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Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen
161
3,8 von 5 Sternen
Plattform: PC|Version: Standard|Ändern
Preis:9,99 € - 149,95 €


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am 31. Januar 2011
Wie der Titel schon sagt: mit der Zeit bekommt man den Eindruck, daß die Diablo-Reihe zumindest starke Inspirationen geliefert hat: Kampf reiht sich an Kampf und ein leichter Krampf im Maus-Zeigefinger lässt sich nicht wegreden. Hier hätte ich mir übrigens auch, wenn schon so kampflastig, etwas mehr strategische Tiefe im Kampf gewünscht. Letztlich hätte man als Spieler nämlich 80% der Kämpfe skripten können. Die KI ist auch nicht gerade die hellste Leuchte in der Firma Dunkel. Dazu kommt ein fürchterliches Item-Verwaltungs / Verkaufssystem. Da haben die Herren Entwickler wirklich gespart.

Interessanter Weise hat das Spiel trotzdem einen so hohen Suchtfaktor, daß ich es plus Addon quasi "am Stück" durchgespielt habe. Woran liegt das? Nun, vor allem an den netten Ideen und Gags, die die Welt so lebendig machen. Es gibt wenig logische Brüche und Vieles ist recht tiefgreifend begründet (Beschreibung der Gegenstände, Dialoge, das Buch zum "Gorgombert" - lol). Was auch nett ist, ist daß "Denken" belohnt wird. So kriegt man für eine intelligente Rüstungs- ,Waffen und Fertigkeitenwahl Boni, die das Spiel sehr viel flüssiger (und einfacher) werden lassen.

Ich jedenfalls denke, das Ganze sollte auf jeden Fall noch einen 3ten Teil wert sein. Allerdings, sollte sich am Gesamtkonzept nichts Ändern, läuft das spielt dann gerade durch das Kampfsystem Gefahr, zu vorausschaubar zu werden. Hier haben die Entwickler hoffentlich ein AS im Ärmel.

Ansonsten von mit: 4 Sterne.
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am 28. Juli 2009
So, hab's nun (Standard-Version) auch seit gestern und auch schon einige Stunden gezockt.

Verpackung:
Standard würde ich sagen - Pappschuber, inliegend eine Standard DVD-Box mit einem Poster und einem 75 seitigem Handbüchlein, das aber ausreichend ist.

Installation:
Verlief problemlos, genauso wie das Patchen auf den derzeitigen Stand (1.01). Dauer ca. 15-20 min.

Dann konnte ich endlich spielen....

Menü:
Recht schlicht, aber trotzdem irgendwie etwas zäh zu bedienen. Hatte das Gefühl der Mauszeiger bahnt sich seinen Weg durch Wasser. Wurde etwas besser nachdem ich die für meinen TFT passende Auflösung eingestellt hatte (1280x1024 p).

Kurz den Charakter ausgewählt, wobei man sagen muss, das es nicht grad viele Möglichkeiten gibt seinen Helden bzw. Heldin optisch anzupassen. Aber ist auch nicht wirklich wichtig für ein Hack'n Slay/RpG Mixgame, wie ich finde.

Dann eine kurze Einführungssequenz...

Musik/Vertonung:
Und die Gewissheit, das Larian wohl viel Wert auf eine ansprechende Vertonung gelegt hat. Gefiel mir auf Anhieb. Musik ist unspektakulär (hab ich jetzt auch nicht wirklich so drauf geachtet). Teils sehr amüsante Dialoge, manchmal auch ein wenig zu sehr in den Trivialhumor abgleitend. Aber gefällt mir im Ganzen gesehen ^^

Dann die ersten Schritte...

Grafik:
Tja ich sag mal, das hatte so ein Feeling von Panzerfahren. Die Animationen sind hölzern, unnatürlich und irgendwie halt... ja seltsam halt ... Insbesondere die Animationen der NPC's. Alles ruckelt irgendwie leicht, obwohl die FPS über Fraps konstante 59-60 anzeigt (geht nie drüber, aber auch fast nie drunter, wohl eine erzwungene Synchro), Vielleicht liegt das konstante leichte - mäßige Ruckeln ja dadran, leider konnte ich bisher noch keine Möglichkeit finden, dies zu beheben, abzustellen.

Die Schatten hab ich abgestellt, weil ich die hässlich fand... Sehr kantig, treppig. Nicht schön jedenfalls. Habe da schon viel besseres gesehen.

Die Animation des Grases ist ebenfalls schlecht umgesetzt, alles wackelt gleichförmig hin- und her.... Das sah bei Oblivion besser aus, auf dessen Engine Ego Draconis ja aufbaut. Jedenfalls null Simulation von Windbewegung erkennbar.

Ansonsten - Solange man sich nicht bewegt eine sehr hübsch gestaltete Fantasywelt.

Ich persönlich lege nicht so den Wert auf eine State-Of-The-Art Grafik, aber rund laufen muss es schon. Die Grafik ist halt mit das Erste was einem als Spieler auffällt.

Dann die ersten Quests...

Gameplay:
Spielt sich eigentlich ganz gut, habe einen Nahkämpfer mit zwei Schwertern und der würde, ohne das Ruckelproblem, auch recht behände und flott die Gegner schnetzeln, alles in allem aber noch gut zufriedenstellend, da die Steuerung nicht exotisch ist und gut von der Hand geht.

Insgesamt ist die Steuerung gut umgesetzt, wirkt ein wenig wie Two Worlds was das angeht. Nette Specialmoves inclusive.

Macht jedenfalls durchaus Spass durch die Gegend zu rennen und den Gegnern das Fell über die Ohren zu ziehen. Der Schwierigkeitsgrad ist bisher noch angenehm, aber auch nicht zu leicht (Goblin-Häuptlinge z.B. langen schon ganz gut zu ^^ ).

Fazit...

Insgesamt würde ich sagen ist das Spiel schon recht ordentlich, hat aber wohl noch, wie heute so typisch, einiges an Flickwerk (Patches) nötig, gerade hinsichtlich Grafik und Animationen. Das ruckeln stört den Spielfluss und die Atmosphäre schon spürbar... leider leider.

Würde dem Game so knappe 78-80 % (bzw. 4 Sterne. was ich hiermit ja auch getan habe ;) ) geben im derzeitigen Zustand. Wem allerdings absolut flüssiges Gameplay und Grafik wichtig ist, sollte sich das Game vielleicht vor dem Kauf noch einmal anschauen, oder warten bis ein Patch erscheint, der die bekannten Mängel behebt.

Mein System:

Intel Core 2 Duo 8400,
Gainward GS (HD 4850, 1024 MB DDR3),
4 GB RAM (3,25 GB betriebssystembedingt nutzbar)
Soundkarte Creative Labs - Audigy 2 ZS
Win XP Home (32 bit) - Service Pack 3
DX9 (aktuelle März '09-Version),
Treiber Catalyst 9.6
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am 12. März 2010
Divinity 2 hat mich in einiger Hinsicht überrascht, sowohl positiv als auch negativ...

Pro:
- die viel gelobten Aufträge sind tatsächlich sehr fantasievoll und intelligent
- der Schwierigkeitsgrad. Jener ist mir in letzter Zeit bei vielen Rollenspielen sehr negativ aufgefallen... oft anfangs zu schwer und nachher ist man zu übermächtig. Divinity 2 macht das aber richtig: Anfangs etwas einfacher, so für den Einstieg eben, aber schon bald kommt man mit rumgeslaye nicht mehr so durch
- das Ausrüstungssystem mit verschiedenen Klassen, ähnlich wie bei Diablo 2 (selten, magisch, bla, blubb)
- der Witz, den man an jeder Ecke findet, der das Spiel aber nicht wie einen solchen erscheinen lässt

Contra:
- sofort fällt die Grafik auf: Auf den Bildern noch sehr schön, ist die Grafik im Spiel eher bescheiden. Vor allem ist mir aufgefallen, wie furchtbar es aussieht, wenn man im Wasser watet *schauder*
- der Held hopst doch ein bisschen arg herum
- teilweise ultranervige Ladezeiten. Zum Beispiel friert der Bildschirm (bei mir zumindest) kurz ein, wenn ich ins Menü gehe oder das Inventar öffne

Kleine Info am Rande:
Die Wegpunkte funktionieren irgendwie nicht so recht. Als Abhilfe einfach vor den jeweiligen Punkt stellen, Quicksave, Quickload und dann funktionierts. Nervig, aber so muss man nicht überall hinlaufen :)
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am 4. Juli 2011
Ich habe das Spiel gestern zuendegespielt und muss sagen: Es lohnt sich!
Die Story an sich ist anspruchsvoll und lang genug, sodass es auch länger dauert, es durchzuspielen.
Die Grafik wird zwar durch neuere Spiele klar übertroffen, ist aber immer noch ansehnlich. Auch die Steuerung ist ziemlich einfach; das Spiel wäre also auch Rollenspiel-anfängern zu empfehlen.
Kritisieren würde ich, dass es im Mittelteil der Geschichte etwas langweilig wird: Es gibt verschiedene fliegende Festungen, die man als Drache zerstören muss, was sich zeitweise ganz schön zieht, da sich die Festungen doch recht ähnlich sind.
Alles in allem lohnt es sich aber durchaus, dieses Spiel zu bestellen (vor allem, wenn man sich den günstigen Preis anschaut!).
Da das Spiel locker mit Rollenspielen, die ungefähr vier mal so viel kosten, mithalten kann, würde ich es unbedingt an jene empfehlen, die noch nicht genau wissen, ob sie ein Rollenspiel-Typ sind, denn es repräsentiert alle üblichen Elemente eines klassischen Rollenspiels und ist (wie bereits gesagt) sehr günstig in der Anschaffung.
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am 9. März 2011
Wer als RPG Fan dieses Spiel nicht kauft, ist selbst schuld und verpasst eines der Besten. Der Patch behebt mittlerweile alle Bugs, was ja nahezu bei jedem Spiel anfangs vorkommt. Ich spiele viele RPGs und dieses hat auch einen hohen Wiederspielwert. Es läuft rund, die Grafik und die Landschaft ist wunderschön, es ist mit witzigen Dialogen nie eintönig, die Dungeons sind nie zu dunkel (was mich z.B. bei Risen so stört) und die Flugszenen als Drache sind perfekt. Das einzige, was ich mir wünschen würde, ist ein offizielles Lösungsbuch zum Sammeln. Bei diversen websites ist die Lösung aber von Usern einigermaßen gut publiziert. Ich habe es jetzt zwei mal gespielt, ebenso das Add-on. Trotzdem werde ich mir mal die neue Gesamtausgabe leisten und probieren.
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am 14. September 2009
Als alter hardcore RPG Fan, gefiel mir Divinity 2 eigentlich nicht schlecht... was mir wirklich positiv auffiel, war das nach dem Intro doch richtig Stimmung aufkommt, man sich in die Welt verliebt und man (zumindest Anfangs) den Eindruck bekommt, darin etwas zu bewirken. Das Spiel hat Stimmung, die Vertonung ist gut. Die Graphik ist nicht weltbewegend, aber eigentlich ebenfalls gut.
Nett ist auch eine gute Anzahl an Neben-Quests, die man teils selbst "entdecken" muss und die man oft auf eine Vielzahl von Arten lösen kann... wenngleich die Entscheidungen leider keine weitere Auswirkungen zu haben scheinen - außer evtl. ob man ein item oder einen skillpunkt mehr oder weniger bekommt.

Die (sehr lineare) Haupt-Story ist leider nicht der Hammer - auch wenn sie ein paar nette Überraschungen bietet (bitte keine Spoiler lesen - cheaters never win ;))... aber selbst diese sind irgendwo vorhersehbar und es bleibt bei einigen massive Widersprüchen, die sich nicht erklären.
Weiters ist das Spiel (richtig geskillt) doch ziemlich leicht... wäre ich nicht einmal durch den Hinterausgang eines Kellers in die Mitte einer Monster-Armee teleportiert worden (was füer HP-vernachlässigende Magier ja nur selten gesund ist) wäre mein Held mit einem einzigen Leben und sogar ohne Heiltränke Tränke ausgekommen... wobei ich von anderen Klassen ähnliches las.

Wo das Spiel leider wirklich enttaeuscht, ist in der Phase als Drache... Das Fluggefühl ist noch irgendwie ok, aber wer also glaubt, als Drache über das Schlachtfeld zu gleiten und dabei die Gegnerhorden in Asche verwandeln zu können täuscht: eigentlich schaltet das Spiel mit der Verwandlung in einen zweiten Modus und alles was am Boden läuft wird ausgeblendet, sobald man sich verwandelt. Die Funktion des Drachen beschränkt sich somit in Folge darauf, auf höhergelegene Plattformen zu kommen bzw. in "Drachen-Level-Gebieten" merkwuerdige Flaktürme und Schutzschilde (die den Weg versperren) abzuschießen, welche wie bei einem Shooter oder online RPG in großen Mengen irgendwo in der Landschaft platziert (=verloren) wurden. Werden einem die Gegnerhorden als Drache zuviel, gilt weiters auch das Gegenteil: man kann man sich jederzeit wieder retour verwandeln, woraufhin einen die Geschütztürme und deren Flugmonster erstmal wieder völlig in Ruhe lassen (?!). Für mich selbst fühlte sich das Drachendasein damit nur "richtig" an, wenn ich die Form nutzte um in einem bereits gesäuberten Gebiet mal schneller von A nach B zu kommen... ansonsten wird man damit eher aus dem Spiel gerissen und fühlt sich wie in einem schlechten Ballerspiel; zerstoert ist die bis dahin doch recht gute Atmosphäre.
Wobei hier interessant ist, das Monster nicht respawnen... prinzipiell kann das ja durchaus gut sein, allerdings vereinsamen manche der Gegenden dadurch doch zunehmends. Aber gut... wer will schon nochmal zurück ;)
Letztlich bleibt noch der eigene Drachenturm - der aber sicher Geschmacksache ist: Solange ich nichts customizen kann ist das ganze für mich nichts weiter als ein Dungeon mit ein paar Händlern der sich für mich nicht wie ein "Zuhause" anfühlt... aber anderen mag es ja gefallen. Auch hatte ich hier leider mit einigen Bugs zu kämpfen: so kann man für den Ort z.b. eine Hintergrundmusik aussuchen was ich sehr nett fand... nur leier spielten die Songs bei mir nur einmal und nie wieder. Schade.

Summary: Als Überbrückung für den nächsten Titel durchaus zu empfehlen... ein Solider und weitestgehend Bug-Freier Titel, mit dem man je nachdem wie intensiv man jeder Subquest nachgeht, doch etliche Tage beschäftigt ist... Als großer Klassiker, wird das Spiel aber eher nicht in die Geschichte eingehen.
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am 29. November 2010
Das Spiel ist viel zu leicht, denn nie bekommt man arge Probleme mit dem Gegner. Zwar muß man am Anfang etwas taktisch vorgehen, später jedoch hält einem nichts mehr auf.
Leider ist auch dies kein echtes RPG da auf die Anwendung der D&D Regel ganz verzichtet wird.
Einen reinen Magier oder Kämpfer gibt es in der Regel nicht. Man kauft sich für seinen Chat Skills, welche sich ausnahmslos an der Levelgrenze des Chars orientieren. Leider ist der Skill-Tree SEHR schlecht ausbalanciert. So kann man die erste Stufe aller Heilzauber erst mit Level 15 erwerben. Bei anderen Skills reicht die erste Stufe, da folgende Stufen nur eine Steigerung von unbedeutenden 2% bringen. Andere Skills sind völlig nutzlos.
Skillen sollte man erst das "magische Geschoss" und etwas das "Schlösser knacken".
"Meister der Kräuter" sollte man ausbauen, da die Tränke SEHR teuer sind!!
Punkte in Trankwirkung sind ebenfalls sinnvoll.
Der Skill "Zerstörung" ist ebenfalls sehr sinvoll
Wer zwei Waffen nutzt, sollte später den Skill "Experte: 2 Waffen" ausbauen.
Je ein Punkt in "Heilung" und "Regenerieren" reicht und macht sich sehr bemerkbar.
So kommt man durch 2/3 Drittel des Spieles, besonders mit dem mag. Geschoss fegt man alles weg, da es nur eine Aufladezeit von 1 Sekunde hat, während z.B. der Feuerball erst nach 15 Sekunden wieder genutzt werden kann.
Auf die Skillung von "Gedankenlesen" habe ich ganz verzichtet!!

Das Steigern der Attribute "Gewandheit", "Stärke" und "Intelligenz" bringt so gut wie garnichts und sie wirken sich zu 90% nur auf Resistenzen aus! Eine Schadenssteigerung erfolgt im Grunde nur durch den Ausbau der Skills, was ich als sehr unschön empfinde.

Die erste Hälfte des Spieles macht ja noch Spaß, nur wenn man den Drachenturm besitzt, wird es langweilig, auch wenn das verwandeln in einen Drachen am Anfang interessant ist. Nur man hat dann "sehr viel" Gold, mit dem man nichts mehr anfangen kann, neue und bessere Items sind SEHR selten und die Gegner rennt man einfach um.
Nun liste ich der Übersichtlichkeit nochmal Positives und Negatives auf

Positives:
1) Sehr viele Quests
2) Keine Bugs oder CtD`s (Patch 1.03)
3) Schöne Grafik, nur alle Frauen sehen aus wie Dolly Buster
4) Sehr schönes und benutzerfreundliches Interfacce, besonders des Helden
5) Sehr reichhaltiges Optionsmenü mit vielen Einstellmöglichkeiten
6) 100 Teile fassendes Gepäck (kann ausgebaut werden, ist aber normal nicht notwendig, selbst wenn man alles sammelt)
7) Schöne große Schrift
8) Reichlich Kreaturen
9) Sehr schöne und wirklich knifflige Rätsel/Aufgaben (gemeint sind nicht die Quests)
10) Sehr schönes Belohnungssystem
11) Fliegende Gegner haben eine sehr gute KI
12) Die Gesamt-KI ist durchweg als gut zu bezeichnen.

Negatives:
1) Quest: Auf Questmarker wurde ganz verzichtet, was normal gut ist, hier aber nicht, denn bei der Vielzahl an Quest verliert man sehr schnell den Überblick (war schon in Teil 1 so). Zudem sind die Questbeschreibungen manchmal nicht sehr hilfreich. Auf Personen, welche einem an ein Questziel heranführen wurde ebenfalls verzichtet. Somit gestaltet sich das Suchen des Zieles und insbesonderem die Rückkehr zum Auftraggeber als sehr mühselig!!
In der Quest-Log werden die Aufträge nicht der Reihe nach gelistet, sondern durcheinander, was ebenfalls nicht sehr schön ist.
2) Kreaturen: Diese haben nur eine Gesundheitsbalken, ansonst erfährt man rein garnichts über die Kreatur!
Desweiteren stellen diese, besonders im späteren Spielverlauf, keine Herausforderung dar, was auch auf die Boss-Gegner zutrifft. Resistenzen, insbesondere für Magie, sind offenbar (werden ja leider nicht angezeigt) sehr schlecht.
3) Items: Am Anfang sind diese gut, jedoch je weiter man fortschreitet umso seltener findet man brauchbares. Schlecht ist auch, das es eigentlich kaum Items für nur eine Klasse gibt, da die Boni meist von jeder Klasse etwas haben, wodurch natürlich somit alle Werte immer nur durchschnittlich sind.
Alle Items haben kein Gewicht, keinen Verschleiß und keine Reichweite
4) Städte: Es gibt eine Stadt am Anfang (später ist sie gesperrt), weitere Städte gibt es im Prinzip nicht.
5) Händler: Eigentlich zuwenige, zumindest findet man sie eher nur mit Glück. Schlimmer aber ist deren meist dürftiges Angebot und zudem sind die Kosten für das was die Items bieten VIEL zu hoch!! Habe nie eine Waffe/Rüstung gekauft, da man an "jeder" Ecke meist was besseres findet. Sehr traurig.
Auch haben ein paar Händler etwas zuwenig Gold (geht es aus, kann man da nichts mehr verkaufen).
Eigentlich sollten diese, wenn man ein Level aufsteigt, neues im Angebot haben, ist aber in der Regel nicht der Fall. Ärgerlich ist dies, wenn man nirgends mehr Heiltränke kaufen kann (in der Angangszeit).
6) Veredelungen: Man kann gewisse Gegenstände mit Steine versehen, welche einen Bonus auf alles mögliche bringen. Nur Gibt es zum einen viel zuwenige Gegenstände mit Slots, oder gar mit mehr als einen oder zwei Slots und zum anderen sind diese Bonusussteine viel zu selten.
7) Drachenturm: Klingt sicher schön diesen sein eigen zu nennen, doch der Nutzen ist zu gering. Die 3 Diener, welche man losschicken kann damit sie Steine und Pflanzen besorgen, muß man erstmal teuer ausrüsten, ansonst kommen sie nur leer und verletzt zurück. Also vorher Gold sparen!! Rüstet man jeden für 4000 Gold aus, liegt der Erfolg bei ca. 65%, rüstet man sie für weitere 8000 Gold aus, liegt der Erfolg bei über 90%
Im Grunde rentiert sich es nur den Diener für Pflanzen komplett (14000 Gold) auszurüsten, da man dann eine Menge bei den sonst sehr teuren Tränken spart.
Die 4 Ausbilder braucht man eigentlich ebenfalls nie, bis auf den Alchemisten für Tränke.
Sogesehen hätte man den Drachenturm doch besser ausstatten können, zumindest ein eigner Händler wäre sehr schön gewesen.
8) Während die Anfangskarte (Trümmertal) okay ist, so sind die nachfolgenden sehr klein geraten
9) Es gibt wirklich eine Unmenge an Kisten/Fässern zu zerdeppern, nur es nervt, das sie meist alle leer sind.
10) Kein Fallschaden (okay, ist sicher Ansichtssache)
11) Keine Moral bzw. Ruf (okay, ist sicher Ansichtssache)
12) Stehlen macht nichts
13) Zauberschaden: Es wird nie der tatsächliche Schaden angezeigt, sondern immer nur der Schaden, den der Skill hat. Dies ist sehr ungünstig!!
14) Stärke, Gewandheit und Intelligenz steigern Resistenzen. WAS soll dieser Unsinn. Man hätte gleich Attribute für die entsprechenden Resistenzen machen sollen.
15) Gedankenlesn: So schön dieses Future auch sein mag, Aber warum kann man dies bei allen NPCs, warum nicht nur da, wo es sich einigermaßen lohnen würde!!
16) Drachenausrüstung gibt es nur je ein Teil, aber in zwei Farben. Sind da die Ideen ausgegangen?!
17) Das Balancing der Skills ist wirklich schlecht!
18) Weder Videos noch Gespräche können abgebrochen werden
19) Steuerung: Im Prinzip okay, aber zum wirken von Zaubern ist diese doch grauenvoll. Zwar habe ich einen Zauber auf die Maus legen können, andere können nur per Tastendruck zum Ausführen gebracht werden. Da man ja zielen muß fällt auch die zweite Hand weg. Bräuchte jetzt noch eine dritte Hand um den Char zu bewegen.
20) Was die Verbesserungen der Plattformen bringen erfährt man nie.
21) Im Grunde weis man nie was man als nächstes machen soll, die ganzen Quests verwirren und auf der Karte sucht man sich Tod. Ich habe immer Lösungsmaps aus Foren zur Hand gehabt, denke das ich sonst sicher das Interesse verloren hätte.
22) Es gibt Questgegenstände welche NICHT als solche markiert sind. Verkauft man diese sind sie verloren, da Händler gekauftes NICHT behalten und die Quest ist dann nicht lösbar. Z.B. bei der Jagd nach Verbrechern
23) KEIN Editor oder der Möglichkeit zur Moderstellung!!!

Anmerkung:
Wer Teil 1 (hat mir besser gefallen) wegen der riesigen Dungeons mochte, wird hier viel kleinere vorfinden!

Fazit:
Ein Spiel das für eine kurze Zeit sicher sehr viel Spaß macht. Aber schon nach spätestens 2/3 kommt Langeweile auf. Es fehlen Dinge für eine Langzeitmotivation!
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am 23. April 2010
Hallo. Eine erste Rezension zu Divinity II: Ego Draconis soll folgen.
Es kommt:
1. mein Überblick
2. der Spielbeginn
3. die Mechanik
4. meine Bewertung

Überblick

Ego Draconis handelt von einem der Auszog Drachen das fürchten zu lehren. Der Hauptcharacter des Spiels will in einer gothic-Fantasiewelt
ein sogenannter "Drachentöter" werden.
Das Ziel dieses Ordens ist mit dieser Bezeichnung auch schon erklärt.
Drachen stehen in der Welt der Menschen, in denen der Glauben an die Macht der Drachen abnahm für die "ursprünglichen" Kräfte. Drachen sind nicht nur furchteinflössend und malerisch, sondern ihnen werden auch magische Fähigkeiten zugeschrieben.

Divinity II: Ego Draconis

Spielbeginn

Die Entwickler tun sich zu Beginn des Spiels nicht schwer die Unerfahrenheit, die einem durch die Fähigkeiten des sehr beschnittenen Helden zuteil wird,
spüren zu lassen. Mit einer abordnung von Drachentötern findet man sich auf einem Plateau in der Nähe einer Siedlung wieder und bekommt erläutert, warum man das Dorf aufzusuchen hat. Wenige Anspielungen auf ein "Ritual" müssen genügen und der Spieler macht sich mangels weiterer Beschäftigungsmöglichkeiten auf den Weg. Dieser führt in geradewegs zum Ziel und man kann sich schon mal mit dem Stil des Kampfmagiers bekannt machen und ein paar freundlich gesinnte Kaninchen erschlagen.
Mittels weiterer Anleitungen der Dorfbewohner findet man zum NPC der an einem das "Ritual" vollziehen kann.
Auf der einen Seite steht man nach dem "Ritual" noch blanker da als vorher ohnehin schon, auf der anderen Seite bekommt man sehr schnell zwei Fähigkeiten zu Gesicht, die man sich vorher nur erträumen konnte. Auf das Sehen von Geistwesen und das Gedankenlesen spiele ich hier an.
Abgesehen davon wird einem erzählt, dass man nun nichts mehr bewusst ausüben kann wofür der Charakter jahrelang trainiert hat. Aber "keine Sorge", heisst es. Denn alles ist passiv im Gedächtnis verankert und lässt sich so leicht von neuem erlernen.
Was für ein (glaubhafter) Kniff der Entwickler.

Mit noch weniger Lebens- und Manapunkten als vorher kann man nun auf ungefährlichen Territorium ausprobieren was man lieber Spielen möchte:
einen Waldläufer, der standesgemäss seinen Bogen ins Feld führt,
einen Magier, der mit einem Eisen in der Hand auch kräftig hauen kann,
einen Drachentöter, der mit dem Schwert, gerne auch beidhändig, dem Gegner im Nahkampf die Leviten liest.
Die Klassen, so wird einem versichert kann man später immer wieder nach Belieben wechseln.
Nach der Rückkehr zu den Mit-Drachentötern beginnt das Spiel nun nach dem Prolog wirklich.

Spielmechanik

Der Standardangriff, je nach Waffengattung, lässt sich gewohnterweise mit der linken Maustaste ausführen. Die Zusatzangriffe, meist magischer Natur, lässen sich über shortcuts im ununterbrochenen Spiel auslösen, oder während des Pausemodus anklicken.
Nach und nach werden die passiven und aktiven Ausbaumöglichkeiten des Charakters freigeschaltet. Die Auswahl ist an die Levelzahl gekoppelt und da man keinen eigentlichen Baum vorfindet kann man jede Fähigkeit mit jeder anderen kombinieren. Es lassen sich zu Beginn jeweils 5 Erfahrungspunkte pro Fähigkeit verteilen. Dieses Limit lässt sich später noch ausbauen. Dadurch werden die Fähigkeiten dann stärker. Deshalb sei darauf hingewiesen, dass es sich nicht lohnt so viele Fähigkeiten wie möglich frei zu spielen, sondern sich auf einige zu konzentrieren.
Für den Fall, dass man viele Fertigkeitspunkte in unnütze Fähigkeiten gesteckt hat, bietet sich die Funktion an gegen Geld alle Punkte wieder gutgeschrieben zu bekommen und sie neu verteilen zu dürfen. So lässt sich gegen Ende einige Male ein anders gearteter Charakter anspielen. Und man muss nicht das Spiel erneut durchspielen.

Es gibt keinen auswählbaren Schwierigkeitslevel und gegner werden dem eigenen Level nicht angepasst!
Das führt zu öfteren Ladeorgien, weil man die Höhle bzw. das Quest unterschätzt hat. Der Ladebildschirm gibt die ein oder andere Info die man wirklich beachten sollte. "Speichert öfters ab, denn man weiss nie, was sich hinter dem nächsten Baum befindet."

Es stellen sich einem fliegende und bodengebundene Fernkämpfer, Beschwörer und Schwertkämpfer entgegen. Gegnergruppen bestehen aus bis zu 15 Individuen und verstärken sich teilweise gegenseitig. Das bedeutet, dass man sich besser der Fernkämpfer mit Lähmen-Pfeil zuerst entgegen wirft oder zuerst die Heiler aus der letzten Reihe ausschalten sollte.
Die Gegner-KI ist nicht wirklich spürbar vorhanden. Man kann sich oft einfach vor den Gegnern verstecken und seine Lebensenergie durch Sprüche oder Tränke auffüllen. Man wird zwar auch gefunden, weil die Monster an die Stelle laufen an der man zuletzt gewesen war, aber mit KI hat das wohl nicht viel zu tun.

Als Belohnung für Aufträge bekommt man öfters eine Auswahl angeboten. Es gibt Questgeber die einen mit automatisch generiertem Portfolio glücklich machen wollen. Dort lohnt sich das Abspeichern vorher und das Laden bei Nichtgefallen der Gegenstände.
Andere Quest ergeben nur die Entscheidung zwischen Erfahrung oder Geld.

Einige Quests lassen sich gezielt abkürzen, wenn man sich geschickt der Fähigkeit des Gedankenlesens bedient. Quests lassen sich oft auf ganz unterschiedlicher Art und Weise lösen. Dies beeinflusst nicht wirklich das Spielgeschenen, aber dafür die Belohnung am Ende.

Bewertung

Dem Spiel liegt eine gute und leicht verständliche Logik zu grunde. Die Story ist auf den ersten Blick nach etwas Gespiele auch zu verstehen. Sie erlaubt den Entwicklern viel und deswegen gibt es am Ende auch eine gelungene Überraschung für den Protagonisten. Auf dieser Ebene vermag Ego Draconis aber nicht wirklich zu fesseln.
Eingefleischten Fantasy-Fans mag auch die Grafik genügen. den Vergleich zu anderen RPGs braucht sie nicht unbedingt zu scheuen. Wirklich gut und fehlerfrei ist sie aber nicht.
Der Sound ist gut (Punkt).
Die Steuerung ist einfach und erfüllt den Zweck.

Mir hat das Spiel Spass gemacht, aber ich habe mich auch in Morrowind zuhause gefühlt. ;)
Es wird wohl bald ein Addon geben. Es bleibt abzuwarten, welche Veränderungen dafür dort vorgenommen werden.

Für eine Entwicklergruppe von denen ich noch nichts gehört habe, haben sie eine Arbeit mit viel Potential abgeliefert. Andere Spiele der Serie (in den Jahren vorher gabe es immer wieder Divinity-Erscheinungen) habe ich nicht gespielt und erwarte in diesem Licht ein etwas besseres Spiel.
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am 22. Juni 2010
"Ego Draconis" ist die Fortsetzung des beliebten Action-Rollenspiels Divinity aus dem Hause Larian Studios. Erneut haben sich die Entwickler daran gemacht, eine temporeiche - und humorvolle - Story aus der ganz grossen Fantasykiste zu erzählen. Diesmal ist man also ein Drachenritter, und als solcher schnetzelt man sich durch die Täler der Welt Rivellon und kämpft mit dem Schwert, Bogen oder der Magie gegen Goblins, Skelette, wilde Tiere und natürlich gegen Drachen. Anfangs fliegt man als neuer Novize mit dem Luftschiff nach Lichtenfels, um dort einen der der drei Pfade (Magier, Schwertkämpfer, Jäger) einzuschlagen. Hier kann man auch mit seinen zukünftigen Kollegen, den Drachenrittern, auf Tuchfühlung gehen, lernt die Kunst des Gedankenlesens und kann von nun an Geister sehen (und mit ihnen sprechen). Dann geht es auch schon hinein in die quest- und missionssatte Welt Rivellon. Ein durchaus interessanter Auftakt in einem Dorf zieht einen rasch in den Bann, denn hier laufen jede Menge liebevoll ausgearbeitete Charaktere herum und verteilen kleinere Quests. Später zieht man allerdings auf eigene Faust durch die Lande, um das Rätsel der Drachen und ihres Herrn zu lösen, erkundet Dungeons und alte Ruinen, verteidigt herausgehobene Stellungen gegen Drachen ... und macht eine entscheidene Wandlung durch, die an dieser Stelle nicht verraten werden soll.

"Divinity 2: Ego Draconis" versteht sich als Actionrollenspiel; entsprechend rasant führt einen die Story an die gegnerischen Horden heran. Die Kämpfe erfordern dann vor allem den klugen Einsatz der eigenen taktischen Möglichkeiten; zahlreiche Angriffsvarianten und Zaubersprüche lassen sich erlernen und perfektionieren, Waffen und Rüstungen müssen gut aufeinander abgestimmt werden, und es gilt seinen Drachenritter klug zu skillen, zumal die drei Pfade relativ offen gehalten sind und man durchaus auch einen Schwertkämpfer mit starkem Bogenarm oder einen Jäger mit ordenlichen magischen Fähigkeiten spielen kann. Alles in allem ist das Kampfsystem simpel zu erlernen und schwer zu meistern; eine ordentliche Prise "Diablo" merkt man dem Spiel aber auch an.
Doch auch im Rollenspielteil macht "Ego Draconis" eine ganz gute Figur, vor allem im ersten Drittel des Spiels. Die Figuren sind gut gelungen, die Dialoge recht unterhaltsam, und die eigentlich nach 08/15-klingende Hintergrundstory hält tatsächlich ein paar Überraschungen bereit und animiert zum Weiterspielen. Natürlich trägt auch die zwar nicht topaktuelle, aber durchaus gelungene Grafik bei. Rivellons sonnendurchflutete Felsencanyons, Blumenwiesen, Flußläufe und Steilhänge machen durchaus etwas her und laden zum Verweilen ein, und an manchen Stellen lohnt es sich auch tatsächlich, einen Felsen zu erklimmen oder ein Flußufer zu überqueren, da man mit neuen Quests oder Schätzen für diese Entdeckungstouren belohnt wird.

"Divinity 2" ist ganz gewiss kein Gipfel der Originalität, und Spieler, die eine vielschichtiges Rollenspiel erwarten, sollten die Finger davon lassen. Für ein Actionrollenspiel macht "Divinity 2" aber erstaunlich vieles richtig ... es macht Spass und kaschiert sein einfaches Spielprinzip sehr elegant und mit Charme sowie guten Quests. Angesichts des eher dürftigen Vorgängers ist das eine echte Überraschung, und man erliegt der Sogwirkung des Drachenschnetzelns schneller, als man denkt. Auch ist das Spiel recht bugfrei und läuft auch auf älteren Rechnern flüssig.
Somit hat sich "Ego Draconis" ganz klar den Titel "Überraschungshit 2009" verdient. Ein lockeres, gut durchdachtes Actionrollenspiel mit ein paar interessanten Wendungen, dass aus einer eher altbackenen Grundidee einiges herausholt und nur zum Ende hin ein paar Längen aufweist. Hut ab, Larian!
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am 7. Februar 2013
So, ich habe mir vor knapp einer Woche Divinity 2 zugelegt und wollte hier mal meine Eindrücke schildern.

Das Spiel präsentiert sich mit guter Grafik schöner Landschaft und einem Gothic 1+2-ähnlichem Aufbau. Überall in der Welt gibt es verborgenes zu entdecken und nur wer genau hinsieht kann hier alles finden. Definitiv ein Spiel für Perfektionisten. Das Inventar ist groß und bietet in vielerlei Hinsicht mehr Abwechslung als z.B DA2. Was Müll ist und was nicht muss der Spieler selbst entscheiden. Manchmal ist es auch nötig zum richtigen Zeitpunkt Inventargegenstände zu benutzen um Quests zu starten oder zu lösen. Das Skillsystem ist jenseits von Gut und Böse und sollte keine Wünsche offen lassen. Die Gedankenlesenfunktion bietet auch eine nette Abwechslung zu den sonstigen Dialogen. Warum Wolf im Schafspelz? Ganz einfach:

*achtung leichter Spoiler*
Dér erste Abschnitt den es zu meistern gilt ist das Trümmertal. Auch wenn es anfangs etwas schwer ist mit den Gegnern klar zu kommen so wird es mit lvl 13-16 etwas eintönig wenn nicht gar langweilig. Die Skills reichen völlig aus und die Gegner bieten nur noch wenig Abwechslung. Mit der Story wurde ich zu diesem Zeitpunkt auch nicht so richtig warm da ich keine wirkliche Einführung sehen konnte. Da ich meine Games gerne duchrspiele habe ich mich trotzdem dazu durchgerungen das Trümmertal abzuschließen und der Verheissung der Wächterinsel mit dem eigenen Drachenturm nachzugeben... und plötzlich... WTF? Die Ereignisse überschlagen sich, die Story wird auf einmal richtig interessant. Ich habe einen Zugewinn an Freiheiten ganz zu schweigen von der Möglichkeit mich in einen Drachen zu verwandeln und Luftkämpfe sowie Taktische Angriffe auf Festungsanlagen auszuführen. Was die Gegner angeht: wer sich von der riesen Skillauswahl im Trümmertal dazu hat verleiten lassen verschiedenste Skills ohne Plan zu pushen der bekommt jetzt seine Quittung... Die Gegner werden um einiges härter, die Kämpfe erfordern Taktik, eine gut gewählte Ausrüstung sowie die passenden Skills. Drauflosrennen und moshen ist hier nicht mehr. Wiederspielwert ist für mich definitiv vorhanden da die Skillpalette und Entscheidungsmöglichkeiten nochmals einiges an Unterhaltung versprechen.

Eine Empfehlung für alle die RPGs mit einem gewissen roten Faden und viel Freiheit drumherum mögen, sowie für Bastler,Sammler und Perfektionisten.
4 von 5 Sternen wegen der irreführenden Einführung im Trümmertal ;-)
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