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am 3. Februar 2004
Tell your guests to have another beer and jam with Clear.
Eddy Clearwater's Musik ist eine Mischung aus Muddy Waters' Blues (man ahnt, woher Eddy Harrington seinen Künstlernamen hat) und dem Rock'n Roll Chuck Berry's, dessen „Sweet Little Sixteen" und „Reelin' & Rockin'" hier auch promt gecovert werden.
Auf LIVE AT THE KINGSTON MINES, live aufgenommen 1978 in Chicago, läßt sich `The Chief`, dessen nickname von seinem Spleen herrührt, sich bei Auftritten mit einem Indianer-Kopfschmuck zu präsentieren, von Abe Locke (sax), Marvin Jackson (bass) und Casey Jones (drums) begleiten. Und im Gegensatz zu den meisten Blues-Gitarristen verzichtet Clearwater hier auf lange Soli, die, wenn überhaupt vorkommend, von Abe Locke übernommen werden. Dementsprechend werden so die meisten Songs auf ihren Kern reduziert, aber der ist ja bei DER Auswahl nicht der schlechteste!
Denn neben den schon erwähnten Berry-Titeln gibt's noch Blues, Rock'n Roll und Rockabilly satt, u.a. bei Muddy Waters „Hoochie Coochie Man", bei Leiber/Stoller's „Kansas City" und bei dem Instrumental „Honky Tonk".
Ein wenig erinnert der Chicagoer Blues-Gitarrist dabei an George Thorogood, nicht zuletzt wegen seines Indianer-Spleens an das bayrische Urgestein Willy Michl und vor allem an den alten `Sir Douglas` Sahm und dessen Saxophonisten Rocky Morales auf LIVE IN JAPAN. Alles in allem also für Blues-Liebhaber genauso wie für alte Rocker und Greaser zu empfehlen. Einen Punkt Abzug gibt's allerdings für den arg lieblosen Zusammenschnitt, man beachte einmal den Übergang zwischen „Everything's Gonna ..." und „Sweet Little Sixteen"!
Und am Schluß noch'n Tip: If your throwing a party or having a barbeque and want to liven it up, just play LIVE AT THE KINGSTON MINES and it will be a long and crazy nite and the guests may never leave!
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