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Kundenrezensionen

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am 15. Juni 2003
"A Trick Of The Tail" ist eine meiner Lieblingsplatten von Genesis. Nie wieder erreichte Genesis einen solchen warmen Sound, wie auf der ersten Platte ohne Peter Gabriel. Phil Collins übernimmt die Gesangsparts, ohne das man Gabriel wirklich vermisst. Vielmehr schlägt die Gruppe wiedermal einen neuen Weg ein. Auf diesem Album macht sich besonders der enorme und oft unterschätzte Einfluss von Gitarrist Steve Hackett auf die Musik von Genesis deutlich. Sein Weggang hinterließ später größere Lücken, als der von Peter Gabriel (Zum Vergleich: "...And Then There Were Three"). "A Trick Of The Tail" ist gleichzeitig auch das geschlossenste und songorientierteste Album von Genesis und enthält keine Durchhänger und Lückenfüller. Die einzelnen Songs glänzten besonders bei den legendären Genesis-Konzerten. Dies kann man auch auf dem grandiosen Live-Album "Seconds Out" nachhören.
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am 13. Juni 2009
A TRICK OF THE TAIL - erschienen nur kurz nach dem (langüberlegten !) Abschied Peter Gabriels als Lead-Sänger & Frontman des wohl tiefgründigsten, psychologisch versiertesten & musikalisch reifsten Art-Rock-Projekts der 70er Jahre - entstand unter beinahe unglaublichem Druck: Der charismatisch-intelligente Frontman weg - und kein geeigneter Ersatzmann in Sicht! - Hohe Schulden aus der vorangegangenen, künstlerisch grandiosen,aber finanziell katastrophalen "The Lamb lies down..." - Welttournee & Zweifel, ob die hochkomplex-en,thematischen Handlungsabläufe, die die eingefleischten Genesis-Fans so liebten, noch dem Zeitgeist entsprächen....
Die verbliebenen 4 Musiker verzweifelten nicht, sondern betrauten, nachdem sie Dutzende von Frontman-Kandidaten, (darunter auch (damals...) reputierte Namen!)ohne rechte Begeisterung ausprobiert hatten, kurzerhand Phil Collins nicht nur die Drums, sondern auch die Vocals zu übernehmen- womit ihm ab sofort auch eine Schlüsselposition bei der Neukonzeptuierung der Band zukam - in Zukunft sollte sich das (kommerziell!) auszahlen: Genesis avancierte unter Collins' pop-orientierterem Szepter zu einer der berühmtesten Bands der Achtiger & Neunziger ("Mama" / "Invisible Touch" /"Land of Confusion" usw.) ... "A Trick of the Tail" ist davon (Gottlob !) aber noch weit entfernt ! - Ausgefeilte, orchestrale Zusammenarbeit der typischen 12-string-Gitarren, massiven Mellotron- und Orgel-Klängen, komplexe Texte, eine Stimme, die (noch) sehr an Gabriel erinnert, aber auch schon eigene, eher Collins-typische und trocken englisch-humoristische Züge trägt ("Squonk")- sich beißend-ironisch mit Psychoanalyse beschäftigt ("Entangled") - und Fremdenangst sogar auf liebevoll-mahnende Weise kritisiert ("A trick of the Tail")- musikalisch absolut perfekt - abwechslungsreich-schön - Musik...ein (vor-)letztes Mal in bester (alter) Genesis-Tradition -aber (für den aufmerksamen Hinhörer!) schon mit klaren Zeichen, wo's denn bald hingehen wird ! - Für mich das (vor-)letzte Meisterwerk einer der größten Art-Rockbands aller Zeiten- 5 STERNE m. PLUS ! -
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am 2. April 2004
Bevor die einstigen Trendsetter und Revolluzzer anspruchsvoller und progressiver Rockmusik mit AND THEN THERE WERE THREE (nach Steve Hackets Ausstieg) endgültig in seichte und kommerzielle Popgefilde abdrifteten, verabschiedete sich Hacket von der Band mit ihrem wohl besten Werk der Post Gabriel Ära, vielleicht sogar ihr vollkommenstes und schönsttes Werk nach SELLING ENGLAND BY THE POUND. A TRICK OF A TAIL ist tatsächlich der Schwanengesang für Genesis, danach sollten sie nie wieder so himmlisch klingen. Auch wenn hier Phil Collins alleine singt, soll dies nicht darüber hinwegtäuschen, dass es dennoch waschechter Progressive Rock ist. Folgende, allesamt gelungene Songs sollen meine Zeugen sein:
DANCE ON A VOLCANO: Es ist erstaunlich, wieviel ProgRock voller Tiefgang und Komplexität auf höchstem Niveau in nur fünf Minuten reinpassen, früher brauchten sie für einen solchen Ideenoverkill über zehn Minuten, jetzt ist man überrascht, dass es schon nach so kurzer Zeit vorbei ist, erwartete man doch angesichts so komplex entrückter Rhythmen und tempiwechsel eine Zehnminutensinfonie. Dies ist eine Fünfminutensinfonie mit sehr ungewöhnlichen Rhythmen, vertrackten Melodiebögen, geheimnissvollem Gesang und einem tollen Riff.
ENTANGLED: Wundervolle, getragene Akustikgitarren, die sich gegenseitig zu einem feinen Klangteppich verweben, wundervolle, schaurige Mellotron-Melodien am Ende, dass einem kalte Schauer über den Rücken laufen. Virtuosität, Emotionen, Atmosphäre, hier heißt es: Schweigen, genießen und staunen. Hat etwas von King Crimson....
SQUONK: Dieser Song ist etwas stringenter, es mangelt ihm aber keineswegs an Tiefgang, Atmosphäre und tollen Melodien, in die man sich hineinlegen will.
MAD MAN MOON: Klavierpassagen, die nur von Beethoven oder Schubert besser gemacht hätten werden könne. Leichte Remineszenzen an FIRTH OF FIFTH werden wach, nur sind die Melodien hier noch komplexer und vertrackter und nicht so markant wie auf dem Referanzstück vom SELLING ENGLAND BY THE POUND Album.
ROBBERY ASSAULT AND BATTERY: Ähnlich Skurril und vertrackt, wie DANCE ON A VOLCANO, nur etwas fröhlicher, oder besser gesagt lustiger, die Instrumentalpassage in der Mitte hätte auch aus CINEMA SHOW stammen können...
RIPPLES: Hier gilt es ebenfalls zu geniessen, ähnlich wie MAD MAN MOON, nur etwas seichter und träge vor sich hinplätschernd, die Instrumentalarbeit aber entschädigt für dieses winzige Manko.
Der Titelsong ist nichtz ganz sooo bewegend, aber ebenfallss sehr humorvoll und skurril, hat etwas von HAROLD THE BARREL, locker flockig, angenehm aber ein wenig unspektakulär. Dennoch daumen hoch.
LOS ENDOS: Was für ein Finale! Hier wird bei Genesis zum allerletztem Male auf Ewig ProgRock zelebriert, am Ende rezitiert man nochmals Sequenzen aus DANCE ON A VOLCANO. DIeses Stück beendet das Album, knüpft aber gleichzeitig noch lose Fäden aus dem Eröffnungssong auf, daher wird man auch hier an SELLING ENGLAND BY THE POUND erinnert, wo der Abschlusssong ebenfalls dem Eröffnungslied entspringt.
Niemals klangen Genesis musikalisch so perfekt aufeinander eingespielt und sie bewiesen hier, dass sie auch ohne Gabriel noch zu glanzvollen Taten fähig waren. Phil Collins Stimme klingt souverän und wunderbar, Steve Hackket an der Giatarre zeigt nochmal, was er alles kann, sowohl an der zwölfseitigen akustischen, als auch an der elektrischen. Das Drumming Phil Collins klingt spritzig und kreativ. Das Basspiel Mike Rutherfords ist wie immer über jeden Zweifel erhaben, Tony Banks am Klavier, an der Orgel und am Mellotron leistet Großartiges und so rundet dies den perfekten Gesamteindruck ab.
KAUFEN, HÖREN UND STAUNEN!!!!
CHEERS!
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am 18. Juli 2011
Dieses Album von 1976 ist in aller Hinsicht ein weiteres Meisterwerk von der besten Band. Was sonst erwartet man, wenn doch der Vorgänger ''The Lamb Lies Down On Broadway'' schon ein so träumerisches Musikerlebnis war.
''A Trick Of The Tail'' hat alles was ich unter reifer, wunderschöner Musik verstehe: Es hat die Kraft, die Melodien, die Ausstrahlung und das Potential. Genesis bewiesen schon mit ihrem ersten Album von 1969, dass sie Musik bieten können, die so großartig ist, dass ich jedes Mal, wenn ich sie höre, in eine Traumwelt versinke, besonders auch bei dem Album ''Wind & Wuthering'' von 1977.

Nach dem Weggang von Peter Gabriel, waren sich die übrigen Mitglieder nicht so sicher, ob sie mit ''A Trick ...''
ein weiteren Erfolg landen können. Da kein Sänger mehr vorhanden war, wurde der Drummer Phil Collins zum neuen Sänger ernannt und wurde mit diesem Album zum Frontmann von Genesis. Phil Collins war, wie ich finde, ein wirklich großartiger und beeindruckender Drummer und sein Gesang überzeugt mich immer wieder. Auch seine Solokarriere bewies, dass Collins sich nie abwandte von toller Musik. Wie auch Steve Hackett, Gitarrist bei Genesis von 1971 bis 1977, der ebenfalls eine lange großartige Solokarriere vorzuweisen hat. Nach meiner Meinung nach, ist er der beste Gitarrist überhaupt.

''A Trick Of The Tail'' ist ein überragendes, großartiges Meisterwerk. Am meisten gefallen mir darin die Instrumental-Teile und die Melodien.
Und meine Favouriten sind die Songs ''Mad Man Moon'' mit zum weinen schöner Melodie und großartigem Instrumental, dann''Entangled'', ein wunderschönes Ohrwurm-Gitarrenstück, und ''Ripples''.

Dieses Album hat die fünf Sterne mehr als verdient und ist UNBEDINGT zu empfehlen!
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am 5. November 2015
Zur Musik brauche ich nichts zu sagen: Für mich eine der besten LPs von Genesis.
Vinyl: Überdurchschnittliche Qualität. Mir ist nur der Gesang etwas zu zurückhaltend abgemischt (Remastered!) . Da ist das Original besser, dafür rauscht das mehr.
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am 24. Juni 2016
Ein absolut geiles Ding. Ich habe selbst derletzt einen Monolog gehalten, in dem ich behauptete, dass es Stilbrüche und unverblümte Themenwechsel nur in der sogenannten klassichen Musik, im Jazz und im Heavy Metal gibt. Dann habe ich dieses Album, Wind and Wuthering und derer Vorgänger gehört. Es ist eigentlich Popmusik für mich, ich kann nämlich mit den Begriffen Bombastrock, Progressive Metal usw. überhaupt nichts anfangen. Was es ist, interessiert mich nicht. Aber dann habe ich eines Nachts die Heavy Metal Show auf ZDF.Kultur gesehen und da haben die Metaller genau dieses Album hochgehalten. Komisch. Ich hatte mal einen Kumpel zu meiner Schulzeit, der war ein absoluter Metalfan. Hatte aber die Genesisplatte mit den Backkuchenformen in seinem Regal. Komischerweise werden auch Marillion, die Genesis doch sehr ähnlich sind, auch von Kerrang bewertet. Ist aber auch ziemlich egal, das ist megageile Musik. Gleich nach dem Abgang von Peter Gabriel. Zwei Alben noch mit Steve Hacket, und dann haben sie so weiter gemacht, wie ich sie als Trio kennen gelernt habe. Letztendlich haben sie mit einer Popinstrumentalisierung das gemacht, was später Iron Maiden bei ihren längeren Stücken gemacht haben. Auf die einzelnen Songs hier einzugehen, denke ich, bringt wenig, weil das hier ein absolut in sich geschlossenes Werk ist, wo eine Einzelbetrachtung fehl am Platze wäre. Ich weiß nicht einmal, welche Lieder als Single ausgekoppelt wurden, und das ist mir auch ziemlich egal. Meisterwerk.
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am 2. August 2004
A TRICK OF THE TAIL - erschienen nur kurz nach dem (langüberlegten !) Abschied Peter Gabriels als Lead-Sänger & Frontman des wohl tiefgründigsten, psychologischsten & musikalisch reifsten Art-Rock-Projekts der 70er Jahre, entstand unter beinahe unglaublichem Druck ! - Der charismatisch-intelligente Frontman weg - und kein geeigneter Ersatzmann in Sicht! - Hohe Schulden aus der vorangegangenen, künstlerisch grandiosen,aber finanziell katastrophalen "The Lamb lies down..."-Welttournee & Zweifel, ob die hochkomplex-en,thematischen Handlungsabläufe, die die eingefleischten Genesis-Fans so liebten, noch dem Zeitgeist entsprächen....
Die verbliebenen 4 Musiker verzweifelten nicht, sondern betrauten, nachdem sie Dutzende von Frontman-Kandidaten, (darunter auch (damals) reputierte Namen !)ohne rechte Begeiste-rung ausprobiert hatten, kurzerhand Phil Collins nicht nur die Drums, sondern auch die Vocals zu übernehmen- womit ihm ab sofort auch eine Schlüsselposition bei der Neukonzeptuierung der Band zukam - in Zukunft sollte sich das (kommerziell!) auszahlen: Genesis avancierte unter Collins' pop-orientierterem Szepter zu einer der berühmtesten Bands der Achtiger & Neunziger ("Mama" / "Invisible Touch" /"Land of Confusion" usw.) ... "Trick of the Tail" ist davon (Gottlob !) aber noch weit entfernt ! - Ausgefeilte, orchestrale Zusammenarbeit der typischen 12-string-Gitarren, massiven Mellotron- und Orgel-Klängen, komplexe Texte, eine Stimme, die (noch) sehr an Gabriel erinnert, aber auch schon eigene, eher Collins-typische und trocken englisch-humoristische Züge trägt ("Squonk")- sich beißend-ironisch mit Psychoanalyse beschäftigt ("Entangled") - und Fremdenangst sogar auf liebevoll-mahnende Weise kritisiert ("A trick of the Tail")- musikalisch absolut perfekt - abwechslungsreich-schön - Musik...ein (vor-)letztes Mal in bester (alter) Genesis-Tradition -aber (für den aufmerksamen Hinhörer!) schon mit klaren Zeichen, wo's denn bald hingehen wird ! - Für mich das (vor-)letzte Meisterwerk einer der größten Art-Rockbands aller Zeiten- 5 STERNE m. PLUS ! -
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am 8. April 2007
Der Erstling nach Peter Gabriel's Schwanengesang auf dem Überalbum The Lamb Lies Down On Broadway" war eine faustdicke Überrraschung, und zwar in dreierlei Hinsicht: Der Drummer Phil Collins übernahm den Leadgesang, das Album stellte sich als hervorragend heraus und war bis zur W&W der Bestseller der Band. Auch 'A Trick Of The Tail' profitiert von dem Remix, auch hier sind viele Nuancen besser vernehmbar, der Sound ist kräftiger und runder geworden, was besonders 'Dance On A Volcano' zugute kommt. Die Songs sind sehr abwechslungsreich, wenngleich auch partiell schon etwas süßlicher als zu Gabriel's Zeiten, was aber keineswegs als Abwertung zu verstehen ist, eher ist das Album zugänglicher als die Geniestreiche der Gabriel-Phase, insbesondere als 'The Lamb'. Unglaublich beispielsweise die Energie, mit der 'Dance On A Volcano' die Platte einleitet, was für eine Freude, diesem Gitarrenzauber in 'Entangled' zu lauschen, wundervoll die Melodienzüge in 'Ripples' und 'Mad Man Moon', was für ein mächtiger orchestraler Schlusspunkt, den 'Los Endos setzt', exzellent auch die Tracks 'Robbery, Assault and Battery', 'Squonk' und 'A Trick Of The Tail'. Eine Platte ohne jeglichen Ausrutscher, kein Wunder also, dass 'A Trick Of The Tail' das beste Album der Ära mit Collins als Sänger ist. Die DVD beinhaltet als visuelle Boni folgende Extras:

Videos
1. Robbery, Assault And Battery
2. Ripples
3. A Trick Of The Tail

Genesis In Concert 1976
1. I Know What I Like
2. Fly On A Windshield
3. Carpet Crawlers
4. The Cinema Show (part 2)
5. Entangled
6. Supper's Ready (part 2)
7. Los Endos

Qualitativ sind die Aufnahmen in optischer Hinsicht für ihr Alter sehr gut, klanglich gibt es nichts zu bemängeln.
Des weiteren ist ein interessantes Reissue-Interview mit den Künstlern enthalten, allerdings ohne deutsche Untertitel, ferner das 'White Rocks Premiere Programme 1977'. Das Package ist gegenüber der 1994er-Remaster-Serie sehr verbessert worden, die Cover aller Alben sind auf der Rückseite wieder individualisiert worden, die hässliche EinheitsTracklist-Infobox ist entfallen und für jede CD hat man sich wieder eine individuelle Gestaltung der Trackliste einfallen lassen. Besitzer der 1994er-Remaster-Serie sollten also beruhigt zugreifen, dies ist ein Remaster, das seinem Namen alle Ehre macht und Maßstäbe für künftige Wiederveröffentlichungen setzt.
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am 24. Januar 2012
1975 war ein entscheidendes Jahr in der langen Genesis-Karriere: Peter Gabriel verliess nach der desaströsen 'Lamb' Tour die Band um fortan eine Solokarriere anzustreben was ihm auch eindrucksvoll gelang! Phil Collins, der Rauschebart und exquisite Drummer übernahm aus Not auch den Gesangspart und hatte damit sofort Erfolg. 1976 erschien das langerwartete erste Album der Nach-Gabriel-Ära, 'A Trick Of The Tail', und diese LP übertraf alle Erwartungen! War man sich zunächst nicht sicher ob die Fans Collins näselnden Gesang mögen würden so konnte man schon im ersten Stück hören, dass diese Sorge unbegründet war! 'Dance On The Volcano' geht gleich wuchtig zur Sache und im nachfolgenden 'Entangled' ist der melancholische Grundtenor des Albums spürbar. Highlights sind das zu Tränen rührende 'Mad Man Moon' und das wunderschön, schon fast unplugged klingende 'Ripples'. Am Ende des Albums wirds dann kurz etwas poppiger (Titeltrack) und bei 'Los Endos' dürfen sich alle noch mal austoben. 'Trick' ist sicher eines der schönsten Genesis Alben überhaupt und ganz bestimmt, zusammen mit dem Nachfolger 'Wind And Wuthering', das Beste aus der Phil Collins Ära. Der Verlust von Peter Gabriel wurde musikalisch wie stimmlich locker weggesteckt, der Abgang Steve Hacketts hat die Band zur austauschbaren Popband verkommen lassen! 'A Trick Of The Tail' ist das überragende Vermächtnis der besten Progband aller Zeiten! Ein Weltklasse-Album!
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am 10. Juni 2003
Es hat einige Jahre gedauert, bis "trick" vor meinen Ohren die Gnade fand, die seine Vorgänger nicht nötig hatten. Natürlich merkt man dem Album an, dass Peter Gabriel nicht mehr dabei ist. Aber - auch ohne den ihm eigenen Surrealismus sind hier einige Werke enthalten, die man Epen nennen darf. Und "Entangled" und "Squonk" - das sind zwei einmalige Würfe, die sich auch hinter "Nursery crime" oder "Selling England" nicht versteckken müssen.
Und aus heutiger Sicht: wer hätte zu jener Zeit oder auch später noch so etwas fertig gebracht.
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