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Kundenrezensionen

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am 12. Mai 2005
Als Fan der "alten" Genesis gebe ich hier trotzdem die volle Punktzahl. Warum? Weil den Jungs das voll gelungen ist, was sie sich vorgenommen hatten. Sie wollten DEN großen kommerziellen Erfolg und sie haben es mit diesem Album geschafft. Nach ihren künstlerischen Höhepunkten in den 70-er Jahren, erlebten sie hier ihren zweiten Frühling. Dies jedoch ohne sich völlig zu verraten oder zu verbiegen. Eine gewisse musikalische "Verschlankungskur" setzte bereits anno 1978 mit dem Album "And Then There were Three" ein und setzte sich bis zum 1991-er Album "We Can't Dance" fort. Die Stücke wurden immer kürzer, song-orientierter, die Melodien immer eingängiger.
Also, die Jungs gingen bewusst in Richtung straighter Pop-Rock und Charts und machen hier nun weiter, wo sie mit dem 83-er Album aufgehört haben. Die Aufnahme ist aber klarer, powervoller, kräftiger, bissiger, besser.
Erstens, haben wir hier sehr schöne Melodien. Das konnten die Jungs immer. Auch wenn einiges eher schmalzig daherkommt (Throwing it all away, In too deep), zeigt sich erst beim näheren Hinhören, dass das Album melodisch auch anspruchsvoll ist.
Zweitens, haben wir athmosphärische, stimmungsvolle Stücke, die sich langsam, walzenmäßig in Richtung Höhepunkt aufbauen (Tonight, Domino), um sich dann, wie ein Gewitter zu entladen.
Drittens, passiert im Hintergrund oder in "der zweiten Reihe" sehr viel, was sich beim oberflächlichen Hören nicht bemerkbar macht. Es sind die verschiedenen Sounds, mit denen Herr Tony Banks spielt, die er im Hintergrund quasi "tänzeln" lässt.
Schließlich war Herr Collins ein begnadeter Drummer, der es geschafft hat, lyrisch (Tonight) und trotzdem sehr energisch (Anything She Does) zu trommeln. Außerdem war er auch stimmen-mäßig auf seinem Höhepunkt angelangt. Nie mehr wird er so hoch singen. Auf der folgenden Konzerttournee wurde auch schon hier und da heruntertransponiert (etwa Land of Confusion) und auf der letzten Tour 1992 hat er - soweit mir bekannt - nichts mehr von den älteren Sachen in der Original-Höhe gesungen.
Mit diesem Album ist also ein Spagat gelungen, zwischen kommerziellem und eingängigem Pop einerseits und kristall-klarer, richtungsweisender Produktion, Klangteppichen und großen Emotionen andererseits.
Nein, natürlich muss das nicht jeder mögen aber ich denke, dass hier Qualität geliefert wird.
Eine kleine Schwäche wäre vielleicht, dass dieses Album auf eine "sehr zeitgemäße" Art und Weise die Stimmungen transportiert und sehr, sehr 80-er mäßig daher kommt. Muss aber nicht unbedingt eine Schwäche sein.
Ein GROßER Jammer ist, dass die genialen Stücke "Feeding the Fire" und das rein-instrumentale "Do the Neurotic" nicht auf dem Album gelandet sind. Dies sind vielleicht die BESTEN Stücke der 80-er Genesis!
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am 9. Juni 2009
Von ALLEN neu abgemischten Genesis-Alben ist dieses mit Abstand am schlechtesten gelungen. Die ursprüngliche Version von "Invisible Touch" setzte anno 1986 klangliche Maßstäbe und braucht sich auch heute nicht zu verstecken. Der kühle 80er Jahre Sound tat und tut dem Album sehr gut, passt einfach richtig gut dazu. Dass Mikes Gitarre und der Bass etwas dünn daher kommen, war halt der Geist der Zeit. Dafür hat man dann eben die Live-Aufnahmen, wo er es krachen lässt und man die wunderschönen Bass-Melodien(!) auch weit besser raushören kann.

Dieses Album lebt von Tonys Harmonien aber bei dieser Version wurden Tonys Keys fast völlig in den Hintergrund gerückt - und das gerade bei DIESEM Album, wo er so viel mit Sounds experimentiert hat. Das führt dann so weit, dass zum Teil die Harmonien völlig "verfälscht" rüber kommen, beispielsweise bei Tonys Solo in "Tonight, Tonight, Tonight". Die geschmackvollen, dezidierten bis in Details ausgearbeiteten Arrangements zwischen verschiedenen Sounds, Gitarren-Tupfern und den fetten Simmonds-Drums, die dieses Album ausmachten, wurden hier "auseinander gepflückt".
Abschließend kann man noch anmerken, dass Mike nun wirklich nichts weltbewegendes auf der Gitarre hier abgeliefert hat. Er hat lediglich Tonys Harmonien ergänzt und rhythmische Arbeit geleistet aber das umso effektvoller. So in den Vordergrund gerückt, wirkt aber Mikes Gitarre hier einfach deplatziert.
Ich auf jeden Fall habe mich mit kaltem Grausen von dieser Version abgewendet. Zum Glück wurde die neue Abmischung auf anderen Alben weit, weit besser umgesetzt (siehe "And Than There Were Three", "Wind and Wuthering", "Mama" etc., etc.). Ich bleibe bei meiner "alten" Version von "Invisible Touch".
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am 15. Mai 2014
Hab die CD von 1986 - das war noch Musik! Pop auf hohem Niveau. Diverse lästern: "Das sind nicht mehr Genesis wie in den Siebzigern. Sie sind nicht mehr so experimentell. Das ist zuviel (zuphil) Collins." Ja, es waren die Achziger. Ja, der Stil hatte sich verändert. Phil Collins hatte grossen Einfluss. Denn: Er ist rundum ein riesen Talent. Seine Songs gehen runter wie Öl. Kaum einer, der einen nicht irgendwo irgendwie anspricht. Geniale Hooks, gute Bridges. Glasklarer Sound (z.B. bei Tonight, Tonight, Tonight) und dazu seine synthetisch anmutende Stimme. Das hat sehr was! Das "Invisible Touch"-Album ist gut bis sehr gut vom ersten bis zum letzen Ton. Hit um Hit - just killers, no fillers! "Land of Confusion" (+"Spitting Image") = Meilensteine! Auch soundtechnisch setzte dieses Album seiner Zeit Massstäbe - und klingt auch heute noch so gut wie am ersten Tag. Phil war (ist) ein unwahrscheinlich guter Genesis-Frontmann. Er vermochte stets super zu unterhalten. Immer wieder herrlich: Die Selbstironie, die er an den Tag legt. Bands wie Genesis mit massentauglichen Hits (in der Sparte Pop), guter Musik, toller Show, Erfolg und eben der nötigen Portion Selbstironie sind leider am Aussterben. Es gibt heutzutage nichts mehr Vergleichbares. Auch kaufen: DVD "Live at Wembley" (Konzert aus dieser Zeit). Sehr empfehlenswert!
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am 8. Mai 2014
"Invisible Touch" erschien 1986 und war das dreizehnte Studioalbum der Gruppe Genesis. Tony Banks (Piano), Phil Collins (Vocals, Drums) und Mike Rutherford (Bass) waren in eben dieser Besetzung am Start.

"Invisible Touch" hatte es zwischen "Genesis" und "We can't dance" nicht leicht. Fans der ersten Stunde warfen dem Album vor, zu stark zum Kommerz zu schielen und in Hochglanz-Plastikpop-Klängen zu versinken. Es gibt aber zwei Aspekte, die schwerwiegend - positiv - ins Gewicht fallen:
1) Sind ALLE Songs zu Klassikern mutiert, die heute im Radio noch rauf und runtergespielt werden sowie auf der zugehörigen Tour (September 1986 - Juli 1987) nicht fehlen durften.
2) Wird das Niveau der *älteren* Genesis-Scheiben teilweise wieder aufgegriffen (es sind hin und wieder sogar Prog-Rock Anleihen herauszuhören) und man fand wieder zu alter Songwritingstärke zurück.

Als Anspieltipps sind `Invisible Touch`, `Tonight, Tonight, Tonight`, `Land of Confusion`, `Domino....` und `The Brazilian` zu nennen. Mit `In too deep`, `Anything she does` und `Throwing it all away` sind aber doch einige weniger gelungene Stück vorhanden. Man bekommt hier immer wieder das Gefühl, dass die Gruppe etwas die Linie verloren hat und nicht genau wisse, wo sie hin wolle.

"Invisible Touch" ist mit Sicherheit das verissenste Album der Genesis-Historie. Tony Banks, Phil Collins und Mike Rutherford machten ihre Sache konstant gut und das merkt man den Songs auch an. Hier hat die Gruppe anhand starker Riff- und Melodieführung Geschichte geschrieben und gerade deswegen verdient "Invisible Touch" 4,5 Sterne mit absinkender Tendenz zu 4 Sternen. Das Niveau sank danach aber leider wieder ab (`We can't dance`).

Fazit: Schwer im Magen liegendes Hochglanz-Pop-Album zum Satthören. 4 Sterne!
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am 24. März 2016
Zu der Musik ist auch hier alles gesagt. Von Interesse ist aber: Ich bekam schon wieder nicht die erwartete 2007 remasterte US Rhino Version, sondern auch diesmal ein älteres importiertes Canada Plättchen mit der ersten (!) unbearbeiteten Version.
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am 9. Juni 2015
Ich kann mich einige hier nur anschließen.
Doch muss ich eine Sache erwähnen, meine Bewertung gilt hier nicht für die
Version Remastered von 2007. Ich habe mir hier das Original-Album von 1986 gekauft.
Ich denke, die das von früher kennen, wissen genau was ich meine, die Remastered Version ist eine echte Frechheit.
Auch wenn ich für die Original CD hier mehr bezahlt habe und die war neu und verschweißt ist das natürlich
die richtige Wahl gewesen, das Album Invisible Touch von 1986 ist TOP.
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am 23. November 2004
Ein Raunen ging 1986 durch die Genesis-Anhänger, als Invisible Touch erschien. Hatten Collins & Co. doch noch Pop-mäßig aufgestockt. Sie schienen völlig befreit von jeglichem 70er Bombast-Muff, sie klangen frisch (manchmal zu glatt), und Sie legten ein mit einer ganzen Reihe Hit-Singles gespicktes Album vor! Unvergessliche Dauerbrenner wie Land of Confusion, Domino, Tonight Tonight Tonight, sowie der Titelsong sind perfekt arrangierte Songs, bei denen das Team Banks/Collins/Rutherford wieder einmal ein glückliches Händchen beim Komponieren hatte.
Ein nahezu perfektes Album einer gewandelten Band.
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TOP 1000 REZENSENTam 15. Dezember 2012
Noch steckte einem der Schrecken,den das Vorgängeralbum "Genesis" ausgelöst hatte in den Knochen,da wurde man mit diesem Album jeder Hoffnung beraubt,daß das nur ein Ausrutscher war.
In meiner Rezension zu "Genesis" habe ich alles zum Thema geschrieben,noch mal kurz:
Eine geniale Band,die es in der "Gabriel-Ära" wie in der "Collins-Ära" geschafft hat,emotionsgeladene,künstlerisch wertvolle,mitreißende,geradezu tiefschürfende Rockmusik zu produzieren,will hier auf Krampf nur noch ins Radio und in die Charts.
Und sie haben das auch geschafft.Nie waren sie so erfolgreich (kommerziell).
Dennoch ist es für mich nur schwer zu verdauen,wenn eine solche Truppe sich für einen so seichten Radio-Pop hergibt.
Produktion/Klang passen sich der Musik an;für das Radio gemixt,ohne Dynamik,merkwürdig steril.
Mit guter Popmusik kann ich auch etwas anfangen,aber hiermit nicht.Und mit Rock hat das für mich gar nichts mehr zu tun.
Der Remix/Remaster von Nick Davis/Tony Cousins (sogar für SACD,aber auch da ohne Dynamik,und das bei dem Medium) hat auch nichts verbessert.
Für so viel sterile Oberflächlichkeit ist mehr als ein Stern nicht drin,gerade,weil sie später bewiesen haben,daß sie es noch können (zumindest die Herren Banks/Rutherford):"Calling all Stations" war auch anders,als die "alten Sachen",aber sehr gut.
Ich hänge also nicht an der Vergangenheit,erwarte aber Qualität.
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am 5. Januar 2014
Als ich mir diese Mp 3 Version angehört habe,kam mir der Graus.Völlig neu abgemischt viele Stereospielereien aus dem originalen Album einfach rausgelöscht,ich dachte meine Anlage ist kaputt und spielt nur noch Mono.Also wenn man sich dieses fantastische Album kaufen will,dann nur die originale Aufnahme.
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am 21. Oktober 2007
Dieses Album war und ist ein Knaller, allerdings nur für diejenigen die, wie ich mit dem Stilwandel der Band beginnend Anfang der 80er Jahre klarkommen. Es ist für mich ganz natürlich, dass die diversen personellen Umbesetzungen zwangsläufig zu einer Änderung der Stilrichtung geführt haben. Phil Collins und Mike Rutherford komponieren nunmal anders als Peter Gabriel und das ist auch gut so. Das Remaster in der SACD-Fassung bringt einen erheblichen klanglichen Gewinn. Besonders hervorzuheben sind auch die Extras, insbesondere die Anmerkungen der Bandmitglieder zu einigen der Songs.
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