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am 31. März 2009
Seit mindestens drei Studioalben, also seit der Zusammenarbeit mit Kevin Shirley (von dem ein anderer Rezensent hier schon meinte "und wieder eine platte, die kevin shirley versaut hat"... lustig, wie Meinungen doch auseinander gehen können), hat es sich bei mir als Regel durchgesetzt, dass man einen neuen Bonamassa erst mal 7-10 Tage sacken lassen muss, bis man sich definitiv dazu äußern kann. Naja.. definitiv... was ist schon definitiv im Leben. Was ich sagen möchte: Kevin Shirleys Einfluss auf Joe liegt sicherlich darin, dass seither sein Repertoire noch mehr erweitert wurde, nicht mehr nur Bluesrock und Rock Stücke (aus 7 Jahrzehnten) wie auf den Alben zuvor covert, sondern darüber hinaus auch mal bei Leuten wie Tim Curry, Chris Whiteley oder wie auf dem jüngsten Album Tom Waits rumstöbert. Gut, auch früher hat er schon Yes interpretiert... das ist ja nu auch nicht unbedingt Blues pur... aber Kevin Shirley hat seine Bandbreite sicher noch mal erweitert. Und er hat zudem auch seinen Sound-Reichtum erweitert. Da hört man dann schon mal Streicher... oder wie auf diesem neuen Album Bläser... Kurz: man darf auf Überraschungen gespannt sein. Das führt nun sicher dazu, dass der ein oder andere alteingesessene Fan (siehe Kommentare wie: "Ich mochte Joe, als er noch "Cradle Rock" (Rory Gallagher) als Opener gespielt hat. Ob es da ein Omen ist, dass er ein äußerst müde interpretiertes "As the Crow Flies" (ebenfalls von Rory) als Outro gewählt hat?") ein wenig enttäuscht wird. Ich persönlich finde es toll, dass ein Künstler sich nicht auf dem ausruht, was er bislang erreicht hat, dass er versucht, sich weiter zu entwickeln. Dabei wird er mit Sicherheit Fans brüskieren... aber auch andere hinzugewinnen. Aber in jedem Fall besser, als sich immer selbst zu reproduzieren. Aber aus genau diesem Grund muss man die Alben sacken lassen. Die einzige Erwartung, mit der man herangehen sollte, ist die, dass man besser keine Erwartung haben sollte... und diese Nicht-Erwartung wird dann vielleicht übertroffen... wie beim jüngsten Album wieder geschehen, und zwar in noch überzeugender Manier im Vergleich zu den beiden Vorgängern. Ich war dieses Mal ziemlich skeptisch. Aber dieses Skepsis hat sich Gott sei Dank nicht bewahrheitet...

The Ballad of John Henry: Ein kraftvoller Opener, sowohl des letzten Konzerts als auch der CD. Die erste Viertelstunde des Konzerts hab ich als Wirbelsturm erlebt, der einem das Gehirn mal ordentlich durchpustet. Dieses Gefühl rettet Joe hier auf die CD...

Stop!: Schöne Ballade mit interessanten Arrangements und zum ersten Mal Joe mit Bläsern.

Last Kiss: Recht repetitive Songstruktur, die mir beim ersten Hören fast zu langweilig war... mittlerweile mag ich sie, ohne dass sie totale Begeisterung bei mir auslöst... aber die letzten 1,5 Minuten, wenn der Song langsam, schrittweise, Instrument für Instrument ausschleicht... wunderschön...

Jockey Full of Bourbon: DIE NAGELPROBE für mich. Als alter Tom-Waits-Fan, und als Marc-Ribot-Enthusiast. Marc Ribot spielte im Original von Tom die Gitarre, und ich konnte drei Monate nicht schlafen (nein, ist übertrieben), nachdem ich gelesen hatte, dass Joe nun dieses Meisterwerk von Tom covert. Wie sollte das wohl klingen? Nach 30 Sekunden Joe dachte ich: Ist es überhaupt dasselbe Stück? Nach 10 Tagen sage ich: Ein Meisterwerk auf Grundlage eines Meisterwerks. Joe hat den Song genommen und ihn sich zu eigen gemacht, hat etwas komplett Eigenes daraus gemacht. Ein Musterbeispiel für ein Cover, in dem man sich in einen rauchigen Westernsaloon versetzt fühlen darf, wenn man das schlecht gestimmte Klavier hört... Väter der Klamotten meets Power-Rock. Absolut vom Feinsten.

Story of a Quarryman: Ja, auch ich mag am liebsten die harten Riffs, wie so manch einer, der hier schon dem alten Rory-Gallagher-Joe nachweint... und insofern ist Story of a Quarryman in kürzester Zeit zu meinem Zuhör-Favoriten des Albums geworden. Was für eine Power in diesem Song steckt. Dieser über einen Steinbrucharbeiter und der Titelsong über den hämmernden Weichenleger John Henry, diese beiden Songs meinte Joe wohl in erster Linie, als er sagte, er habe mit diesem Album den Leuten ein Denkmal setzen wollen, für die das Leben harte Arbeit ist und die an harte Arbeit glauben....

Lonesome Road Blues: Hmm... vielleicht der Song, dem ich am skeptischsten gegenüber stehe. Klingt ein wenig von sich selbst eingenommen ("all I have is my guitar, I'm just 31 years old today" - wobei ich fairerweise dazu sagen muss, dass ich dem Text nicht in seiner Gänze zugehört hab, vielleicht tue ich ihm ja Unrecht...), aber das stelle ich in Rechnung bei einem Künstler, der immer nach neuen Wegen sucht, dass er auch mal einen nicht so gelungenen Song einstreut... Der ist mir tatsächlich ein wenig zu glatt, zu gerade heraus.

Happier Times: Eine der großen Überraschungen auf der CD. Auf mich macht der Song den Eindruck als würde er ewig dauern, jedenfalls länger als die 6'40'', die er effektiv dauert. Ein immer gleicher Rhythmus, in dem man sich verlieren kann... mit vielen wundervollen Solo-Einsprengseln... und einer Handvoll rhythmisch-dynamischer Explosionen, die die Gleichförmigkeit durchbrechen... um dann wieder zu ihr zurückzukehren... und um in einem Crescendo zu enden. Großartiges Songwriting, ein bleibendes Meisterwerk.

Feelin' Good: Eine gefällige Cover-Version. Eher ruhig, nett zu hören, aber jetzt nicht der Reißer wie die Tracks 2, 5, 7 oder 10....

Funkier Than a Mosquito's Tweeter: Tja, auch hier bleibe ich ein wenig mit offenem Mund stehen. Irgendwie wollten Joe und Kevin Shirley hier für meine Begriff zu viel auf einmal. Kernige Bläser, schön anzuhören, funkige Rhythmen, wie man sie von Joe noch nicht gehört hat... alles in allem ein wenig inhomogen. Aber dennoch, es hat was...

The Great Flood: Auch ein absoluter Höhepunkt, eine langsame, träge, recht depressive Ballade, mit sehr ausladenden Übergängen, die den trägen Charakter noch unterstreichen... aber all dies in sehr stimmiger Weise, mit herrlichen Zwiegesprächen zwischen Joes Gitarre und Saxophon, mit dunkel, warnend klingenden Glocken am Anfang und Ende... machen dieses Stück zu einem weiteren Meisterwerk.

From the Valley: Wunderschönes akustisches Solostück. Ein solches darf auf keinem Joe-Album fehlen, häufig enden sie so...

aber diesmal endet es fetziger mit:
As the Crow Flies: Nach Eric Sardinas schon der zweite Bluesgitarrist, der auf seinem jüngsten Album mit diesem Klassiker von Tony Joe White schließt (der sicher in der Version von Rory Gallagher bekannter ist). Die Klänge, die er der Gitarre dabei manchmal entreißt, gehen einfach unter die Haut...

Unter dem Strich stehen gleich mehrere Meisterwerke und auf jeden Fall deutlich mehr bleibende Stücke als beim Vorgänger Sloe Gin, der ja nun auch nicht von schlechten Eltern war. Ein wenig von sich selbst eingenommen klingt Joe ja schon, wenn er im Begleitheft schreibt "I really feel this is my strongest work to date". Aber eigentlich mus sich sagen: Er hat Recht... es ist sein vielseitigstes, reifstes Album bislang, und das Zitat spricht für ein gesundes Selbstbewusstsein. An einigen Punkten begeht er zwar auch kleinere Irrwege, aber wenn er dafür so großartige Songs liefert wie Happier Times und The Great Flood, wie das auch als Song-Doppel gut funkionierende Jockey Full of Bourbon/Story of a Quarryman dann darf er auch gerne noch mal den ein oder anderen Irrweg gehen... Joe ist der Größte.
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am 4. Februar 2009
Wer ist John Henry?, dem Joe Bonamassa den Titelsong widmet, der schon mal kraftvoll Bluesig rockend(mit einem Hauch Led Zeppelin) aus den Startlöchern kommt und die Messlatte ordentlich hoch hängt.Für die Historiker: John Henry war als Farbiger zum Ende des 19. Jahrhunderts als Held in die Geschichte eingegangen, als er als Protest nach alter Väter Sitte, mit Schaufel und Pickel gegen die Industrialisierung im Bergbau gegen eine neue Bergbaumaschine zum Wettbewerb antrat, den Wettbewerb auch gewann und dann tot umfiel( so werden Legenden gemacht..) "The Ballad of John Henry" hat Joe mit seiner Band schon Live auf Tournee erprobt und setzt auch im Studio die Spielfreude mit dem schnörkellos agierenden Rhythmuspaket mit der "Live from Nowhere" und "Sloe Gin" erprobten Band: Carmine Rojas, Bass - Bogie Bowles,Drums( unterstützt von Anton Fig),sowie Rick Melick, Keyboards und Blondie Chaplin Rhythmusgitarre. An den Reglern saß wieder der Aerosmith, Black Crowse und Led Zeppelin erprobte Kevin Shirley, mit dem Joe schon bei "Sloe Gin" ein glückliches Händchen hatte.
Ein Dutzend Songs, teils genial adaptiert: Tony Joe Whites "As the Crowe flies", Tom Waits "Jockey full of Bourbon"(mit charmantem Ballroom Piano),bei Aline Bullocks(Schwester von Tina Turner, übrigens)"Funkier than a Mosquito Sweater" lässt Joe Bläser auffahren, an denen auch Tower of Power ihre Freude hätten, Sam Browns One Hit Wonder "Stop" gewinnt er ebenfalls mit geschmeidigem Blech interessante neue kraftvolle Facetten ab, sowie bei Anthony Newlys "Feeling good" rückt er einen unbekannteren in den Focus des Interesses. Im Songwriting hat er klare Pluspunkte gesammelt
in "Happier Times" macht er Seelenstriptease und lässt uns an seinem damals im Keller befindlichen Gefühlsleben teilhaben. Er rückt Beziehungen in den Mittelpunkt seiner Songs. Endlich mal eine Aussprache mit einer Jugendliebe nach all den Jahren in "The great Flood", das mit schwermütiger Orgel intoniert wird und sich mit Saxofon/Gitarre Zwiegespräch steigert, "Last Kiss" thematisiert eine gescheiterte Beziehung, die sehr rockig von Bogie Bowles am Schlagzeug vorangetrieben wird und fast schon in die Rea`sche "Lets Dance" Ecke gerät.
Das Dutzend Songs entwickelt sich gradlinig weiter, wo "Sloe Gin" aufhörte und bringt Joe Bonamassa einen Schritt in Richtung BluesRock Denkmal weiter nach vorn, obwohl vielleicht einige Blues Traditionalisten die Nase rümpfen könnten..
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VINE-PRODUKTTESTERam 23. Februar 2009
In einer Ehe ist immer die Rede vom verflixten siebten Jahr, das über ein Weiterbestehen der Verbindung entscheiden soll. Die 31 Jahre junge Blueshoffnung Joe Bonamassa legt nun mit "The ballad of John Henry" sein verflixtes siebtes Studioalbum vor. Und falls dieses für die weitere Karriere des durch und durch talentierten Musikers steht, sollte er bald in einem Atemzug mit den ganz großen wie Stevie Ray Vaughan oder Rory Gallagher genannt werden. Mancherorts wird er gar als legitimer Nachfolger des Iren gehandelt. Hoffen wir nur, dass Herr Bonamassa nicht auch so gerne an Großvaters Hustensaftflasche nippt, wie die 1995 endgültig verblasste Legende. Denn dann blieben uns weitere hochklassige Alben wie dieses verwehrt.

"The ballad of John Henry" ist eine Hommage an den Arbeiterklassenhelden aus dem 18. Jahrhundert und atmet stets den Geist ehrlicher Arbeit, Bodenständigkeit und purer Leidenschaft. Zudem fällt bereits beim ersten Hören eine Art Zweiteilung auf, die der Protagonist selbst bestätigt. Während die erste Hälfte in einer emotionalen sehr positiven Zeit entstand, lag Bonamossa bei der zweiten Hälfte sprichwörtlich am Boden. Dementsprechend gibt es zuerst flottere und leichtere Nummern zu hören, während später in dunklere Gefühlswelten eingetaucht wird. Dramatische und spannungsgeladene Bluesrocker wie der Titelsong oder "Story of a quarryman" stehen traurigen und langsamen Nummern wie dem halbakustischen "Feelin' good" und "Happier times" entgegen. Dieses Lied dürfte zudem Joe Bonamassas ehrlichste und persönlichste Nummer bisher sein und macht es zu einem der absoluten Highlights auf dieser nicht gerade an hochklassigen Titeln armen CD, die zudem noch recht vielfältig klingt.

So gibt es mit "Last kiss" eine saftige Boogienummer zu hören, "As the crows flies" trägt einen starken Südstaatenduft mit sich herum, der "Lonesome road blues" kommt eher locker und beschwingt daher, "From the valley" ist ein schönes Akustikgitarreninstrumental, auf "Funkier than a mosquito's tweeter" gibt es erstmals fetzige Bläser zu einem Honky Tonk-Piano zu hören und "The great flood" sowie "Stop!" sind klassische und trockene Bluesnummern. Letztgenannter Song (im Original von Sam Brown) ist nur einer von zahlreichen Neuinterpretationen auf dem Album und zeigt einmal wieder, dass Bonamossa ein gutes Händchen für derartige Adaptionen hat. Hierzu gehört auch das ziemlich dreckig gespielte Tom Waits-Cover "Jockey full of bourbon", das mit seinem jazzigen Piano eine stickige Baratmosphäre verbreitet und nebenbei zeigt, dass der schräge Gossenpoet mit der kratzigen Stimme immer wieder ein Lieferant für hervorragendes Songmaterial ist.

"The ballad of John Henry" ist ein absolut empfehlenswertes, beseeltes und rundes Album geworden, auf dem Joe Bonamossa seine vielfältigen Einflüsse von Delta- und elektrischen Blues, über Rock und Country, bis Jazz und Progrock verarbeitet und zu einem stimmigen, sowie aktuell und nicht eingestaubt klingenden Ganzen verarbeitet. Trotz aller spielerischen Klasse zeigt sich der Musiker nie als Selbstdarsteller, sondern hat stets die passenden Soli parat. Die CD kann jedem Blues- und Bluesrockfan bedenkenlos ans Herz gelegt werden. Egal ob man Bonamassas ehemaligen Mentor B.B. King, Jeff Beck, Eric Clapton und John Mayall oder die beiden oben genannten Gitarristen bevorzugt.
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am 8. Juli 2014
JBs Musik mögen ja viele,und das Album aus 2009 beherbergt so manche Perle. Sein Gitarrenspiel kommt aus der gleichen Ecke wie das meine, wobei ich noch mehr an Gary Moore und Knopfler sowie Gilmour anlehne,und Herr Bonamassa ausgehend von G.Moore eher zusätzlich Eric Johnson, BBKing Danny Gatton beeinflusst ist.
Grösster Unterschied ...er verdient damit seine Brötchen.....

Wie dem auch sei, er spielt den Blues innovativ und nicht z.B. streng limitiert innerhalb der Pentatonik skalen, sodass man von JB immer viel lernen kann, auch wenn man schon länger spielt als er ;) (bin trotzdem um Längen schlechter da auch viel älter )

Die Soundqualität der Vinyl Ausgabe ist sehr gut und empfehlenswert für den Sammler.
Die Platte an sich ist aus stabilem Vinyl, unter 180g aber schwerer als "Normalpressungen"
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am 26. Februar 2009
Als ich J.Bonamassa das erste Mal hörte, dachte ich, er sei schon sehr viel älter als 31 Jahre, so viel Reife und Ausdruck steckt in seiner Musik! Als ich ihn dann auch live erleben durfte, war ich vollkommen überzeugt: Der Mann ist der Hammer!
Sein nunmehr 7. Studioalbum sprüht mal wieder vor Energie, die Cover einiger bekannter Songs (z.B. Feelin' good von Anthoney Newley) sind genial umgesetzt, da er sie auf seine eigene Art interpretiert, ohne dass ihr Wiedererkennungswert verloren geht.
Joe Bonamassa ist für mich einer der wenigen, der das Erbe der großen Bluesrock-Götter aus früheren Jahren gebührend vertritt!
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am 15. August 2013
Ich kenne diese CD schon sehr lange, ein Freund hat sie mir mal vorgespielt und mich so überhaupt erst auf Joe Bonamassa gebracht. Ich hatte Zu Beginn so meine Zweifel, aber je häufiger ich sie gehört habe, desto besser gefiel sie mir. Dann kam das erste JB-Konzert und was soll ich sagen: Seither ist es um mich geschehen! Der MP3-Download war jetzt nur noch die Ergänzung, sozusagen.
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am 7. Oktober 2014
Sensationelle Scheibe, wenn man nicht nur auf Blues, sondern auch auf Rock steht. Bonamassa spielt und singt astrein, sehr guter Bassist, sehr guter Schlagzeuger, sehr gute Band. Absolut empfehlenswert.
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am 2. März 2009
Die handwerklichen Qualitäten des JB kann niemand mehr ernsthaft anzweifeln. Wenn einer der Kritiker meint, das letzte Album sei "zu glatt", so kann dies jedoch keine Kritik an der Qualität der Songs sein. Da schließe ich mich lieber der Meinung anderer an und sage, dass dieses Album ein MUSS für jeden ernsthaften Bluesfan ist.
Meine Empfehlung ist, sich jedes Stück vollkommen ungestört auf einer guten Anlage - am besten mit guten Kopfhörern - anzuhören. Es lohnt sich - von der ersten bis zur letzten Sekunde. JB ist unverwechselbar, hat seinen eigenen Stil, den er immer mehr verbessert. Auch finde ich, dass er sich gesanglich von Album zu Album verbessert. Er ist ungemein wichtig für das Genre Blues. Nicht zuletzt, weil Kritiker meinen, Blues sei nur etwas für ältere, dickbäuchige Männer. JB lehrt uns, das es gilt, Blues weiter zu entwickeln, nicht zuletzt um ihn auch für ein breiteres (jüngeres) Publikum interessant zu machen - ohne die Anrüchigkeit von Kommerzialisierung (siehe Eric Clapton).
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TOP 1000 REZENSENTam 30. März 2016
Das siebte Studioalbum “The Ballad Of Joe Henry“ aus dem Jahre 2009 gehört bereits jetzt schon zu den Klassikern aus dem bisherigen Gesamtwerk des Joe Bonamassa. Ja man könnte aus heutiger Sicht sagen, dass es so eine Art „Best Of Album“ ist, denn es befinden sich außerordentlich viele bekannte und hervorragende Songs auf dem Werk.
Da wäre zunächst der Titelsong „The Ballad Of John Henry“ zu nennen. Das Lied handelt von der Geschichte des Eisenbahnarbeiters John Henry, der gegen einen neu erfundenen Presslufthammer im Wettstreit antritt, gewinnt und anschließend stirbt. Der Song ist inzwischen in den Konzerten von J.B. zu einem absoluten Muss der Setlist geworden. Alleine für diesen Titel lohnt sich die Anschaffung des Albums.
Weiter geht es mit der tollen Coverversion von Sam Browns Nummer „Stop“. Das Original bot schon eine außergewöhnliche Darbietung, aber J.B. setzt mit seinem Gitarrensolo dem Ganzen noch die Krone auf.
Der vierte Song des Albums ist dann auch wieder eine klasse Coverversion. Hierbei handelt es sich um Tom Waits Ballade „Jockey Full Of Bourbon“, welche auf dem Album „Rain Dogs“ im Jahre 1985 erschien. Auch dieser Song wurde von dem Meister toll interpretiert. Auch eine tolle Fassung des Songs befindet sich auf dem Live Album „An Acoustic Evening (Live at the Vienna Opera House)“.
„Happier Times“ ist einer meiner Lieblingssongs auf dem Album und stammt aus der Feder von Joe Bonamassa. Es es ein langsam aber stetig nach vorne treibender Blues mit einem sehr gefühlvollen Gitarrensolo.
Zum Ende meiner Auflistung möchte ich das absolute Highlight des Albums benennen. Es handelt um den ruhigen Blues „The Great Flood“ und ist mit 7,39 Minuten das längste Stück. Auch dieser Song wurde von Joe Bonamassa geschrieben.
Richtig entspannend, ja fast meditativ ist das vorletzte auf der akustischen Gitarre gebotene Stück „From The Valley“.
Auch die nicht von mir genannten Songs sind von absoluter musikalischer Güte. Infolge der vielen tollen Songs und der prima Produktion hat „The Ballad Of John Henry“ eigentlich mehr als fünf Sterne in der abschließenden Beurteilung verdient.
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am 8. März 2015
7.Studio-Album des amerikanischen Blues-Rock/Sänger/Gitarristen von 2009, dass vom tragischen Schicksal des amerikanischen Eisenbahnarbeiters John Henry erzählt, und Platz 1 der US-Billboard-Blues-Charts erreichte. Das kraftvolle Blues-Rock-Album wurde von Kevin Shirley produziert und enthält sieben Eigenkompositionen. Bonamassa ist nicht zu bremsen, und auf dem Sprung den Blues-Rock-Thron zu besteigen, wobei er den Spagat fertigbringt, einerseits auf den Spuren seiner Lehrmeister zu wandeln, und zugleich innovativ tätig zu sein und die Brücke zum intelligenten Rock zu schlagen.
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