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Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
21
4,8 von 5 Sternen
Christiane F - Wir Kinder Vom Bahnhoff Z
Format: MP3-Download|Ändern
Preis:8,79 €


am 14. August 2001
Der Soundtrack zu dem Spielfilm "Christiane F." kursierte lange Zeit als obskures Bootleg auf den einschlägigen CD-Börsen. Die reguläre CD-Neu-Veröffentlichung des 1981 erschienen Soundtracks hält dem ein sorgfältiges Remastering und ein wirklich umfassendes und informatives Booklet entgegen. Hier fehlen nur die Texte, doch die hat man sicherlich schon auf den amtlichen Alben von David Bowie nachlesen können. Denn (fast) alle Songs auf "Christiane F." stammen aus Bowies so genannter Berlin-Phase. Nichts Neues also. Ja, wäre da nicht die Fassung von "Heroes" mit dem deutschsprachigen "Helden"-Teil. Zum ersten Mal ist dieser Klassiker auf CD erhältlich. Und allein "Helden" lohnt die Anschaffung nicht nur für Bowie-Fans. Denn "Christiane F." ist einer der wichtigsten CD-Releases des Jahres 2001.
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am 2. März 2009
Der Film "Christiane F." befindet sich auch in meinem Besitz. Hier, auf dieser CD, sind einige seiner großen Klassiker drauf. "TVC 15" von der "Station to station" als (gute) Single-Version, ebenso "Stay", vom gleichen Album. Eine echte Perle ist allerdings "Heroes/Helden", was auf den ersten deutschen Vinyl-Pressungen von "Heroes" noch enthalten war. Wie David Bowie sich hier in's Zeug legt und mit welcher Inbrunst er deutsch singt, das erzeugt schon etwas "Gänsehautgefühl". Wenn ein Engländer in unserer Muttersprache singt, dann ist das schon ein kleines Hörerlebnis. Dazu die grandiose Musik. Schön, dass hier "Station to station" als Live-Version (wie im Film auch) daherkommt. Diese Compilation ist wirklich gut zusammengestellt. Einer der besten Soundtracks, finde ich.
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VINE-PRODUKTTESTERam 25. Februar 2017
--- Inhalt & Kritik ---

Bei der Ernennung des persönlichen Lieblingsalbums von David Bowie kühren Fans oftmals eines als ewigen Favouriten, welches eigentlich gar kein richtiges Album ist. CHRISTIANE F. - WIR KINDER VOM BAHNHOF ZOO aus dem Jahr 1981 ist natürlich der Soundtrack zum gleichnamigen Film, der ungeschönte Einblicke in die Drogenszene am Berliner Kurfürstendamm gibt und selbst für heutige Verhältnisse beispiellos schonungslos mit der Materie umgeht.
Die Filmmusik stellt gleichzeitig eine Zusammenstellung aus Bowies experimentieller Schaffensphase der Spätsiebzigern dar, vom Studioalbum STATION TO STATION bis hin zu denen aus seiner sogenannten Berlin-Trilogie bestehend aus LOW, "HEROES" und LODGER. Ferner ist die Liveaufnahme des Songs STATION TO STATION Bestandteil seines Livealbums STAGE aus dem Jahr 1978. Sie wird als Grundlage für Bowies Auftritt im Film genutzt und hat eine prägende Wirkung auf die Zuschauer. Meiner Meinung nach ist diese Version seiner Ode an den Krautrock von Kraftwerk die stärkste des Titels überhaupt. Sie ist um gut zwei Minuten kürzer als die Albumversion, aber immerhin noch stolze achteinhalb Minuten lang. Die lebendige und in vielen Teilen des Stücks stark von der Studioaufnahme abweichende Art, wie Bowie STATION TO STATION singt, verleiht dem Song zusätzlich Tempo. Die betont dahingerotzte Textzeile "It's not the side effects of the cocaine, I'm thinking that it must be love" wird unwiderruflich zum Höhepunkt des Liedes und bringt die Quintessenz des Filmthemas ans dämmernde Tageslicht. Bowie wirkt nicht bloß bei seiner Darbietung so cool. Das Lässige strahlt auch die Gesangsaufnahme aus, sodass viele am liebsten selbst Lines ziehen wollen, um diese im Song heraufbeschworene Faszination am eigenen Leib zu erleben. Zurecht standen der Film samt Filmmusik in der Kritik, weil sie den Drogenkonsum nicht bloß verführerisch, sondern regelrecht attraktiv dargestellt haben.
SENSE OF DOUBT und WARSZAWA, eigentlich von zwei unterschiedlichen Alben stammend, beschwören dagegen Bilder des Absturzes herauf, Bilder von kargen Hochbausiedlungen mit Graffitibeschmutzungen, während die positive Aufbruchsstimmung in V-2 SCHNEIDER, eine weitere Hommage an Kraftwerk (namentlich Florian Schneider-Esleben), perfekt zum heiteren Geist von LOOK BACK IN ANGER, einem meiner liebsten Bowie-Songs überhaupt, passt. Dessen treibendes Schlagzeug und deren motivierte E-Gitarrenklänge wirken neben V-2 SCHNEIDER keineswegs deplatziert.
Und überhaupt, hatte ich erwähnt, dass Davids Erkennungsmelodie "HEROES" bislang nur auf dieser CD-Veröffentlichung von 2001 mit der berühmten, deutschsprachig eingeschobenen Strophe ausgestattet ist? Allein die nicht ganz sauber ins Deutsche übertragene Passage des englischen Originals und Bowies hart gerollte "Ch"-Laute im Refrain ("Iii-ch, i-ch bin dann Köni-ch") sind den Kauf wert!

--- Zur CD-Ausgabe aus dem Jahr 2001 ---

David Bowies Katalog erfährt nicht erst nach dem verfrühten Tode des Meisters eine rege Wiederveröffentlichungspolitik. Angesichts der verschiedenen Editionen seiner ersten Studioalben erscheint es merkwürdig, dass vom Soundtrack von CHRISTIANE F. bisher nur eine CD-Ausgabe existiert. Die Aufnahmen der vorliegenden Edition, die das schöne Cover der hierzulande recht schwer zu beschaffenden US-Schallplatte trägt, beruht auf den digitalen Mastern aus den Abbey Road Studios aus dem Jahr 1999. Lediglich HELDEN/"HEROES", STATION TO STATION (LIVE) und die kurzen Edits zu TVC15 und STAY wurden in der Zeit vor der Veröffentlichung 2001 angefertigt. Leider fallen diese im Vergleich zu den neuen Re-Issues der Studioalben relativ mechanisch, kühl, blechern und ohne spürbaren Bass recht schwachbrüstig aus. Aus den analogen Masterbändern kann man noch so viel Leben rausholen. Wer noch die Vinyl-LP besitzt, sollte diese der CD dem Vorzug gönnen, auch wenn deren Booklet mit einem informativen Text um Film und alle darin zu hörenden Songs in englischer und deutscher (!) Sprache ausgestattet ist. Für unterwegs und den MP3-Player reichen die Aufnahmen aber allemal.

--- Fazit ---

Wenn man noch keine Bowie-Alben aus den Siebzigern besitzt, sollte man erstmal mit CHRISTIANE F. - WIR KINDER VOM BAHNHOF ZOO anfangen, um sich einen Überblick über eine seiner abgefahrensten Phasen zu verschaffen. Ob die Glorifizierung des Drogenkonsums Absicht oder nur ein resultierendes Nebenprodukt der sehr guten Milieustudie war, sei einmal dahingestellt. Ihr Soundtrack ist jedenfalls nicht bloß abwechslungsreich aus bedeutungsschwangeren Instrumentalstücken und Liedern mit Gesang angereichert, sondern ein überzeugend geschneidertes Patchwork-Klangkleid, deren verschiedene Nähte so perfekt aufeinander gestimmt sind, als ob sie schon immer zusammengehört hätten.
Leider gibt es auf CD bisher keine andere Alternative als die des recht blechern wirkenden Digital Master der Abbey Road Studios. Wenn man erst einmal in den Geschmack der neuen Master und Abmischungen der Jahre 2015 und 2016 gekommen ist, wird man den Unterschied zu früher remasterten Aufnahmen hören und spüren können. Da jedoch das Booklet mit reichlich informativem Inhalt in englischer und deutscher Sprache gespickt ist, was geradezu unvergleichlich ist, will ich mal nicht päpstlicher als der Papst sein - fünf Sterne, zumal ich mir vorstellen kann, dass CHRISTIANE F. im nächsten Bowie-Zyklus-Boxset nach WHO CAN I BE NOW?, das voraussichtlich im Herbst 2017 erscheinen wird, schon bald in besser aufbereiteter Form (vielleicht auch mit den Songtexten?) dabei sein könnte.
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TOP 1000 REZENSENTam 1. November 2011
Obwohl nicht alle hierauf enthaltenen Songs aus derselben Schaffensdekade Bowie's stammen (was man aber fast meinen könnte), ist der Soundtrack zu "Christiane F." erstaunlich harmonisch geworden.
Mag sein, dass es ein bisschen gewagt klingt in diesem Zusammenhang überhaupt von "Harmonie" zu sprechen, aber hört man sich die Scheibe bewusst, in aller Ruhe und in einem Zug an (und kennt man auch die Bilder dazu), dann kommt das einem vertonten Albtraum hoch x gleich! Und Achtung: Das ist in diesem Falle ausschließlich positiv gemeint!!

Schon die Eröffnungssequenz mit "V2 Schneider" führt den Hörer gedanklich in eine unterkühlte, graue Betonlandschaft, an deren Oberfläche das Leben unveränderbar seinen Lauf nimmt, während in den unteren (Keller)etagen nach Erträglichkeit, Sinn oder Ähnlichem gesucht wird... So geht es dann im Großen und Ganzen auch weiter, hier und da ein wenig aufgelockert freilich von gefälligen Popsongs, wie nur ein David Bowie sie interpretieren kann!

Mein persönlicher Favorit auf dem Soundtrack ist die englisch-deutsche Version vom vielseits bekannten "Heroes", das Mr. Bowie zum Teil mit 1:1 übersetzten deutschen Phrasen von sich gibt. Und obwohl die Tiefe des Textes wegen der schlampigen Übersetzung eigentlich zum Scheitern verurteilt ist, gibt Herr Bowie mit seiner hoffnungsvollen und ebenso -losen Stimme so viel Gefühl mit dazu, dass es einem dabei kalt über den Rücken läuft. Aber am besten hören Sie selbst...

Fazit: "Christiane F." ist wirklich ein sehr kompakter, runder, in sich geschlossener Soundtrack geworden. Es empfiehlt sich vielleicht, sich nicht zuhause alleine einzuschließen, wenn man sich die Scheibe anhört - sonst droht womöglich eine große Depression... So fühlt sich BERLIN-NOIR in musikalischer Form an!

Künstlerisch jedenfalls ist das hier ganz, ganz große KLASSE - bemerkenswert!!

Ganz im Ernst: Wahrscheinlich einer der größten Filmsoundtracks aller Zeiten - Punkt.
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am 18. September 2003
Wer "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" gesehen hat, dem ist bestimmt aufgefallen, dass im Film ausschließlich Bowiesongs gespielt wurden. Ich denke, dieser Soundtrack ist ein muss für jeden, er beinhaltet Bowies größte Werke und jeder auf dem Soundtrack enthaltene Songt war auch wirklich beim Film dabei. Hier ist auch die deutsche Version von Heroes (Helden) zu finden. Ein Ohrwurm für jeden Hörer. Ich kann diese CD nur empfehlen.
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am 6. Mai 2002
Zuallererst - "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" ist einer der besten deutschen Filme überhaupt. Sehr authentisch die Szenendarstellung und die Schauspieler des Films, da er auf wahren Begebenheiten beruht. Im wirklichen Leben war die echte Christiane F. ein Bowie-Fan, worauf die Zusammenarbeit Film/Bowie beruht. Die Titel kennt man bereits von vorherigen Bowie-Alben (...Berlin-Zeit etc.). Hier geht es aber einzig und allein um die deutsche Version von "Heroes" (für die, die diverse Bowie-Alben besitzen). Die CD schafft aber dennoch eine eigene Atmosphäre, die vor allem Fans des Uli Edel (auch Regisseur Folgen "Twin Peaks-TV series" !)-Films verstehen werden. Hoffentlich gewinnt dadurch auch die DVD auch wieder mehr Aufmerksamkeit. Fans, sowie Interessierte - DVD & CD !!!
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am 27. August 2013
Das ist halt die coolste Scheibe seiner starken Berliner Zeit. Er hatte ja auch seine Kneipe BOWIE genannt. Seine Zeit mit Iggy Pop war die beste für die Musik.
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am 3. August 2014
Gerade in Deutschland wegen dem alten Berlin, der damaligen Drogenszene, David Bowie in Berlin und das Schicksal von Christiane F. eine dringende Empfehlung
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am 21. Juni 2013
alles bestens gelaufen kann man immer wieder empfehlen die älteren Sachen wie david Bowie einfach klasse bis denne in diesen sinne
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am 4. September 2001
Die Instrumental Titel wie "Warzawa" oder "Neukölln" sind durchaus Material für Filmmusik. "Heroes" als Single, war 1977 vielleicht das beste Stück, was David Bowieseit langer Zeit veröffentlicht hatte. Der Text handelt nicht von Drogen, er geht auf eine Beziehung zwischen zwei Menschen zurück die in Ost- und Westberlin wohnten. Bekanntlich hatte der Künstler auch in dieser Epoche Probleme mit Rauschmitteln. Es muß nach Überwindung dieser Phase 4 Jahre später (81) ein seltsames Gefühl sein, als Soundtrack seine Musik für einen Film wie "Christiane F." beizusteuern. Insgesamt ist Bowies Schaffen von 1975-78 zu komplex und vielschichtig als lediglich mit der Droge "Heroin" assoziiert zu werden. Ich finde das im nachhinein etwas billig. Mich interessiert, ob die Platten "Station to Station", "Low" und "Heroes" zu Lebzeiten Kultobjekte in der Stadt Berlin waren oder ob sie im Zuge des Erfolges vom Film posthum kurze Zeit das wurden. Ich persönlich assoziiere in den Collagen Bowies eher die Mauerkulisse und die Stadtteile (zum Teil auch mit freundlichen Tupfern wie in "Neuköln"). Manche Parts des Instrumentaltracks auf der "Heroes"-LP strahlen eine Ruhe und Melancholie (mit depressiven maschinellen Klängen allerdings) aus, die meiner Rückerinnerung an die Stadt untypisch für das sich schnell bewegende, schnell sprechende Berlin sind. Ich erinnere mich an "Kraftwerk" Stücke dieser Zeit wie "Schaufensterpuppen" die ein ähnlich ungutes Gefühl ausstrahlten. Mein Eindruck: Eine gelungene Best-of Sammlung aus 1975-78 - der Periode mit Brian Eno. Verwendung für einen Film von Ulrich Edel ist die Musik zu edel. Natürlich Geschmackssache, aber auch "Letzte Ausfahr Brooklyn" zeigt die sozialen Probleme New Yorks ziemlich oberflächlich mit "Scream" Effekten, ähnlich den Geisterbahn-"Junkies" in "Christiane F".
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