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am 24. April 2008
Der erste Weltkrieg ist aufgrund der die geschichtliche Erinnerung dominierenden Nazizeit im kollektiven Gedächtnis der Deutschen nahezu vergessen, ganz im Gegensatz zu Briten und Franzosen. Umso bedeutsamer ist es, wenn man sich durch Filme wie diesem dem Thema annähern kann, auch wenn "Mathilde - eine große Liebe" natürlich hauptsächlich französische Geschichte behandelt.

Der Film nach dem Roman "Die Mimosen von Hossegor" von Sébastien Japrisot schildert die verzweifelte Suche der durch eine Kinderlähmung gehbehinderten Mathilde (Audrey Tautou) nach ihrem Verlobten Manech, der mit vier anderen französischen Soldaten wegen Selbstverstümmelung zum Tode verurteilt und im Niemandsland zwischen den deutschen und französischen Linien ausgesetzt wurde. Obwohl die Verurteilten keine Überlebenschance haben, glaubt Mathilde aufgrund ihres inneren Gefühls nicht an den Tod des Geliebten und begibt sich kurz nach Ende des Kriegs auf Spurensuche.

Sicherlich weist dieser Film naturgemäß viele Ähnlichkeiten zu "Die fabelhafte Welt der Amélie" auf, was ich aber nicht unbedingt als Nachteil empfinde, da ich beide Filme sehr schätze. Der Wahnsinn des Krieges wird immer wieder durch eine Prise Humor (so zum Beispiel der wild radfahrende Postbote) konterkariert und das Schwelgen Jean-Pierre Jeunet in atemberaubenden Farben (hier vor allem gold-gelb in den Nichtkriegszenen und eine düster-dreckiges grau-blau bei den Frontaufnahmen) ist wirklich ein grandioses visuelles Erlebnis. Die Nebenrollen sind sehr gut besetzt, neben dem alten Jeunet-Spezi Dominique Pinon hat mich besonders Jodie Foster als vom Leben und Krieg gezeichnete Frau beeindruckt.

Eigentlich ist diese Doppel-DVD auch aufgrund der guten technischen Qualität und des beigefügten Bonusmaterials ein klarer Anwärter auf die Höchstwertung, verfehlt dieses Ziel jedoch knapp. Das liegt an gewissen Längen des Films, die entstehen, da Mathilde das Schicksal jedes einzelnen der fünf todgeweihten Soldaten erforscht und die Ermittlungen so den Film sehr strecken. Was bleibt ist ein spannender und bildlich ungemein beeindruckender Mix aus Antikriegsfilm, historischer Lehrstunde sowie einer Liebes- und einer Kriminalgeschichte mit einer wie immer hinreißenden Audrey Tautou und dem Soundtrack des David Lynch-Hauskomponisten Angelo Badalamenti. Kaufen!
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 15. April 2018
leider hab ich den falschen film ausgesucht. Daher war ich auch nicht wirklich so begeistert von diesem. kann nix weite dazu schreiben
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am 14. Dezember 2005
Ganz so unbeschwert und leicht wie „Amelie“, kommt „Marthilde“ nicht daher. Doch wer erstere mag, wird auch die neue Frauenfigur die Audrey Tautou in ihrer wundervollen Art verkörpert, mögen. Ein Film der auch beim zweiten und dritten mal Sehen, seine Spannung nicht verliert.
4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 15. Februar 2011
Die französisch-amerikanische Produktion "Mathilde - Eine große Liebe" handelt von
der an Kinderlähmung leidenden, jungen Mathilde (Audrey Tautou), die sich nach dem 1. Weltkrieg auf die Suche nach ihrem zunächst totgeglaubten Liebsten Manech macht und basiert auf dem gleichnamigen Buch, ohne dieses 1 zu 1 nachzuerzählen.
Dieser war als Soldat eingezogen worden, hatte sich selbst verstümmelt um der Fronthölle zu entgehen und war zusammen mit einigen anderen Verurteilten, fast
schon von Sinnen, barbarischerweise im Niemandsland zwischen dem französischen und deutschen Schützengraben ausgesetzt worden.
Erst drei Jahre später erfährt Mathilde, dass er unter Umständen diese schreckliche Situation überlebt haben könnte und macht sich unter Einsatz ihres kleinen Vermögens und unter Zuhilfenahme eines wieselhaften Privatdetektivs auf
die Suche. Der Film glänzt, ähnlich wie sein Vorgänger "Die fabelhafte Welt der Amelie", durch ein Großaufgebot von ziemlich schrulligen, liebevoll dargestellten Charakteren, einen originellen, wenig stereotypen Handlungsablauf und auch sehr
viel grotesken Humor und Ironie. Die immer wieder in Rückblenden dargestellten Kriegszenen sind sehr authentisch gemacht und geben den Schrecken dieses ersten totalen Material- und Vernichtungskriegs der Weltgeschichte, in dem der einzelne Soldat und sein Leben nichts mehr zählt sowie den Zynismus der hohen Militärs
überzeugend wider. Auch die Nachkriegszeit von 1920/21 in der sich die Suche
abspielt, findet an durchweg an wohl gewählten und zeitgemäß wirkenden Schauplätzen statt und einige Szenen wurden mit täuschend echten computer-generierten Bildern wesentlich aufgewertet.

Neben mehr oder weniger bekannten französischen Darsteller, die ihre Sache recht gut machen, tritt auch noch Jodie Foster in einer gar nicht mal kurzen Nebenrolle als Witwe eines der Verurteilten auf.

Insgesamt ein origineller, tragisch-komischer und romantischer Film mit tollen,
authentischen Bildern, der von tatsächlich vorgekommenen Fällen von gerade französischen Soldaten inspiriert wurden die lange nach Kriegsende von ihren
Angehörigen wieder aufgefunden wurden.

Bild- und Tonqualität sind nicht zu beanstanden, das Hauptmenü ist recht originell
ausgestaltet und als Extras ist der ergiebige Audiokommentar des Regisseurs und Produzenten Jean-Pierre Jeunet und der Trailer enthalten.

5 Sterne und Kaufempfehlung für Leute die sich gerne eine Film mit Herz ansehen
möchten.
4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 19. Februar 2005
Einer der besten Filme, die ich jemals gesehen habe. Es geht um ein junges Liebespaar, das durch den ersten Weltkrieg getrennt wird. Und es geht darum, dass die liebende Frau Mathilde (Audrey Tatou) ihren geliebten Mann wieder findet. Es ist eine phantastische Geschichte, die sich genauso hätte zutragen können. Die Geschichte wird keine Sekunde langweilig, sie bleibt Minute für Minute auf Spannung, weil Mathilde immer neue Kontakte öffnet, Kriegsakten stielt, befreundete Soldaten ihres Geliebten ausfindig macht, einen Detektiv einsetzt und, und, und - und einfach liebenswert menschlich und dennoch kämpferisch ist - und das obwohl sie behindert ist und wie ein Krüppel durch die Gegend humpelt.
Abgesehen von den aufwändig nachgebildeten Originalschauplätzen wie etwa in Paris hat mich an dem Film noch etwas anderes fasziniert: Mathilde trifft nach dem ersten Weltrkeig in einem Lokal zufällig auf eine deutsche Frau, deren Bruder auch im Krieg war. Es kommt zum Gespräch und es kommt zu einer Annäherung, die zeigt, dass die SOldaten in den Schießständen - ob hüben oder drüben - nur Marionetten von Machthabern waren und die menschliche Basis auch durch Kriegstreiber nicht zerstört werden kann. Die beiden Frauen verstehen sich - auf ihre Art. Es geht in Mathilde nämlich neben Liebe auch um deutsch-französische Beziehungen. Um Hass und Angst im Gefechtsstand, um Hass und Angst in den Köpfen der Soldaten - auf deutscher und auf französischer Seite. Meine Gefühle waren gemischt nachdem der Vorhang im Kino gefallen war. Doch nun kann ich es besser verstehen, warum meine französischen Freunde die "Boches" (Schimpfwort für Deutsche) so lange gehasst haben. Ich kann diesen Film nur jeden empfehlen, damit die Geschichte nicht vergessen wird.
5 Sterne für die Schauspieler: neben Audrey Tatou ("Amelie") auch andere französische Filmgrößen und sogar ein besonders interessantes Gastspiel von Jodie Foster (wenngleich ihre Rolle etwas untergeht).
5 Sterne für die Kulisse
und 5 Sterne für eine phantastisch erzählte Geschichte!
30 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 18. April 2012
Der Film ist endlich mal etwas Anderes!Einfach kein Film von der Stange! Es handelt sich hierbei um einen bildgewaltigen Kinostreifen, der den Betrachter direkt in seinen Bann zieht. Obwohl viele Szenen teilweise sehr hart sind (1. Weltkrieg) wird die gesamte Handlung durchzogen von einer Liebesgeschichte bzw. einer Jugendliebe zwischen einem behinderten Mädchen und einem Dorfjungen. Die verzweifelte Suche nach ihrem Liebsten, der während des 1. Weltkrieges spurlos verschwindet, entpuppt sich als spannende fast nicht lösbare Aufgabe für die Hauptdarstellerin. Die Farben-und Lichtgestaltung des Films ist ganz speziell und die Stimmung im Film dadurch eine ganz besondere. Großartig! Deshalb volle 5 Sterne!
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 2. Mai 2007
Ein sehr gelungenes Kriegs- und Liebesdrama. Man kann richtig mit der Figur Mathilde mitfühlen, wie schlimm es sein muss, in so jungen Jahren den Verlobten zu verlieren, und dann noch Schritt für Schritt die Hoffnung zu verlieren, aber sie nie ganz aufzugeben. Auf der anderen Seite steht der Krieg. Realistisch und ohne französische Subjektivität wird das Leid der Soldaten gezeigt. Diese Mischung macht es, da ist für jedes Gemüt was dabei.

Natürlich ist das Ganze ein wenig überzogen, denn es kommen viel zu viele "Zufälle" zusammen, die Mathilde schließlich zum Ziel führen. Da trifft sie die deutsche Frau zufällig im Café die ihr zufälliges Gespräch mitanhört und zufällig was entscheidendes dazu beitragen kann. Einmal ist das ja erlaubt, aber das zieht sich durch den ganzen Film so. So geht die Spannung bisschen verloren, aber das ist eben typisch französisch, das Ganze ein bisschen zu übertreiben. So wird einem aber in gewisser Weise der Ausgang des Filmes vorweggenommen. Ich will jetzt hier nicht rumspoilen, deshalb geh ich da mal nicht näher drauf ein, aber das Ende ist schon sehr gut gemacht, da man die Geschichte in die verschiedensten Richtung weiterdenken kann.

Trotz der kleinen Mängel ein gelungener, wunderschöner, bewegender Film, der ein Stück deutsch-französische (Lebens-)Geschichte erzählt.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 13. März 2012
Eine unbeschreiblche Liebe und Zuversicht ergeben den Leitfaden über mehrere in einander verflochtene Lebens- und Sterbensgeschichten. Himmlisch dahingezaubert hift die Geschichte über die Darstellungen des höllischen Krieges. Ganz wunderbar alleine, oder zu mehreren für besinnliche Momente.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 12. Januar 2015
Ein tolle Geschichte die sich über den ganzen Film aufbaut.
Immer wieder regt sie zum Träumen an.
Ja, auch Männer können diesen Film schauen!
Der Regisseur macht große Filmkunst mit ausgetüfteltem Filmbild und Audrey Tautou spielt farmos eine emotionale Einsiedlerin!
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am 21. September 2009
Auf der Suche nach der Liebe ihres Lebens muß Mathilde ( Audrey Tautou ) den Tod ihres Verlobten verkraften,der angeblich an der Front gefallen ist,und dabei erlebt sie jede Menge Überraschungen.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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