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Kundenrezensionen

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Vorweg: Es geht um die die Remastered-Edition in Schallplattenform. Auf die meisterhafte Musik auf der Platte sei hier nur soweit eingegangen: ich kenne das Album seit dem Erscheinungstag – und konnte es vermutlich Ton für Ton aus dem Gedächtnis rekonstruieren, gingen all seine Exemplare weltweit verloren.

Die Remastered-Version der LP kommt als 180er-Schwergewicht daher. Die innere, bedruckte Plattenhülle ist aus starkem Papier und auf der Innenseite mit glattem, an Teflon erinnernden Material ausgekleidet. Das äußere Cover ist der Originalausgabe aus den 1980er gegenüber unverändert geblieben.

Wie klingt das Ganze nun? Auf jeden Fall besser als die alte LP aus den 1980er. Inwiefern dies dem stark abgenutzten Zustand der alten LP zuzuschreiben ist und inwieweit das Remastering eine Rolle spielt, kann ich verständlicherweise nicht beurteilen. Für einen Vergleich mit der digitalen Version fehlt mir wiederum die Remastered-Variante in wenigstens CD-Qualität. Vergleiche mit verlustreich komprimierten mp3-Dateien von Amazon Rip ergäben wiederum wenig Sinn.

Verglichen mit der vor ca. 15 Jahren handelsüblichen CD-Variante des Albums klingt die neue LP zwar nicht "besser", aber medienbedingt durchaus "passender", da die Aufnahmen aus der Zeit stammen, als sich die CD erst langsam durchsetzte und für das Medium LP optimiert waren. Der Effekt ist schwierig zu beschreiben: die digitale Version tönt zwar viel sauberer, die Instrumente und Stimmen sind ungleich besser ortbar, die Basis geht mühelos in die dritte Dimension – das alles ist auf der LP entweder gar nicht oder deutlich weniger vorhanden.

Doch gerade die kleinen, nicht bewusst wahrnehmbaren Unzulänglichkeiten der elektromechanischen LP-Wiedergabe summieren sich offensichtlich zu einem subjektiv als wohlig empfundenen, "analogen" Sound. Es ist ein wenig so, als würden wir aus einem heutigen deutschen Kombi der A4-Klasse in eine Lederpolster-Mercedes-Limousine der 1980er umsteigen. Natürlich ist der Oldtimer anfälliger, langsamer, verbraucht mehr und hat weniger "Biss" – aber man nimmt Platz wie in einer Sitzgruppe und schwebt entkoppelt über den Bodenwellen daher.

Eine schöne Zeitreise.
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am 28. Januar 2015
Vor der Reinhören-Funktion sei in diesem Fall gewarnt, sie liefert hier keinen realistischen Eindruck. Beim Durchskippen entsteht der Eindruck, es handle sich um New-Age-Gelulle, was vollkommen falsch ist - hier waren echte Genies am Werk.

Wer noch wankt, ob er das Album kaufen soll, möge es sich irgendwo im I-Net vollständig anhören, danach wird es kein Halten mehr geben ...
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TOP 1000 REZENSENTam 13. September 2011
bei dieser preisreduktion von tatsächlich einem ganzen runden euronen konnte ich nun wirklich nicht mehr an mich halten und mußte mir dieses dunkle cover mit dieser tiefschwarzen platte darin unter den nagel reissen...

kurz möchte ich festhalten, dass alle scheiben von "dead can dance" annähernd gleiches niveau halten, für absolut unverzichtbar in einer nennenswerten musiksammlung erachte ich aber nur "into the labyrinth" und die großartige live-produktion "toward the within".

dessen ungeachtet bietet diese scheibe alles, was DCD ausmacht, dunkle kavernen, sakral angehauchte, perfekt getüftelte und aufgebaute sounds sowie die seltsame stimme von brendan perry und der glockenklare, getragene gesang von lisa gerrard.

der sound ist wie eine fahrkarte in eine nebenwelt, in der alles ein wenig unheimlicher, kahler, aber auch irgendwie behaglicher ist als hier.

in diesem fall muß es aber nicht unbedingt die LP sein. die aufnahme ist nicht derart perfekt wie "into the labyrinth", sie ist verhallter und klingt auch ein wenig metallisch. dazu kommt, dass das vinyl viele pressrückstände mitbrachte (zum glück hab' ich eine plattenwaschmaschine), der rand nicht sauber entgratet wurde und auch das cover ist nicht so wertig, wie ich es mir erwartet habe. das mittelloch ist auch noch minimal dezentriert, was aber zum glück nicht konkret zu hören ist.

somit fünf sterne für die musik, aber ein punkt abzug für die bemeckerten lieblosigkeiten der vinyl-ausgabe.
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am 27. Januar 2003
Das ist mit Abstand das beste Album das Dead can dance je gemacht haben! Ich bin einfach von jeder Note auf dieser Scheibe begeistert. Ich erinnere mich noch gut daran wie ich als Teenie diese Cd zum ersten mal hörte. Damals war ich gelinde gesagt geschockt. Davon dass jemand eine Platte aufnimmt, auf der jeder Track so in den anderen greift, dass der Spannungsbogen bis ins Unerträgliche gesteigert wird, und dass jemand es schafft, soviel Düsternis klanglich in Szene zu setzen ohne dabei ins Pathetische abzurutschen. Der Gesang von Lisa Gerrard ist hier einfach vollkommen, die düsteren Klangwelten leben von ihrer Stimme und der avantgardistischen Instrumentierung. Ich habe nie wieder ein Album gehört, dass mich derart verstört und gleichzeitig begeistert hat. Damals habe ich als wesentlich depressiver empfunden als heute. Ich kann behaupten dass das Album für mich damals doch nicht unbedingt stimmungshebend war. Heute jedoch kann ich mich an der intelligenten und emotionalen Musik erfreuen ohne deswegen gleich suizidal zu werden. DCD haben danach nie wieder ein so düsteres Album geschaffen und es hätte mich auch gewundert, wenn sie dieses Album übertroffen hätten, denn das scheint mir bei aller Bescheidenheit schlichtweg unmöglich. Dieses Album sollte bei niemandem fehlen, der sich der dunklen Szene zugehörig fühlt. An diesem Jahrhundertalbum wird mir immer wieder bewusst, was für Stümper sich heute im Bereich Gothic tummeln. Jeder sollte sich an diesem Album messen bevor er meint die schwarze Szene mit neuer Musik bereichern zu müssen.
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am 5. Januar 2015
Richtiger Gothic oder Dark Wave. Sehr stimmungsvoll, weitere Käufe werden mir wohl nicht erspart bleiben, grins.
Schön so. Daher klare Kaufempfehlung.
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am 26. November 2009
Ich erinnere mich noch an das erste mal, als die Platte frisch rauskam. Dead can Dance waren schon längst bekannt in der "Szene", "Dead can Dance" und "Spleen and Ideal" hatten schon eine kleine aber fanatische Folgschaft gefunden. Und dann kam diese Platte und hat eingeschlagen wie ein Hammer. Kirchenchor, Symphonie, Gregorianische Psalmen, Ethno, Alternative, wenn man genau hinhört ist alles drin. "Neoklassik" hat man das sogar genannt, ich habe diesen Terminus bisher nur in Verbindung mit Dead can Dance gehört.Lisa Gerrards Stimme könnte die Polarkappen schmelzen oder die Sonne erfrieren, je nach Belieben. "Cantara", für mich der Höhepunkt und bestes DcD-Stück, bringt Geist und Blut in Wallung, spricht direkt die Seele an. Meine Wahrnehmung von Musik wurde von dieser Platte nachhaltig verändert.

Die Musik an sich ist akribisch ohne pedantisch zu sein ,leidenschaftlich ohne Gefühlsduseleien, mysteriös aber nicht kitschig. Man spürt die fachkundige Detailarbeit die dahinter steckt, aber auch das leidenschaftliche Verhältnis zum Projekt. Um es kurz zu fassen : dieses Album hat einfach alles. Ich habe auch als breitbandiger Jazz- Rock- Ambient- Funk- Punk- Klassik- Hörer keinerlei Bedenken Dead can Dance auf den Musik-Olymp zu stellen ; und "Within the Realm of a dying sun" ist definitiv DAS Meisterstück.

Es ist schon eine Seltenheit, ich habe die "Realm" Dutzenden von Leuten über die Jahre vorgespielt, viele fanden es zu düster oder zu "depri", aber jeder musste zugeben, das die Musik an sich jenseits von genial liegt.

Egal was du hörst, wie du drauf bist, (wenn du deinen Musikkonsum nicht gerade auf Charts begrenzt) hast du meine uneingeschränkte Kaufempfehlung.
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am 8. Januar 2003
.. so könnte man mit kurzen Worten dieses Werk beschreiben. Doch nicht nur dräuend-minimalistische Celloklänge und melancholisch nachdenklicher Gesang (wie etwa 'bei "Xavier") sind hier zu finden, sondern innerhalb der Melancholie eine schwebende, fast sehnsüchtige Leichtigkeit, wie bei "summoning of the muses", das in das nachdenkliche "Persephone" übergeht. Im ganzen ein ruhiges melancholisches Stimmungsbild, das bei aller Dunkelheit aber immer noch die Sehnsucht nach dem Licht spüren läßt. Einen solch vielschichtigen Spannungsbogen zu zaubern schafft außer dead can dance kaum einer. Wärmstens zu empfehlen für alle, die Novemberabende lieben!
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am 15. November 2002
Ich liebe Sound der einem beim Hören in seine eigene Welt zieht. Die auf dem Album enthaltenen Stücke haben durchwegs diese Eigenschaft. Gothic mit orentalischen Einflüssen im Orchester umgesetzt. Diese Exklusivität besitzen nur wenige Gruppen. Dem Ersthörer dieser Gruppe sei je nach Musikgeschmack auch das Album "a passage in time" empfohlen.
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am 29. März 2001
Dies ist meine persönliche Lieblingsscheibe von Dead Can Dance. Die Instrumentierung beinhaltet schon ein kleines Orchester mit klassischen Instrumenten wie Cello, Violine, Posaune, Horn. Und die Musik läuft durchgehend ab wie ein Soundtrack. Schon während der ersten Minute baut sich vor dem geistigen Auge ein gewaltiges Gebirge auf mit schneebedeckten drohenden Gipfeln im Abendlicht und tief im Innern verborgenen Geheimnissen, denen ein Abenteurer nachspürt und der tragisch endet; Musik zum Eintauchen in fremde, mystische Welten, mit einem phantastischen Klangvolumen, perfekt, um nach der Lektüre des "Herrn der Ringe" im Geiste noch ein wenig durch die Gebirge von Mittelerde zu streifen.
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am 22. August 2001
Dies ist wohl mit Abstand die düsterste Platte der gesamten Musikhistorie. Was Dead Can Dance hier geschaffen haben, kann man nicht anders als ein drohend- dunkles und unmaßlich athmosphärisches Werk bezeichnen. Es ist schier unfaßbar, wie Brendan Perry und Lisa Gerrard einen derart fesselnden Spannungsbogen aufbauen, der u.a. mit "Xavier" und "Cantara" zwei absolute Höhepunkte besitzt. Falls die Apocalypse mit ihren Todesreitern einsetzen würde, wäre das der perfekte Soundtrack. Schauderhaft, gewalttätig, genial!
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