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  • Duke
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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
35
4,5 von 5 Sternen
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VINE-PRODUKTTESTERam 20. Juni 2017
Ist es Pop, ist es Prog, oder ist es einfach nur gute Musik? Ein Brett jagt das andere, dazwischen großes Gefühlskino - mehr geht (fast) nicht. Rundum ein starkes Album!
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am 12. Februar 2008
Das erste Pop-Album von Genesis. Allerdings noch mit Konzept und proggigen Aspekten, die ja nie ganz bei Genesis verschwanden.

Mit 'Behind The Lines' beginnt es richtig proggig. Anfangs nur instrumental mit einer Art Duell zwischen Keyboard und Schlagzeug und rhytrhmisch durchaus gelungen. Sogar eine solide gespielte E-Gitarre ist zu hoeren. 'Duchess' versprueht dann richtig 80er-Atmosphaere mit einer tollen Gesangsleistung von Phil Collins. Es gibt wirklich einige Stuecke, wo der Mann wirklich sehr emotional singt. Und das ist einer davon. Leider ist Refrain einen Tick zu froehlich geraten, stoert aber auch nicht weiter. Das kurze 'Guide Vocal' leitet in 'Man Of Our Times' ueber. Ein wieder sehr gelungenes Stueckchen und einer der besten Rutherford-Kompositionen. Das war's dann aber auch erstaml an Hoehepunkten. Mit 'Misunderstanding' wird es dann sehr gewoehlich und langweilig. Bis auf das fetzige 'Turn It On Again' sind die nachfolgenden Stuecke allenfalls Durchschnittlich. Der eine Song ist besser, der andere schlechter, aber sie stechen alle nicht aus dem Pop-Einheitsbrei heraus. Hier fingen Genesis wirklich an, erstmals Muell zu produzieren. Zum Schluss wird es allerdings doch nochmal spannend mit den pumpend-pulsierenden proggern 'Duke's Travels' und 'Duke's End'.
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TOP 500 REZENSENTam 18. April 2017
Mit dem 1980 erschienenen Album wurde die Metamorphose von GENESIS, weg von einer klassischen Prog-Rock-Band, hin zu einer mainstreamorientierten Pop-Rock-Band, endgültig vollzogen.
Viele "alte" Fans waren regelrecht geschockt und kehrten der Band den Rücken, aber für jeden verlorenen Fan gewannen die Briten mehrere neue dazu. GENESIS haben mit ihrer neuen Ausrichtung den Zeitgeist voll getroffen, was sich auch in den Verkaufszahlen niederschlug.
Das Album wurde in den USA und Großbritannien mit Platin und in Deutschland immerhin mit Gold ausgezeichnet. "Duke" ist auch das erste Album von GENESIS, das auf Platz 1 der britischen Charts stieg.
Man kann es drehen und wenden wie man will, "Duke" bedeutete für GENESIS den endgültigen Durchbruch und den Aufstieg in die "Champions-League" der Rockmusik.

Mir persönlich waren die Songs schon immer viel zu seicht, mir fehlt einfach das Überraschende, das Besondere. Die Ansätze sind vorhanden, aber es ist wirklich nichts dabei, das mich vom Hocker reißt.
Songs wie "Misunderstanding", "Turn it on again" und "Behind the Lines" sind zwar ziemlich gut, aber die meisten Nummern wollen einfach nicht "zünden"! Der Grund ist nicht, dass sich GENESIS endgültig dem Mainstream zugewandt hatten, es liegt schlicht und ergreifend an den Songs.
Diese drei Songs würde ich dann auch als Anspieltipps empfehlen.

Nachdem RUTHERFORD den Part von STEVE HACKETT übernommen hatte, rückte die Gitarre etwas in den Hintergrund, sie war eher begleitend als dominierend. Dafür wird sie aber sehr gezielt und stimmungsvoll eingesetzt, dieses Gitarrenspiel sollte zukünftig ein Markenzeichen von GENESIS sein.

Interessant ist auch, dass man ursprünglich vor hatte ein zweites "Super's Ready" zu machen. "Behind the Lines", "Duchess", "Guide Vocal", "Turn it on Again", "Duke's Travels" und "Duke's End" sollten eine volle LP-Seite einnehmen, letztendlich entschieden sich GENESIS aber dagegen und verteilten die Songs auf dem Album.

Mein Fazit: Auch wenn "Duke" das bis dahin erfolgreichste Album der Band sein sollte, so wurde ich persönlich nie so recht "warm" mit diesem Album. Mir gefallen einfach die Songs nicht so, mir waren sie überwiegend einfach etwas zu seicht und belanglos, für meinen Geschmack fehlt ihnen etwas der Pep!
Aber wie gesagt, das ist meinem persönlichen Geschmack geschuldet, ich kenne viele Leute die dieses Album abgöttisch lieben - jedem das seine!

Meine Bewertung: 6 von 10 Punkten.
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am 10. April 2008
Hier liegt die alte remasterte Fassung (Definitive Edition Remaster) von Duke vor. Dieser Artikel wird nicht mehr hergestellt und daher in Kürze vom Markt verschwinden. An seine Stelle tritt, wie bei allen anderen Genesis-Alben, die neue SACD-Abmischung von Nick Davis.
An dieser Stelle muss Grundsätzliches zu den 5.1 Surround Sound- und Stereo Mixes der Genesis-Alben durch Nick Davis gesagt werden!
Zunächst lagen die Neu-Abmischungen ja zum Teil bereits auf der Platinum-Collection vor. Der sammelwütige Fan wird hier also zum zweiten mal zur Kasse gebeten.
Und, ja, natürlich sind diese SACD-remasterten Songs klanglich besser als die auf den älteren Ausgaben. ABER! Es sind eben nicht nur klangverbesserte Stücke, sondern neu abgemischte.
So ist beim Intro von 'Duchess' die Drum-Box fast bis zur Unhörbarkeit in den Hintergrund gemischt. Egal wie man zu diesem Klangwerkzeug der 80er stehen mag, es war ein Teil dieses Liedes.
Diese Art von Neuabmischung findet sich ebenso spürbar in den Vokalpassagen des Liedes 'Pigeons' von der EP 'Spot the Pigeon' oder auch auf dem Song 'Knife', der bisher nur auf der Platinum-Collection erhältlich ist. Da werden Liedenden gefadet ('Entangled'), Instrumente aus dem Hintergrund nach vorn gemischt, andere weggelassen, und, und, und ... Diese Aufnahmen klingen dadurch eben nicht nur besser oder neu, sie klingen fremd.
Vielen mag das als Auffrischung von Material dienen, das sie Note für Note auswendig kennen; meine Meinung ist: Ich will die Originalaufnahmen behutsam im Klang bearbeitet vorliegen haben, jedoch keine Neuabmischungen, die respektlos und entstellend in den wohlvertrauten Klangraum der Lieder eingreifen. Das heißt nämlich die Lieder neu zu schaffen. Das kann und darf in diesem Umfang aber nicht Aufgabe einer remasterten Neuausgabe sein. Ähnliche Vorgehensweisen wären im Bereich Klassik und Jazz undenkbar. Unverschämt zudem noch, daß die alten remasterten Ausgaben demnächst vom Markt verschwinden werden. Für Leute, die Genesis zukünftig neu entdecken, stehen somit die Original-Abmischungen nicht mehr zur Verfügung. Sie haben keine Möglichkeit mehr diese Gruppe rein, d.h. zeitauthentisch zu erleben. Mögen einzelne Alben bei ihrer Erstveröffentlichung gut oder schlecht gewesen sein, es darf nicht durch Remastering eine Anbiederung an den heutigen Musikgeschmack oder heutige Hörgewohnheiten erfolgen.

Hier also der Tip: Kauft die alten 'Definitive Edition Remaster'-Ausgaben der Alben so lange diese noch auf dem Markt sind. Es ist dies die letzte Möglichkeit die Gruppe im Original zu hören. Die Neuausgaben sind für Fans, die schon eh alles auswendig kennen.
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am 2. Juli 2014
"Duke" von 1980 ist das letzte Album das nochmals im Bombast badet. Hier drücken sich Banks, Rutherford und Collins gegenseitig an die Wand. Man höre sich nur an wie Collins bei "Man Of Our Times" gegen diesen Breitwandsound ansingt.. Und genau das alles find ich positiv. Dieses Album hat 12 Songs. Die Hälfte davon ist schonmal großartig und der andere Teil ist immer noch anspruchsvolle solide Musik. Kein Song auf dieser Scheibe ist wirklich schlecht: Der Opener "Behind The Lines" mit dieser unglaublichen, dringlich gespielten, Melodie und einen unglaublichen Collins am Schlagzeug, oder "Duchess", welches sehr düster mit Drumcomputer beginnt und in einen fesselnden Refrain übergeht. "Turn It On Again" ist ein richtiger Knaller und auch ein Klassiker mit ständigen Breaks und Taktwechseln und einem, für Collins Verhältnisse, aggressiven Gesang. Ein großartiger Song! Auch "Cul-De-Sac" gefällt, gerade auch wieder wegen Collins Drums. Genau wie bei den Instrumental- und Schlussstücken "Duke's Travels" und "Duke's End". Hier lassen Banks, Rutherford und Collins noch mal alles von der Leine was Sie in den letzten 10 Jahren ausmachte. "Duke" ist eine wunderbare Rockplatte und Sie ist die letzte in dem, bis dahin, gewohnten bombastischen Sound. Ab "Abacab" wurde komplett umstrukturiert.
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am 30. September 2004
"Duke" stellt für mich das letzte Aufflackern der großen Songwriter- und Performance-Künste von Genesis dar. Erst spät hat sich mir die Güte des Albums erschlossen. Und das obwohl gleich der erste Song ein absoluter Knaller ist - im wahrsten Sinne des Wortes. Ich halte das Intro zu "Behind the Lines" (ein Song, der interessanterweise in einer anderen Version auch auf Phil Collins' Erstlingswerk "Face Value" zu finden ist - meines Wissens eine Einmaligkeit bei Genesis) für den energiegeladensten Song(-teil), den Genesis je aufgenommen hat. Ähnlich kräftig kommt "Man of Our Times" daher, dessen Vorläufer "Guide Vocal" zu den schönsten Meldodien gehört, die Genesis zu bieten hat. Dieses Thema wird dann (vielleicht auch deswegen) in "Duke's Travels" wieder aufgegriffen, gefolgt von einer Reprise des bereits erwähnten Eingangs-Themas - eine meisterliche Abrundung der Platte.
Insgesamt dominieren hier - natürlich in weit geringerem Maße als davor bei Genesis üblich - Abwechlsung und künstlerischer Anspruch, was auch mit der relativ hohen Instrumentalsong-Dichte des Albums zusammenhängen dürfte. Für jeden Fan ein Muss und für jeden anderen ein guter Einstieg in längst vergangene Tage der Band. Mit Blick auf die Vorgänger, besonders unter Peter Gabriel - trotzdem nur vier Sterne.
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am 31. Juli 2012
"Duke" ist eine der Platten, die ich zunächst gehasst habe. Ich habe das Album damals (habe es 1990 mit 13 zum ersten mal gehört) zu den Scheiben gezählt, die es mit den alten Werken niemals aufnehmen können. Und heute sehe ich das ganz anders. Für mich stellt "Duke" das letzte Beispiel eines Albums im eigentlichen Sinne dar, in welchem die Reihenfolge der Songs noch von Bedeutung ist. Es wirkt - ohne hier all zu sehr auf Texte zu achten - wie eine Geschichte, die Anfang (Intro von "Behind The Lines"), Verlauf (Duke's Travels") und Ende ("Duke's End) besitzt. So gesehen wirkt es schon fast wie ein Rückschritt gegenüber seinem 1978er Vorgänger "And Then There Were Three", das eigentlich eine (aus meiner Sicht gelungene), eher zufällige Song-Sammlung darstellte. "Duke" wirkt gegenüber seinem Vorgänger deutlich spielsicherer. M. Rutherford war immer ein guter Bassist, aber Steve Hackett an der Gitarre abzulösen, ist ihm nie wirklich gelungen. Umso wichtiger war es für ihn, einen Gitarren-Stil zu finden, dem er selbst auch gewachsen ist. Und das meine ich gar nicht böse. Auf "Duke" schafft es Rutherford, sich (gezwungenermaßen) zurückzunehmen, und damit zugleich einen neuen Genesis-Stil mit-zukreieren, in dem er eben nicht Protagonist, sondern untergeordneter Teil eines neuen Soundkonzeptes ist. Und das wirkt auf "Duke" wesentlich reifer als auf "And Then There Were Three". Die folgenden Alben waren durch die Bank wieder Song-Sammlungen. Deshalb endet für mich persönlich die erste Collins-Phase mit "Duke", einem Album, das es mit den Platten ab 1976 aufnehmen kann.
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am 21. Mai 2005
Ja, ja, ja, die Ära 1971 bis 1974 war verschnörkelter, lyrischer, verspielter, phantasievoller, musikalisch dichter, experimentierfreudiger, barocker, etc., etc... Ja, es stimmt!
ABER was bringt uns dieser Vergleich??? Er macht uns dieses glänzende Art-Rock-Album madig, welches sich selbst eben nicht in die Gefielde des Progs einordnen möchte! Nein, es möchte sich noch anderen Hörerscharen präsentieren, es möchte anders sein, als seine Vorgänger und es möchte trotzdem Qualität liefern! Wenn diverse Interviews der Gruppenmitglieder ließt, spiegelt sich dies auch dort wieder(außer der Sache mit den Verkaufszahlen).

Die Verkaufszahlen dürften dann allerdings hauptsächlich auf die Aussetzer zurück zuführen sein, die es auch hier gibt:
1. Der 5. Track 'Misunderstanding' ist ein reinrassiges,
belangloses Pop-Liedchen aus der Collins-Feder, welches die
(US-amerikanischen) Charts stürmen sollte;
2. Nummer 8 heisst 'Alone Tonight' und stammt wiederum von
Rutherford, der sich schon beim Vor-Vorgänger-Album 'Wind an
Wuthering' nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat
(Schnulze 'Your Own Special Way'); nun verfügt diese
Schnulze hier wenigstens über ein paar bombastische Stellen;
Der Text ist profan, belanglos;
3. Schließlich haben wir mit dem 10. Stück 'Please Don't Ask'
eine nur so vor sich hin triefende, selbstmitleidige
Schnulze, mit der Collins wohl seine Ehe-Krise verarbeitet.
So, wenn man diese drei Stücke ausklammert, bleibt MUSIK übrig und was für welche.
Gleich der Einstieg mit 'Behind The Lines' ist krachend, fulminant. Trommelspiel wie Gewitter, Banks-Keyboards schreien und Rutherfords Gitarre kommt auch noch! Mit 'Duchess' geht es ebenso bombastisch weiter. Alle Stücke einzeln zu besprechen würde den Rahmen sprengen.
AN DIESER STELLE EIN TIP FÜR ALL JENE, DIE BEHAUPTEN, GENESIS WÄRE DOCH EH DASSELBE WIE PHIL COLLINS: Man vergleiche dieses erste Stück, dass ja von allen Gruppenmitgliedern geschrieben und gespielt wurde mit der Solo-Version von Collins auf seinem Debüt-Album 'Face Value'. Ich finde, dass dieser Vergleich am besten geeignet ist, um die totale Sinnlosigkeit der obigen Behauptung zu unterstreichen! Auch wenn man sich später im Pop-Bereich etwas angenähert hat, haben die Stücke von Collins-Solo nie die Power, das Ideenreichtum von Genesis erreicht.
Noch einige allgemeine Anmerkungen zu diesem Album:
1. Collins Trommelspiel sucht seinesgleichen! Es ist bedrohlich, laut, aggressiv; aber die anderen beiden Herrn lassen sich auch hören!
2. Dasselbe gilt auch für Collins Stimme, die er auf diesem Album zum ersten mal so richtig von der Leine lässt - er singt jetzt viel seltener mit Kopfstimme und lässt die Rockröhre so richtig fetzen;
3. Die Stimme und die Musik sind verwoben! Es wird nicht, wie später so oft, im Vordergrund Gesungen und im Hintergrund spielt (leise) die 'Kapelle' - nein, hier sind der Lead-Sänger und die Band noch gleichberechtigt und Collins muss sich ganz schön anstrengen, wenn er gehört werden möchte (etwa auf 'Man of Our Times');
4. Diese Aggression und der Bombast machen die musikalisch verschlankten Strukturen auf diesem Album noch sehr gut wett.
ABSOLUTE KAUFPFLICHT !!!
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am 22. November 2006
Ich gebe den meisten der Rezensenten hier recht, die "Duke" von 1980 stellt ein gelungener Spagat zwischen Rock und Pop, zwischen Prog und Kommerz dar. Mir gefällt das Album jedenfalls. Ich finde es auch besser als "Then There Were Three", da hier wieder mehr Gitarre zu hören ist.

Ihre Wurzeln zeigen/beweisen die drei mit folgenden Songs: `Behind the lines`, `Duchess`, `Guide vocal`, `Duke`s travels` und `Duke`s end`. Allesamt prima Songs, ihre besten seit Jahren.
Die kommerziellen Genesis zeigen sich bei `Turn it on again`, `Misunderstanding`, `Alone tonight` und `Man of our times`. `Turn it on again` ist bis heute ein Klassiker der Band und war auch 2007 auf der Tour im Programm.

Mir persönlich gefallen "Trick Of The Tail" und "Wind And Wuthering" zwar besser (von den Platten mit Gabriel gar nicht zu sprechen), aber "Duke" ist gut, keine Frage. Die Zeiten mit Gabriel und Hackett sind nunmehr aber endgültig vorbei, schade.
4 Sterne für "Duke".
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am 3. April 2014
Unter dem Titel "Duke" erschien 1980 das zehnte Studioalbum der Ex-Prog-Rocker Genesis in der Besetzung: Phil Collins (Vocals, Drums), Tony Banks (Keyboards) und Mike Rutherford (Bass).

Das Jahr 1980: Genesis orientierten sich nach dem überraschenden "...And then were three" gerade musikalisch neu. Von zerfahrenen und vertrackten Gitarrenläufen war nichts mehr zu hören, und auch die für die Musik von Genesis prägenden Elemente wie Piano-Intros verschwanden großteils von der Bildfläche. Sie versuchten unter Zuhilfenahme großflächiger, progressiver Aspekte eine Vermischung mit dem aktuellen Pop-Trend in Einklang zu bringen. Unter Berücksichtigung dessen ist ein unterm Strich sehr starkes Album herausgekommen, das an die ersten Werke zwar nicht anknüpfen kann, aber dennoch einige vernünftige Songs zu bieten hat.

Allen voran sind das aus meiner Sicht: "Behind the Lines", "Duchess", "Misunderstanding", "Heathaze" und die beiden Instrumentale "Duke Travels" und "Duke's End". Als laschere Titel tun sich "Guide Vocal", "Alone Tonight" und "Cul de sac" hervor, aber auch "Please don't ask" kann nicht ganz überzeugen.

Somit dann - trotzdem - 5 Sterne, da das was Genesis hier geleistet haben, wirklich nur die Höchstwertung verdient. Mit dem Prog der Siebziger (eigentlich bis 1978) hatte das wenig zu tun, aber dennoch ist eine interessante Mischung an progressiven Aspekten und rockig-poppigen Grundlagen gelungen.

Fazit: Der Herzog und gleichzeitiger Ass im Ärmel von Genesis. 5 Sterne!
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