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Kundenrezensionen

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am 28. März 2003
"Hi, I gotta Tape I wanna play", nuschelt eine Stimme ins Mikro, eine billige Rhythmusmaschine beginnt und eine akkustische Gitarre spielt dazu. So beginnt der Film "Stop Making Sense", so beginnt aber auch die neue Version des Soundtracks. 16 Jahre nach der ersten Veröffentlichung erschien 1999 die um sieben Songs verlängerte Version dieser Kult-Platte. Auch die bislang auf Platte gepressten neun Songs wurden verlängert, zuvor rausgekürzte Textzeilen (beispielsweise in "Once in a Lifetime" oder "Gilfriend is better") wieder eingefügt, Intros ausgedehnt. Das Resultat ist eine fast 1:1-Pressung des Filmmaterials. Lediglich "I Zimbra" fehlt und das lange Zwischenstück von "Take me to the River", wo Sänger David Byrne die Musiker vorstellt wurde rausgekürzt, macht aber nichts, so wirkt alles kompakt und spannend. Die Musik selber ist bestechend präzise und beindruckend kraftvoll eingespielt, wer die Musiker im Film gesehen hat, kann sich kaum eine bessere und leidenschaftlichere Band live vorstellen. Selbst die an sich schwachen Songs von "Speaking in Tongues" klingen druckvoll und überzeugen auf ganzer Linie. Die beeindruckenste an dieser Zusammenstellung ist aber, dass die Songs aus den verschiedenen Epochen der Band sich nahtlos zu einem akkustischen Ganzen zusammenfügen. Das nervöse "Thank you for sending me an angel" passt plötzlich wunderbar zum verspielten "This must be the place" etc. Alles wirkt wie aus einem Guss, als wären es Songs, die nur für dieses Konzert geschrieben wurden. Leider bedeutete dieses Konzert im Pantages Theatre in Hollywood im Dezember 1983, welches für die Aufnahmen des Filmes veranstaltet wurde, das Ende der Live-Ära der Band. Ober-Kopf David Byrne verging danach die Lust auf Konzerte mit seinen ehemaligen Studienkollegen, die Talking Heads wurde, wie zuvor die Beatles, zu einer reinen Studioband. Ein Jammer wahrlich, wenn man diese Aufnahmen hört (oder den Film sieht!). Die letzten drei Alben wurde ohne Tour präsentiert, danach war eh Schluss, 1991 trennte sich diese großartige Band. Erst im Jahre 2002 kam es zu einer kurzzeitigen Reunion. Zur Aufnahme in die Rock'n'Roll-Hall of Fame standen David Byrne, Jerry Harrison, Chris Frantz und Tina Weymouth noch einmal für vier Songs gemeinsam auf der Bühne. Eine Hoffnung? Nicht wirklich. Obwohl? Die Joe Jackson Band hat sich ja auch wieder gefunden. Was aber bleibt ist diese wundervolle Aufnahme.
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TOP 500 REZENSENTam 11. März 2009
Das war die Scheibe die man in meinen Teenager Tagen auf fast jeder Party auflegte, um die Stimmung so richtig anzuheizen. Der Film - eh schon Legende (vor allem die Originale nicht mehr zu bekommende ungekürzte Kinoversion), ist zusätzlich noch ein Augenschmaus, aber das Teil funktioniert auch ohne den Film großartig. Einziges Manko vielleicht: die Original - um einige songs kürzere - LP Version funktionierte als Party Platte besser, aber hey - dazu gibt's ja immer noch den ,Program' Button auf der CD Player Fernbedienung bzw. das dementspr. Hakerl im i-tunes.

Viele Songs sind hier zwingender, manche schneller interpretiert als ihre Studio Pendants und ,Psycho Killer' versprüht in dieser - nur von einer Rhythm Box Spur begleiteten - Akkustik Version eigentlich noch mehr Paranoia, als in der Studio Version. Tanzbar ist das sowieso, und was sich hier auch schön langsam bemerkbar macht ist dieser Hang zur World Music bei den Talking Heads, der hier aber noch in leicht verträglichen und gemäßigten Dosen verabreicht wird. Kernstück des Albums ist sicher das 3er Paket ,Slippery People', ,Burning Down The House' und das in dieser Version wirklich großartige ,Life During Wartime', das mit seinem Orgelriff Beginn eigentlich schon alles klar macht: das ist tanzbare hochintelligente urbane Funk-Musik von Weißen, die auch noch gute songs schreiben können. Der ewige Großstadt Paranoiker David Byrne traf damals den ,Zeitgeist' (herrlich altmodisches Wort!) der 80er punktgenau und diese einzigartige musikalische Mischung aus PostPunk, New Wave und Disco war nie wieder besser als hier. ,Once In A Lifetime' (hier übrigens auch besser als im Original) rief als Filmhit zu ,Down & Out In Beverly Hills' 1986 diese Musik nochmals in Erinnerung, und als großer Einfluß auf neue Indie und Alternative acts werden die Talking heads ohnehin in jedem zweiten Interview oder Artikel genannt. Verwundert eigentlich, daß es fast keine TH Cover Versionen gibt - aber vielleicht nehmen sich ja Art Brut derer einmal an, denn Eddie Argos ist ohenhin der einzige, denn man als legitimen Nachfolger von David Byrne handeln kann.

Wie auch immer: das ist ein großes Live und ein großes Party Album einer Band am Zenith ihrer Kreativität und wer es noch nicht hat, der sollte es sich schleunigst besorgen - am besten gleich im Doppelpack mit dem Film, der ohnehin der beste Musikfilm ist, der je gedreht wurde.
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TOP 500 REZENSENTam 2. November 2012
Die Talking Heads waren eine der wichtigsten Bands der 80er Jahre. Ihre Musik war ursprünglich eher Kunst-Performance als Pop. Zahlreiche Alben zeugen davon. Kein Wunder, dass Sänger David Byrne, Drummer Chris Frantz, Bassistin und Sängerin Tina Weymouth, sowie Gitarrist bzw. Keyboarder Jerry Harrison nicht allein in Pop-Zeitschriften, sondern auch im Feuilleton der großen Zeitungen gefeiert wurden. Im Sinne eines "Gesamtkunstwerks" reichte es ihnen nie, ihre Kompositionen und Texte im Studio aufzunehmen und auf Platte zu pressen. Sie wollten ihre Lieder auch visuell übertragen und wurden damit zu Pionieren der Video-Clip-Ära.

"Stop making sense", ihr erster und zugleich erfolgreichster Film, ist Beleg des umfassenden künstlerischen Anspruchs der Talking Heads. Das zum Film veröffentlichte Album wurde sofort zum Riesenerfolg. Titel wie PSYCHO KILLER, SLIPPERY PEOPLE und ONCE IN A LIFETIME waren die Hits in den Alternativ-Discos der 80er Jahre.

Die Aufnahmen von "Stop making sense" wurden dank minimalistischer Instrumentierung und dem überspannt-überdrehten Gesang David Byrnes zu Klassikern moderner Pop-Musik von zeitloser Qualität.

1999 erschien deshalb eine Neuauflage von "Stop making sense". Das Album wurde digital abgemischt und um sieben Titel, die auf der ursprünglichen Platte nicht enthalten waren, ergänzt. Weil es sich bei den Ergänzungen um langsamere und weniger eingängie Titel handelt, geht von dem rasanten Tempo der Erstveröffentlichung viel verloren, aber natürlich sind die Aufnahmen schon aus "historischen" Gründen hörenswert.

Und wer einfach wieder mal richtig abtanzen will, der findet sicher noch die echte "Stop making sense"-LP im eigenen Keller :-) Wenn nicht, fragen Sie einfach einen x-beliebigen Mittdreißiger danach. Mitte der 80er hatte nämlich jeder, der etwas auf sich hielt, wenigstens diese Platte der Talking Heads.
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am 10. Juli 2013
Was soll man über diese Musik schreiben? Sie ist's. Lassen wir es dabei.

Lohnt die neue Scheibe im Verhältnis zum Originalsilberling?

Die Originalversion ist meine allererste CD gewesen, die ich gekauft habe, kaum dass sie herauskam. Das hat für mich etwas Ideeles. Sollte ich dem Scheiben-Oldie untreu werden? Das ist fast so wie einer geliebten Frau untreu werden.

Der Kauf hat sich vielfach gelohnt. Ja, es sind mehr Songs drauf und die alten Songs sind anders angeordnet. Das ist also schon einmal ein anderes Hörerlebnis. Aber es bleibt eben "Stop Making Sense". Und während die erste Scheibe gerade mal soviel Songs hatte, wie zu alten Vinylzeiten auf eine Vorder- und Rückseite passten, denn Vinyl prägte damals noch den Inhalt eines Silberlings, so wird die neue Edition der Erwartung an eine Konzertlänge viel gerechter. Das alte Gefühl: "Wie? Schon zuende?" weicht.

Die klangliche Brillianz ist deutlich verbessert. Einzelne Instrumente hört man besser heraus und man entdeckt kleine musikalische Überraschungen, die man vorher nicht kannte. Die Jungs und das Mädel haben noch mehr drauf, als man vorher schon hörte.

Ja, holt Euch die Scheibe. Die alte hat dennoch ihren Ehrenplatz im Regal.
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Das Album ist einfach grossartig !
Falls Sie einen DVD-Player haben, empfehle ich Ihnen aber unbedingt die DVD-Ausgabe (mit allen Musiktracks !). Die Inszenierung des Auftrittes ist kongenial zur Musik - und gehört einfach dazu. Es wäre schade, wenn Sie sich die optische Faszination der Talking Heads entgehen lassen : hypnotisierende Tanzeinlagen, ein ultra-cooler David Byrne mit faszinierender Mimik und Bewegung.("Stop Making Sense" war ja ursprünglich ein Film - und die CD der Soundtrack dazu.)
Kurz : ein Gesamtkunstwerk !
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am 12. Februar 2016
just amazing... i heard that concert over and over when i was a kid at my mothers home and just purchased this vinyl album.
sadly thats not the whole concert.... especially heaven, one of the most touching songs of all time, is missing :(
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Rund eine Dreiviertelstunde schrägste Talking Heads (bei meiner; wobei es verschiedene CD-Versionen gibt). Wenn man das herrlich gestörte Video von Jonathan Demme kennt, erhöht das den Genuss, doch auch so ist dies ein guter Kandidat für die stärkste Talking-Heads-Scheibe. Die Live-Version des Psycho-Killers ist die definitive.

Hierauf kann man spackentanzen, ins Zuhören verfallen oderoderoder. Fünf Sterne.
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am 18. Mai 2013
Das sind sie wieder: die 80er!

ABER: nicht mit der typischen Steckdosenmusik, sondern mit einem Meilenstein in der Musikgeschichte. David Byrne als Sänger der TH macht mit seinen Texten und der passenden Musik dazu viele Konserven-Grüppchen aus der Jetzt-Zeit nass.

Ich hatte schon die LP, aber die CD in der neu abgemischten / digitalisierten Form "haut richtig" rein.

Burning down the house, once in a lifetime, Psychokiller etc. alles ECHTE Musik.

Da kommen Erinnerungen auf...
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am 17. Oktober 2012
Das "Remastern" hat sich gelohnt!
Der Sound hat mehr Volumen, klingt moderner als damalige Produktionen.

Mich beindruckt das so sehr, dass ich es hier anderen Fans mitteilen möchte.
Wem die damaligen Songs auf CD/LP zu "staubig" klingen sollte hier zugreifen.

Und somit möchte ich mich den 5* Rezensionen gern anschließen und zusätzlich an die Producer appellieren eine Surround-Sound-DVD-Version rauszubringen.
Die Existierende hat leider keinen guten 5.1-Mix :-(
Auch David Byrne's "Rise Ride Roar" leider nicht :-(

Alle "Gleichgesinnte" können hier dazu gern ihre Zustimmung voten!
Vielleich werden wir ja früher oder später erhört :-)

PS/Empfehlung 5.1-Musik*:
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Achtung Suchtgefahr! Wer folgende 5.1-Scheiben auf einer guten 5.1-Anlage gehört
hat, dürfte bestätigen können "was für ein Hörgenuss/-erlebnis" dies ist.
Ein Unterschied zur einfachen Stereo-CD wie Tag und Nacht!!!
Seit der DVD "Jean Michel Jarre - Live in China" (die wohl beste dts/THX-Referenz)
bin ich mittendrin, statt nur davor :-)

Album
*Alan Parsons - On Air (dts)
*Depeche Mode - alle Alben (Remastered / Hybrid-SACD + DVD)
*Enigma - A Posteriori (DVD)
*Genesis - alle Alben 1970-1998 (Remastered / Hybrid-SACDs + DVDs) Box Sets
*Herbert Grönemeyer - Album 12 (Special Edition CD + DVD in 5.1. Surround-Sound)
*Jean Michel Jarre - Aero (DVD)
*Mike Oldfield - Hergest Ridge / Ommadawn

Konzert/Live
*Eagles - Farewell I Tour: Live from Melbourne (DVD)
*Fleetwood Mac - Live in Boston 2003 (DVD)
*Genesis - When in Rome/Come Rain Or Shine - Live 2007 (DVD)
*Jean Michel Jarre - Jarre in China (DVD)
*Loreena McKennitt - Nights From The Alhambra (DVD)
*Mike Oldfield - Tubular Bells 2 & 3 live (DVD)
*Phil-Collins - Finally ... The first Farewell Tour 2004 (DVD)
*Schiller - Tagtraum live 2006 / Atemlos live 2010 (DVD)

Wer sich ebenso mehr "gute Surround-Musik" wünscht, sollte überall dazu Empfehlungen
aussprechen - wieder und immer wieder -
bis es die Musikindustrie erreicht und wir zukünftig immer zwischen den Formaten
CD2.0/DVD5.1/BD eines Künstlers wählen können.
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am 23. März 2009
Intellektuell Ambitionierte bekommen keine richtig guten Alben zustande? Wieder mal so ein Gemeinplatz, den die Talking Heads nicht als erste Band widerlegen. Aber sie haben ihn selten eindrücklich widerlegt, mit "Stop Making Sense", ob mit dem Konzert oder der ehedem gekürzten LP. Und jetzt gibt's endlich das fast komplette Konzert auf CD... Also schnell nachgeprüft, ob die wirklich so gut waren, wie man's in Erinnerung hat, oder ob sich damals wieder mal die relative Jugend (naja...) beeindrucken ließ. Ergebnis: Die waren ja noch besser! Dieses Album ist einfach Spitzenklasse, ein formvollendeter Schlussstrich unter New Wave, veredeltem Punk, Funk und einem ganz zarten Hauch von Soul. Nach diesem Gipfel musste es einfach bergab gehen mit diesem Stil.

Oft schnörkellos bis hin zur musikalischen Definition von "gezügelter Aggression", mit vielen Beweisen, dass eine banale Rhythmusmaschine aberwitzige Rhythmuswechsel erlaubt. Oft wird mit minimalem Einsatz der Technik maximaler Effekt erzielt -- allein schon der allererste Anfang, die ersten Takte von "Psycho Killer", fegen jeden Zweifel hinweg. Kaltschnäuzig, das musikalische Pendant zugemüllter düsterer Großstadtstraßen, die man nachts lieber nicht betreten sollte. Dazwischen fugenlos "Heaven", eine vergleichsweise ruhige Ballade; und kleinere Durchhänger, die sich aber locker verkraften lassen.
Der Akzent liegt auf hyperaktivem Rhythmus, Bass- und E-Gitarre im Stakkato, David Byrnes Gesang in Vorwegnahme späterer Rap-Größen. Immer im letzten Moment kriegt er doch noch den scheinbar schon entwischten Rhythmus am Kragen und erzeugt mit diesen atemlosen Synkopen eine ganz eigene, fast schon paranoide Stimmung, unverkennbar unter Hunderten. Will sagen: "fast paranoid" -- immer unter Kontrolle, immer mit ironisch auf Abstand gehaltener Melodie und mit musikalischem Sarkasmus, ob im Text oder in der Musik.
Gitarren, die sich gnadenlos mit einer perfekt schlichten Tonfolge in den Song hineinpirschen, daraus präzise Melodielinien entwickeln und dann unvermittelt das Kommando übernehmen, und dazwischen wird schon mal die US-Nationalhymne zitiert ("Making Flippy Floppy"). "Burning Down the House" und "Life during Wartime" wurden nicht zufällig Klassiker der späten 80er, und deren gibt's auf diesem Album eine ganze Reihe: "Burning Down the House" und "Slippery People" natürlich, dazu "Psycho Killer", "Life during Wartime", "Swamp", "What a Day That Was", "Once in a Lifetime", "Girlfriend is Better"...
Über all dem thront David Byrnes Stimme, die wie kein zweiter haargenau jenen Großstadt-Zynismus verströmt, der sich auch durch seine Texte zieht. Man muss nur "Swamp" und seinen bedrohlich schleppendem Rhythmus mit geschlossenen Augen hören, und schon hat man einen ins 22. Jahrhundert gebeamten "Schwarze Serie"-Krimi vor Augen mit einem Hardboiled-Detektiv, mit dem verglichen Humphrey Bogart und James Cagney wie Sonntagsprediger daherkämen. Präzise Paranoia, düster, klug und bis ins letzte Detail ausgefuchst ohne intellektuelles Gehabe; unerbittlicher Rhythmus in einem Tempo, von dem Eminem spätesten beim dritten Song Asthma bekäme.
Dieser bis in seine verborgensten Winkel ausgeleuchtete Minimalismus zieht sich durchs ganze Album, aber eintönig wird's nie, auch nicht in der neuen vollen Dröhnung.

Nein, nix Seelenvolles, keine Melancholie. So könnte sich die perfekt inszenierte Apokalypse anhören, sollte sie in einem desillusionierten "Metropolis" der Zukunft stattfinden. Das wäre dann die verlockendste Apokalypse, seit es heruntergewirtschaftete Illusionen gibt.
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