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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
51
4,6 von 5 Sternen
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am 25. Juli 2017
Eine frühere TOP Band und Rock Musik noch abseits des späteren
Mainstreams. Man erinnert sich beim Hören der CD an längst vergangene Zeiten.
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am 12. April 2017
wenige Alben schaffen es, daß man so rasch in eine Traumwelt abgleitet. Nursery Crime schafft das schon mit dem Einstiegstitel.
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am 29. Januar 2004
...denn dieses wundervolle Album, beginnt mir einem Song, der an sich schon Kaufanreiz genug sein sollte, selbst wenn die anderen Stücke schlecht wären, was sie aber beileibe nicht sind.
THE MUSICAL BOX ist wohl das beste Stück auf dem Album, mit einem wundervollen, cleanem Gitarrenintro, und Melodien, dass es einem kalt dem Rücken runterläuft. Schon beim ersten Hören nahm mich dieses herrliche Prog-Kleinod gefangen und erregte eine wohlige Gänsehaut, und das obwohl der Begriff Ballade für diese kleine Minisinfonie keineswegs zutrifft. Anfangs noch zart, dann aber sehr hart und rockig. Härtemäßig wird sogar THE KNIFE vom Vorgängeralbum übertroffen. Neuzugang Steve Hacket zeigt hier an der Gitarre, sowohl an der akustischen, als auch an der elektrischen, was er draufhat und das ist wirklich beachtlich. Wahrscheinlich neben BAKER STREET MUSE von Jethro Tull und HÈART OF THE SUNRISE von Yes der beste und tiefgründigste Progsong überhaupt. GÖTTLICH.
FOR ABSENT FRIENDS ist dann auch der gesangliche Einstand für Collins, eine herrlich melancholische Ballade, seicht und keinem wehtuend. Leider wirkt dieser Song hier recht deplaziert, errinnert er doch an die seichteren Songs von Genesis aus dem Radio, als eben dieser Phil Collins Gabriel am Mikro ablößte.
THE RETURN OF THE GIANT HOGWEED dann schlägt in eine ähnliche kerbe, wie zuvor THE MUSICAL BOX, sehr aggressiv, allerdings ohne ein dermaßen göttliches Intro. Wahrscheinlich der verrückteste, zerfahrenste und kurioseste Song von Genesis und nicht nur musiklisch makaber (an dieser Stelle verweise ich auf andere Rezensionen). Einfach nur wild und crazy....
SEVEN STONES ist ebenfalls sehr tiefgründig und atmosphärisch dicht geflochten, eingeleitet durch eine wundervoll warm vor sich her röhrende Hammondorgel. Sehr melodisch, allerdings etwas lahmarschig, aber nach THE MUSICAL BOX und dem Auswuchs GIANT HOGWEED braucht das Album eine kleine Atempause. Hätte auf TRESSPASS eine etwas bessere Figur gemacht.
HAROLD THE BARREL ist noch so eine Kuriosität, eher ein Scherz, denn ein ernstes Musikstück. Dennoch sehr unterhaltsam und witzig.
HARLEQUIN ist ähnlich wie FOR ABSENT FRIENDS. Nett, schön, mehr aber auch nicht, bestenfalls Rührselig.
Dann aber:
THE FOUNTAIN OF SALMACIS: Zu diesem Song kann ich nicht viel sagen, ausser dass er vom Intro, welches von einer wundervollen Mellotron und Gitarrenmelodie getragen wird, ein klein wenig an King Crimson erinnert. Dieses wundervolle Kleinod ist dem eigentlich schon nicht mehr überragbaren Eröffnungssong ebenbürtig. Hier lassen sich leichte Remineszenzen von YES heraushören. Besonders rhythmisch ist dieser Song interessant arrangiert, denn ich finde, dass Collins und Rutherford in diesem geheimnisvollem Progwunderwerk ihre wohl beste Leistung der gesamten Bandgeschichte hinlegen. Das Keybord/Orgelsolo könnte von Daft Punk sein, zumindest weiß man jetzt wo die geklaut haben. Das Bass/Schlagzeug-Intermezzo direkt danach ist einfach unglaublich.
Der erste und der letzte Song alleine rechtfertigen also schon einen Kauf des Albums, die anderen Songs als Füller zu bezeichnen wäree allerdings Ketzerei, denn ein ProgRockalbum kennt keine Füller.
Das Booklet trägt dann noch mit seinen tollen Zeichnungen zum überragenden Gesamteindruck bei.
CHEERS!
11 Kommentar| 35 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. Mai 2017
Es ist mir immer ein besonderes Vergnügen, Genesis-Alben zu rezensieren. Wer nachschauen möchte - ich habe z. B. auch schon "Wind & Wuthering" rezensiert. Wie keine andere Musik inspiriert mich Genesis, wohl auch oder gerade durch die Klangteppiche von Tony Banks am Keyboard, der hier wieder mal alles gibt, was es so an Klängen am Mellotron, Keyboard, Orgel, Klavier usw. zu hören gibt - zu eigenen Kompositionen am Klavier. Die einzigartigen in sich verzahnten Themen, die hier auftauchen (z. B. bei "The Return of the Giant Hogweed"), kombiniert mit den Rhythmus-Künsten von Phil Collins, der hier am Schlagzeug erstmals für Genesis zur Hochform auffährt, und mit der sich herannahenden E-Gitarre von Steve Hackett, ergeben eine derart kunstvoll-jazzartig-improvisatorisch ausgeklügelte Klang-Virtuosität, dass es dem geneigten Zuhörer nicht nur einmal beim Durchhören die Sprache verschlagen wird ob der Genialität. Klangstimmungen werden hier erzeugt, und Emotionen transformiert ("Seven Stones"), die ich noch auf keinem anderen Album auf diesem Planeten mit einer derartigen Intensität und Eindringlichkeit in die Gehörgänge sich eingraben jemals zugelassen habe, und das ist ja wohl in dieser Form einmalig in der Musikwelt. Überhaupt wirkt jedes Genesis-Album aus den Siebzigern wie ein in sich geschlossener Klangteppich, ein in sich geschlossenes Kunstwerk. Ich ringe gerade nach Worten. Es ist nicht beschreibbar, was Genesis-Platten aus den 70ern in Menschen auslösen können, was sie bewirken, wie heilend sie sind. Wie weiter entwickelnd. Wie kaum eine andere Band der Welt hatte Genesis hier alle Sinne und alles Interesse ihres Organismus bei der Sache - der Musik. Das kann man hören. Jede Nuance, jedes Detail ist Musik-Geschichte. "Seven Stones" tut sein Übriges dazu, kombiniert aus melancholisch-fürsorglicher Klangteppich-Häkelei aus Mellotron, Querflöte und Gitarre - und und dem beruhigenden Gesang von Peter Gabriel. Ein Song, geeignet u. a. zur besseren Bewältigung auch mal nicht ganz einfacher Tage im Alltag. Oder auch einfach zum Entspannen... Das Einstiegswerk, "The Musical Box": Nach einer Gesangs-Kaskade von Peter Gabriel, sanft begleitet von Instrumenten, fährt dieses Stück kurzweilig zur leichten Hardrock-Kost auf, wieder begleitet von einer eindringlichen Orgel-Partie von Tony Banks. Gegliedert in drei Teile, erfährt der Zuhörer bereits bei diesem Einstiegs-Hammer komplett, was Genesis alles ausmacht: Orgastische Klangmalerei, abwechselnd serviert mit Vor- und Nachspeise. ;) Ein Genuss... "The Return of the Giant Hogweed" - die Orgelpassagen in der Mitte sind eines der fulminantesten Belege der Virtuosität von Tony Banks. Dazu die sich anschleichende, fast "weinende" Gitarre von Steve Hackett... einfach unerreicht. Der rasante Abschluss des Stücks mit dem Schrei Peter Gabriels dokumentiert weitere Genesis-Geschichte. Zu "Seven Stones" habe ich mich bereits ausführlich geäußert (siehe oben). Sehr erwähnenswert ist noch "Harrold the Barrel": Mit Humor verpacktes Stück, auch vom Text her, das perfekt vom Humor der Musik getragen wird. Sehr "Britisch". Bringt absolute Abwechslung in die es umgebenden Hammerwerke auf dem Album. den Abschluss bildet der Ober-Überhammer "The Fountain of Salmacis" - oftmals live interpretiert sogar noch eine Prise dynamischer, jedoch hier keinesfalls weniger genial. Was sich hier an Vers-Refrain-Brücke-Vers-Refrain-Methode präsentiert, ist nicht von dieser Welt! In sich verschachtelte Themen - eins greift das andere auf, kombiniert mit dem dritten... sowas habe ich noch bei keinem Song auf dieser Erde gehört... Woher haben diese Herren, noch dazu in dem Alter damals, das nur aufgespürt. Es bleibt einem die Spucke weg bei dem Songwriting. Für meinen Geschmack wird dieser Genesis-Song nur noch getoppt von "One for the vine" - eines meiner absoluten Lieblingsstücke von Genesis. Sollte in Musikschulen präsentiert werden, als Paradebeispiel für Songwriting-Kunst der Oberklasse. Doch nun zurück zu "Fountain..." - die ungewöhnliche Präsentation der E-Gitarre, begleitend zum Schlagzeug /Percussion von Phil Collins, stehen mal wieder für sich alleine im Musik-Universum. Die "spacige" Athmosphäre bei dem Stück tut ihr übriges... entführt in eine andere Welt. Der lange Abschluss des Stücks im Gesang, begleitet von der unsagbar dringlichen Gitarre des Herrn Steve Hackett, entlässt den Zuhörer nun endgültig sprachlos träumend für einige Wochen... ;) Vergleichbar ist dieses Werk mit keinem anderen Genesis-Werk, in Etappen höchstens mit dem nicht minder genialen Nachfolgewerk "Foxtrott". Zu diesem werde ich noch eine Extra-Rezension schreiben. Fazit für "Nursery Cryme": Wer mal in eine Welt der virtuosen Kreativität, einer unsagbaren Instrumental-Vielfalt, unvergleichlich schöpferischen Strebens, Weiterentwicklungspotential-gebenden Klangmalerei eintauchen möchte, und der sich darüber im Klaren sein möchte, ja sogar muss, dass es für dieses Album kein Entrinnen mehr gibt - denn mit jedem Hören wird es intensiver und interessanter - dem sei DIESES, ja genau dieses Album auf's schwerste und unwiderruflichste empfohlen!!! für alle Zeiten. In diesem Sinne: Anhören, träumen, genießen, verzaubern lassen. euer Ron.
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am 22. Juli 2003
Nursery Cryme ist immerhin schon die 3. Genesis-Platte, aber für viele ging es da erst richtig los wegen Collins und Hackett. Die Tonqualität ist besser als auf der Trespass und es fällt auch ganz deutlich auf, warum Mayhew gehen mußte; die Art wie der damals erst 20 jährige Phil bei "Musical Box" auf dem Drumkit losgeht, könnte so manchem Speedmetal-Drummer gelb vor Neid werden lassen! Besagter Titel ist ohnehin einer der Besten der alten Genesis, eine Achterbahnfahrt zwischen hauchzarter akustischer Gitarre und flüsterndem Gesang, und im nächsten Moment ein E-Gitarre-Keyboard-Duell Gewichtsklasse Deep Purple und am Ende ein Gesang, der eigentlich schon "Gebrüll" ist, wenn auch etwas zu leise abgemischt. Besonders bei frühen Live-Versionen (wie dem kultigen Auftritt im Belgischen Fernsehen 1972) steigerte sich Gabriel am Schluß oft so in das Lied hinein, daß ihm fast die Stimme versagte vor Wildheit!
Der "Rest" der Platte entwickelt seinen Reiz eigentlich erst nach mehrmaligem Hören, einerseits sehr kurze zarte Lieder wie "For Absent Friends" oder "Harlequin" und andererseits der wohl härteste Genesis-Titel überhaupt: The Return of the Giant Hogweed, eine Moritat über ein Unkraut was hierzulande auf den Namen "Riesen-Bärenklau" hört und unangenehme Erscheinungen wie Sonnenallergie und Verbrennungen verursacht! (also kein Riesenbrombeerstrauch, wie ein anderer Rezensent meinte)
Leider fehlt bei der Studioversion der "Schlachtruf" "GIANT HOGWEED LIVES!!" obwohl er auf dem Booklet erwähnt ist...
Der letzte Titel "Fountain of Salmacis" erinnert in seiner verträumt-kompliziert-verschachtelten Art eher einwenig an YES und ist eigentlich ein sehr schöner Abschluß eines genialen Frühwerkes, wenn auch die CD mit 37 Minuten ziemlich kurz ist und durchaus für das damals bereits existierende, aber erst 73 auf einer B-Seite erschienene "Twilight Alehouse" Platz gewesen wäre...
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TOP 500 REZENSENTam 14. April 2017
Mit ihrem 1971 erschienen Album "Nursery Cryme" erweckten die fünf Briten erstmals die Aufmerksamkeit eines größeren Publikums. Es ist für mein Dafürhalten das erste Album, das man uneingeschränkt dem klassischen Prog-Rock zuschrieben kann.
"Nursery Cryme" läutete die Prog-Rock-Phase von GENESIS ein, Songs wie "The Musical Box" und "The Fountain of Salmacis" zählen für mich zu den All-Time-Klassikern der Band.

Auch bandintern kam es zu Veränderungen, so stießen STEVE HACKETT (Guitar) und PHIL COLLINS (Drums) dazu und ersetzten JOHN MAYHEW und ANTHONY PHILLIPS. Diese beiden Neuverpflichtungen waren definitiv Qualitätsgaranten und brachten GENESIS musikalisch weiter nach vorne. Vor allem Schlagzeuger PHIL COLLINS entwickelte sich in den Folgejahren zu einem Glücksfall für die Band und er sollte die Musik von GENESIS entscheidend prägen. Seine Qualitäten als Leadsänger durfte er bereits auf diesem Album, mit dem Titel "For absent Friends", unter Beweis stellen.

Zwar hat auch "Nursery Cryme" noch eine Menge Luft nach oben, aber es gibt bereits alles zu hören was GENESIS unvergesslich machen sollte. Die melodiösen und verspielten Gitarrenparts von MIKE RUTHERFORD und STEVE HACKETT, das durchdachte und stilvolle Piano- und Orgelspiel von TONY BANKS, das außergewöhnlich kraftvolle und ausdrucksstarke Druming von PHIL COLLINS und nicht zuletzt eben der sehr ausdrucksstarke und abwechslungsreiche Gesang von PETER GABRIEL.

Alles in Allem ist "Nursery Cryme" ein erstes Ausrufezeichen, mit dem sich GENESIS sehr eindrucksvoll Gehör verschafften und bei einem größeren Publikum nachhaltig Aufmerksamkeit erregten.
Als Anspieltipps würde ich "The Musical Box", "The Fountain of Salmacis" und "The Return of the Giant Hogweed" empfehlen. Diese drei Songs konnten mich voll und ganz überzeugen.
Die Musik ist zwar noch etwas ungeschliffen, mit ganz vielen Ecken und Kanten, aber genau das macht auch so ein bisschen den ganz speziellen Charme dieses Albums aus - vor allem aus der Retrospektive betrachtet.

Mein Fazit: Auch wenn auf "Nursery Cryme" nicht alles Gold ist was glänzt, so ist es doch ein ausgesprochen gutes und beeindruckendes Album geworden. Für mich ein weiterer Schritt nach vorne, eine klare Weiterentwicklung zum Vorgänger "Trespass" - ohne Frage.
Die beiden Neuzugänge haben sich für meinen Geschmack sehr gut eingebracht und GENESIS musikalisch enorm nach vorne gebracht.
Ein tolles Album, nicht nur für Fans ein Muss, sondern eben auch für all diejenigen, die auf klassischen Prog-Rock stehen.

Meine Bewertung: 7 von 10 Punkten.
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am 6. Juli 2014
Was soll man sagen, die Gabriel-Genesis waren einfach DIE Genesis. Punkt. Basta.

Vor allem war nur diese Genesis die progressive Band. Gewiss waren die ersten beiden Platten nach Gabriel auch noch progressiver Rock, aber die Tendenz für die poppigen Genesis waren gelegt...

Mit der Musical Box wird zwar das stärkste Geschütz gleich zu Beginn abgefeuert, aber auch der Rest ist noch große Klasse. For Absent Friends ist der erste Song, den Collins bei Genesis singt (und leider nicht der letzte...), auf Grund der Kürze fällt er aber nicht ins Gewicht!

Leider ist es auch das kürzeste Album mit nicht mal 40 Minuten, erst das erste große Meisterwerk , der Nachfolger Foxtrott wird KassettenüberspielenaufeinerKassettenseite unmöglich gemacht :-).

Bestechend, das die Gruppe, trotz eines großartigen Gitarristen Hackett , auch den Keyboarder Banks und Basser Rutherford als, zumindest akustisch, Gitarristen einsetzt. Gabriel spielt dafür neben Flöte noch die Bassdrum...

Rundum ein starkes Album. Das erste, Trespas, ist auch Klasse, aber NC ist noch besser, Foxtrott und Selling England dafür werden grandios.

Tipp!
(Wer das Album von 1971 im Ursprung hören möchte, sollte sich die alte Ausgabe besorgen. Der Charme passt zu dieser alten Platte besser als die sterilen Remaster. Sag ich jetzt mal so!)
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am 24. November 2004
Nursery Cryme, 1971 veröffentlicht, ist das erste Album mit Collins am Schlagzeug und Hackett an der Gitarre. Gründungsmitglied Anthony Phillips, dessen Songschreiber-Qualitäten bestens durch die vorangegangene Trespass-LP unter Beweis gestellt worden sind, ist leider nicht mehr dabei. Die neue Besetzung legt sich jedoch mächtig ins Zeug und führt uns in der Musical Box in Ihre eigene Sound-Welt ein. Großartige Wechsel zwischen ganz ruhigen Gesangs- und harten Riff Passagen ist das Markenzeichen dieses langen Stückes. Hier führen Genesis ihren eigenen Prog-Rock im fulminanten Stil durchgängig durch das ganze Album. Diese LP war besonders in Italien sehr erfolgreich und die Band stand damals kurz vor Ihrem endgültigem Durchbruch. Das Nachfolgealbum Foxtrot festigte Ihren Status...
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am 30. Juni 2014
"Nursery Cryme" von 1971 ist das 3. Album von Genesis und das erste in der klassischen Besetzung mit Gabriel, Hackett, Rutherford, Banks und Collins. Und ich kenne kaum vergleichbare Musik die mich so packt und gleichzeitig zum mitwippen und staunen bringt.
Unfassbar was diese Herren komponiert haben.
Der Opener "The Musical Box" ist ein Klassiker und das Paradebeispiel der Genesis-Musik aus den 70ern. Das sich langsam steigernde Stück, welches in der Mitte zu einem harten Rocker mutiert und anschließend wieder abebbt um danach wieder an Fahrt aufzunehmen. Grandios. "The Return Of The Giant Hogweed" beginnt mit Steve Hackett's Tapping-Einlage (7 Jahre vor "Van Halen"!) und rockt dann weiter durch ein 8 minütiges, vertracktes, subtil komponiertes Stück Musik. In "The Fountain Of Salmacis" kann vorallem Tony Banks an den Tasten überzeugen. Aber auch die restlichen Songs wie das kurze, von Collins gesungene, Stück "For Absent Friends" oder das von Gabriel und Collins im Harmonie-Gesang vorgetragene "Harlequin" fügen sich gekonnt in das Album ein, sodass es trotz der langen Stücke unglaublich abwechslungsreich ist. Ebenso das lässig, swingende "Harold The Barrel" und das mystische "Seven Stones". Hier fällt kein Song ins Mittelmaß
"Nursery Cryme" ist eine ausgeklügelte, hochmusikalische Platte in die man sich reinhören muss. Zum Nebenbei hören ist sie eigentlich nicht geeignet. Großartige Musik
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am 18. Juni 2011
Im November 1971 erschien das 3. Album von Genesis namens "Nursery Cryme". Es ist zudem das 1. Album mit Steve Hackett (Guitars) und Phil Collins (Drums & Vocals). Ausserdem waren natürlich am Start Peter Gabriel (Lead Vocals & Flute), Tony Banks (Keyboards) und Mike Rutherford (Bass & Guitars). Produziert wurde die Platte von John Anthony.

"Nursery Cryme" (ein Wortspiel der Namen `Nursery Rhyme` und `Crime`) ist die eigendliche Geburtsstunde der Band, wurde doch hier die Progessive Rock-Phase der Band gegründet, für die sie noch von vielen Fans heutzutage verehrt werden. Durch den input von Steve Hackett und Phil Collins (handwerklich und kompositorisch) markiert das Album eine deutliche Weiterentwicklung zu dem Vorgänger "Trespass" (1970).
Dies kann man am besten an den Songs `Musical box` (über 10 Minuten lang und einer DER Klassiker der Band) und `The return of the giant hogweed` festmachen. Traumhaft schöne Soundcollagen, bombastische Keyboards und rockige Gitarren und dazu der einzigartige Gesang und Sprechgesang von Peter Gabriel. Die Platte ist aber auch sehr abwechslungsreich wie man z.b. an den ruhigen Songs `For absent friends` und `Seven stones` (hätte auch gut auf/zu "Trespass" gepasst) erkennen kann. Hier hören wir viel Akustische Gitarren. Mein Spezialtipp ist `The fountain of salmacis`. Dieses Lied zeigt sehr schön auf, was man von Genesis in den nächsten Jahren zu erwarten hatte. Aber bereits hier hat die Gruppe eine Nische irgendwo zwischen Pink Floyd, ELP und Yes gefunden.

Nur mit Blick auf die noch besseren/stärkeren Nachfolger "Foxtrot" und "Selling England By The Pound" kann ich mich bei "Nursery Cryme" noch nicht zu der Höchstnote durchringen, ein gutes 4 Sterne Album ist aber ganz sicher. Licht aus, Kopfhörer auf und lasst die tolle Musik auf euch wirken.
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