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Kundenrezensionen

5,0 von 5 Sternen
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5,0 von 5 Sternen
Tubeway Army
Format: MP3-Download|Ändern

am 19. April 2012
Bevor Gary Numan Gary Numan wurde, war er Tubeway Army oder ist er es immer noch? Schließlich stand auf der ersten Platte, die er als Gary Numan veröffentlichte ("The Pleasure Principle") ausdrücklich "Gary Numan IS Tubeway Army".

Scherz beiseite. Die meisten Anhänger, die Gary auch heute noch hat (immerhin ist er jetzt schon 34 Jahre im Geschäft) kennen bestimmt das damals bahnbrechende Album "Replicas", das noch unter dem Namen Tubeway Army veröffentlicht wurde. Ob das erste selbstbetitelte Tubeway Army-Album vor allem bei neueren Fans bekannt ist, da bin ich mir nicht so sicher.

Die Platte kam 1978 raus und hatte noch fast gar nix mit dem zu tun, was Gary später machte. Mit Paul Gardiner am Bass und Jess Lidyard an dem Drums klang es recht punklastig, zwar nicht in der üblichen schnellen und wütenden Rotzigkeit (gibt's hier auch einmal, bei "Friends"), sondern eher in seiner minimalistischen Instrumentierung. Der Schwerpunkt lag aber noch eindeutig in der Gitarrenarbeit. Wer sich "You Are In My Vision" vom "Replicas"-Album in einer spartanischen Version vorstellen kann, kann sich auch ungefähr vorstellen, was ich meine.

Textlich bewegt sich das aber schon auf der Mensch/Maschine Ebene, die Gary später weitergeführt hat. Bei "The Life Machine" oder "Steel And You" spricht schon der Titel für sich, aber man erkennt es auch bei Textzeilen wie "I'm A Humanoid Logic Machine, Don't Touch Me With Your Painted Little Fingers" ("Friends") oder "Cold Metal Voice Of No One's Friend, It Could Be Mine" ("Are You Real?"). Übrigens, schon mal jemand aufgefallen, wie oft Gary das Wort "Friend" benutzt?

Einschub: Es gibt eine Platte, die sich "The Plan" nennt und Songs enthält, die vor "Tubeway Army" geschrieben wurden und denen man den Einfluss vom Punk deutlicher anmerkt. Offiziell wurde sie aber erst 1984 veröffentlicht und enthielt einige Songs, die sich in veränderter Form auf "Tubeway Army" wiederfanden.

Aus dieser Zeit stammt auch ein Konzert im Roxy, dessen Songs hier als Bonusstücke drauf sind und das ist das eigentlich Spannende an dieser Version von "Tubeway Army", denn das Cover gibt mit blau geschriebenem Schriftzug "Living Ornaments '78" nur einen dezenten Hinweis darauf. Die Songs sind nur auf dem Inlay aufgelistet und sind entweder auf "The Plan" in der Studioversion veröffentlicht worden oder gänzlich unbekannt. Leider ist die Qualität nicht so doll. Das Konzert zeigt aber, dass Tubeway Army auch mal eine respektable Punkband abgegeben hätten.

Fazit: Wer Gray Numans erste Platte kennt, bekommt hier noch mal was Neues zu hören und wer sie nicht kennt, für die dürfte sie allemal interessant sein.
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am 23. Oktober 2016
This album represents Gary Numan's first record album, with the artist properly being described as "Tubeway Army." Numan wrote all of the songs and produced the album, but it appears that the group as a whole was meant to be labelled as the artist. All the players perform well, but this album tends to stick to the guitar side, rather than keyboards and synthesizers, upon which Numan later relied. The next two albums featured the name, "Tubeway Army", but "Gary Numan" was in bigger letters on the cover of "the Plan." Eventually both "the Plan" and "Replicas" came to be issued later as "Gary Numan" albums.
"Tubeway Army", the album, came out in the summer of 1978, at the height of the Punk Movement, and it is a classic of the genre. The subject matter of the lyrics is the world as a cold, cold place of machines posing as humans and a dystopic society. Already at this point Numan was experimenting with his music while keeping a harsh, synthesized electronic punk sound as a reference. I was in the U.K. at the time this was released, and it was a time when many small bands were recording themselves and living off of the records they could sell at live appearances, all without the help of distributors and record companies, the very essence of the anarchy that the punks found so attractive. Tubeway Army was lucky to be signed by Beggars Banquet Records, Mick Jagger's own label, and nearly 40 years and many influential albums later, one appreciates the wisdom of the decision and the foresight.
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