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am 9. August 2017
Ich habe mir die Vinyl Neupressung bestellt.
Über die Musik muß man nicht viel schreiben. Das ist mein persönliches Lieblingsalbum von Grönemeyer.
Aber diese 2 LPs sind klanglich schlecht produziert.
Zudem sind beide Mittellöcher zu klein gepresst und es mußte nachgebessert werden.
Fast alle Tracks klingen übersteuert. Schrecklich.Was ist da bloß schief gelaufen!?
Seite A das pure Grauen. Danach wird es vereinzelnd besser. Aber immer noch unwürdig so auf Vinyl veröffentlicht zu werden.Nur Seite D klingt o.k.
Ich besitze noch die Original Pressung von 2002.
Dort habe ich diese Probleme nicht.
Die Bonus Tracks sind eine teilweise nette Ergänzung.
Track 4 auf Seite C NOVEMBER paßt überhaupt nicht zum sonstigen Album. Auf Englisch und nicht von Herbert gesungen.
Auf Seite D geht es mit den neuen Bonusmaterial weiter.
Zuerst ein Livetrack von Demo. TOP !! Danach 3 Remixe. Nett, aber auch nicht mehr.
Wie oben geschrieben. Musik Top. Umsetzung Flop.
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TOP 1000 REZENSENTam 20. Februar 2016
Ehrlich gesagt fühle ich mich hier gar nicht so wohl bzw. gut aufgehoben, bin ich doch weder bekennender Grönemeyer-Fan bzw. Kenner, noch habe ich sämtliche seiner Studioveröffentlichungen in meinem Besitz (bis auf eine Compilation und eben vorliegenden Tonträger). "Mensch" übte jedoch schon kurz nach seinem Erscheinen einen unwiderstehlichen Reiz auf mich aus, weshalb es nach geäußertem Wunsch meinerseits unterm Christbaum lag und wenig später gleich in meinem CD-Player landete, wo die Scheibe über einen längeren Zeitraum rauf- und runterlief.
Heute - ein gutes Jahrzehnt später - hat das Album, wenigstens für mich, immer noch etwas Besonderes an sich, dem man sich nicht so ohne weiteres entziehen kann. Aber dazu gleich mehr...

"Mensch" erblickte 2002 das Licht der Welt und ist mit über 3 Millionen verkauften Exemplaren (allein in Deutschland!) bis heute das kommerziell erfolgreichste Album des begnadeten Liedermachers und Pop-Poeten. Groß angepriesen (die Single "Mensch" lief dauernd irgendwo im Fernsehen oder im Radio) traf es offenbar den Nerv einer Zeit und avancierte so zum Verkaufsschlager.
In Summe befinden sich 11 Songs auf der Platte, wobei nicht wenige davon lange Zeit sehr oft im Radio zu hören waren - sogar heute noch werden "Mensch", "Der Weg" oder "Demo (letzter Tag)" immer wieder über den Äther geschickt. Diese kommerzielle Ausschlachtung brachte zwar einerseits den gewünschten Verkaufs- bzw. Erfolgseffekt, führte aber auch dazu, dass eine Masse an Hörern sich bald ein wenig zwangsbeglückt und überflutet fühlte. Tatsächlich habe auch ich zwischendurch eine längere Pause benötigt, um das Album dann aber wieder so richtig für mich entdecken zu können.
Es ist interessant, dass sich zuvor besagte Songs - trotz fast schon inflationären Mediengebrauchs (oder eher Missbrauchs) - nicht wirklich totspielen haben lassen. Grönemeyers eigenwillige Lyrik trifft auf vorliegendem Silberling auf wunderbare Melodien, woraus eine bitterzarte, herrliche Melange aus Nachdenklichkeit, Besonnenheit und aber auch Zufriedenheit resultiert. Tatsächlich ist die Grundstimmung des Albums tendenziell eher melancholischer Natur. Wenn Herbert Grönemeyer mit "Der Weg" aber eine Hymne an die Leere im Leben eines Menschen zum Besten gibt, die an Dynamik und Phrasierung wohl kaum zu überbieten ist, dann ist das wirklich ganz große Kunst, vor der man - Hörgewohnheiten & Lieblingsbands hin oder her - einfach nur aufrichtig und ehrfürchtig den Hut ziehen kann. Eben besagter Song hat bis heute rein gar nichts an seiner Intensität und Atmosphäre verloren - wirklich fabelhaft.
Auch der Titelsong funktioniert immer noch, klingt zeitlos und gefällt, ebenso das ungestüme "Viertel Vor", das dazu animieren soll, den Hintern hochzukriegen und Aufbruchsstimmung vermittelt. Hier wird's einen Moment lang fast rockig (und das kann/konnte der gute Mann ja bekanntlich auch immer recht gut).
Das letzte große Aushängeschild der Scheibe ist meines Erachtens das wunderhübsche "Demo (letzter Tag)", dessen Titel daher rührt, dass es tatsächlich erst kurz vor Fertigstellung der CD aufgenommen wurde. Hier liefert Herr Grönemeyer meiner Meinung nach seinen stimmlich besten Beitrag auf vorliegendem Werk ab - einfach schön!

Natürlich sind aber auch die anderen - jetzt nicht genannten - Tracks auf "Mensch" nicht zu verachten. Ich würde empfehlen, die Platte am besten am Stück durchlaufen zu lassen. Mit nicht ganz 50 Minuten Spielzeit ist das atmosphärisch Dichte Album eine kurzweilige Angelegenheit.

Fazit: Als Nicht-Fan so etwas zu sagen, ist leicht, aber für mich ist das vielfach ausgezeichnete und millionenfach verkaufte "Mensch"schlichtweg das beste und bedeutendste Album eines Herbert Grönemeyer, das ich eigentlich an sämtliche Alters- und Hörerschichten nur wärmstens weiterempfehlen kann. Meines Erachtens ist vorliegender Tonträger vielleicht überhaupt einer der größten Popjuwelen im deutschen Sprachraum.

Hierfür kann ich letztendlich nur 5 Sterne vergeben, also: +++++

Prädikat: stimmungsvolles MEISTERWERK deutscher Popmusik

---- Anspieltipps ----
- Mensch
- Der Weg
- Viertel Vor
- Demo (letzter Tag)
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Nach dem doppelten Schicksalsschlag (Tod von Ehefrau und Bruder) erwartete ich 2002 einen gereiften Herbert Grönemeyer mit einem intensiven, erwachsenen Album. Ich bekam nicht ganz, was ich mir erhoffte. Ich musste mit anhören, wie sich (über den Daumen gepeilt) jedes zweite Stück als "Muss-nicht-sein-Song" entpuppte, der mir sowohl textlich wie akustisch nichts gab.
Das beste Stück auf dem vielgelobten Comeback-Album ist zweifelsohne "Der Weg". Ich finde aber, es war ein Fehler, "Der Weg" als Single auszukoppeln. Ein solch privates, an die Nieren gehendes Meisterstück verliert automatisch an Intensität, je öfter man es nebenbei zu hören kriegt (im Radio zum Beispiel). Dadurch ist inzwischen auch diese ergreifende Ballade über den Verlust seiner Frau in die Rubrik "Hat durch zu häufiges Spielen an Wert verloren" abgerutscht. Auch die Single-Auskopplungen "Mensch" (Herberts erster Nr.1-Singlehit überhaupt) und "Letzter Tag" zählen zu den besseren Grönemeyer-Liedern. Aber das war's auch schon fast an Rausreißern.
Sehr enttäuschend: Die Lauflänge, die das Display beim Einlegen der CD anzeigt, ist gefälscht. Die CD enthält eine gute Viertelstunde weniger Musik als das Display mir weismachen will. Schuld daran ist der "Hidden Track", der erst nach endlos langem Leerlauf nach dem hintersten Stück erklingt. Den singt nicht Grönemeyer - der stammt von der Band seines damals 13-jährigen Sohnes Felix - und der Titel taugt auch nichts.
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am 2. September 2002
Grönemeyer hat in einem aktuellen Interview gesagt, er musste diese Platte machen. Er wollte wissen, ob er es noch kann.... Und ob er es noch kann! Geradezu meisterlich. Die Texte sind äußerst gelungen, regen zum Nachdenken an und gehen unter die Haut. In einer Zeitungskritik stand zu lesen: "Grönemeyers Texte bewegen sich oft sehr nah am Rande des Pathetischen - doch wer Grönemeyers Hintergrund bzw. seine Geschichte kennt, weiß, dass das kein Pathos ist ..." Und genauso ist es! Viele ruhige Nummern wechseln sich auf der CD mit rockigem ab. Elektronische Einflüsse fehlen ebenso wenig (auch wenn sie wieder weniger geworden sind) wie guter Deutsch-Rock a la Grönemeyer. Besonders unter die Haut gehen die Nummern "Der Weg" und der Bonus-Track "Letzter Tag" ... Eine CD wie ich sie schon lange nicht mehr in Händen hielt ... Gratulation!
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am 4. September 2002
Denkt man an Grönemeyer. denkt man zunächst wohl an "Bochum", "Männer", "Alkohol" und als langjähriger Fan (hoffentlich) auch an "Currywurst". Das hat seinen Grund, denn all diese Lieder sind Kult, Grönemeyer Kult, und das zu recht! Alles was danach kam, war ein bisschen zu viel mainstream ("Kinder an die Macht" oder "Was soll das?"), ein bisschen zu experimentell (-->Tekknoversionen, oh je!) und ein bisschen zu Möchtegern-Hipp. Jetzt, man möchte fast schreien "ENDLICH!", hat er sich wieder zu seinen Wurzeln zurück begeben. Texte, die zum Nachdenken anregen, ein Sound, der sich wohltuend von dem dem der Xavier Naidoos, Sabrina S. und wie all diese Ein-Tages-Fliegen heißen mögen, absondert. Gut, ein bisschen mainstream ist ihm auch hier unterlaufen, aber von irgendwas muss ein Künstler wohl leben. Jedenfalls erinnert vieles an frühere Jahre, ohne gecovert oder abgekupfert zu wirken. "Der Weg" zum Beispiel, erinnert sehr an "Ich hab dich lieb", also an den frühen Grönemeyer. Alles in allem muss man sagen: Weiter so Herbert!!
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am 12. März 2003
Der Kracher des Jahres 2002, ganz klar!
Vor allem die erste Single "Mensch" hinterließ seine Spuren.
"Der Weg" - Die zweite Single, eine Lied über seine 1998 verstorbene
Ehefrau. Respekt!
Und nun die dritte Singleauskopplung "Demo (Letzter Tag)" - Musikalisch
gesehen ein super Lied, den man so schnell nicht mehr aus dem Kopf kriegt.
Mein Tip noch: Track 2 "Neuland" - Schön rockig!
Wenn man das Gesamtwerk betrachtet, kommt "Mensch" meiner Meinung nach nicht
ganz an den Klassiker "Bochum" ran!
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am 6. März 2003
Der Kracher des Jahres 2002, ganz klar!
Vor allem die erste Single "Mensch" hinterließ seine Spuren.
"Der Weg" - Die zweite Single, eine Lied über seine 1998 verstorbene Ehefrau. Respekt!
Und nun die dritte Singleauskopplung "Demo (Letzter Tag)" - Musikalisch gesehen ein super Lied, den man so schnell nicht mehr aus dem Kopf kriegt.
Mein Tip noch: Track 2 "Neuland" - Schön rockig!
Wenn man das Gesamtwerk betrachtet, kommt "Mensch" meiner Meinung nach nicht ganz an den Klassiker "Bochum" ran!
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am 22. August 2003
Es ist mit Sicherheit dass traurigste Album von Herbert, wenn ich da nur an "Gemischte Gefühle" denke, aber der Mensch nimmt sich endlich so richtig dass Thema Verlust ("Der Weg") und Depressionen ("Unbewohnt") vor, tragischerweise nach dem Verlust von Frau und Bruder, aber dafür umso intesiver. Dass blöde Gerede, er vermarkte seine verstorbene Frau, kann ich nicht nachvollziehen. Er hat es immer schon sehr verstanden, verschiedenste Lebensituationen zu verstehen und in wunderbaren Texten unterzubringen. Allein schon aus diesem Grund sind alle seine Alben wertvolle Schätze, die man achten sollte!
Und mit "Demo (letzter Tag)" liefert er abschliessend wohl eines seiner schönsten Liebeslieder ab.
Respekt, Herbert! Es lebe die wahre Musikkultur!!
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am 14. November 2002
Die persönlichen Tragödien, die er in den letzten Jahren erlebt hat, haben Spuren in Grönemeyers Musik hinterlassen. Aus der egoistischen Sicht des Musikkonsumenten allerdings durchaus positive, ja unglaubliche Spuren. Schon mit seinem "Bleibt alles anders"-Album hatte Grönemeyer musikalisch einen großen Schritt vorwärts gemacht. Zur Vollendung bringt er diese Entwicklung auf "Mensch", einer CD, die man unmöglich treffender betiteln hätte können.
Denn zutiefst menschlich sind alle Nummern auf dieser CD. Bei manchen Titeln läuft es einem kalt über den Rücken und bei "Der Weg" muss ich am Ende immer noch weinen, auch beim zwanzigsten Mal. Die tiefen Gefühle des Verlustes und der Orientierungslosigkeit wurden noch nie so überzeugend in Lieder umgesetzt. Manche Textpassagen ("Wir haben den Regen gebogen", "Lache, wenn es nicht zum Weinen reicht") zeigen seinen meisterhaften Umgang mit Worten und bei der Passage "Es ist OK, es tut gleichmäßig weh" möchte man am liebsten mitheulen.
Kurz gesagt: Grönemeyers absolutes Meisterwerk!
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am 7. Oktober 2002
Ich bin hier wohl einer der neueren Herbert Fans und kenne ausser seinen Hits ("Männer", "Bochum", etc.) nur noch das "Bleibt alles anders"-Album. Damals wie heute ist die Musik immer noch nicht mein eigentliches Ding, aber in Kombination mit den Texten habe ich doch sehr viel Freude an der CD.
Ich verstehe viele Rezensoren nicht, die nach mehr "Hits" verlangen. Nicht jedes Lied ist ausnahmslos gut, aber die CD wird getragen von einer melancholischen, fast schon depressiven Stimmung, gepaart mit einer unbeugsamen Hoffnung. Über die musikalische Entwicklung HGs kann man natürlich streiten, die Texte jedoch sind tiefsinnig, eindrucksvoll und universell wie auf "Bleibt alles anders".
Vergleiche mit anderen deutschen Künstlern sind für mich ein Unding, da das einzige, was HG mit anderen deutschen Künstlern verbindet, wohl die gemeinsame Sangessprache ist.
Für mich ist und bleibt Herbert Grönemeyer ein Meister seiner Kunst, der durch seine Musik viel von dem ausdrückt, was mich beschäftigt und den Druck des Lebens leichter macht. Etwas was so viele Menschen erreicht und glücklicher macht, kann nicht schlecht sein. Und dem Vergleich mit der sonstigen Einheitskost auf dem Mainstream-Markt (Naidoo, gecasteten Hupfdohlen und mehrfach aufgewärmten "Oldies") hält Grönemeyer definitiv stand.
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