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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
37
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am 14. Dezember 2005
Ich habe lange überlegt, was ich in einer Rezension zu Thick as a Brick so alles schreiben würde. Nun denn alles ansprechen kann man nicht, die Album ist so vielfältig, wie es kein zweites gibt. Leider ermöglich es Amazon nicht, die Sternezahl zu erhöhen. Selbst 6 Sterne sind noch zu wenig. Musikalisch festlegen lässt sich die Scheibe zu keiner Zeit. Sie hat starke Progelemente, Rock und Acoustic wechseln oft, ebenso Tempi und Rythmus. Wie die meisten Rezensenten auch schon dargestellt haben, besteht Thick as a Brick aus einem einzigen durchgängigen Stück Musik, welches wegen der begrenzten LP-Kapazität im Jahre 1972 in der Mitte geteilt werden musste. Eröffnet wird die Scheibe mit dem akustischen Riff, welches als Thema bis zum Ende immer wieder auftaucht. Diese Eröffnung ist dem geneigten Konzertgast von Jethro Tull wohlbekannt und geht nach drei Minuten ziemlich knackig in eine Rocksequenz über, die auf der Platte auch noch zwei oder drei Mal auftaucht. Diese Rocksequenz mündet schließlich in eine der schönsten Melodien, die ich kenne. Wenn man den Song herausschneiden würde, müsste man in Poet and Painter nennen. Ende der 70er war dieser Teil auch noch Gegenstand der Livedarbietung, fiel später aber wohl und bedauerlicherweise dem Zeitmanagement eines Konzerts zum Opfer. Nach Poet and Painter kommt der Keyboardlauf, der auch heute noch die Fans mit der Zunge schnalzen lässt, die Strophe mit "I come down from the Upper Class". Anschließend wird wieder in ein akustisches Segment geführt, das das bekannte Eröffnungsthema hat, aber nur kurz, da der dann folgende Part ein eigenständiges musikalisches Thema hat. Die ursprüngliche Seite 1 der LP wird dann mit bekannter Rocksequenz abgeschlossen, wohl ist es hier deutlich anders arrangiert. Die Seite 2 beginnt, wie die erste aufgehört hat und mündet dann wieder in die bekannte Rocksequenz, hier aber nicht umarrangiert. Dieser Part gerät dann wohl etwas länger mit einem Drumsolo als Höhepunkt. Anschließend gibt es als roten Faden wieder das Thick as a Brick Akustikriff, welches aber wieder "nur" eines jener Jethro Tull Stücke auf akustischer Basis einleitet, das eine dieser begnadeten Melodien hat. "Do you believe in the Day" sei hier als Stichwort für den Fan genannt. Danach kommt dann ein wieder stärker rockangehauchtes Stück mit ganz starkem Rythmus und deutlicher Keyboarddominanz. In der Mitte dann ein Flötensolo vom Feinsten. Dieser Part ist auch wieder etwas länger geraten, aber sehr abwechslungsreich. Danach mündet er in den Schluss, und wen wundert´s, das Ende ist wie der Anfang mit dem Schlusssatz "And you wise men don´t know, how it feels to be thick as a brick". Wörtlich übersetzen kann "Tick as a Brick" jeder, sinngemäß heißt es "dumm wie Bohnenstroh". Ian Anderson schrieb damals den Text ganz humorvoll aus der Sicht eines Achtjährigen. Um die Verwirrung komplett zu machen, taucht dieser Junge auch in den Credits als Texter auf. Das Album war eine humorvolle Umsetzung eines sogenannten Konzeptalbums und ein kleiner Seitenhieb für alle, die Aqualung schon für ein solches gehalten haben. Aber egal, "dumm wie Bohnenstroh" ist "Thick as a Brick" nicht, es ist Jethro Tull`s Meisterwerk und trotz späterer Spitzenalben nie wieder erreicht. Und abschließend ein kleines Lob an diese Remasteredversion, die Ausstattung und das Cover entsprechen der 1972er Veröffentlichung, was die beigefügte Zeitung betrifft. Die Zugaben wie die Livedarbietung aus dem Madison Square Garden von 1978 und das Interview mit Ian, Martin und Jeffrey aus dem Jahre 1997 (?) sind sehr schön. Die Original-LP ist heute wohl kaum bezahlbar, wenn sie in einem entsprechenden Zustand ist.
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am 12. Februar 2003
Wenn es ein Album gibt, das den Status der absoluten Perfektion erreicht hat, dann ist es das geniale Thick as a Brick. Hier stimmt einfach alles, es gibt nichts, aber auch gar nichts auszusetzen. Die Tempiwechsel, die fliessenden Übergänge, die clever arrangierten Breaks und Solis, der inbrünstige Gesang, das akzentuierte Spiel der Querflöte, die kreativ-verspielten Drums, die klassischen Klavier-, Orgel- und Cembalosoli, sowie die mal fetzige, mal melodische E-Gitarre, alles stimmt perfekt in diesem aus einem einzigen Song bestehenden Album, alles geht perfekt ineinander über, das Konzept ist wohl durchdacht, sowohl textlich als auch musikalisch, und die Atmosphäre ist stimmig. So muss Musik klingen, auch wenn sie im Falle von Thick as a Brick anstrengend hochgradig kompliziert und in sich selbst verschlüsselt ist. Eingeleitet wird dieses musikalische Kabinettstückchen durch ein moderates und dezentes, folkloristisches und unbekümmertes dreiminütiges Intro aus Akustikgitarre, Klavier und Flöte, welche noch nicht im Geringsten erahnen lässt, welcher Parforceritt und Artrock-Overkill einen dann erwartet: Bombastisch und ergreifend. Flötenderwisch Anderson scheint einen an die Hand zu nehmen und einen wie auf einer Reise zu begleiten, welche abenteuerlich ist und wie im Fluge vergeht. Mal sehr schnell und rasant, dann getragen und hypnotisierend träge, mal ruhig, mal agressiv.
Wer bereit ist, diese Herausforderung anzunehmen, wird sehr schnell entlohnt mit genialen Melodien, die einem, trotz des hohen Komplexitätsgrades nicht mehr aus dem Kopf gehen. Wenn man Zeit investiert und durch nichts abgelenkt ist, geht man beim Hören völlig im Album unter; es lohnt sich übrigens dabei den Text des Liedes mitzulesen und vollkommen in dieser genialen Geschichte abzutauchen. Text, Booklet und Musik verschmelzen zu einem homogenen, aber niemals monotonen Ganzen. Die Fertigstellung des Coveratrworks und des Booklets, in welchem es viele versteckte und durchdachte Querverweise auf den Inhalt des Textes gibt, die es erst zu finden gilt, dauerte laut Anderson länger, als die Aufnahme des Songs an sich. Das verleiht dem Album als Ganzes eine enorme Hintergründigkeit und Tiefe, denn nicht nur die an sich schon geniale Musik macht die Faszination dieses Albums aus, sondern auch das künstlerische Drumherum und der Humor, den die Band an den Tag legt. Ein Pflichtkauf für jeden, der von der in den Massenmedien verbreiteten Vorstellung von Musik genug hat und nun endlich etwas Substanzvolles hören will. GÖTTLICH und sehr STILVOLL !
Ich wage es, mir anzumassen zu behaupten, dass Ian Anderson, wenn es einen MUSIKNOBELPREIS gäbe, diesen für diese geniale Komposition verdient hat. Perfekter und vollkommener kann Musik nicht sein. KAUFEN !
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am 3. Oktober 2005
Schon mehr als 30 Jahre begleitet mich diese Tull-Platte, und immer noch gibt es Neues zu entdecken! Was Ian Anderson und seine damalige Truppe (bestehend aus Martin Barre, John Evan, Jeffrey Hammond-Hammond und dem damals neu dazugekommenen Drummer Barrie Barlow) im Jahr 1972 als Nachfolger des erfolgreichen Aqualung auf die Beine stellten, war damals beispiellos und ist es bis heute geblieben: Ein von vorne bis hinten durchkomponiertes Konzeptalbum von zwei mal zwanzig Minuten Länge, dazu eine komplett erfundene Geschichte um die Lyrics zum Album, das Ganze verpackt in eine Zeitung, deren sämtliche Artikel ebenfalls von Anderson und Co. verfasst waren. Was gibt's zu hören? Ein langes, aber zu keinem Zeitpunkt langweiliges Stück Musik, zusammengesetzt aus folkigen bis rockigen Sequenzen, immer wieder aufgelockert durch gekonnte Solobeiträge vor allem vom Keyboarder John Evan und vom Gitarristen Martin Barre, aber auch der Bass und das Schlagzeug bekommen Raum. Dazu natürlich Ian Andersons markante und unverwechselbare Stimme und die charakteristische Querflöte. Erzählt wird eine surreale Geschichte, die angeblich ein achtjähriger Schuljunge als Beitrag zu einem Gedichtwettbewerb an eine Zeitung geschickt hat, aber von der Zeitung dann abgelehnt wurde. Die ganze Story um den Jungen und das Gedicht wird dann in der Cover-Zeitung abgedruckt - alles nur von Anderson ausgedacht!! Was haben sich die Jungs damals für Mühe gegeben! Es hat sich gelohnt: Thick as a Brick wurde ein Millionen-Erfolg, und bis heute fehlt auf keinem Tull-Konzert ein Auszug aus dem Meisterwerk. Das Studio-Original darf in keiner Prog-Sammlung fehlen!
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am 17. November 2009
Zur Platte selbst möchte ich gar nicht mehr viele Worte verlieren, dies wurde von meinen Vorgängern ausreichend getan. Fünf Sterne sind absolut berechtigt, es handelt sich hier meiner Meinung nach um eines der größten Progrock-Epen der Musikgeschichte.

Ich möchte an dieser Stelle nur noch einmal eine klare Kaufempfehlung in Richtung der "jüngeren" progressiven Hörerschaft aussprechen, die wie ich nicht selbst mit Genesis, Yes oder eben Jethro Tull, sondern mit Spock's Beard und Co. aufgewachsen sind und sich dementsprechend mit dem 70er-Jahre-Prog etwas schwer tun. Wenn man wissen will, wo die musikalischen Wurzeln unserer Götter der Gegenwart liegen, kommt man nicht umhin, sich auch mit älteren Meisterwerken wie "Thick as a brick" zu beschäftigen. Hat man erst einmal einen Zugang dazu gefunden, eröffnen sich Welten, die einem die Freudentränen in die Augen treiben. So in meinem Fall geschehen bei diesem Album, also: Kaufen und staunen!
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am 30. August 2009
Nie werde ich vergessen, wie ich als seinerzeit 15-jähriger Schüler in den GOVI-Plattenladen stürmte, um diese in ein seltsames Zeitungscover eingewickelte Platte zu erstehen. Die famosen Vorgängeralben wie Benefit, Stand Up und Aqualung hatten Jethro Tull in den frühen 70er Jahren zu einer Band reifen lassen, deren Alben man quasi "blind" kaufen konnte.
Dennoch mutete THICK AS A BRICK auf den ersten Blick und auf das erste Hörerlebnis seltsam an. Ein Ohrwurm war der 44-minütige Song mit seinen vielen Wendungen nicht gerade. Der Inhalt der Zeitung konnte - wie auch der Songtext - zunächst nur sehr rudimentär erfasst werden; ich war wie erwähnt 15.
Eine Enttäuschung, also.
Wie bei allen wahren Meisterwerken kam das Aha-Erlebnis erst beim dritten oder vierten Hören. THICK AS A BRICK ist wie ein Garten Eden der Musik. Rock-, Folk-, Jazz- und Klassik-Elemente verwoben zu einem größeren Ganzen. Dazu visionäre Lyrics, mit der gewohnten ironischen Ian Anderson-Distanz vorgetragen. Musik, zu der andere Bands Mitte der 70er nicht annähernd in der Lage waren.
Eine Scheibe, über die andere Rezensenten längst alles gesagt haben. Kaum zu glauben, diese unglaublich tolle Musik begleitet mich und alle anderen nun schon seit 35 Jahren...
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am 15. Mai 2000
Diese Platte ist vom lyrischen wie dem musikalischen bis heute unerreicht. Ich denke man sollte "Thick as a brick" nicht nur als eine Platte einer Rockband sehen, sondern als eines der größten Kunstwerke der modernen Musikgeschichte.Schade das Musik heut zu Tage nicht mehr so gelebt wird wie damals
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TOP 1000 REZENSENTam 3. Juni 2014
Das fünfte Album der britischen Progressive-Rocker erschien 1972 auf Chrysalis und stellt in vielerlei Hinsicht etwas Besonderes dar.
Zunächst besteht "Thick As A Brick" nur aus einem Track mit über 43 Minuten Länge,dann handelt es sich um ein klassisches Konzeptalbum mit Refrainmangel aber einem quer durchs Album wiederkehrenden musikalischen Grundthema.
Wirklich außergewöhnlich ist aber die liebevoll ausgearbeitete Geschichte,oder besser Legende,auf der die Texte aufbauen.
Da geht es um einen kleinen Jungen,Gerald Bostock,von dem die Texte,eigentlich ein Gedicht,stammen sollen.
Ian Anderson spricht noch heute von ihm als reale Person,sein Name kommt in Interviews gelegentlich vor,er erscheint auch in den Liner Notes der Booklets;eine absichtlich kolportierte Legende und für Anderson wohl ein Heidenspaß.
Den ersten LP-Auflagen lagen nämlich eine Zeitung bei,der St.Cleve Chronicle,in dem jede Menge Meldungen,Werbung Nachrichten zu lesen waren,welche vor Humor,Satire,Ironie und Sarkasmus nur so strotzen.
Auch die Story,der "Skandal" um Gerald Bostock, war schon Gegenstand zahlloser Deutungen;weitere Ausführungen würden hier den Rahmen sprengen.
Auf jeden Fall hat sich der alleinige Songschreiber,der Sänger und Flötenrocker Ian Anderson, hier Mühe gegeben und mal etwas ganz anderes gemacht,zur großen Freude der Fans.
Ansonsten hat man es auch hier mit einer wilden Mischung aus Rock,Folk,Musik,der man die Einflüsse des Jazz,der Klassik und des Blues anmerkt, zu tun.
Obwohl das Album den Hörer nicht mit übermäßiger Komplexität konfrontiert,braucht es meist doch mehrere Durchläufe, bis die Musik einen packt.Und man sollte ihr diese Zeit gönnen.Sie ist es wert.
Unterstützt wird der Mastermind hier von seinem Gitarristen Martin Barre,Jeffrey Hammond-Hammond am Baß,John Evan an den Tasten
und Barriemore Barlow an den Drums.
TAAB gilt für viele als das beste Jethro Tull Album,zumindest als das innovativste;selbst die Kritiker waren meist zufrieden.Es gilt zu recht als Meilenstein der Rockgeschichte.
Noch heute bereitet der mittlerweile wohl nicht mehr kleine Gerald Ian Anderson noch Freude.In betagtem Alter hat er tatsächlich "Thick As A Brick 2" gemacht.Dabei werden verschiedene Szenarien durchgespielt,was aus Gerald wohl geworden ist.
Nach einem Konzert in Berlin vor vielen Jahren gab Ian Anderson,von Fans umringt,in einer Limousine sitzend,sichtlich erschöpft und genervt Autogramme durch das geöffnete Seitenfenster,ohne auf Fragen zu antworten.Als ich ihm "Grüße von G. Bostock" bestellte,lachte er laut auf und richtete einige freundliche Worte an mich.Das Thema läßt ihn einfach nicht los...

Die Klangqualität stellt zu den vorherigen Alben durchaus eine Steigerung dar.Die LP klang recht ordentlich.
Die ersten CD-Auflagen waren dagegen enttäuschend.Das Remastering der "25th Anniversary Edition" überzeugt auch nicht wirklich,aber wenigstens war der gute alte St.Cleve`s Chronicle mal wieder dabei.
Die für mich beste digitale VÖ ist noch immer die gute alte Gold-CD von MFSL.
Mittlerweile gibt es auch eine Jubiläumsausgabe mit einem Remix/Remaster von Steven Wilson (Porcupine Tree,No-Man etc),welcher große Begeisterung bei den meisten Hörern auslöst.Auch das Bonusmaterial ist geradezu verschwenderisch.
Da gibt es einen Surround-Mix,hochauflösende Versionen auf DVD,ein Buch,uvm.
Da Steven Wilson beim Remix vorsichtig vorgeht,ohne die Musik völlig neu umzuformen,kann man dem neuen Stereomix,der deutlich analytischer,transparenter daherkommt,sicherlich einiges abgewinnen;für Surround-Fans ist der 5.1 Mix sowieso Pflicht.
Auch das sonstige Bonusmaterial ist sein Geld sicher wert.
Ich persönlich höre aber immer noch die genial remasterte Gold-CD von Mobile Fidelity Sound Lab am liebsten.
Sämtliche ältere digitale Veröffentlichungen haben jetzt aber,zumindest klanglich,ausgedient.
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am 14. Juni 2012
Da ich mich eher negativ über den kürzlich erschienenen 2. Teil des Albums geäußert habe, muss ich jetzt aber hier auch eine entsprechende Bewertung loswerden. Dieses Album ist eins der bedeutensten und besten Prog-Rockalben aller Zeiten (daran gibts nix zu deuteln) - v.a. als Gesamtkunstwerk betrachtet - und sollte nicht nach einmaligem Hören und der Erwartungshaltung hier irgendwo ein "Locomotive Breath" zu finden beurteilt werden. Das wird dem Album nicht gerecht. Das ist so, als würde man bei den 70er Jahre Alben der Band Yes nach Liedern a la "Owner of lonely heart" suchen (obwohl ich jetzt nicht "Locomotive Breath" mit "Owner of lonely heart" vergleichen will;-). Man muss sich reinhören und merkt dann, dass es wahnsinnig viel zu entdecken gibt und merkt, dass die Band in den 70ern wahnsinnig kreativ war. Ich kann mich erinnern, dass es bei den ersten Malen hören auch bei mir nicht so einen positiven Eindruck hinterlassen hat, wie bspw. das Aqualung-Album, das da ja viel eingängiger ist.

Aber man muss die Kunst darin natürlich auch entdecken können;-) - wenn man zB selber ein Instrument spielt, ist man vermutlich klar im Vorteil. Das subjektive Empfinden beim Hören von Musik muss dann auch nicht das einzige Kriterium sein, welches einem zu einem Urteil veranlasst. Bspw.: Ich höre auch nicht übermäßig gerne Jazz, kann aber den hohen Anspruch und die Komplexität dieser Musik (ganz objektiv) erkennen.

P.S. die hier angefügte Live-Version ist von der hervorragenden "Bursting out"-Tour, die als CD überaus empfehlenswert ist!
(eines der besten Live-Alben das ich kenne)
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am 16. September 2016
Ich habe das anno 1982 tatsächlich fertig gebracht! Meine mündliche Abi-Prüfung in Englisch war 1A gelaufen,der Prüfungsvorsitzende wollte wissen,ob noch Fragen seien,als der Protokollführer,ein mir gut bekannter Lehrer,mich bat doch "Thick as a brick" ins Deutsche zu übersetzen.
Ich hatte ihn ein paar Monate zuvor damit hochgenommen.
Über die wuderbare Musik ist ja hier schon alles gesagt,aber diese völlig durchgeknallte "Lokal-Zeitung" der St.Cleve Cronicle,ist bisher nicht erwähnt worden.In wie weit dieses "Presseerzeugnis"welcher CD Edition in welcher Form beigelegt ist,weiß ich nicht,ich hab ja noch das Original...
Britischer Humor vom Feinsten,hahnebüchene Geschichten,eine bislang völlig unbekannte Sportart "Fennel",ein "Non Rabbitt",der extrem schwer
von einem normalen Kaninchen zu unterscheiden ist,ist entschwunden und natürlich die von vorn bis hinten erlogene Geschichte mit dem 8-jährigen Gerald Bostock (dessen mögliche Schicksale das Thema von TAAB 2 bildet) seinem Gedicht und dem dafür gewonnenem Preis nebst
seiner nachträglichen Aberkennung machen das Ganze für mich zu so einem Gesamtkunstwerk.Kurz:Ich kann Cover und Musik gar nicht trennen,zumal es im Text (Gerald Bostoks Gedicht ) immer wieder Querverweise gibt.
Meine Empfehlung ist also Unbedingt eine Version MIT Zeitung besorgen,eine alte Vinyl kaufen oder,oder....
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am 5. Oktober 2015
Das Album wurde 2012 "digital aufgearbeitet". Dennoch wurde nichts verfälscht - der Remix wurde von Ian Anderson selbst abgesegnet. Die Musik klingt transparenter, ich habe Details wahrgenommen, die mir bislang noch nicht aufgefallen waren. Einziges Manko: Das Cover (es entspricht nicht dem von Amazon abgebildeten). Das ursprüngliche Artwork des Albums (eine Zeitung) ist nicht vollständig enthalten. Dennoch eine klare Kaufempfehlung wegen des guten Klangs!
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