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Kundenrezensionen

4,9 von 5 Sternen
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4,9 von 5 Sternen
Selling England By the Pound (Remastered)
Format: Audio CD|Ändern
Preis:11,49 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 11. August 2016
Das Album kriegt von mir natürlich 5 Sterne. Einer der größten Prog-Klassiker, dazu ist eigentlich schon alles gesagt worden.
Daher beschränke ich mich hier auf die Qualität der Vinyl-Ausgabe. Artwork und Inlay sind der originalen UK-LP nachempfunden. Das Material des Covers ist jedoch erwartungsgemäß dicker und stabiler. Die LP unterscheidet sich optisch nur darin, dass der "Mad Hatter" auf glänzendes Label gedruckt wurde (sieht sehr schön aus) und das Vinyl schwerer (180g eben) ist. Der Klang ist ein echter Genuss! Toller Mix, wenn auch aus meiner Sicht der Original mix für den Hardcore Fan (wie mich) immer noch das Maß aller Dinge ist. Ich besitze diese Platte daher zweimal. Allerdings kaufe ich mir jetzt nicht jedes Album in der Neufassung. Dafür hänge ich zu sehr an den alten Mixen und bin darüber hinaus zu geizig. "Selling England", das für meine Begriffe am besten produzierte Album der Gabriel-Ära, war es mir aber dann doch wert. 5 Sterne daher für die Musik (sowieso), die Neuabmischung uns die qualitativ hochwertige Aufmachung.
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TOP 500 REZENSENTam 15. April 2017
1973 erschien das fünfte Album von GENESIS und retrospektiv betrachtet, ist es der absolute Höhepunkt ihrer Prog-Rock-Phase. Musikalisch ist "Selling England by the Pound" das wahrscheinlich perfekteste GENESIS-Album, die Kompositionen sind unheimlich abwechslungsreich und vielfältig - das ist wirklich beeindruckend.
Das Zusammenspiel der Musiker ist absolut stimmig, nichts wurde dem Zufall überlassen, "Selling England by the Pound" ist ein wohldurchdachtes und raffiniert ausgeklügeltes Album. In Sachen Prog-Rock dürfte es nicht viele Alben geben, die diesem das Wasser reichen können - zumindest was meinen Geschmack betrifft.
Selten habe ich ein Album gehört, das so stimmungsvoll und atmosphärisch ist, für mich ein wirklicher Klassiker.

Auch textlich waren sie nie moderner oder gesellschaftskritischer als bei diesem Album. Während sie bei früheren Veröffentlichungen immer wieder Bezug auf mythologische und geschichtliche Themen nahmen, haben sie bei "Selling England by the Pound" vor allem die britische Gesellschaftsprobleme in den Mittelpunkt gestellt.
So beschäftigt sich "I know what I like" mit dem englischen Spießbürgertum, das "Very Britisch" der 70er-Jahre wird hier von GENSIS auf den Arm genommen.
"The Battle of Epping Forest" thematisiert den Kampf rivalisierender Jugendbanden, während "More fool me" eine ganz schlichte Liebesgeschichte ist.

Mit diesem Album haben es GENESIS das erste Mal in die britischen Top Ten geschafft, Platz 3 war ein riesen Erfolg. Auch in den USA konnten sie sich mit "Selling England by the Pound" platzieren, in beiden Ländern wurde dieses Album vergoldet.

Nach all den Jahren muss ich wohl nicht näher auf die Songs eingehen, die kennt wohl jeder Fan bis zur Genüge. Auch auf Anspieltipps verzichte ich an dieser Stelle, wer dieses Album tatsächlich nicht kennt, der sollte es sich komplett reinziehen - es lohnt sich definitiv!
Für mich eine Perle des Progressive Rock, ein Klassiker für die Ewigkeit, an dem ich nichts auszusetzen habe!

"Selling England by the Pound" zählt heute zu den einflussreichsten Prog-Alben aller Zeiten und hat unzählige Musiker in ihrem Schaffen beeinflusst.

Mein Fazit: Mit "Selling England by the Pound" haben GENESIS Musikgeschichte geschrieben. Es ist der Höhepunkt der Prog-Rock-Phase der Band und für mein Dafürhalten nur so gespickt mit Klassikern.
Wer sich für Prog-Rock interessiert, der hat dieses Album hundertprozentig in seinem Schrank stehen, alles andere wäre fast schon lächerlich. Wer erst anfängt sich mit diesem Genre zu beschäftigen, der kann sich dieses Album als Referenzwerk ohne zu zögern anhören - es ist nahezu perfekt.
Was anderes als 5 Sterne soll ich diesem Album verpassen?

Meine Bewertung: 9,5 von 10 Punkten.
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am 31. März 2015
Es gibt sie, diese seltenen Platten, die es schaffen, einen mit Haut und Haaren zu verschlingen; die auf akustischem Wege vermögen, die Wirkung einer in sich drehenden Spirale zu erreichen, wie sie Hypnotiseure in alten S/W-Filmen verwenden.
Man mag diese Platten manchmal aus den Augen verlieren, um sie dann wieder zu entdecken: manchmal auf einem neuen Medium wie SHM-CD, Blu-Ray Audio oder auch nur auf dem verstaubten Dachboden auf Vinyl (verbunden mit der Frage, ob es die alte Magnetnadel des in die Jahre gekommenen Thorens TD 320 noch bringt oder sich die Anschaffung eines Moving Coil lohnen könnte). Wie auch immer die Entscheidung ausfallen wird:
Die Faszination an und Begeisterung für Selling England by the Pound wird einen wieder erfassen.
Weiß man um die Weiterentwicklung insbesondere von Steve Hacket hin zur Klassik, kann man die Elemente durchaus bereits hier auf dieser "Schallplatte" (was für ein wunderschönes Wort, wieso benutzt das keiner für die CD, ist doch nichts anderes: ein kleines rundes Ding und es erzeugt Schall) entdecken. Wie übrigens auch ansatzweise mit etwas Fantasie die Anfänge von New Age oder Lounge herauszuhören sind.
Überhaupt gibt es viele Fragmente, bei denen offenbar viele andere Künstler genauer hingehört und sich haben inspirieren lassen: um mal das Gitarrenschrammeln von Dancing with the moonlit knight bei Echo and the Bunnymen als Beispiel zu nennen.
Ich kann mich nicht entsinnen, jemals diese Platte bei egal welchem Musikmagazin als eine der wichtigsten hundert Veröffentlichungen oder sonst was gefunden zu haben.
Vollkommen egal und überflüssig: es gab eine Zeit 1984 da war ich im fernen Ausland und hatte die Wahl zwischen drei von einem Kameraden zurückgelassenen Musik-Cassetten: Eddy Grant, Nick Drake und Genesis gleichnamiges Album (mit Mama). Eddy Grant vergessen wir jetzt mal ganz schnell, Nick Drake konnte ich absolut nichts abgewinnen (hat sich nach der ersten Sichtung der legendären Golf Cabrio-Werbung geändert). Genesis hingegen war mir in diesen neuen Monaten ein treuer Wegbegleiter. Ich wünschte auf der Cassette wäre Selling England by the Pound gewesen, sonst hätte die Wiederfindungsphase nicht so lange gedauert. Obwohl: Home by the Sea ist schon genial!
Auch genial auf Selling England: das letze Lied mit der gleichen Grundmelodie ausklingen zu lassen wie das erste Lied anfängt. Vielleicht eine Grundidee eines Konzeptalbums, keine Ahnung, aber überaus originell und das zu einer Zeit, als es noch keine Repeat-Tasten gab, um das Album in einer Endlosschleife zu spielen, was Selling England by the Pound erst recht zu einem Gesamtkunstwerk formt. Und womit ich wieder bei der anfangs beschriebenen, sich drehenden Spirale wäre.
So, und wenn ich jetzt mit dem Finger schnippe, wachen Sie wieder aus der Hypnose auf.
Aber vorher bestellen Sie sich noch die SHM-CD von Selling England By The Pound: die hat nämlich nicht den gleichen (zwar kaum bemerkbaren aber trotzdem vorhandenen) Aussetzer ganz zum Schluss von Aisle Of Plenty des Remasters von 2009.
Und jetzt aufwachen: SCHNIPP...;-)
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am 29. August 2000
Wenn es in meiner Riesensammlung an Platten irgendeine Platte gäbe, die ich vor einem Zimmerbrand retten dürfte, wäre es diese. Die kompositorische Vielfalt bei den Stücken "Firth of Fifth", "Battle Of Epping Forest" und "Cinema Show" ist zwar auf "The Lamb", welche ebenfalls zu meinen Lieblingsplatten zählt, auch vorhanden, so zeigt diese dennoch völlig andere Strukturen, eher schon "kommerziell" im weitesten Sinne. Die Harmonien des Gitarrenparts von "Firth of Fifth" sollte man sich vergleichsweise auf der "Seconds Out" reinziehen und dabei nicht mit der Lautstärke geizen. Vergleicht man diesen dann mit der Originalversion, stellt man fest, daß man hier eher das Bedürfnis hat, in die Harmonien "reinzukriechen". Gabriel hat nirgends mehr, davor oder danach so betont und stimmungswechselnd gesungen wie bei "Battle of..". Banks obergeniale Vielfalt und Ideenreichtum wie beim Instrumentalteil von "Cinema Show" wurde von ihm selbst meiner Meinung nach nie mehr erreicht. Der Übergang in den Schlußteil mit Gabriel's zerbrechlich klingendem Ausklang ist einfach nicht nachvollziehbar. Wie können sich Menschen solche Harmonien ausdenken? Für mich ist und bleibt diese Scheibe die Platte aller Platten...
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am 23. Juni 2016
Ein Stück Erinnerung an die alte Zeit. Empfehlenswert für alle, die Genesis und ihre Musik Musik mögen. Fazit: Kauf empehlenswert.
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am 23. März 2014
Wer meine Rezensionen kennt, weiß, dass mir die Musik von Genesis (und all ihren Epigonen) eigentlich nie progressiv genug sein. Auf SELLING ENGLAND BY THE POUND hat die Gruppe ihren Zenitpunkt erreicht sowie ihren feinen Stil und ausschweifende Songpassagen sowie -strukturen formvollendend in sechs individuellen Songs verarbeitet. Musikalisch wurde alles herausgeholt und ausgelotet, was musikalisch auszuschöpfen war. Der Abwechslungreichtum progressiver Arrangements hatte sich noch erweitert und feine Gitarrengespinnste werden mit waschechten Prog-Elementen und ausartenden Keyboardteppichen zu einem Gesamtkunstwerk verwoben, was den Engländer vorzüglich gelungen ist.
Der Eröffnungssong DANCING OUT WITH THE MOONLIT KNIGHT soll Zeuge dieser Symbiose werden. Anfangs noch ruhig mit Gabriel's Gesang beginennd, wird mit malerischen Klaviereinlagen hantiert, ehe das Stück theatralisch ausartet und sich zu einem Riffgewitter ohne gleichen entwickelt. Ungewöhnlich hart und brachial, für Genesis-Verhältnisse ungewöhnlich. I KNOW WHAT I LIKE (IN YOUR WARDROBE) setzt mit hörspielartigen, den Song durchgehend begleitenden, Parts nach. Eine poppige Struktur durchzieht den Song, so dass hier Assoziationen zum Debüt FROM GENESIS TO REVELATION entstehen. Mit einem schönen Klavierintro vorgetragen schließt sich FIRTH OF FIFTH an, das sich nach und nach zu einem Klangexperiment mit ausschweifenden Keyboardsoli von Tastenmeister Banks und Steve Hacketts Gitarren entwickelt und gegen Ende mit einem melancholischen Part den die fröhlich unbekümmerten Melodien kontrastiert. MORE FOOL ME dann, folgt einer schnulzenähnlichen Struktur, die von Peter Gabriels Soloalben stammen könnte. Auf einem Prog-Rock-Album wirkt dieses akustische Intermezzo aber deplaziert. THE BATTLE OF EPPING FOREST wird mit mittelalterlichen Klängen vorgetragen, aber als waschechter Prog-Song mit zahlreichen Tempiwechseln und malerischem Gesang weitergeführt. Das Instrumental AFTER THE ORDEAL bedingt THE BATTLE OF EPPING FOREST quasi und kann als klassische Fortsetzung zum elfminütigen Prog-Kleinod erachtet werden. THE CINEMA SHOW folgt mit erzählerischem Gesang und schönen, filigranen Melodien die sich im ellenlangen Instrumentalteil (der diesen Epos beschließt sowie sich mit dem folgenden Gimmick (AISLE OF PLENTY) kreuzt) zu einem Song epischen Ausmaßes entwickeln. Nie zuvor klangen Genesis ausgewogener als bei diesem Musterstück, das direkt aus dem Lehrbuch zu stammen scheint. Das mit einer Portion Humor garnierte AISLE OF PLENTY beendet ein Jahrhunderwerk des Progressive Rock und die zenitpunktierte Schaffensweise der Engländer. Das hommage Cover tut dazu sein übriges.
KAUFEN!
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am 24. Juli 2017
für dieses grandiose Album wenn dies bei Amazon möglich wäre. Mit Abstand das beste Album von Genesis (die Gabriel /Hackett Formation dieser Band) und wie von anderen Kommentatoren schon festgestellt eines der besten Alben der in den 70iger in UK dominierenden ProgRock Phase überhaupt. Wer richtig gute Musik zum Zuhören mag kaufe dieses Album. Zum Glück durfte ich die Band auf ihrer späteren lamb lies down tour' in Deutschland erleben, was mir bis heute als einzigartiges Konzerterlebnis in Erinnerung geblieben ist. Sicher sind auch die anderen Genesis Alben wie Foxtrot und Nursery Crime absolut hörenswert und Meisterwerke für sich genommen, aber 'Selling England' übertrifft diese nochmals an musikalischer Genialität - wunderbar strukturierte Kompositionen gepaart mit feinsinnigen Arrangements - besser gehts nicht.
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am 25. Juli 2017
Eine frühere TOP Band und Rock Musik noch abseits des späteren
Mainstreams. Man erinnert sich beim Hören der CD an längst vergangene Zeiten.
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VINE-PRODUKTTESTERam 17. Februar 2005
Für mich das stärkste Album von Genesis. 1973 erschienen markiert es den Höhepunkt dieser ehedem so kreativen Band (bevor Phil Collins nach dem Ausscheiden von Gabriel aus dem Rest eine Hitfabrik schuf). Der große Erzähler Gabriel nimmt uns mit in sein bizzar-fantastisches Wunderland. Dabei begleitet er uns mal erzählend, theatralisch vortragend mal manisch singend. Als Vehikel dienen uns die vielschichtigen Arrangements der Band: gallopierende Pferde mit weissen Mähnen ("Dancing with the moonlit knight"), rumpelnde Holzkarren ("I know what I Like"), fliegende Teppiche ("The Cinema Show") und gemächlich dahintriebende Boote, die uns vom Ufer eines imaginären Flusses Zeuge von absurden Begebenheiten werden lassen ("The battle of epping forest"). Zum guten Schluss setzen uns Genesis mit einer leisen Variation des Eingangsthemas wieder ab und entlassen uns leicht verwirrt und sehr diesseitig inmitten einer Fleischauktion... eine unglaubliche Platte!
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am 2. Juli 2014
Dieses Album von 1973 ist für mich eines der großartigsten Alben die jemals aufgenommen wurden und es ist das Beste von Genesis. Besser wurden Sie nicht mehr. Diese Platte hat alles was das Musikherz begehrt. Ein Höhepunkt reiht sich an den Nächsten. Der Opener "Dancing With The Moonlit Knight" ist ein fulminanter Rocksong, der am Anfang mit Gabriels traurigen, teilweise falsettartigen Gesang beginnt und sich nach ca. 2 min. zu einem harten Rocker hochschraubt; Steve Hackett schmettert uns ein Solo entgegen, welches er in dieser Härte selten gespielt hat. Sogar der erste Hit "I Know What I Like" ist hier vertreten. Fasst schon ein Popsong, der aber voll überzeugt und sogar 2007 im Liveset war. "Firth Of Fifth" mit seinem Flügel-intro von Banks ist schon spielerisch und kompositorisch eigentlich nicht mehr zu toppen, doch die Melodie wird in der Mitte des Songs wieder aufgegriffen und von Banks Hammond und Hacketts Gitarre in andere Spheren gehoben, noch ein großartiger Song. "More Fool Me" ist dann von Collins gesungen und ein nettes Lied. Mehr nicht. Collins singt hier noch ungewohnt hoch. Doch schon geht es weiter mit dem verspielten "The Battle Of Epping Forest" Gabriel verstellt seine Stimme mehrmals um verschiedene Charaktere zu mimen. Göttlich. Auch Hacketts "After The Ordeal" ist feinste Gitarrenarbeit. Und der Reißer der Platte ist ganz klar "The Cinema Show". Der Song der eher als ruhigerer Song beginnt und der dann zur Mitte hin explodiert. Hier glänzen alle Bandmitglieder an den Instrumenten. Unfassbar wie diese damals mid-20er spielen konnten. Doch vor allen Dingen ist es Collins Show am Schlagzeug. An diesem Song kann man sich nicht satt hören.. "Aisle Of Plenty" greift dann noch mal das Thema von "Moonlit Knight" auf und dann ist dieser Tonträger voller musikalischer Geniestreiche verklungen.
Genesis haben in den 70ern eigentlich mit keinem Album etwas falsch gemacht. Aber "Selling" bleibt für mich ihr unantastbares Meisterwerk.
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