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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
15

am 2. Februar 2011
Mal ehrlich, wer tut sich sowas an? Es ist schon klasse, wenn man die Motivation von so einem Menschen zu verstehen beginnt, auch wenn man sich das nie selbst antuen würde. Sollte sich jeder mal durchlesen, der das Laufen vor allem auch als Lauf zu sich selbst sieht und seine persönlichen Grenzen (die auch deutlich niedriger liegen dürfen) ausloten will. Tolles Buch!

Ich habe das Buch Ende 2008 gelesen und bin dann unverhoffterweise mit Familie beruflich nach Marin County gezogen, so daß ich viele Spots aus dem Buch auch live gesehen habe (insbesondere das Great Western....).
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am 29. Januar 2018
First off, this book is about Dean's personal experiences as ultra runner, not about a step-by-step guide to ultra running. It's full of personal anecdotes and stories but makes you want to instantly put your running shoes on and hit the road. Also, you get some hints throughout the book about the required logistics behind running ultras in addition to basic but important nutritional advice at the end. Highly recommended!
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VINE-PRODUKTTESTERam 8. Mai 2007
Das Buch ist nicht eine der üblichen "Sportbiografien", sondern es ist im wesentlichen ein Einblick in die Seele und die Gedanken von Dean. Man liest, was er denkt und fühlt und als er im Death Valley das schlechte Wasser getrunken hat, da wurde auch mir schlecht. An einem Wochenende habe ich das Buch verschlungen, dann bin ich die nächste Woche jeden Tag laufen gegangen .-)

Gut ist auch, dass er schildert, wie er sich entwickelt hat, was er isst, wie er trainiert, etc. Auch wenn diese Angaben unglaubwürdig klingen (wie kann man über Wochen mit nur 4 Stunden Schlaf solche Leistungen bringen?).
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 8. Januar 2018
Loved every page of it. It has been my first book about running but I must say I'm really surprised about how Dean wrote and about all the inspiration I got from it.
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am 7. Oktober 2013
Dean Karnazes is a unique athlete and this book gives the reader the idea of how much. More than that, it works well in transmitting his passion for running, even if for parts of it feels too much like one of the self-help manifestos. Overall, it's light reading with a good intention. And it has some funny stories too.
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am 5. Juli 2013
Dieser Mann hört nie auf, mich zum Staunen zu bringen. Schon krass was er gemacht
hat und immer noch macht.. Man sollte aber schon das Laufen mögen.
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am 30. Juli 2014
very good book if you like running especially trail and endurance running. one star less because of too long running event experience descriptions. all in all, i would recommend this book to any Enthusiastic runner.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 20. Februar 2009
Per Definition ist ein Ultramarathon praktisch jede Streckenlänge, die über die Marathondistanz von 42,195 km hinaus geht. Das können 50 km sein, meist 100 km, aber auch 150 km oder sogar noch mehr. Kann ein normaler Mensch so was überhaupt laufen/schaffen? Die Frage des Machbaren stellt sich vielen bereits ab einer Strecke von 10 km, spätestens aber angesichts einer Marathondistanz. Und dann noch darüber hinaus?

Und wer ist Dean Karnazes? In der Schule war Dean (geb. 1962) ein recht passabler Läufer, der sich bereits zum Spaß zu Fuß oder mit dem Rad an längere Distanzen wagte. Gegen Ende seiner Schulzeit lief er erfolgreich fürs Schulteam. Da er sich aber nicht mit dem Trainer verstand, hörte er einfach mit dem Laufen auf. Ganze 15 Jahre lang. Ein Vorfall in einem Restaurant an seinem 30. Geburtstag brachte ihn dazu seine ausgelatschten Laufschuhe wieder rauszukramen und einfach in die Nacht hinein loszulaufen. Erst rund 48 km später hielt er endlich wieder an.
Von da an war Dean dem Laufvirus verfallen und er stellt sich seit dem immer wieder neuen, verrückten und unmenschlich erscheinenden Herausforderungen - anfangs zudem noch denkbar schlecht vorbereitet.
Zu seinem Erreichtem zählen unter anderen:

-> Mehrfacher Finisher vom Western States 100 Meilen Lauf (ca. 160 km) in den Bergen der Sierra Nevada.
-> Gewinner des Badwater Ultramarathons, einem 135 Meilen Lauf (ca. 217 km) durchs Death Valley Kalifornien (im Juli bei ca. 49 Grad im Schatten - wenn es denn welchen gäbe).
-> Er lief The Relay (Staffellauf) von Calistoga nach Santa Cruz über 199 Meilen (ca. 320 km) ganz allein - statt im Team von 12 Läufern.
-> Über Nacht lief er 100 Meilen (ca. 160 km) in 18 Stunden von seiner Haustür in San Francisco bis zur Startlinie eines Marathons in Napa Valley, um dort 5 Minuten später noch den Marathon in 3 Std 15 Min mitzulaufen!!!
-> Der erste Mensch, der eine volle Marathondistanz am Südpol lief (2002) - in Laufschuhen wohlgemerkt, nicht in Schneeschuhen.
-> 2006 lief Dean 50 Marathondistanzen in 50 aufeinander folgenden Tagen.
Erstaunlich daran ist zudem, dass Dean kein Eremit mit unendlich viel Freizeit ist, sondern er hat einen Universitätsabschluss, eine berufliche Karriere in Top 500 Unternehmen sowie Frau und 2 Kinder.

Wen die Aufzählung der Leistungen (noch) nicht beeindruckt, dem sei gesagt, dass das Buch eben genau keine dröge Aneinanderreihung von Erfolgen oder reine Selbstbeweihräucherung ist. Vielmehr nimmt Dean den Leser mit auf eine höchst unterhaltsame Reise durch die Nacht, durchs Land und durchs Gelände. Hier kommt es nicht zu einer Anpreisung von heroischen Leistungen, sondern es ist ein Buch über Selbsterfahrung und die Grenzen des Machbaren. Es ist keine jammernde Erzählweise, sondern vielmehr eine realistische, bei der nichts beschönigt und verharmlost wird - alle Übel solcher läuferischen Extremunterfangen werden dazu genannt. Dabei sind Blasen, Dehydrierung und Muskelkater noch die bei weitem harmlosesten Auswirkungen. Und als Leser erfährt man von Unwägbarkeiten, auf die man alleine wohl nie gekommen wäre.

Klar, dass dem Leser und insb. erfahrenen Läufern auch das eine oder andere sonderbar vorkommen muss. So würden bspw. Deans Essgewohnheiten von Pizza und Kaffe beim (!) Laufen bei den meisten wohl zu Magenkrämpfen und Erbrechen führen. Und bei nur 4 Stunden Schlaf pro Nacht müsste man bei der körperlichen Leistung eigentlich am Stock gehen.
Das ständige Erwähnen der verstorbenen Schwester als Inspiration niemals aufzugeben etc. ist zwar höchst ehrenwert, wird aber doch irgendwann unglaubwürdig und wirkt auf Dauer auch etwas zu kitschig.

Fazit:
Das Buch ist so fesselnd und flüssig geschrieben, dass ich es praktisch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Ungläubiges Staunen wechselte sich ständig mit Schmunzeln und trockener Kehle ab (Anspannung und auch Mitleiden). Ich hätte nie gedacht, dass mir jemand die Erfahrung eines Ultralaufs so nahe bringen könnte. Das Buch inspiriert mich zwar nicht zur Nachahmung, aber jetzt verstehe ich [trotz eigener Marathonerfahrung] wenigstens was bei einer Ultradistanz noch alles auf einen zukommt. Nach Lektüre des Buchs kann niemand mehr behaupten, er hätte nicht gewusst, worauf er sich dabei einlässt.
Ob es irgendwie sinnvoll ist, solche grenzwertigen Läufe überhaupt zu machen, muss jeder für sich selbst entscheiden. Aber über diesen Sinn und Unsinn urteilt der Autor auch gar nicht - er bringt einem nur seine Erfahrungen näher.
Sehr empfehlenswerter Lesestoff - auch für absolute Nichtläufer!!!

PS
Ich habe das Buch im englischen Original gelesen, was sehr leicht war. Ob der Schreibstil in der deutschen Übersetzung ebenso gut rüber kommt? Am besten gleich zur englischen Ausgabe greifen!
7 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 17. Dezember 2005
Dean Karnazes beschreibt wie er dazu kam, an Ultramarathons teilzunehmen. Ebenfalls beschreibt er auf sehr eindrucksvolle Weise, an welchen Rennen er schon teilgenommen hat - und wie er diese überstanden hat.
Ein sehr eindrucksvoller Mensch - mit einer interessanten Geschichte!
Was dies Buch außerdem so empfehlenswert macht ist die Tatsache, dass es amüsant und sehr kurzweilig geschrieben ist.
Jeder, der selbst schonmal mehr als 10km am Stück gelaufen ist (und zudem auch noch jenseits des 30ten Geburtstages ist) wird dieses Buch sicherlich gerne lesen.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 1. Oktober 2008
viel mehr gibt es dazu eigentlich gar nicht mehr zu sagen. ich treibe wieder regelmässig sport und verfolge zielstrebig das ziel irgendwann mal über die marathon-distanz hinauszulaufen. deans buch hat hierzu sicherlich einen erheblichen teil beigetragen. natürlich auch seine beeindruckenden und spannend erzählten persönlichen erlebnisse, viel mehr allerdings die eindrücke die das buch über die ultra-marathon-szene liefert. was das für verrückte sportler sind. was für unmenschliche wettkämpfe es gibt. und wie unmenschlich gering der preis für die ist, die das ziel erreichen.

sehr fasziniert hat mich auch, dass selbst dean das 'lange-laufen' erst mit 30 jahren in angriff genommen hat. somit stehen auch leuten wie mir, die sich in ähnlichen alters-sphären bewegen, noch tür und tor offen...
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