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am 23. Juni 2015
Recht sperrig und weniger greifbar als es in der Vergangenheit öfters der Fall war beginnt "The immunity zone".
"Recognizing fate" kommt ohne eingängige Harmoniegesänge aus und lebt mehr von Ideenvielfalt als von instrumentalen Heldentaten. Die Songstrukturen sind sehr komplex und machen es dem Hörer nichtg leicht einen Faden zu finden. Scheinbar zusammenhangslos wabert der Song durch die über sieben Minuten Laufzeit und hinterläst zunächst ein Fragezeichen, was definitiv mit dem Folgesong "Slaves of the plethora season" niedergemähnt wird. Hier geht es klar, treibend , rhythmisch und sehr eingängig (verhältnismäßig) mit mitsingtauglichem Refrain zur Sache. Dies ist der fünf minütige "Hit" des Albums, wobei auch die typischen düsteren atmosphäre Keyboards gut zum Tragen kommen.
"Ghosts on retinas" ist dann wieder deutlich sensibler instrumentiert und bietet gleich zu Beginn eine sich langsam steigernde Struktur. Dennoch erreicht der Song kaum metalartige Härte. Die Agressivität wird hier durch Filigranität im Songwriting ersetzt. Die Musiker halten sich eher zurück. Auch hier gibt es keinen prägnanten Refrain.
"Censoring truth" geht da schon knackigere Wege, wobei die Strophe zunächst auch mit cleanen Gitarren und gehauchtem Gesang auskommt. Die Steigerung hält ein schön grooviges Rhythmuspattern und spacige Keyboards bereit. Einhören muss man sich aber auch bei diesem Track, da es wiederum keine knalligen Harmoniegesänge gibt. Der Refrain wird nach einigen Album Wiederholungen jedoch präsenter und manche Strukturen des Songs werden mit der Zeit sehr "süchtig" machend. Der immer wieder vollzogene Wechsel zur ruhigen Strophe ist sehr gelungen.
Am Ende gibt die Band nochmal richtig Gas......
"Worst enemy" startet mit klagendem Gesang und Streicherartigen Keys, bevor es schwer groovend weitergeht. Trotz der zarten "Ahhh ahhh-Geänge" im Hintergrund gibt es im weiteren Verlauf ein ziemliches Instrumentengefrickel. Hier packt die Band den Hammer aus, kehrt aber l wieder zügig zur Strophe zurück. Der Refrain ist subtil eindringlich und nicht hitlastig.
"My star" groovt mächtig und walzt sich schwer und bedrohlich wirkend durch komplexe Melodien. Die teils eher "gestöhnten" und geflüsterten Gesänge (es handelt sich hier wohl um eine art Liebeslied) machen das Ein- und Durchsteigen neben der Instrumentierung nicht gerade einfach. Ein frickelige Gitarrensolo treibt es auf die Spitze und beendet den Song unbequem.
"Another step" bietet recht höhenlastige ,rhythmisch vertrackte, Gitarrenriffs und eine sehr harte Grundstruktur. Der Refraingesang ofenbart sich erst nach etlichen Wiederholungen und beinhaltet stark getarnte Powermetal artige Melodien, die ohne Harmoniegesänge und im Gitarrenwirrwar kaum zu erkennen sind. Hier bedarf es viel Gewöhnung.
"Shadow of a lucent moon" beginnt als gefühlvolle Ballade mit Gitarren-Gesangsunisono und mutiert dann zum komplexen Progsong mit recht eingängigem Refrain. Der zweite siebenminüter auf dem Album.
"Veil of illumination" ist dann der Rausschmeisser. Aber was für einer. 17 Minuten von Anfang bis Ende komplexe und komplizierte Schwerstarbeit für Musiker und Hörer gleichermaßen. Die ersten fünf Minuten gibt es noch recht eingängige Gesangslinien und strukturierte Wiederholungen. Die nächsen fünf Minuten gibt es dann wahnsinnigstes Gefrickel und Instrumentenakrobatik. Bei zehn Minuten noch ein langsames Gitarrensolo und dann wird der Kreis mit Gesang wieder geschlossen. Was für ein Trip.

Das Album ist sicher keine leichte Kost. Hochwertig ohne Ende und angereichert mit tollen Ideen, ist dieses doch etwas einhörbedürftiger als ich es von der Band gewohnt war. Mit dem Hit "Slaves of the plethora season" fällt man scheinbar bewusst aus dem Rahmen, um Fans einschlägigerer Songs nicht zu verschrecken.
Die Musiker zeigen hier zweierlei: Gespür für gefühlvolle, in die Tiefe gehende Musik, aber auch vollkommene Virtuosität. Dieses Album ist stellenweise auf höchsten Dream Theater niveau, was die reinen technischen Finessen angeht. Das die Amis live allerdings wahrscheinlich unschlagbar performen, lasse ich mal aussen vor.

Der Sound ist fett, aber noch einigermaßen kontrolliert. Angemessen für ein Progmetalalbum. Der Bass ist mir zu wenig präsent.

Tolles Album einer Band, die schon in der Vergangenheit beeindruckt hat.
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am 22. Juni 2012
Keine Ahnung warum dieses 9 Mio.-Völkchen soviele unfassbar gute Metal Bands hervorbringt. Schätze die haben irgendwie mehr Musikunterricht im Kindergarten oder der Kreißsaal wird bei denen schon mit Led Zeppelin und Black Sabbath beschallt ;-) Auf jeden Fall gehören Andromeda für mich zur Creme della Creme in Sachen virtuoser Heavy Metal.
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