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am 6. September 2001
Als eine der letzten San Francisco Hippie- Bands bekamen Quicksilver Messenger Service 1968 einen Plattenvertrag. Die Band strebte einen komplexen, mit fragilen Gitarrenlinien durchsetzten Psychedelic Rock an, angetrieben von swingenden Rhythmen. Markenzeichen ist die brüchig- traurige Stimme von Bassist David Freiberg. Im Kontrast dazu die beiden Gitarristen John Cipollina und Gary Duncan, die sich in langen Kollektivimprovisation zu waghalsig- virtuosen Höchstleistungen antreiben. Doch dabei strapaziert die Band nie den lauten Heavy Rock anderer LSD Kollegen, sondern setzt auf feine fast jazzige Nuancen. "Gold And Silver" ist das Goldkörnchen dieses Debüts - angetrieben von einer verzaubernd-naiven Gitarrenmelodie im Renaissance Stil, versetzt von der Rhythmusgruppe in einem swingenden Jazz-Walzer im Stil von Elvin Jones und dann ausartend in kraftvolle Bluesrockjams der Gitarristen. "The Fool" ist dann ein Einstieg in verwirrend phantastische Farben und fernöstlich bis arabischer Exotik. Der kraftvolle Refrain von "Pride Of Man" und das leichtfüßige "Too Long" - mit beinah funkigen Rhythmusgitarren - sorgen dann für poppige Abwechslung.
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am 22. September 2005
Die Band Quicksilver Messenger Service hatte sich in den 60er Jahren als Stammband im Avalon Ballroom und durch ihre zahllosen Live-Auftritte schon lange vor ihrer ersten LP einen Namen gemacht. Sie gehörte zu die führenden Musikgruppen in San Francisco (mit Grateful Dead und Jefferson Airplane) und war eine der letzten Gruppen die einen Plattenvertag unterzeichnete. Die Mitglieder hatte sich fast bis zu Schluß eisern dagegen gewehrt, erst als der Sänger Jim Murray ausstieg und man den Soundtrack zum Film Revolution besteuert konnte, unterschrieben den Herren Duncan, Cipollina, Elmore und Freiberg bei Capitol einen mit 50.000 $ dotierten Plattenvertrag. Unter der Führung der Produzenten Nick Gravenites, Harvey Brooks (beide Musiker von Eletric Flag) und Pete Wilding bedurfte es gleich 2 Versuche um den Sound von QMS in die richtige Form zu giessen. Der erste Versuch klang zu sehr nach Electric Flag und wurde bis auf wenige Aufnahmen gelöscht. Im zweiten Versuch ließ man den Bandmitgliedern genügend Freiraum um ihre eigenen Idee zu entwickeln. Das Ergebnis sind 6 unvergleichliche Juwelen:

Pride Of Man ist eine traumhafte Coverversion einer Hamilton-Camp-Folknummer, deren Höhepunkte eindeutig John Cipollinas "kratzendes" Gitarrensolo darstellt (das bei mir heute noch eine Gänsehaut verursacht)

Light On Your Window ist ein von David Freiberg (bass) und Gary Duncan (guitar/vocals) geschriebene Nummer mit einer leicht melancholischen Grundstimmung.

Dino's Song hieß in Original I Don't Want To Spoil Your Party, Babe und wurde von Quicksilvers Mentor Dino Valenti eigentlich als Livenummer verfasst

Der Höhepunkt von Seite 1 ist zweifellos das von den beiden Gitarren getragen Instrumental Gold And Silver, das deutlich die beiden unterschiedlichen Temperamente der Gitarristen Duncan und Cipollina zeigt und auf Grund ihrer unterschiedlichen Spielweise ein unglaublichen Spannungsbogen aufbaut. Als Komponisten werden auf der Platte Gary Duncan und Steve Schuster genannt, aber die Grundmelodie für die Soli wurde von Take Five (vom Dave-Brubeck-Quartett) ausgeliehen.

Mananger Ron Polte steuerte gleich zu Beginn der zweiten Seite einen Partykracher ersten Ranges bei, mit dem Titel It's Been To Long.

Den Abschluß des Albums und den Höhepunkt von Seite 2 bildet die gut 12 minütige Nummer The Fool auf der jeder der Musiker sein Können und sein Vielseitigkeit nochmals unter Beweis stellen konnte. So spielt Dave Freiberg nicht nur den Bass und schrieb den Text, er ist in der Endsequenz des Stückes auch mit einem Cello zu hören.

Die Produktion ist nach heutigen Maßstäben natürlich sehr patinalastig (zu deutsch angestaubt), aber die Stücke versprühen immer noch die selbe Energie wie 1968 als die LP veröffentlicht wurde. Hier handelt es sich um ein, im wahrsten Sinne des Wortes, historisches Dokument. Um ein Dokument aus einer Zeit, die nie wieder kommen wird.

FAZIT: Unvergänglich, aber leider in Vergessenheit geraten...
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Quicksilver Messenger Service gehörten Mitte der 60er Jahre zur Speerspitze des Psychedelic-Rock aus San Francisko. Lange Zeit spielten sie aber nur Live, weil sie sich nicht durch einen Plattenvertrag künstlerisch binden wollten. Nachdem nun auch Grateful Dead und Jefferson Airplane längere Erfahrung im Platten machen hatten und ihnen dabei große künstlerische Freiheiten eingeräumt wurden, wagten QMS den Schritt und unterzeichneten bei Capitol-Records einen Vertrag.

Als Produzenten für ihre erste LP wurden ihnen die erfahrenen Musiker Harvey Brooks und Nick Gravenites von der Blues-Rock-Band Electric Flag zur Seite gestellt und im Juni 1968 erblickte ihr erstes Werk, schlicht Quicksilver Messenger Service betitelt, das Licht der Welt. Es ist ein Standardwerk der psychedelischen Rockmusik geworden. Zwar bemängeln manche Leute, dass das Repertoire nicht so abenteuerlich präsentiert wird, wie bei ihren Live-Auftritten, aber dafür ist es ein stringentes, nahezu songorientiertes, stimmiges Album ohne Schwächen, aber mit diversen Höhepunkten geworden. Hier kommen die Markenzeichen der Band voll zur Geltung: Cipollinas kristalliner, schwirrender Gitarrensound, der mit Duncans Gitarrenlinien quasi eine telepathische Verbindung eingeht. Dazu der federnde Rhythmus von Elmore und Freiberg.

Das Album beginnt mit einer Adaption von Pride of man aus der Feder des Folkies Hamilton Camp. Der Song wird als feuriger, bodenständiger Rocker interpretiert, ergänzt um mehrstimmigen Refrain-Gesang und Bläsersätzen. Light your windows verführt mit gehauchten Background-Gesängen und mutiert von einem fast gespenstischen Anfang zu einer lebendigen, raffiniert verschachtelt aufgebauten Komposition. Pop reinsten Wassers, aufbereitet mit den speziellen QMS-Zutaten ist die Dino Valenti-Komposition Dino`s Song. Das instrumentale Gold and Silver ist eine Paradenummer für die Gitarristen Duncan und Cipollina, die hier innig ineinander verdrehte und sich ergänzende Gitarrenläufe präsentieren. Bei It`s been too long geben die Gitarren einen flotten Beat vor, den David Freibergs Worte scheinbar nicht in gleicher Geschwindigkeit folgen wollen. Trotzdem passt alles zusammen. Es herrscht ein besonderes Timing, welches den Zauber der QMS-Musik ausmacht. Die QMS-Hymne schlechthin ist The Fool. Ein 12minütes Stück, bei dem sich gedehnte, fließende Gitarrensoli aufeinander zu und von einander weg bewegen, ständig ist alles im Fluss. Begleitet wird das Geschehen von Freibergs Violine und engelsgleichen Hintergrundstimmen, die für Stimmungswechsel innerhalb dieses musikalischen Trips sorgen. Erst nach über 7 Minuten setzt der Lead-Gesang an, majestätisch reichert er den Song weiter an, die Emotionen bauen sich neu auf, die Tour de Force zwischen Spannung und Entspannung wird bis zum Schluss fortgesetzt. Meisterlich und einzigartig.
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am 16. Oktober 2007
Für mich eines der tollsten Hippiealben aller Zeiten. Oft habe ich diese Musik früher in meinen "wilden Hascherjahren" gehört. Hat mir immer gefallen, aber umgehauhen hat es mich erst als ich dann mal eins von diesen Zuckerstückchen gegessen habe: Ich habe plötzlich verstanden warum das psychodelische Musik ist; mein Gott, John Cippolina spielt rückwärts Gitarre! Was haben wir gelacht und bauklötze gestaunt."the fool" sorgt bei mir heute noch nach 20 jahren für flashbacks.
wie viele große Alben aus dieser Zeit atmet diese Musik bedingungslose Kreativität und vorallem eine tiefe Unschuld, von der es heute in der Musik viel zuwenig gibt und welche mich noch immer tief berührt. Gehört in jede Plattensammlung. Sollten unsere Kinder kennen, als idealistischen Beitrag für einer bessere Welt. Danke.
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am 19. April 2011
Die CD (BGO CD 861 von 2009) ist in MONO. Die Original-LP (US & GB: Capitol ST 2904) von 1968 ist in true STEREO.
Es gab auch keine Mono-Version davon. BGO sollte vor einer Veröffentlichung einen Vergleich mit verfügbaren Quellen machen. Dieses Reissue ist eine Schande für ein so bedeutende Platte (4 1/2 * im All Music Guide).
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am 15. Januar 2014
gefällt mir außerordentlich. Musik ist Geschmackssache...... dem ist nichts hinzuzufügen...... was wollen sie hören bzw. lesen....
nicht übertreiben mit der Fragerei.........
mit freundlichem Gruß
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