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Als 1995 die Erstauflage dieses "Divison Bell"-Tourdokuments mit der rot blinkenden Leuchtdiode (wie der Albumtitel eine Anspielung auf den "Herzschlag" am Anfang und Ende von "Dark Side of the Moon") erschien, witzelte man, die Hersteller von Alarmanlagen würden sich nun ärgern, da man ab jetzt genauso gut den Pappschuber dieser CD nachts ins Auto legen könne. Die Diode leistete ca. 2 Jahre ihren Dienst; schade, dass man die Batterie nicht ohne größere Eingriffe ersetzen kann! Auch beim opulenten Booklet wurde natürlich, Floyd-typisch, eher geklotzt als gekleckert.

Die Bühnenshow war eine Erweiterung der vorigen Tournee, die runde Leinwand wurde nun in eine noch gigantischere Bühne integriert. Auch was die Songauswahl betraf, folgte man dem Muster der "Momentary Lapse of Reason"-Tour, d.h. die erste Showhälfte wurde überwiegend mit aktuellen Songs und die zweite mit alten Klassikern bestritten, wobei man die erste Hälfte diesmal mit schönen Überraschungen würzte und die zweite - zum ersten Mal seit der '75er Tournee - mit einer kompletten Aufführung von "Dark Side of the Moon" krönte.

Zu den Überraschungen der ersten Hälfte gehörten Astronomy Domine oder Hey you, so dass Pink Floyd auf "Pulse" erstmals einen Bogen über ihre gesamte Album-Karriere von 1967-1994 schlugen. Wie auf "Delicate Sound of Thunder" eröffnete Shine on you crazy Diamond das Album; bei meinem Köln-Konzert '94 leitete es erst die zweite Showhälfte ein, ist aber natürlich der perfekte Einstieg in die CD als auch die gleichnamige DVD. Wie schon früher beenden grandiose Versionen von Comfortably numb und Run like Hell das Konzert.

War Wish you were here auf "Delicate Sound of Thunder" eher in einer "unplugged"-Version gespielt worden, integrierte man auf dieser Tour wieder die "Radio"-Effekte der Studio-LP. Mit Learning to fly und Sorrow sind zwei Songs von "Momentary Lapse" übrig geblieben, fünf Songs stammen von "Divison Bell"; Coming back to Life bleibt leider, anders als der Titel andeutet, ein Langweiler.

Auch die Musikerriege ist im Großen und Ganzen dieselbe wie auf der vorigen Tournee; eine absolute Bereicherung ist Saxophonist Dick Parry, der schon auf "Dark Side" und "Wish you were here" mitgespielt hatte und Scott Page ersetzte, dessen kratziges Gießkannen-Getröte ein echtes Ärgernis darstellte. Ich habe auch den Eindruck, Gilmour tritt entspannt zurück und läßt diesmal dem zweiten Gitarristen, Tim Renwick, deutlich mehr Spielraum.

Waren Pink Floyd immer schon Sound-Pioniere, überrascht es wenig, das "Pulse" im voll erblühten Digital-Zeitalter eine reine Analogaufnahme war - zurück zu den Klangwurzeln sozusagen. Vielleicht war aber dies mit ein Grund dafür, dass mir "Pulse" immer ein wenig zu dumpf und leblos klang. Das ist natürlich Geschmackssache; ein Klangvergleich mit der Liveversion von Astronomy Domine auf der Take it back-Maxi-CD verdeutlicht gut, was ich meine: hier klingt derselbe Song viel frischer und klarer.

Der andere Grund lag darin, dass man über weite Strecken das Gefühl hat, einer Studioaufnahme zu lauschen, da das Publikum sehr weit in den Hintergrund gemischt wurde und Pink Floyd nun auch nicht gerade dafür bekannt sind, ihre Songs live allzu sehr zu variieren. Zudem klingt die Band hier schon fast zu gut eingeölt, zu perfekt und glatt. "A Momentary Lapse of Reason" mag nicht so gut gewesen sein wie "The Division Bell", aber auf "Delicate Sound of Thunder" hatte die Band noch etwas Raues, Ungehobelteres und Hungrigeres, was ihr auf "Pulse" fehlt.

Ungeachtet dessen ist "Pulse" ein schönes Dokument der letzten Tour einer meiner drei Lieblingsbands und eine schöne Erinnerung an meinen Konzertbesuch in Köln. Deutlich lebendiger jedoch kommt das Ganze auf der gleichnamigen DVD rüber!

P.S. Die High Hopes-Maxi-CD enthielt zusätzlich eine Liveversion von One of these Days; da ich die Vinyl-Ausgabe nicht besitze, kann ich nicht sagen, ob es dieselbe ist, die auf der LP als Bonustrack erschien.
33 Kommentare| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. April 2007
Es gibt aktuell 3 Gründe, warum ich bei diesen beiden CDs regelmäßig mit den Tränen kämpfen muss:

1. weil's einfach so schön ist und Gilmour's Gitarrenspiel immer noch unerreicht ist - das ist Gänsehaut pur

2. weil ich A.... damals 1994 nicht hell genug war, mich in einen Zug zu setzen und die 500 km zum Pink Floyd Konzert zu fahren; mit den üblichen Argumenten: im Moment Geld knapp, grad keine Zeit, kommen sicher wieder mal, ... -> das wird sich wohl nicht mehr korrigieren lassen *sniff*

3. topaktuell, weil ein kaputter CD-Player meine Original-CDs von 1995 (mit Blinklichthülle!) brutal zerstört hat -> daher bin ich auch hier gelandet, um dieses Album nachzubestellen.

Ich kaufe das Album nun also schon zum zweiten Mal und egal wieviele technischen Missgeschicke noch geschehen mögen, ich werde es immer wieder kaufen, wenn fieße Kratzer trotz liebevollster Behandlung den Sound stören.
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Als 1995 die Erstauflage dieses "Divison Bell"-Tourdokuments mit der rot blinkenden Leuchtdiode (wie der Albumtitel eine Anspielung auf den "Herzschlag" am Anfang und Ende von "Dark Side of the Moon") erschien, witzelte man, die Hersteller von Alarmanlagen würden sich nun ärgern, da man ab jetzt genauso gut den Pappschuber dieser CD nachts ins Auto legen könne. Die Diode leistete ca. 2 Jahre ihren Dienst; schade, dass man die Batterie nicht ohne größere Eingriffe ersetzen kann! Auch beim opulenten Booklet wurde natürlich, Floyd-typisch, eher geklotzt als gekleckert.

Die Bühnenshow war eine Erweiterung der vorigen Tournee, die runde Leinwand wurde nun in eine noch gigantischere Bühne integriert. Auch was die Songauswahl betraf, folgte man dem Muster der "Momentary Lapse of Reason"-Tour, d.h. die erste Showhälfte wurde überwiegend mit aktuellen Songs und die zweite mit alten Klassikern bestritten, wobei man die erste Hälfte diesmal mit schönen Überraschungen würzte und die zweite - zum ersten Mal seit der '75er Tournee - mit einer kompletten Aufführung von "Dark Side of the Moon" krönte.

Zu den Überraschungen der ersten Hälfte gehörten Astronomy Domine oder Hey you, so dass Pink Floyd auf "Pulse" erstmals einen Bogen über ihre gesamte Album-Karriere von 1967-1994 schlugen. Wie auf "Delicate Sound of Thunder" eröffnete Shine on you crazy Diamond das Album; bei meinem Köln-Konzert '94 leitete es erst die zweite Showhälfte ein, ist aber natürlich der perfekte Einstieg in die CD als auch die gleichnamige DVD. Wie schon früher beenden grandiose Versionen von Comfortably numb und Run like Hell das Konzert.

War Wish you were here auf "Delicate Sound of Thunder" eher in einer "unplugged"-Version gespielt worden, integrierte man auf dieser Tour wieder die "Radio"-Effekte der Studio-LP. Mit Learning to fly und Sorrow sind zwei Songs von "Momentary Lapse" übrig geblieben, fünf Songs stammen von "Divison Bell"; Coming back to Life bleibt leider, anders als der Titel andeutet, ein Langweiler.

Auch die Musikerriege ist im Großen und Ganzen dieselbe wie auf der vorigen Tournee; eine absolute Bereicherung ist Saxophonist Dick Parry, der schon auf "Dark Side" und "Wish you were here" mitgespielt hatte und Scott Page ersetzte, dessen kratziges Gießkannen-Getröte ein echtes Ärgernis darstellte. Ich habe auch den Eindruck, Gilmour tritt entspannt zurück und läßt diesmal dem zweiten Gitarristen, Tim Renwick, deutlich mehr Spielraum.

Waren Pink Floyd immer schon Sound-Pioniere, überrascht es wenig, das "Pulse" im voll erblühten Digital-Zeitalter eine reine Analogaufnahme war - zurück zu den Klangwurzeln sozusagen. Vielleicht war aber dies mit ein Grund dafür, dass mir "Pulse" immer ein wenig zu dumpf und leblos klang. Das ist natürlich Geschmackssache; ein Klangvergleich mit der Liveversion von Astronomy Domine auf der Take it back-Maxi-CD verdeutlicht gut, was ich meine: hier klingt derselbe Song viel frischer und klarer.

Der andere Grund lag darin, dass man über weite Strecken das Gefühl hat, einer Studioaufnahme zu lauschen, da das Publikum sehr weit in den Hintergrund gemischt wurde und Pink Floyd nun auch nicht gerade dafür bekannt sind, ihre Songs live allzu sehr zu variieren. Zudem klingt die Band hier schon fast zu gut eingeölt, zu perfekt und glatt. "A Momentary Lapse of Reason" mag nicht so gut gewesen sein wie "The Division Bell", aber auf "Delicate Sound of Thunder" hatte die Band noch etwas Raues, Ungehobelteres und Hungrigeres, was ihr auf "Pulse" fehlt.

Ungeachtet dessen ist "Pulse" ein schönes Dokument der letzten Tour einer meiner drei Lieblingsbands und eine schöne Erinnerung an meinen Konzertbesuch in Köln. Deutlich lebendiger jedoch kommt das Ganze auf der gleichnamigen DVD rüber!

P.S. Die High Hopes-Maxi-CD enthielt zusätzlich eine Liveversion von One of these Days; da ich die Vinyl-Ausgabe nicht besitze, kann ich nicht sagen, ob es dieselbe ist, die auf der LP als Bonustrack erschien.
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am 8. Juli 2006
Neben allem, was (auch heutzutage) als Live-Alben in den Regalen des CD-Handels landet ist dieses Werk für meinen (Hör-)Geschmack immer noch mit das Beste. Für die Fans, die sämtliche Pink-Floyd-Alben ihr eigen nennen, gehört diese Doppel-CD sicherlich als absolutes MUSS dazu. Der Sound wertet selbst ein eher weniger üppig ausgestattetes HiFi-Equipment auf.

Die noch ganz frische Pulse-DVD befindet sich übrigens bereits auf dem Weg in meine Sammlung...(und ich freue mich schon riesig darauf!)
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am 10. Juli 2007
Seit sie raus ist unangefochten die beste Scheibe in meinem Schrank!

Die Meckerei an der Soundqualität kann ich nicht nachvollziehen, hier gibt es wirklich nichts zu bemängeln: Luftige Live-Atmosphäre mit perfekt umgesetztem Instrumentalismus und auch "Wish you were here" kommt genausogut und auch nicht besser daher... nein auch nicht auf meinen Studiomonitoren!
Dafür gibts aber bei gut auflösenden Stereoboxen tolle Effekte - ich empfehle hier den Abschluss des Konzertes "Run like hell" im Intro mal über möglichst perfekte Boxen zu hören: Mit der Stereoaufstellung Surround zu produzieren ist etwas sehr feines, klappt natürlich nur bei entsprechend ausgewählter Sitzposition (zB wie im Tonstudio)

Ganz ehrlich: Selbst nach 15 Jahren (bin 27) geht hier die musikalische Sonne auf und wurde bei mir persönlich nur einmal übertroffen: David Gilmour live in Hamburg 2006 - Da wars halt noch ein bischen perfekter von Sound und Atmosphäre, wohlgemerkt zusammen mit vielen der anderen bekannten Musiker (Wright, Carin, Pratt, Parry)

War für mich der perfekte Einstieg und wurde auch von den anderen, älteren Platten nicht getoppt - auch wenn natürlich Dark Side auch sehr weit vorne ist! Absolute Empfehlung!
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am 13. März 2008
Dieses Kunstwerk aufgenommen von genialen Musikern, abgemischt von Experten gibt so einigermassen die unglaubliche Atmosphäre wieder, die ich selbst auf der Tour in Köln im Stadion erleben durfte. Das einzige, was dieses Album nicht vermitteln kann, ist die mit der Musik verbundene atemberaubende Show, die ich in dieser Perfektion vorher und nachher nie mehr gesehen habe. Dieses Ding ist für Freunde von Live-Musik ein must-have.
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am 3. November 2004
Das Album ist einfach genial. Am faszinierendsten ist es zu hören, was die Toningenieure aus den Titeln herausholen. Es klingt wie ein geniales Studioalbum, aber natürlich nicht an den Stellen, bei denen man das Publikum hört. Dieses Klangerlebnis ist nur noch zu toppen, wenn man sich dieses Doppel-Album als 4-LP-Box zu legt. Aber selbst die CD ist schon ein besonderer Ohrenschmaus.
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am 3. November 2004
Das Album ist einfach genial. Am faszinierendsten ist es zu hören, was die Toningenieure aus den Titeln herausholen. Es klingt wie ein geniales Studioalbum, aber natürlich nicht an den Stellen, bei denen man das Publikum hört. Dieses Klangerlebnis ist nur noch zu toppen, wenn man sich dieses Doppel-Album als 4-LP-Box zu legt. Aber selbst die CD ist schon ein besonderer Ohrenschmaus.
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am 27. März 2004
Ich habe diese Band erst vor kurzem entdeckt (bin auch relativ jung) und ich kann sagen, dass diese Lieder einfach spitze sind.
Einfach sich mal hinlegen und 1 Stunde genießen.
Am besten gefallen mir die Lieder: Sorrow, Breathe und High Hopes.
Besonders durch die LIVE-Aufnahmen, gewinnen diese Stück nochmals an Fülle und Intensität. Man fühlt sich einfach wie im Konzert und es kommt Stimmung auf.
Jeder, der als Einsteiger an Pink Floyd rangeht, sollte doch mit diesem Album gewinnen und ich schwöre, ihr werdet diese CD noch Monate danach geießen.
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am 23. August 2000
Wie alle alternde Stars wird's kommerziell, aber selten habe ich so etwas perfekt inszeniertes gehört. Mit "The dark side of the monn" spiete die Band wohl eines Ihrer besten Alben live. Auf CD1 bot sie ein Querschnitt ihres Wirkens aus den vergangenen ca.30 Jahren und das in einem absolut prfektem Sound. Bei dem einen oder anderem Titel läuft einem schon ein schauer über den Rücken, dafür sollte man aber auch eine entspechende Anlage habe (und tollerante Nachbarn). Ein hervoragendes Album mit gutem Sound auch für den "nicht absoluten Pink Floyd" Fan.
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