Sale70 Sale70w Sale70m Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Sonderangebote Bestseller 2016 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More TDZ Hier klicken BundesligaLive Mehr dazu Shop Kindle AmazonMusicUnlimited BundesligaLive longss17

Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
7
4,0 von 5 Sternen
5 Sterne
5
4 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
1
1 Stern
1
Format: DVD|Ändern
Preis:5,00 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 18. Juni 2017
NUN JA, ICH HABE MIR DIESEN FILME EINMAL ANGESEHEN, ABER DAS WAR SCHON EINMAL ZUVIEL !
DA WIRD EIN AKTUELLES THEMA AUFGEGRIFFEN UND EIN FILM ÜBER DIESES THEMA PRODUZIERT., OHNE HINTERGRUND WISSEN.
AM THEMA VORBEI !
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. April 2009
Ich kann nur eines sagen: "Erlöse uns von dem Bösen" ist einer der besten und beeindruckendsten Dokumentarfilme, den ich gesehen habe. Er ist gut recherchiert, und gut geschnitten und seine zahlreichen Auszeichnungen sind verdient.

Der Film entfaltet methodisch die schreckliche Geschichte des pädophilen Priesters Pater O'Grady. O'Grady missbrauchte über ein Vierteljahrhundert lang kleine Kinder in Nordkalifornien. Trotz mehrfacher Anzeigen durch die Opfer war die offizielle Antwort der katholischen Kirche nur, O'Grady von Gemeinde zu Gemeinde zu versetzen. Einfach so. Ohne zu verhindern, dass er weiterhin Kontakte zu Kindern haben konnte. So bekam O'Grady neue Opfer sozusagen auf einem Silbertablett von der Kirche gereicht.

Was den Film so überwältigend macht ist, dass O'Grady selber im Film zu Wort kommt. Glaubt mir, wenn ich sage, dass dieser Mann ein unglaubliches Monster ist. Seine Geschichte ist dennoch nicht nur schwarz und weiß. Er wurde selber sexuell missbraucht, was den Schluss nahelegt, dass dies seine kriminelle Tat beeinflusst hat. Und das ist ein schlauer Schritt der Regisseurin: dem Zuschauer erscheint das Monster so sanfter. Die sanfte Stimme O'Gradys, und seine freundliche Art zu erzählen, bestätigen diesen Eindruck. Beide Sichtweisen mischen sich dann in einem sehr verwirrenden Bild: Wer ist eigentlich dieser O'Grady und was für ein Mann ist er? Eine Frage, die ihm im Laufe des Interviews gestellt wird, ist, ob er sich von seinen Taten distanzieren kann. Ich glaube, das ist das Schockierendste: Während er zugibt, dass er schreckliche Dinge getan hat, scheint er überhaupt keine Reue zu empfinden oder gar ein schlechtes Gewissen zu haben. Er schreibt sogar seinen Opfern einen Brief, in dem er sie zu ihm nach Irland zu einem "Versöhnungsgespräch" einlädt. So nach dem Motto: "Ja, ja, ich hab was Böses gemacht, aber ich werde euch davon erlösen."

Natürlich vertritt der Film eine Meinung und wirkt damit sowohl durch den Schnitt als auch die Wahl der zu Wortkommenden subjektiv. Die Kirche als Institution selbst erscheint nicht im Film, außer in den Auszügen der unter Eid stattgefundenen Anhörung zweier Bischöfe im Fall O'Grady. Die teilnehmenden Theologen haben eine sehr klare Meinung zum Thema, die die Politik der Kirche klar verurteilt. Und auch die interviewten Anwälte verteidigen die pädophilen Priester nicht. Aber: Die katholische Kirche wollte nicht am Film mitwirken und ein Dokumentarfilm muss nicht unbedingt ein objektiver Bericht sein (Und ehrlich, wie will man einen Film zum Thema Kindesmissbrauch auch objektiv halten?), sondern kann auch einen Standpunkt verteidigen. Und der von Amy Berg ist klar: Der Film ist keine Kirchenvorwurfsvolle Propaganda, aber da was passiert ist, ist absolut inakzeptabel und wenn der Film dazu beitragen kann, dass die Kirche endlich reagiert, dann ist das Ziel erreicht.
0Kommentar| 12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. Februar 2010
Zunächst einmal muss ich sagen das der Film sehr gut gemacht ist.
Vor allem finde ich gut das sich bei diesem Film auch intesiv mit dem Täter beschäftigt wird und auch dieser zu Wort kommt.
Was mich geschockt hat war das Verhalten von O'Grady bei dem ich immer das Gefühl hatte,
dass er sich gar nicht richtig bewusst gemacht hat was er seinen Opfern damit angetan hat.Ich verstehe auch nicht wie er meinen kann das es reichen würde, wenn er den Opfern einen Brief schreibt und sie zu sich einlädt.
Dieser Film ist wirklich verstörrend wenn man bedenkt das die meisten Opfer von Geistlichen oder generell sich gar nicht melden, sondern schweigen.
Pater O'Grady hat sein Amt ausgenutzt und die Menschen haben ihm geglaubt was auch verständlich ist.
Man sollte sich auch vor Augen führen, das die Vorgesetzten von O'Grady die ganze Zeit von seiner Neigung wussten und ihn dann wenn er einmal angezeigt wurde einfach nur versetzt haben wo er dann weiter seiner Neigung nachgehen konnte.
Wenn auch bei diesem Film hart mit der Kirche ins Gericht gegangen wird, so ist er keine gegen die Kirche gerichtete Propaganda sondern ein Wachrüttler und Klarsteller von Tatsachen, die viel zu lange verschwiegen wurden.
Was mich gestört hat war als die zwei Frauen in den Vatikan kamen um mit dem Papst in Verbindung zu treten und abgewiesen wurden. Es ist klar das sie nicht sofort zum Papst können aber man sollte den Frauen die Chance geben mit dem Papst in Verbindung zu treten.
0Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. Juli 2009
Das Interessanteste an diesem Dokumentarfilm ist, dass er sich intensiv mit dem Täter beschäftigt. Normalerweise hört man viele Aussagen von Opfern oder Analysen von Psychiatern oder Polizisten. Aber einen Täter über das Thema Kindesmissbrauch (noch dazu einen Geistlichen) zu hören ist selten. Auch verblüffend sind die während der Ermittlung unter Eid gemachten Aussagen von O'Grady, Kardinal Mahoney und Monsignor Cain. Diese zeigen, dass die katholische Kirche sehr wohl wusste, was O'Grady getan hatte, sich dennoch dafür entschied, es zu ignorieren.

Als einzige Kritik an dem Film kann ich die Szene im Vatikan anbringen. Sie ist viel zu überdramatisch. Die Regisseurin nimmt zwei Opfer nach Rom, um sie mit dem Papst zu konfrontieren. Sie werden natürlich abgewiesen, was den Eindruck erweckt, dass die Kirche die Opfer kaltherzig zurückweist, ignoriert, ja sogar verleugnet. Aber ehrlich: Kann man einfach so zum Vatikan gehen, an die Tür klopfen und ernsthaft erwarten, dann direkt vom Papst empfangen werden? Unrealistisch.

Abgesehen von dieser einen Szene: "Erlöse uns von dem Bösen" ist ein guter, deutlicher Film, der vielen die Augen öffnen wird.
0Kommentar| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. März 2015
Eigentlich weiß man es ja dass es Kindesmißbrauch in der katholischen Kirche gab und womöglich auch noch gibt.
Was ich aber nicht wußte und wirklich mit Erschütterung gesehen habe, waren die unter Eid gemachten Aussagen von Pater O'Grady.
Und wie ich meine auch ohne Anzeichen von echter Reue. Weiterhin das scheinheilige Verhalten seiner direkten Vorgesetzten, die alles gewußt und geschwiegen haben.

Die deutsche Übersetzung mit Untertiteln läßt zu wünschen übrig und ist teilweise nervig.
Wer sich für dieses Thema interessiert wird hier aber dennoch eine sehr gute Dokumentation/Film vorfinden.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 31. Januar 2017
Mir hat dieser Film deswegen so gut gefallen, weil wriklichkeitsnahe und aussagekräftige Dinge und Handlungen gezeigt werden, die wertrvoll und keinesfall utopisch sind.Schauspielerisch finde ich den Film ebenfalls sehr gut. Ich empfehle diesen Film sogar Menschen, die öfters an primitive Rache denken und keine Erfahrung damit haben, wie wertvoll und toll die andere Seite ist - nämlich vergeben zu können.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. Januar 2011
Inhaltlich mag der Film sehr gut sein. Ich habe es mir aber nicht angetan, das Video länger als 15 min anzusehen: Der Inhalt wird "erzählt", Sprache Englisch, dürftige Simultanübersetzung mit und ohne deutsche Untertiltel. Sehr nervig, da man immer den englischen Orighinaltext deutlich im Hintergrund hört und dabei feststellen muß, daß ganze Passagen in der gesprochenen deutschen Übersetzung fehlen.
Ich habe das Video zurückgeschickt, obwohl es ja geöffnet war, und erhielt von Amazon den vollen Kaufpreis zurück.
0Kommentar| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

12,83 €
13,90 €

Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken