find Hier klicken Jetzt informieren PR CR0917 Cloud Drive Photos Alles für die Schule Learn More TDZ HI_PROJECT Mehr dazu Hier Klicken Shop Kindle Unlimited AmazonMusicUnlimited Fußball longss17

Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
76
4,3 von 5 Sternen
Format: DVD|Ändern
Preis:5,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 13. März 2012
Eine unbeschreiblche Liebe und Zuversicht ergeben den Leitfaden über mehrere in einander verflochtene Lebens- und Sterbensgeschichten. Himmlisch dahingezaubert hift die Geschichte über die Darstellungen des höllischen Krieges. Ganz wunderbar alleine, oder zu mehreren für besinnliche Momente.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. September 2009
Auf der Suche nach der Liebe ihres Lebens muß Mathilde ( Audrey Tautou ) den Tod ihres Verlobten verkraften,der angeblich an der Front gefallen ist,und dabei erlebt sie jede Menge Überraschungen.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. Mai 2011
Mathilde ist mit dem neunzehn Jahre jungen Manech verlobt, der für Frankreich im ersten Weltkrieg dienen muss. Er und 4 weitere seiner Kameraden begehen Selbstverstümmelung, um den alltäglichen Grauen und Schrecken des Krieges, zu entgehen. Dafür werden sie alle zum Tode verurteilt. Nach Ende des Krieges macht sich Mathilde auf die Suche nach ihrer großen Liebe, denn sie glaubt einfach nicht daran, dass Manech tot ist...

Der Film ist ganz im Stil von "Die fabelhafte Welt der Amélie", dank Jeunet als Regisseur, der auch hier sehr viele bunte Bilder, besondere Kameraeinstellungen und stilistische Griffe einfügt, die den Film so besonders französisch und markant auszeichnen. "Mathilde - Eine große Liebe", klingt als Titel möglicherweise etwas kitschig und dies verdirbt dem ein oder anderen vielleicht die Lust ihn anzusehen, doch er ist allemal sehenswert, er besitzt: Gefühl, Humor, Action und auch Anspruch. Es ist also kein reiner Kriegsfilm, denn der Streifen hat noch komödiantische Elemente, verbunden mit der Veranschaulichung der unendlichen Unbegreiflichkeit der Qualen des ersten Weltkriegs und schöne Drehorte, die das ganze Flair tief unterstreichen. Wenn man Jeunets Stil in etwa kennt und mag, sollte man diesen Film ansehen, und selbst wenn nicht: man wird die Figur Mathilde irgendwie liebgewinnen und nicht enttäuscht sein nach einmaligem Sehen. Insofern kann man "Mathilde" allemal sehen und großzügige Empathie mit der Protagonistin entwickeln, deren Handeln und Denken man bestimmt schon von sich selber kennt, wenn sie z.B. im Zug sitzt und hofft: "Manech ist tot wenn in 7 Sekunden nicht der Kontrolleur vorbeikommt. Eins, zwei, drei, vier (die Augen füllen sich bereits mit Tränen), fünf..." Und plötzlich kommt ein Mensch, der sagt: "Die Fahrkarten bitte, April, april!"

Die Besetzung ist natürlich dementsprechend hochkarätig: Audrey Tautou (Die fabelhafte Welt der Amélie), Marion Cotillard (La Vie en Rose) und sogar die amerikanische Jodie Foster spielen hier mit! 5 Sterne für einen durchaus sehenswerten Film in dieser Kategorie!

~Bücher-Liebhaberin~
0Kommentar| 12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. März 2006
Die durch Kinderlähmung behinderte Protagonistin Mathilde kann sich nicht damit abfinden, dass ihr Geliebter im ersten Weltkrieg gefallen sein soll. Sie ist vermögend und begingt zu recherchieren.
Schon bald erfährt sie die Kerngeschichte. Ihr Freund und vier weitere Soldaten wurden wegen verschiedener Delikte zum Tode verurteilt. Man brachte sie an die vorderste Bastion und schickte sie an die Front zwischen Deutschen und Franzosen. Doch in diesem Niemandsland kommt der Tod nicht sofort und auch nicht zu jedem.
Mathilde beauftragt einen Privatdetektiv. Dieser sucht Augenzeugen von damals auf und spricht auch mit deren Verwandten und Partnern. Zahlreiche kleine Lebensabschnittsgeschichten kommen dabei zutage. Und wie es scheint, haben tatsächlich zwei der fünf Verurteilten das Niemandsland lebend verlassen können.
Der Film kommt leise daher. Im Kern die Geschichte einer starken Jugendliebe, mit der langen Suche nach dem anderen. Die Erzählweise springt mal vor und mal zurück. Manches wird mehrfach aus verschiedenen Perspektiven berichtet und wie bei einem Puzzle wird das Bild mit jedem Beitrag klarer. Eine paar Fußballfelder große Zone wird Schauplatz eines grausamen und hässlichen Krieges, wird zum Brennpunkt vieler Lebenswege.
Zwei Stunden Filmgenus mit Anspruch.
0Kommentar| 14 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. Februar 2005
Vorab: der Film hält, was sein Vorgänger "Die fabelhafte Welt der Amélie" versprochen hat.
Die in jungen Jahren an Kinderlähmung erkrankte Mathilde, gespielt von der entzückenden Audrey Tautout, wartet seit drei Jahren vergebens auf ihren Verlobten, der nicht aus dem ersten Weltkrieg heimgekehrt ist. Doch Mathilde gibt sich dem schrecklich scheinenden Schicksal nicht geschlagen: unermüdlich sucht sie ihren Geliebten, wobei sie auf manch unheimliche Person trifft und gut gehütete Geheimnisse lüftet.
Eine aus "Die wunderbare Welt der Amélie" unbekannte Brutalität macht dieses Weltkriegsdrama zu einem authentischen Werk, in dem das Grauen der Schützengraben-Schlachten zwischen Deutschen und Franzosen nicht kaschiert wird. Es gibt aber auch witzige Elemente, die die meist drückende Stimmung lockern und somit die Last, die auf den Schultern der Zuschauer liegt, erleichtern.
Schöne Naturaufnahmen, liebevoll und detalliert reproduzierte Schauplätze, eine unheimlich spannende und fesselnde Geschichte und fantastische Schauspieler machen diesen Film zu einem Blockbuster fabriqué ein France, den man unbedingt gesehen haben muss!
Kaufen Sie also diesen Film und finden Sie heraus, ob Mathildes Traum vom Wiedersehen mit ihrem Verlobten in Erfüllung geht.
0Kommentar| 23 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 8. November 2008
Jeunet lässt sich immer sehr viel Zeit mit seinen Filmen, die Liebe zum Detail und eine originelle Gestaltung ist auffallend. Für die Produktion seiner Filme benötigt er in der Regel mehrere Jahre. "Mathilde" ist der Nachfolgefilm des Welterfolgs "Die fabelhafte Welt der Amelie" und hatte es sicherlich im Vergleich nicht leicht. Wieder ist die ausdrucksstarke und verletzlich wirkende Audrey Tatoo die Hauptdarstellerin dieses Films, der visuell einfach atemberaubend daherkommt.
Da der Film zu einem grossen Teil von Amerikanern finanziert wurde, entschied ein französisches Gericht, dass der Film kein eindeutig französisches Werk sei, diese Gerichtsentscheidung verhinderte die Präsenz von "Mathilde" bei diversen Preisverleihungen (Felix, Oscar "best foreign language film" und Festivals wie Cannes.
Der Streifen wäre ansonsten aufgrund seiner opulenten, melodramatischen Machart prädestieniert dafür, bei solchen Events Preise einzukassieren.
Aber immerhin gewann er 5 Cesars und wurde beim Oscarrennen gerechterweise immerhin in den Kategorien Cinematography und Art Direction nominiert.
Thema des Films ist die Kraft und Ewigkeit der Liebe, die stärker ist als Vernunft.
"Wenn Maneche tot wäre, dann würde ich das spüren" sagt Mathilde und dieser Glaube bringt diese unglaubliche Geschichte in Gang.
Mathilde ist Waise, durch eine Kinderlähmung gehbehindert und wächst bei Onkel (Dominique Pinon) und Tante (Chantal Neuwirth) in einem idyllischen küstendorf mit Leuchtturm in der Bretagne auf. Ihr Schulfreund Maneche wird später ihr Geliebter, aber der 17jährige Maneche (Gaspard Ulliel) muss in den Krieg. In den Schützengräben wartet der unvorstellbare Horror und im Januar 1917 verurteilt ein Kriegsgericht fünf junge Soldaten wegen Selbstverstümmelung zum Tod: In der Nacht werden sie aus einem "Bingo Crepuscule" genannten Schützengraben in das schmale Gebiet zwischen französischen und deutschen Linien getrieben, wo praktisch keine Überlebungschancen bestehen - einer davon ist Maneche.
Er gilt zunächst als vermisst, dann als tot - Mathilde will 3 Jahre nach Ende des Krieges immer noch nicht daran glauben. So engagiert sie einen Privatdetektiv und macht sich selbst auf die Suche....
In schönen Nebenrollen tauchen auch Stars wie Jodie Foster und Marion Cottilard auf.
Der Film schafft durch seine atemberaubende visuelle Kraft eine der gelungensten Thematisierungen des Ersten Weltkrieges, den Horror des deutsch-französischen Stellungskrieges. Dem gegenüber wird eine verklärte gefühlsgefärbte Sicht auf "Zuhause" vorgenommen - liebenswerte und auch grotesk wirkende Charaktere kommen immer in Jeunets Kosmos vor, so auch hier. Zu einem weiteren künstlerischen wie dramaturgischen Mittel gehört auch der ständige Wechsel der Perspektiven, diverse verschiedene Handlungsstränge kommen hinzu - auch das Schicksal der anderen Soldaten wird beleuchtet - bis zum Ende der Suche, wohin auch immer sie führt.
"Mathilde" dürfte sowohl der typische Frauenfilm als auch der optimale Film zu Weihnachten sein, er hat mich auch durch diese visuelle Perfektion und mit seinem märchenhaften Charme erobert. Man muss ja nicht immer Realist sein...
0Kommentar| 13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. Juni 2005
Nachdem Regissuer Jean Pierre Jeunet (Delikatessen, Die Stadt der verlorenen Kinder, Alien Resurrection) schon bei seinem Alltagsmärchen „Die fabelhafte Welt der Amelie" mit der entzückenden Schauspielerin Audrey Toutou zusammengearbeitet hat, erfreut er uns auch in seinem neusten Geniestreich mit der Anwesenheit, bzw. der Besetzung dieser liebreizenden Dame. Audrey Toutou spielt eine junge Frau, welche als kleines Kind unter Kinderlähmung litt, die nicht glauben will, dass Ihr Verlobter im 1. Weltkrieg gefallen ist. Vom Gefühl und der festen Überzeugung, dass Ihr Liebster noch lebt, geleitet, macht sie sich auf eine spannende und fantastisch erzählte und gefilmte Odyssee durch das Frankreich, Anfang des 20. Jahrhunderts.
Jeunet's stimmungsvolles, wundervoll, aber teilweise auch recht düster, erzähltes Kriegsdrama reißt den Zuschauer, für 2 Stunden, in zum Teil surrealen Bildern und in einer tragischen, aber auch humorvollen Erzählweise, aus dem realen Alltagstrott. Die wirklich gut ausgewählten Schauspieler vermitteln höchste Spielfreude. Dominique Pinon, der in bisher allen Filmen von Jeunet mitspielte und Oscar-Preisträgerin Jodie Foster („Das Scheigen der Lämmer") überzeugen, in Ihren Nebenrollen, genauso wie die liebliche Hauptdarstellerin Audrey Toutou, die Titelheldin „Mathilde" mimt. Auch die gute musikalische Untermalung gefällt auf Anhieb. Die atmosphärisch schöne Musik wurde perfekt an die jeweiligen Situationen angepasst und vermittelt auch auf wunderbare Weise die Gefühle von Hauptfigur Mathilde.
Das Einzige, was bei „Mathilde" negativ aufstößt, sind die vielen Personen und die komplizierten, französischen Namen, mit denen der Zuschauer konfrontiert wird. Hier kommt man als Zuschauer hin und wieder aus dem Konzept und man weiß leider nicht immer, wer, wer ist.
In Sachen Ausstattung und Technik gibt sich die DVD keine Blöße: Das Bild ist gestochen scharf und der 5.1-Digital-Sound kommt räumlich und sehr wuchtig aus den Boxen. Das Bonusamterial, auf der 2. DVD, ist ebenfalls lobenswert: Das 75minütige Making-of ist sehr sehenswert, außerdem gibt es noch Dokumentationen zu der Erschaffung des Paris, von 1920, und der Zeppelin-Explosion, sowie diverse Deleted Scenes, Filmtrailer und einen Audiokommentar von Regisseur Jean Pierre Jeunet.
Fazit: „Mathilde" ist ein sehr packendes und aufwühlendes, modernes Kriegsdrama, dass durch seine unbeschwerte Art erzählt zu werden, zu gefallen weiß. Dieser Film trifft mit Sicherheit nicht den Geschmack von jeden, aber es war auch noch nie die Art von Jeunet, Filme zu machen, mit denen sich jeder anfreunden kann. Der Exzentriker schafft es auch bei „Mathilde" wieder einmal den Zuschauer zu verzaubern, sei es durch die gewaltigen und stimmungsvollen Bilder, die sympathischen Figuren oder durch die skurrile Erzählweise des Films, die dem Grauen des ersten Weltkrieges durch ihre heitere und unbeschwerte Art, den Schrecken nimmt.
Fans von Jean Pierre Jeunet und Audrey Toutou können sich, ohne zu zögen, diesen Film zulegen. Wer an Filmen wie „Die fabelhafte Amelie" oder „Big Fish" seine Freude hatte, greift ebenfalls zu. Mathilde gehört, meiner Meinung nach, mit zu den besten Filmen der letzten Jahre
0Kommentar| 49 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. März 2006
Wie bereits in Amélie, beweist auch hier Audrey Tautou eine tolle ausdrucksstarke Schauspielleistung! Der Film ist zwar von der Handlung nicht an Amélie angelehnt, aber die ironischen Zwischenkommentare, witzigen Nebendetails und außergewöhnlichen Bilder erinnern stark an den Vorgängerfilm. Dennoch ist die Story einzigartig schön verfilmt, da die Detektivgeschichte durch wichtige nebensächlich-erscheinende Anekdoten angereichert wird und sehr interessant macht. Unerwartete Handlungsstränge wirken manchmal, auf Grund der französischen Namen undurchsichitg und lässt einem an manchen Stellen schwer folgen. Das Ende kann vermutet werden, aber löst sich tatsächlich erst in den letzten zwanzig Minuten auf und ist nicht verkitscht! Die Kriegsszenen sind nicht zu blutig und definitiv nötig, um den Film nicht in eine langweilige Liebesgeschichte abdriften zu lassen. Die Landschaftsbilder/Naturaufnahmen sind wunderschön und mit einem Gelbfilter belegt. Toll ist, dass die Geschehnisse nach und nach durch mehrere Sichten aufgedeckt wird, dadurch bleibt der Film spannend und überzeugend. Sehr schön und empfehlenswert!
0Kommentar| 37 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. März 2005
und schafft das beinahe Unmögliche - er kann sich übertreffen :-). Vor vorneweg muß ich Ihnen gestehen: Ich bin ein großer Fan Jean Pierre Jeunets (Stadt der verlorenen Kinder, Delicatessen, Die fabelhafte Welt der Amelie) und hatte bevor ich ins Kino ging sehr hohe Erwartungen an den Film. Und - was sehr selten passiert - wurde nicht enttäuscht. Kenner Jeunets werden viele alte Bekannte auch bei Mathilde entdecken, so sein Langzeitbeschäftigter Dominique Pinon oder, die aus Amelie berühmt gewordene, Audrey Tautou.
Mathilde ist untypisch für Jeunet, da er - bis auf einige Momente - auf seine märchenhaft überzogene Darstellungen verzichtet. Der Film ist überraschend nüchtern und in seiner Erzählweise unglaublich langatmig (nicht im negativen Sinne, ich möchte lediglich betonen, dass der Film sehr langsam erzählt ist - vielleicht vergleichbar mit der "Straight Story" von David Lynch). Es erzählt von dem Versuch einer jungen Frau, nach dem ersten Weltkrieg den Verbleib ihres Geliebten zu klären. Dabei werden einige Schlüßelszenen mehrere Male, jedoch immer aus einer anderen Perspektive erzählt. Trotz der vielen Wiederholungen (die den Film auf eine respektable Länge ziehen) bleibt die Langeweile aus. Der Zuschauer taucht ein in die Welt Mathildes, deren kriminalistischen Bestrebungen immer wieder unterbrochen werden durch die schnellen Szenen aus dem Schützengraben oder der zauberhaften Harmonie aus der Vergangenheit der beiden Liebenden. Jeunet gelingt hierbei ein Meisterwerk, dass nur so strotzt von Emotionen und herrlichen Bildern.
0Kommentar| 26 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. April 2005
Sprachlos. Beeindruckt. Ergriffen. Ich will es gleich vorweg sagen; dieser Film hat mir unglaublich gut gefallen! Ich würde ihn sogar fast zu meinem Allzeit-Lieblingsfilm machen. Ohne die Handlung jetzt ein weiters mal nachzuerzählen, will ich nur ein paar Gründe geben, warum ich ihn so großartig finde:
1. Der Film setzt mit einem Paukenschlag (Kriegsszene) ein, der Zuseher ist tatsächlich von der ersten Sekunde gefesselt von der Handlung. Die ist zwar stellenweise etwas komplex, dennoch schlüssig und herrlich reich an vielen Figuren, die für sich genommen alle fantastisch dargestellt wurden.
2. Überhaupt die Schauspieler. Ich könnte mir keine besseren Darsteller für die einzelnen Charaktere vorstellen, als die die man tatsächlich auf der Leinwand sieht. Alle sind in ihrer Art einzigartig. Sie haben Flair, sind reich an Mimik und Gestik und mit Eifer bei der Sache (sogar Jodie Foster in ihrer kleinen Gastrolle!).
3. Kameraführung. In Amelie hat der Regissuer gezeigt, dass er eine unglaubliche Begabung (jenseits der Handlungsinszenierung) für visuelle Kunst besitzt. Der Film strotz vor atemberaubenden Kamereinstellungen, Szenen, Spielen mit Licht/Optik/Schatten/Farben... Man möchte manchmal am liebsten den Film anhalten und einfach nur eine Einstellung bewundern.
4. Die Geschichte. Der Zusatz zum Filmtitel, "eine große Liebe" hatte mich zunächst etwas abgeschreckt. Liebesgeschichten zu Verfilmen ist eigentlich sehr schwer, gerade dann, wenn sie authentisch und nicht kitschig sein sollen. Mathilde, ist aber als Liebesgeschichte großartig. Nie schwülstig, langweilig, oder unglaubwürdig, sondern von einer großen Ernsthaftigkeit und trotzdem Leichtigkeit gezeichnet.
5. Die Erzählweise. Der Film behandelt ja ernste Themen (Krieg, getrennte Liebe, Sehnsucht, Bangen und Verzweiflung, Suche, Hoffnung,etc.), hat also an sich fast shakespearsches Format; dennoch, und auch das habe ich selten in anderen Produktionen so gesehen, ist der Erzählton nicht schwermütig oder melancholisch sondern immer von einem tiefen Optimismus durchzogen und bei all den Themen durchaus (selbst-)ironisch.
6. Die Schlußszene im Garten. Wie in einem Traum betritt Mathilde einen Garten in dem sie ihren Liebhaber wähnt,.... Ich muss zugeben die folgenden Minuten gehören zu den eindringlichsten Momenten der Filmgeschichte, die ich selbst gesehen habe. Es großartig zu nennen ist eine unverschämte Untertreibung,...
Kritik: Ich gebe zu mir hatte auch schon der Film Amelie sehr gut gefallen. Ich hab aber auch gehört, das manch einer damit wenig anfangen konnte. Obwohl die beiden Filme sich stark unterscheiden, haben sie natürlich viele Gemeinsamkeiten (nicht zuletzt die , wie ich finde exzellente Audrey T.). Insofern ist der Vorwurf zumindest etwas berechtigt, dass die eigentliche künstlerische Weiterentwicklung des Regisseurs für den Zuschauer eher gering erscheint.
Also,...verlieren kann man nichts mit diesem Film. Gewinnen? Für diejenigen die den Film mögen, ist es bestimmt ein Begleiter fürs Leben. Ein Film den man nicht vergisst.
0Kommentar| 33 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

8,79 €
7,74 €

Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken