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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
33
4,6 von 5 Sternen
Format: Audio CD|Ändern
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am 28. Dezember 2009
Mit der (leider oft einseitigen) öffentlichen Meinung, die die Medien über bestimmte Personen produzieren, ist das so eine Sache. Man kann versuchen es zu verdrängen oder zu ignorieren, aber irgendwie bleibt es doch hängen, dieses klischeehafte Bild. Im Fall von Pete Doherty sind es die Drogen. Sämtliche Arten von Drogen und nebenbei auch ein bisschen die Beziehung zur (ebenso drogenlastigen) Amy Winehouse.
Nachdem ich mir diese Cd gekauft und dann immer und immer wieder fasziniert gehört habe, stellt sich mir die eine entscheidende Frage: Sind das anscheindend kaputte Drogenopfer und der Musiker auf diesem Album tatsächlich die gleiche Person? Und wenn ja: Warum steht dieses musikalische Talent Doherty's nicht überall im Vordergrund? Massenhaft wunderschöne kleine Melodien und unglaublich anmutige Texte vermischen sich hier zu einer kleinen musikalischen Perle, die jeder Musikliebhaber wenigstens einmal gehört haben sollte. Vorurteile gibt's danach sicher keine mehr! Nur Lust auf viel mehr ergreifenden Sound von diesem großen Künstler!

Anspieltipps: A Little Death Around The Eyes, I Am The Rain
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Okay, das Album hat Schwächen, also 3 Sterne. Aber dann es gefällt mir doch wieder sehr gut, also lieber 5 Sterne?

5 Sterne:
Wenn man sich darauf einlässt, dass Grace/Wastelands ein Album voller romantisch-versponnener und opulent aufgemachter Tracks ist, dann kann man eine durchaus bereichernde Zeit damit zubringen, Mr Doherty beim Grübeln über Liebe, Freundschaft und Einsamkeit zuzuhören.

Jedes Stück für sich allein ist ein perfektes kleines Kunstwerk voll ätherischen Schönheit und zarter Melancholie. Bei seinen Texten hält Doherty sich klugerweise von gut abgehangenen Metaphern fern, sondern schafft Atmosphäre durch seine ausdrucksstarke und klare Sprache.

Die Arrangements verlieren trotz vieler Orgeln und Streicher nie ganz die Bodenhaftung, was wohl daran liegt, dass Mr Dohertys Gesang einfach nicht perfekt ist und man oft förmlich hören kann, wie er versucht, den richtigen Ton zu treffen. Das hält so sanfte, romantische Songs wie Sheepskin Tearaway" und New Love Grows On Trees" um Haaresbreite aus den Niederungen des Kitsches heraus - und Doherty nutzt seine nicht immer gehorsamen Stimme genial dazu, die Songs nackt, ehrlich und irgendwie so anrührend unperfekt klingen zu lassen, dass sie immer ihre Glaubwürdigkeit bewahren und am Ende doch noch großartig klingen. Wer sonst als Peter Doherty käme mit so einem Widerspruch durch?

3 Sterne:
Das Werk trägt sich schwer an Streichern und Orgeln und man fragt sich manchmal, ob nicht so manches Stück in seiner schnörkellosen Urform, die man bereits aus der Vergangenheit kennt, besser abgeschnitten hätte.

Bei Sheepskin Tearaway" müht Doherty seine Stimme auf schwindelerregende Höhen, was zwar Gänsehaut verursacht, aber nicht zwangläufig schön klingt. The Sweet By And By" ist ein Jazzstück, das zwar nett klingt, dem durch seine glatte Produktion aber leider die Individualität geraubt wurde. Die schon erwähnten Geigen, Orgeln etc. tränken die eigentlich perfekten Melodien manchmal arg in Pathos und Weltschmerz. Das ist schade, denn das Album ist voller großartiger Songs, denen die teils überfrachtete Umsetzung im Studio nicht immer gerecht werden kann und die sich in ihrer Opulenz gegenseitig zu ersticken drohen.

Das Booklet ist, wie auch schon bei "Shotters Nation" in Kollaboration zwischen Peter Doherty und der Französischen Künstlerin Alizé Meurisse entstanden. Mit seinen manisch kritzelten Texten, Skizzen, Collagen und zarten Bildern ist es beinahe allein schon ein Kaufgrund und passt, dank perfekter grafischer Umsetzung, exakt zur Stimmung des gesamten Albums.

Die Limited Edition beinhaltet eine DVD mit ausführlichem Interview und 4 Songs, die von Doherty als reine Akustik-Versionen im Studio eingesungen wurden. Im Interview spricht Doherty über die Entstehung und Geschichte der einzelnen Songs und die Zusammenarbeit mit Coxon und Street. Die Akustik-Songs beweisen, dass seine Musik auch ohne großes Drumherum großartig funktioniert.

P.S. Je öfter ich die CD höre, desto besser gefällt sie mir...
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am 16. März 2009
Menschen mit gutem Musikgeschmack denken beim Namen Doherty unweigerlich sofort an die Libertines und Babyshambles. Dreckigen Garagen-Rock gibt es auf dem Solo-Debüt allerdings nicht, im Gegenteil: Herr Doherty beschränkt sich meist auf wenige Instrumente, lässt also seiner krächzigen, schrägen Stimme und der Akustik-Gitarre den Vortritt. Und beweist dann wieder einmal, dass er ein äußert begabter Songwriter ist: er träumt, wird melancholisch und erzählt von seiner Kindheit, der Leichtigkeit des Lebens, aber auch von Rückschlägen und, klar, Liebe.

Unterstützung hat sich der Peter auch noch ins Boot geholt: da hätten wir zum einen den derzeit vielbeschäftigten Graham Coxon, der im Sommer mit Blur eine Reunion und zuvor noch sein neues Solo-Album feiern darf, dann noch ein paar alte Babyshambles-Kollegen und bei "Sheepskin Tearaway" wird Doherty von der Schottin Dot Allison unterstützt. Gemeinsam haben diese ganzen Leute unter der Regie von The Smith-Produzent Stephen Street zwölf Songs eingespielt, die sich gar nicht so leicht in ein Genre einsortieren lassen. Streicher, Piano, Keyboard, verzerrte Gitarren; alles zu hören. Blues, Singer-Songwriter, Folk, Jazz; alles dabei.

Ich habe mir sagen lassen, dass der Großteil der Songs bereits aus Akustik-Sets und vorherigen (inoffiziellen) Veröffentlichungen von Pete(r) bekannt ist und die neuen Aufnahmen somit für eingefleischte Fans quasi nur ein Aufguss sind. Aber abschließend möchte ich aber noch ein paar positive Worte loswerden, denn "Grace/Wastelands" ist ein sehr gutes Album geworden. Kein Song fällt wirklich negativ aus dem Gesamtkunstwerk heraus, wogegen einzelne Höhepunkte hervorstechen. Die starke Ballade "A Little Death Around The Eyes" und der Jazz-Ausflug "Sweet By And By" zum Beispiel. Dass diese musikalischen Glanzpunkte in den Boulevard-Blättchen dieser Welt kaum Erwähnung finden würden, ist traurig genug. Also sollte wenigstens der Musikfreund dem Peter eine Chance geben. Er hat sie verdient.
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Seinen Namen kennen mittlerweile sogar schon die Großmütter aus der Boulevardpresse, aber hat sich tatsächlich mal einer der Kritiker, die ihn regelmäßig als Drogenwrack und Witzfigur zerreißen, mal die Mühe gemacht, mal in seinen musikalischen Output zu horchen? Das ganze hat nämlich durchaus Qualität und ist nicht einfach auf Kommerz getrimmter Retorten-Brit-Rock. Schon bei den Libertines schimmerte immer wieder sein Talent durch die Rotzigkeit, die Babyshambles waren nur oberflächlich betrachtet stumpfer Krach. Auf seiner Soloscheibe zeigt Doherthy, dass er ein begabter Songschreiber ist, der auch in der Ruhe die richtigen Töne anschlägt und ein schönes Singer/Songwriter Album vorlegt, dem man durchgehend lauschen kann, gerne auch mit Kerzenschein und Wein.
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am 7. Dezember 2016
Ich besitze das Album seit 2009.
Musikalisch immer noch Top.
Hifi Mäßig bin auch auch weiterentwickelter und muss leider sagen das die Klangqualität nicht so überragend ist.
Musik gebe ich 5P von 5P
Klang gebe ich 2P von 5P
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am 31. März 2009
Ich finde die Platte ausgesprochen gut. Trotzdem geht mir die schon kultische Verehrung eines der Hauptdarsteller unserer täglichen Promi- und Boulevardmagazine mächtig auf den Geist. Denn diese Platte lebt wesentlich einerseits vom musikalischen Input des Gitarrengottes Graham Coxon und dessen wunderbar minimalistischem Spiel, wie auch der Produktion von Stephen Street. Oft meint man daher auch zu recht, eher eine Soloscheibe von Coxon auf dem Teller zu haben, als eine von Doherty, bis dann der Gesang einsetzt. Dieser passt mit seiner Gestelztheit und mitunter übertriebenen Zerbrechlichkeit erstaunlich gut zum Soundteppich, der hier entworfen wird und der an gewissen Stellen (Stephen Street sei dank) phasenweise sogar an BLUR erinnern kann.

Also: Gute Scheibe, kaufen. Aber bitte etwas weniger willenlose Promi-Anbetung und stattdessen mal eine Huldigung der Beteiligten. Diese spreche ich hiermit aus. Immerhin weiss zumindest Pete selbst, bei wem er sich hier zu bedanken hat.
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