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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
9
Dig Your Own Hole
Format: MP3-Download|Ändern
Preis:6,99 €


am 8. Juli 2014
Mein Lieblingsalbum des Duos. Hier haben The Chemical Brothers richtig experimentiert. Eine tolle Mischung aus House, Big Beat, Rave, Trip Hop und Techno. Auch heute noch für Fans von Oldschool Techno empfehlenswert.
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am 18. April 2015
Chemical Brothers? Noch nie gehört? Dann hör mal eine an. Es kann sein, dass man zweimal reinhören muss. Kann ziemlich heftig werden in Richtung Trance, aber auch einfach guter Rock. Probiert mal verschiedene Alben aus und Ihr werdet einen Favoriten finden.
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am 23. September 2008
Funk & Groove goes Big Beat - geht nicht? Aber hallo! Die chemischen Brüder schaffen es funk geladene und groovende Elemente mit fetten Bässen, satten Drums und abgefahrenen Synthies so homogen zu inszenieren als wäre es ganz selbstverständlich. Damit beschreibe ich aber nur ein Segment des vor Abwechslung und musikalischer Vielfalt strotzenden Werkes, welches ich eben am imposantesten finde.

Daher ist für mich "Block Rockin' Beats" mit seinem funky Gitarrenlauf auch der Knaller des Albums. "Don't Stop The Rock" hingegen bietet technoiden Flächensound, unterstützt mit analogen Drumsamples, bei "Lost in the K-Hole" wiederum groovt die Gitarre lässig mit Chill-Out Synthies. So liefert jedes Stück einen ganz individuellen Beitrag ohne aus dem Gesamtkonzept zu fallen oder irgendwie deplaziert zu wirken. Faszinierend ist vor allem die Verschmelzung von digitalem- und analogem Sampling (wobei das anloge meistens auch durch digitale Filter und andere Verzerrer gejagt wurde, aber die Herkunft hörbar bleibt), das nie gegensätzlich klingt, sondern sich wunderbar ergänzt. Gast Vocals von Noel Gallagher (Oasis) und Beth Orton runden das Chemical Paket als Sahnehäubchen ab.

Insgesamt ist es laut, gelegentlich sehr laut und dementsprechend vor Energie strotzend. Die Verschnaufpausen kommen erst zum Ende des Albums. Durch ein teilweise schier unglaubliches Detailreichtum der einzelnen Songs, geht man immer wieder auf Entdeckungsreise. Was die Jungs an Samples für ein einziges Lied verheizen, reicht bei anderen für eine halbes Album, ganz im Ernst. Allerdings kann man sich von diesen exzessiven Samplemonstern, die bei einigen Tracks auf ohrenbetäubenden Frequenzen liegen, auch erschlagen fühlen, da es für den einen oder anderen sicherlich überladen, aufdringlich oder konfus klingen mag. Für mich nicht (oder nur punktuell), würde dies dennoch als Kritikpunkt nachvollziehen können. An experimentellen Werken scheiden sich oft die Meinungen. Einige werden sicher die Geradlinigkeit des Vorgängers vermissen. Für mich haben die Chemicals Brothers nach ihrem Debüt den zweiten Meilenstein in Folge gesetzt - Respekt.
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am 27. Februar 2009
Als ich damals eigentlich auf der Suche nach dem 1. Album von den Chemical Brothers war, habe ich mir aus "Frust" das 2. gekauft. Wollte eigentlich chemical beats haben (wegen wipeout 1). Doch bekam ich damit das bis dato beste Album was elektrische Musik angeht. Nur Crystal Method Vegas und Prodigy the jilted Generation oder fat of the land reichen das dieses Machwerk heran.
Diese sonst so untypischen, unverbrauchten Beats sind einfach genal. Es ist dreckig, metallisch, knarzig und hat doch seine eingängige Linie, die aber eben nicht nur aus 2 Tracklinien besteht.

Dies hier ist das absolute BESTE Machwerk. Wer es noch nicht hat, KAUFEN KAUFEN, KAUFEN!!!
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VINE-PRODUKTTESTERam 20. März 2004
Rockmusik, in der Computer eingesetzt werden? Prodigy und die Nine Inch Nails haben das respektabel hin bekommen. Nur sind Prodigy schon ziemlich nervige Prolls. Und NIN sind doch eher depressive Abrißunternehmer, denn eine gute Band.
Die Chemicals Brother aber kann man auch dann mögen, wenn man die 20 bereits überschritten hat; sonst eher Gitarren-Rock hört und sich auch in nicht-uniformierter Kleidung wohl fühlt.
Ein wenig Toleranz und Zeit um die Ohren an diese etwas andere Musik zu gewöhnen braucht es aber schon. Und dann rocken die Chemical Brothers genau so gut wie Metallica oder Limp Bizkit.
Um konservative Rockfans anzulocken gibt es noch zwei gelungene Gastauftritte, bei Setting Sun" singt Noel Gallagher von Oasis mit und bei Where do I begin" umschmeichelt die süße Beth Orton des Hörers Ohr.
Anspieltipps: Block rockin' beats, Piku, The private psychedelic reel
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am 17. November 2005
Da haben sie es wirklich krachen lassen, die Chemicals, der einzige halbwegs radiotaugliche Track auf dem Album ist der Opener "Block Rockin' Beats" (eventuell auch noch "Where Do I Begin", wäre da nicht der etwas eigenartige Schluss), welcher grandiose Beats liefert, die nicht nur einmal von anderen Artists recycelt wurden.
Ansonsten wird der Zuhörer durch einen seeeeehr experimentellen Cocktail der elektronischen Musik gejagt. Schrille Abmischungen, die teilweise im Ohr weh tun, eigenartige Loops mit doch sehr interessanten Ansätzen, große Gastmusiker, schrille (teils sehr verstörte) Synths und krasse Stilwechsel definieren "Dig Your Own Hole".
Fast noch interessanter sind die jeweiligen Videos (Block Rockin' Beats, Setting Sun, Elektrobank), die im gewohnten Chemical Style total durchgedreht und kreativ sind.
Alles in allem ein tolles Album, welches zwar nicht gerade in jedem Freundeskreis Stimmung erzeugen kann, jedoch mit zu jenem Zeitpunkt komplett neuen Ansätzen den Markt stürmte und dafür auf alle Fälle Respekt verdient.
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am 20. Dezember 2000
Ich bin erst kürzlich auf diese Welle eingegangen und koste nun, nachdem ich mich ein wenig in Fat Boy Slim (You've come a long way baby) und Prodigy eingehört hatte, auch die Chemical Brothers. Das erste Lied überzeugte mich sofort, es erinnerte mich an Prodigy. An den nächsten Liedern konnte ich nichts finden. Jetzt, nachdem ich sie schon eine Weile besitze, gefallen mir auch die anderen. Ich brauchte eine lange Zeit, bis ich mich in diesen Stil eingehört hatte. Ich musste mich Stück für Stück in die CD einhören, wie ich es mit keiner anderen tat, so nach dem Motto "nie zu viel des Guten". Doch wie kommt das? Ich glaube es ist die Tatsache, dass einfach zu wenig Melodie in dieden Stücken vorhanden ist. Nun sehe ich, dass man darauf sehr gut verzichten kann, ein wenig mehr Melodie wäre aber trotzdem von Vorteil.
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am 29. Mai 2002
"Dig your own hole" ist eine Scheibe die ich nicht zurückgeben werde. Aber nicht weil sie durchweg toll oder gar genial ist, sondern weil eben auch ein paar nette und ein gutes Stück drauf sind. Die "Block rockin' beats" sowie das Titelstück gehören zu ersteren und bei "Where do I begin" kommt wohl meine Vorliebe für die Stimme Beth Ortons wieder durch.
Den Rest jedoch würde ich, wüßte ich es nicht besser, nicht den Chemical Brothers zuordnen, sondern einer mittelmäßigen Krawalltruppe.
Mir fehlen hier leider die Melodien und originellen Ideen aus den anderen Scheiben. Nicht daß es keine kruden Geräusche und sonstigen Samples gäbe, aber sie sind so verhackstückt und ohne Zusammenhang gemischt, daß mir der Großteil der Titel eher Kopfschmerzen als Spaß bereitete. Wer's allerdings primär laut und basslastig liebt, dem wird viel geboten.
Schade darum, aber immerhin haben sich die Chemicals nicht im wahrsten Sinne des Wortes ein Loch gegraben aus dem sie nicht wieder rauskamen, sondern auf "Come with us" mit einem neuen Stil auch wieder zu alter Qualität gefunden.
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am 13. August 2001
Meiner Meinung nach noch das beste Album der Beiden. Ist für manch einen Big Beat Fan vielleicht ein wenig popig aber es ist eine geniale Mischung. Fazit: sehr zu empfehlen :)
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