PrimeMusic AmazonMusicUnlimited Fußball longSSs17 find Hier klicken Jetzt informieren PR CR0917 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More TDZ HI_PROJECT Mehr dazu Hier Klicken Shop Kindle

Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
21
4,5 von 5 Sternen
Format: MP3-Download|Ändern
Preis:10,09 €


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 15. Juni 2011
Dieses Album zählt zwar laut offiziellen Listen nicht zu den Klassikern der schwarzen Musik, steht für mich persönlich aber auf einer Augenhöhe mit What's Goin On von Marvin Gaye, Songs In The Key Of Life von Steve Wonder und Masterpiece von Temptations.
Eigentlich galt ja Marvin Gaye mit seinem Album What's Goin On als Türöffner, zumindest bei Motown, für Alben, die auch sozial-kritische und politische Aspekte mit haben einfließen lassen und sich von den drei-vierminütigen Stücken enfernt haben.
Mit seiner prägnanten Falsettstimme, kraftvollen und sanften Songs, vielen Bläsersätzen und Percussioninstrumenten schafft er eine Stimmung, warm, fordernd, jedoch nie agressiv, die musikalisch den ECHTEN unverkennbaren Soul präsentieren.

Soul, dessen Intention die Projektion von Stimmungen und Gefühlen ist, wird hier genial umgesetzt.

Kein Vergleich zum R&B, Rap, Hip Hop und was es sonst heute in der populären schwarzen Musik zu hören gibt, die mehr betäubt als aufweckt und "Ideale" transportiert", nach denen es scheinbar erste Priorität zu sein scheint, dicke Autos, teure Subkulturkleidung, Schmuck und möglichst viele, sexy mit Hintern und Oberweite wackelnde Frauen zu präsentieren.

Die Aufbruchstimmung von Move On Up, der sehnsuchtsvolle Traum von Miss Black Amerika, mit dem ironisch angehauchten Dialog als Intro, das fordernde Wild And Free, das hoffnungsfrohe Give It Up, das etwas düstere Underground präsentieren ein Kaleidoskop an unterschiedlichsten Gefühlen und Stimmungen.
Die umfangreichen Instrumentalparts bei Move On Up und dem letzten Drittel der Scheibe, einfach genial.
So soll Soul sein.

Aktueller denn je ist die Aussage des Songs "If There's A Hell Below We're All Going To Go" angesichts des Krisenwindes, der uns egal zu welchen Themen um die Ohren weht.
22 Kommentare| 16 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. Juni 2002
Die Sonne scheint auf dem Cover von "Curtis", Curtis sitzt da in seinem coolen gelben Anzug und schaut mächtig stark drein. Und recht hat er. Das ganze Album strotzt vor Stärke. Er ist 27, seit über 10 Jahren erfolgreich mit den Impressions und jetzt kommt er Solo, auf dem eigenen Label. Und wie. Schwarze Schönheit predigt er, Aufstieg und Freiheit - das alles jedoch ohne Hass, offen und freundlich. Und dieses Album hat wirklich KEINEN Ausfall. Aufrührend geht es los ("If There's Hell Below, We're All Gonna Go"), Ghetto-Leben gibt es zu besingen, bittersüss "The Other Side Of Town", "We The People Who Are Darker Than Blue", doch dann geht es aufwärts mit der extralangen Version von "Move On Up" (wow!) und meinem Liebling, "Miss Black America". 30 Jahre ist das Album jetzt alt, eigentlich ein historisches Dokument, und es strahlt immer noch. Auch wenn Curtis nicht mehr da ist, die Sonne scheint weiter.
0Kommentar| 50 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. März 2012
Meine Curtis Mayfield-Lieblingsalben (Vinyl) Platz 1 "Roots" und erst dann "Curtis" +++ "Superfly" (Soundtrack) +++ "Curtis Live" +++ "Back To The World" sowie seine Spätwerke, wurden zu Beginn der 1990er Jahre auf CD veröffentlicht, in Lizenz beim Label SPA (made in Portugal).

Obwohl ich mich freute diese epochalen Aufnahmen auf CD zu besitzen, hat mich die Klangqualität nie ganz befriedigt, auch eine sehr teure japanische Version von "Superfly" konnte mich nicht wirklich überzeugen.

Mit den Klangveredlern von RHINO Records habe ich ausgezeichnete Erfahrungen gemacht (Ausnahme: Viele auf Mono heruntergemischte ATLANTIC-Soul-Titel) und daher war die Aussicht Curtis Mayfield in RHINO-Klangqualität zu hören verlockend. Nach ein wenig Recherche und der Lektüre von Kundenrezensionen und Kommentaren (u.a. bei Amazon.com / USA) war ich überzeugt, der Austausch lohnt sich.

Inzwischen habe ich "Roots" +++ "Curtis" (Deluxe-Version) +++ "Superfly" (Soundtrack) +++ "Curtis Live" als RHINO-CDs erhalten. Der Klang ist endlich so, wie ich es mir immer gewünscht habe: Kraftvoll, transparent, räumlich, jedes Instrument genau zu orten ...

Mein Tipp:
Beim Kauf von Curtis Mayfield-CDs darauf achten, dass sie von RHINO sind (Superfly z.B. ist auch als Doppel-CD, nicht von RHINO, im Handel), denn nur bei RHINO hat man die Original-Analog-Mastertapes verwendet, während die übrigen Firmen digitale-Masters verwendeten.

Service:
Die Original Katalog-Nrn. der RHINO-Versionen
"Curtis Mayfield - Curtis" (Warner Music / RHINO 8122-79932-2)
"Curtis Mayfield - Roots" (RHINO R2 75569)
"Curtis Mayfield - Curtis Live" (Warner Music / RHINO 8122-79933-2)
"Curtis Mayfield - Super Fly" (RHINO R2 75803)

PS
Dass ein gutes Remastering nicht bedeutet lediglich den Lautstärke-Pegel anzuheben und dadurch die Dynamik der Aufnahme platt zu machen sollte sich inzwischen vielleicht herumgesprochen haben. RHINO hat das verstanden.
Wer näheres wissen möchte, sollte bei der Suchmaschine seines Vertrauens mal den Begriff "Loudness war" eingeben und die entsprechende Wikipedia-Seite lesen, das könnte einigen Augen und vor allem Ohren :-) öffnen ...
review image review image review image review image
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. Mai 2006
"Selten war eine Wiederveröffentlich so gerechtfertigt wie im Falle des vorliegenden Albums. Soulfans aller Couleur balgen sich schon jahrelang um die seltenen LP-Exemplare aus dem Jahre 1970." (Kritik von J.Fischer in der Zeitschrift "Stereo" aus 6/93) Diesem Zitat ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen.

Curtis Mayfield ist das musikalische Sinnbild des intellektuellen Kampfes gegen den afro-amerikanischen Rassismus und reiht sich mit seiner Musik gleich hinter die Grundsätze eines Martin Luther Kings ein, der zwei Jahre vor der Erstveröffentlichung dieses Albums erschossen wurde. Abgesehen von diesen wichtigen politischen Botschaften, beinhaltet diese CD eigentlich durchgehend wunderschöne Songs - meist mit coolen schleppenden funky Grooves, oft mit jazzigen Bläsersätzen und fast immer tanzbar. Sahnestücke sind selbstverständlich die Klassiker 'if there's s hell below...' und 'move on up'. Als weitere Anspiel-Tipps sind 'the other side of town', 'we the people who are darker than blue' und 'wild and free' zu empfehlen. Mit drei Worten zusammengefasst: Ein Stück Musikgeschichte!
0Kommentar| 14 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. April 2010
welcome to the 70ties!!! keine impressions mehr, curtis erste solo-scheibe, und was für eine!!!

damals 27 jahre alt konnte er schon auf eine recht erfolgreiche karriere mit den impressions zurückblicken, man sollte zumindest das großartige album von 1965 "people get ready" schon mal gehört haben...

einer der großen und einflussreichsten soul-musiker der letzten 40 jahre präsentiert sich hier wahrlich frischer und reizvoller als zu impressions-zeiten, mit einer groovenden portion soul, einem klecks funk und einem hauch psychodelic...

die kompositionen können durch ideenreichtum und musikalische finesse punkten, immer richtig gewählt transportieren die nummern gefühle wie trauer, freude oder tiefgründige,bewegende messages...

ich bezeichne dieses album als essenziell, neben superfly von 72 sollte man dieses unbedingt haben....

gehn wir mal einige nummern durch:

"dont worry, if theres a hell below": curtis beginnt mit einer beruhigend positiven botschaft: "if theres a hell below, were all gonna go".... 8 minuten mitreissender, psychodelischer soul der am abgrund der sechziger kratzt... erstklassig die dezente "flanger"-gitarre und die dezenten, aber direkten bläser..

"the other side of town" supergemütlicher soul, sehr entspannt... die stimme kommt hier ganz großartig rüber.

"we the people who are darker then blue": wieder eine tiefgründige botschaft gegen rassismus, diese sich gemächlich aufbauende nummer, macht plötzlich einen break, bricht mit bongos und trommeln plötzlich in ein überschäumendes, bläser-getragendes instrumental aus.... herrlich und unmöglich hier die füsse still zu halten!!!

"move on up"---- eine herrliche nummer....curtis rettet hier den tanzbaren uplifting message soul in die neue zeit... los gehts mit dem sich durch die ganze nummer ziehenden einmaligen bläser-riff, getragen von gemütlicher funk-soul gitarre haucht und streichelt curtis mit seiner stimme sanft den text ab... das instrumental dieser 8minuten nummer ist rauschend,roh und wild... grenzgenial zum loslassen und abshaken...

"wild and free" bläser-getragende freiheits-ballade, unheimlich stimmig und erfrischend...

zudem befinden sich auch noch 8 bonus tracks auf dieser scheibe, somit befinden wir uns gleich mal bei 17 tracks...

"power to the people" ein recht altes demo zu einem seiner größsten hits... ganz toll diese unbefangene,herzlich leichte gitarre.... die fordernde und herzliche curtis-stimme.... eine ruhige und ergreifende ballade...

dazu lässen sich auch demos von "ghetto child","underground" oder zwei sehr interessante studio-takes von "if theres a hell below" finden....

das remaster lässt kaum wünsche offen, die richtige anlage vorrausgesetzt wird dies zum einzigartigen lebhaften vergnügen, alles sehr transparent und klar....

der gute curtis, eine legende des soul, ein fantastischer mensch und künstler konnte die letzten 10 lebensjahre keinerlei musik mehr machen, da er 1990 bei einem auftritt einen schlecht befestigten beleuchtungsmasten ins genick bekam.....

die letzten 10 jahre lag er bewegungsunfähig,querschnittgelähmt am rücken,im bett, in seiner eigenen sch....

am zweiten weihnachttag 1999 verstarb diese legende einsam und ruhig in in seinem haus in georgia, österreichische zeitungen oder medien meldeten das in zweizeilern, oder gar nicht....traurig
auch nach seinem tod bekam er in unseren breitengraden nicht den angemessenen respekt, oder zumindest genügend anteilnahme an seinem großartigen lebenswerk.
88 Kommentare| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 16. Mai 2011
Bei all den großartigen LP-Klassikern die 1970 erschienen vergißt man ja leicht, daß Mayfield's Debut-Album tatsächlich eine der ersten Platten war, die den Soul in einen neue Dekade transformierten und erneuerten. Vor Sly's ,There's A Riot', vor Marvin Gaye's ,What's Going', vor ,Shaft' und auch vor Stevie Wonder's Befreiungsschlag ,Where I'm Coming From' wurde diese Platte bereits im Oktober 1970 veröffentlicht und bot nicht nur musikalisch eine neue Sichtweise, sonder auch textlich, denn songs wie ,If There's A Hell Below' oder ,We The People Who Are Darker Than Blue' enthielten - Mayfield's positiver Grundhaltung entsprechend' - zwar durchaus positive civil-rights Botschaften, sagten aber gleichzeitig auch ,der Kampf ist noch nicht vorbei'.

Aber mal - abseits der politischen Aussage - ist diese Scheibe vor allem ein künstlerisch-emanzipatorisches Manifest. Mayfield verabschiedet sich hier nicht nur vom 60s Soul der Impressions, sondern auch von dem der ganzen kommerziellen, schlagerhaften Motown Schiene, die ja 1970 noch durchaus stark vertreten war (Jackson 5, Supremes etc.). Er setzt auf songs, auf Melodien, ignoriert fast völlig den uptempo beat, stellt die Gitarre oft als tragendes Instrument in den Mittelpunkt und bereitet mit Wah Wah und geschickt eingesetzten souligen Bläser-Sätzen auch schon den Nährboden für Blaxploitation.

Die üppig eingesetzten Precussions bei ,If There's A Hell Below', `We The People..' und vor allem bei ,Move On Up' reichern diesen damals neuen Soul-sound auch schon mit funkigen Rhythmen an. Auf der anderen Seiten schafft er es die, gern mit Streichern unterlegten, Balladen nie schmalzig und überladen, sondern sehr organisch und bodenständig klingen zu lassen. Auch als Produzent setzt er hier einen ganz wesentlich Akzent und definiert genau den Sound, der seine nächsten und erfolgreichsten und besten Alben ausmacht. Als songwriter mußte er sich und der Welt ja spätestens seit ,People Get Ready' nichts mehr beweisen, aber mit diesem Album wurde er zum Vorreiter eines neuen, selbstbewußten und völlig eigenständigen Soul-Sounds. Von den 8 tracks der Original-Scheibe fällt keiner ab und ,Miss Black America', ,Wild And Free' und ,Give It Up' halten locker das Niveau der bekannteren tracks dieser Platte.

Rhino's remastering ist - in Anbetracht dieser nicht gerade audiophilen Aufnahme - mehr als ordentlich, gibt jedem Instrument genug Raum und klingt trotzdem angenehm warm ohne auf Kosten der Dynamik zu gehen.

Ein wunderbare, oft unterschätzte Platte und eines der wichtigsten Soul Alben die je erschienen sind - kompositorisch durchaus an der Schnittstelle zwischen Soul und Sing-a-songwriting. Schade daß diesem Meisterwerk nie die gleiche Bedeutung zugemessen wurde wie Marvin's ,What's Going On' oder Stevie Wonder's ,Songs In The Key Of Life' - es hätte es mehr als verdient.
99 Kommentare| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. Februar 2012
Diese mehr als preiswerte CD spiegelt auch dank der enthaltenen Bonus-Aufnahmen das breite musikalische Spektrum von Curtis Mayfield wieder. Von Tanz-Knallern wie "Move on up", bei dem kein Bein still bleiben kann bis zu sensiblen Balladen wie "The Makings Of You" kann man hier den Meister bewundern. Viele Titel spiegeln auch die politische Situation in der Zeit ihrer Entstehung wider. Curtis' Fähigkeiten als Komponist und Sänger sind weithin bekannt. Ich möchte aber einmal ausdrücklich auf seine Fähigkeiten als Gitarrist hinweisen. Seine Spielweise ist nicht dominant oder aufdringlich im Vordergrund. Sie bildet aber oft etwas im Hintergrund einen treibenden Motor der Musik. Da ist kein Ton überflüssig oder aus Spaß an der Virtuosität gesetzt. Die Töne kommen vielmehr sparsam und geradezu effizient auf den Punkt genau. Die Grenzen zwischen Lead- und Rhythmusgitarre sind dabei oft fließend. Es ein einmaliger Stil und wenn man genauer hinhört, gibt es da vielleicht auch für den einen oder anderen Curtis-Mayfield-Kenner noch viel zu entdecken. Prädikat: sehr empfehlenswert!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. September 2004
Dieses Album ist für Autoausfahrten genauso geeignet wie für lauschige Abende in trauter Zweisamkeit. Gemütliche und groovende 70th Soul-Stücke treffen auf die, mit der unverwechselbaren Stimme des Interpreten vorgetragenen, Black-Power Texte, und verstehen dadurch den Zuhörer fingertrommelnd in Ihren Bann zu ziehen.
Einzig die vielen angeschnittenen Demo-Stücke (6 an der Zahl) stören den Flow
und führen daher zu einem Punkt Abzug.
Alles in allem zu empfehlen, vor allem wegen der X-tra largen Version von "Move on up"...
0Kommentar| 10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Mai 2014
Das Album "Curtis" (Deluxe-Edition) ist in seiner Einzigartigkeit ein absolutes Muss für jeden Musikfreak in seinem Plattenschrank und ist unverwechselbar fantastisch. Fazit: Besonders Empfehlenswert und ein absoluter Hörgenuss!!! :)
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. Dezember 2009
nunmehr fast 40 jahre alt und dennoch sowohl inhaltlich wie musikalisch bis heute nur von sehr wenigen annähernd erreicht. neben "WhatŽs going on" von marvin gaye das wahrscheinlich beste soul-album aller zeiten. must buy !
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

1,29 €
8,49 €
9,89 €
8,99 €

Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken