Tip: Umso höher die Kosten sind, umso besser die Belohnung! Also immer wenn möglich die Gedanken lesen. Die Kosten holt man locker wieder rein.

Aber es gibt auch einiges auszusetzen: Die meisten Quests die ich bisher bekommen habe sind Standarts wie z.B. einen Gegenstand besorgen. Man bekommt auch keinerlei Hilfen bei der Lösung. Im Tagebuch steht nur der Questgeber und die Aufgabe. Nicht wo man hin muß. So stolpert man dann eher zufällig über die Lösungen oder man "löst" auch manche Quest ohne vorher den Questgeber oder den Auslöser je gesehen oder bemerkt zu haben, so z.B. die Quest "Neuer Orden oder Champion". Manchmal findet man auch Questgegenstände und weiß dann nicht was es mit ihnen auf sich hat wie z.B. den Talisman des Westens und der des Ostens??. Man muß sich dann gedulden bis man, wie schon erwähnt, zufällig über die Lösung stolpert.

Die Grafik entspricht nicht den Anforderungen die sie an die Hardware stellt (Habe CPU Intel Quad 6600, GeForce 8800 GTS MSI, 4GB Arbeitsspeicher, WinXP Prof.). Vieles aus der Umgebung wirkt kantig oder leicht verschwommen.

Das Inventar ist leider beschränkt, zu Anfangs auf 100 Gegenstände. Das hört sich erstmal viel an, ist aber angesichts der Menge an Kräutern, Edelsteinen und sonstigen sehr schnell voll. Man hat die Möglichkeit diese Beschränkung zu erhöhen, dabei gehen aber leider wertvolle Fähigkeitspunkte dafür drauf. Das hätte nicht sein müssen und wird wohl erst im Drachenturm besser, wenn man dann eine Privattruhe hat (lt. Handbuch). Findet man bessere Waffen werden diese beim anklicken im Inventar nicht automatisch mit den Eingesetzten verglichen, sondern lediglich sich ändernde Attribute, Resistenzen und Modifikatoren. Dies auch nur für Waffen in der Haupthand. Verwendet man wie ich zwei Waffen, bleibt die Nebenhand immer außen vor. Das machen andere Spiele -und zwar wesentlich ältere wie z.B. Titan Quest- sehr viel besser.

Was die Möglichkeit an geht alle(!) jemals gesprochenen Dialoge nachvollziehen zu können ist mir ein Rätsel. Ich bin noch nicht einmal beim Drachenturm und habe schon eine ellenlange Liste. Da finde ich jetzt schon nur noch schwer durch. Was interessiert einen wenn man 50 Dialoge wie "Händler soundso: Schaut euch meine Waren an!" gespeichert hat?? Das hätte man auf die Questdialoge beschränken sollen.

Die Kampfanimationen sind mit der Zeit langweilig. Als Krieger heißt das: Ranstürmen, draufhauen und sich dabei immer schön mit der Maus dem Gegner zu drehen, das wars. Das Handbuch enthält und erklärt nicht alles. So muß man selber rausfinden wie man Gegenstände wie Waffen oder Schmuck veredeln und bezaubern kann. Das mit dem Veredeln ist ja noch einfach, aber das Bezaubern schon schwieriger. Da findet man Formeln aber die lassen sich einfach nicht anwenden. Fähigkeiten kann ich dafür auch nicht einsetzen. Wie so oft bringt einen der Zufall zu einem Schmied namens Dreavan. Sieh an, der kann es! Für Geld und Edelsteine, die man gerade vorher bei einem Händler verkauft hat!!

Die links oben eingeblendete Karte ist nur eingeschränkt hilfreich. Es wird nur die Hauptquest angezeigt, es sind längst nicht alle Wege eingezeichnet (häufig hängt die Markierung für den eigenen Spieler sozusagen in der Luft) und die Möglichkeit eigene Markierungen zu setzen ist völlig daneben, weil ich sie nicht beschriften kann.

Eins ist also klar: Das Spiel verlangt, wenn man es hat, ein schon fast unheimliches Langzeitgedächnis und ist für Einsteiger nur bedingt zu empfehlen! Schließlich variiert das Aussehen verschiedener NSC nur eingeschränkt. So sehen z.B. Pater Ronan und der Nekromant Naberius genau gleich aus oder der Händler Locke und Philipp usw.

Trotz alledem und man kann es nach dieser Liste kaum glauben: Das Spiel macht Spaß!!! Die Jagd nach besseren Gegenständen, Formeln etc. funktioniert und animiert noch ein Stückchen weiter zu laufen, noch diese Ecke und die nächste Kurve und, und, und. Das Spiel hat einfach eine tolle Atmospähre, erzählt eine nette Geschichte und wenn man sich an die Unzulänglichkeiten gewöhnt hat, ist das Spiel einfach nur toll. Deshalb von mir die vier Sterne. Sollte jetzt noch ein Patch erscheinen der die negativen Elemente bereinigt, gebe ich alle fünf.
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am 24. August 2009
Eins vorweg: "Divinity 2: Ego Draconis" ist meiner Meinung nach eigentlich kein Rollenspiel, wie auf der Packung angekündigt, sondern vielmehr ein Action-Adventure im Stile von Diablo 1 & 2 - für ein Rollenspiel fehlen einfach zu viele Features, die man z.B. von The elder scrolls: Morrwowind / Oblivion oder Mass Effect kennt - wer einfach ein gut gemachtes Action-Adventure sucht, der sollte sich überlegen Ego Drconis auszuprobieren.

Ego Draconis hat einige Stärken, aber auch einige Schwächen, wegen derer ich keine 4 oder 5 Sterne vergeben möchte:

Auf der positiven Seite:
- Gute Queststruktur: Quests haben teilweise mehrere mögliche Enden und man kann einen Questgegenstand auch schon findenb, bevor man die zugehörige Quest angenommen hat - man muss laos nicht nochmal durch den selben Dungeon laufen um XY zu holen
- Abwechslungsreiche Quests: Die Quests sind wirklich sehr abwechslungsreich und reichen von "Hole Gegenstand XY" bis zu "Scheuche ein besonderes Huhn über die ganze Karte zu einem bestimmen Punkt" - Langeweile kommt da wirklich nicht auf.
- Schönes Design: Die Welt in der Ego Draconis spielt ist sehr liebevoll gestaltet - jeder Dungeon ist einzigartig konstruiert und es gibt viele nette Rätsel und Jump&Run einlagen. Da fällt es meiner Meinugn anch nicht ins Gewicht, dass die Grafik nicht ganz auf dem Stand der Zeit ist.
- Sprachausgabe: Jeder Dialog ist bis zum letzten Satz synchronisiert - anders als z.B. in Drakensang - dadurch gewinnt Ego Draconis gewaltig an Atmosphere
- Qualität der Dialoge: Generell sind die Dialoge eine gut ausgewogene Mischung zwischen Humor und ersthaften Anteilen - an manchen Stellen ist es wirklich witzig sich mit teilweise ziemlich seltsamen NPCs zu unterhalten.
- Charakter- und Fähigkeitenentwicklung: Man kann sich wirklich einfach den Charakter bauen, den man spielen möchte - wenn Dein Ding der feuerballwerfende Zweihandschwinger ist, dann ist das hier möglich :-)

Auf der negativen Seite:
- Invisible Walls: Da kann man sich schon in einen Drachenm verwandeln und dann kann man nur unterhalb der Baumgrenze fliegen? Hat der Drache Höhenangst? Ich fand es sehr enttäuschend, als ich entdeckte, dass das Spiel als Drache sehr eingeschränkt auf vorgegebene Routen ist - zwar nett anzusehen, aber auch grafisch nicht so herausragend.
- Drachen fressen keine Kobolde: Man kann als Drache nur Drachengegner angreifen - normale Gegner werden nach der Verwandlung nicht mehr angezeigt - auch sehr schade - meiner Meinung wäre es besser gewesen, wenn man einfach weniger EPs bekommen hätte, wenn man kleine Gegner als Drache tötet (wie z.B. in "Mass Effect" wenn man Gegner mit dem Panzer besiegt)
- Fehlende Rollenspielelemente: Obwohl die Quests teilweise eine Wahl zwischen einem guten (bestich die Wache) und einem bösen Ende (töte die Wache) lassen hat das eigentlich keine Auswirkung auf den weiteren Speilablauf - man wird nicht von den Wachen verhaftet, wenn man direkt neben ihnen einen Bauern umbringt - sie interagieren danach genauso mit einem wie vor dem Mord. Wachen greifen auch nicht ein, wenn man direkt vor ihren Augen gegen ein Monster kämpft. Die meisten NPCs bewegen sich nur auf vorgegebenen Routen und haben auch nach einiger Zeit nichts Neues zu erzählen. Leider vergeht im Spiel die Zeit nicht (mit Ausnahme eines einzigen Scriptevents) - es ist sozusagen immer 11:30 Uhr im Trümmertal - wenn man bedenkt, das die NPCs eh immer dasselbe machen ist das wahrscheinlich sinnvoll...
- Schlechte und fehlende KI: Gegner sind dumm wie Toastbrot - zum Ausgleich treten sie immer in Rudel auf, die auf eine optimale Kampfstärke angelegt sind. Man verbringt ziemlich viel Zeit damit, einzelne Gegner von ihren Mitmonstern wegzulocken um sie um die Ecke zu bringen - den anderen Monstern kommt auch nicht in den Sinn, dass sie evtl. ihrem Genossen folgen sollten - sie warten lieber, bis man sich in ihren Radius bewegt. Monster (außer den fliegenden) stehen immer an der selben Stelle rum - sie bewegen sich nur, wenn der Spieler vorbeikommt - ansonsten stehen sie rum und popeln in der Nase (oder so).
- Keine Line-of-Sight bei NPCs: Alle NPCs verfügen über perfekte Rundumsicht - auch wenn man sich von hinten nähert entdecken sie einen sofort - man kann also keinem Kampf durch geschickte Bewegung entgehen.
- Charakterpersonalisierung: Es stehen ein paar komplette Gesichter, Frisuren und Stimmen zur Verfügung - das wars - man kann seinen Charakter z.B. nicht dicker oder dünner machen.
- Drachenturmerweiterungen lahm: Sobald man den Drachenturm erobert hat besteht die Möglichkeit durch viele Sidequests die einzelnen Aspekte des Turms zu erweitern - leider sieht man die Veränderung überhaupt nicht und die Veränderungen der Fähigkeiten sind nicht auf den ersten Blick erkennbar.
- Eine Letzte Kleinigkeit: Die blöden Namen der Items grenzen teilweise schon fast an die Absurdität aus alten Diablo-Tagen. Man findet z.B. ein Schert, das folgende Beschreibung trägt "(Ungewöhnlich) Gewöhnliches Schwert des XY" - ja - ist es jetzt gewöhnlich oder nicht?

Die Story ist ganz nett, es gibt ausreichend Sidequests um ein angemessen hohes Level zu erreichen - Grinding ist nur bedingt möglich, da alle Gegner nur einmal existieren - wer tot ist, bleibt tot - ob man das gut findet oder nicht ist, denke ich, Geschmachssache.
Ich hatte Spaß, aber eine Rollenspiel-Offenbarung ist es leider nicht gewesen.
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am 28. August 2009
Hab das Spiel vor einigen Wochen gekauft und in der Zwischenzeit bereits einmal durchgespielt. Kann das Spiel absolut weiter empfehlen. Meiner Meinung nach das beste Spiel seid Gothic 2 und Fable.

Negativ anzumerken sind nur folgende Sachen:
Anfangs noch ziemlich schwierig, verlieren die Kämpfe im Spielverlauf jedoch mehr und mehr an Spannung, da wenn mann richtig skillt man im späteren Spielverlauf stark genug ist um ganze Gegnerhorden in die ewigen Jagdgründe zu schicken.
Manchmal fehlen nach dem Kampf die Bewegungsanimationen und der Charakter gleitet über den Boden.
Manche Item (Beutetaschen, Kisten und Erzadern) sind so angebracht das man Sie nicht öffnen bzw. einsammeln kann. (Jedoch nichts was einem am weiterspielen hindert.)
Manchmal wusste ich nicht wo ich hin musste, (siehe Beginn Orobasfjorde) doch mit etwas suchen findet man schon den richtigen weg.
Wenige Charaktermodelle, so das viele Charaktere dass gleiche Aussehen haben.
Man findet viele Schlüssel ohne das man die passende Tür oder Truhe dafür findet. (Vielleicht liegt dass jedoch an mir)
Das Zielerfassungssystem mit dem Bogen funktioniert nur richtig wenn man ziemlich nahe dran ist.

Positives:
Die absolut gut gemachten und abwechslungsreichen Quests.
Die Unmengen an Rüstungen, Schwerten und anderen Ausrüstungsteilen.
(Da freud sich der Sammler in mir, über die Begrenzung der aufnehmbaren Items leider nicht so.)
Das Kampfsystem ist einfach und effektiv. Angeblich soll es ab einem bestimmten Level auch möglich sein einen reinen Bogenschützen zu spielen.
Der Story-Kniff am Ende des Spiels ist natürlich Geschmackssache, ich finde ihn jedoch durchaus gelungen.

Mein Rat an alle die gerne Singleplayer Rollenspiele spielen, kauft euch das Spiel.
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