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Kundenrezensionen

4,9 von 5 Sternen
22
4,9 von 5 Sternen
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am 27. Juli 2002
Pat Metheny und Charlie Haden kennen sich schon seit 1973 und bereits seit Jahren hatten sie über eine Duo-Projekt gesprochen. 1997 kam es dann endlich dazu, und herausgekommen ist eine CD voller wunderschöner Musik zweier Romantiker, die sich gesucht und gefunden haben. Beide stammen aus dem mittleren Westen der U.S.A. - aus Missouri. Beide sind - bevor sie zum Jazz gestoßen sind - mit der für ihre Gegend typischen Musik aufgewachsen. Diese frühen Eindrücke und das Songmaterial aus dieser Zeit haben sie auf dieser CD verarbeitet. Ergänzt haben sie dieses Material um Eigenkompositionen und einen Titel von Charlies Sohn Josh. Charlie spielt - wie immer - seinen akustischen Bass, und auch Pat spielt überwiegend akustische Gitarre. Etwa die Hälfte des Materials wurde nachträglich durch eine zusätzliche Gitarrenstimme ergänzt.
Meine persönlichen Favoriten sind "Message to a Friend" (nach Pats Worten in Gedanken an Charlie entstanden), Charlies "First Song (for Ruth)" [seine Frau], Jim Webbs "The Moon Is a Harsh Mistress", Johnny Mandels "The Moon Song", Andrea Morricones "Cinema Paradiso (love theme)" und Josh Hadens "Spiritual".
Eine CD, die sich auch als Hintergrundmusik oder zum Entspannen missbrauchen lässt, der man aber ruhig einmal seine ungeteilte Aufmerksamkeit schenken sollte. Nicht zu empfehlen, wenn man sich in melancholischer Stimmung gerade ohnehin seinem Weltschmerz hingibt! Einfach schöne Musik - im besten Sinne! Und man muss kein Jazzfan sein, um Gefallen an ihr zu finden.
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am 8. April 2017
Das ist Musik zum Träumen, meist leise, nur dr und g.
Kein Klimbim, kein Schnick-Schnack. Einfach schöne Musik. Im Gegensatz zu "One quiet night" ist die Grundstimmung hier eher fröhlich.
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am 8. Februar 2007
Der legendäre Bassist Charlie Haden und der weltbekannte Jazz-Gitarrist Pat Metheny trafen sich im April 1996, um akustische Impressionen ihrer Heimat Missouri aufzunehmen. Entstanden ist ein Werk, welches die Landschafts- und Naturschönheiten des US-Staates direkt in die Gehörgänge des Zuhörers transportiert.

Pat Metheny’s an fließende Wolkenformationen erinnernder Gitarrenklang und Charlie Ha-den’s geschichtenerzählender voluminöser Baß offerieren uns eine zeitlose Kammermusik aus Original-Kompositionen, Country- und Pop-Songs sowie 2 Themen aus der Filmmusik „Cinema Paradiso“ von Ennio und Andrea Morricone.

Gelungen sind ihnen feinsinnige Ausdeutungen, in denen man Altbekanntes anders hören und Neues entdecken kann.

Die beiden Freunde spielen nicht mit blutleerer und kalter Perfektion, sondern mit intensiver Musizierfreude und Hingabe, wie exemplarisch die Kompositionen No. 2 „Our Spanish Love Song“ und No. 5 „First Song“ beweisen: Eine seltene Art von musikalischer Übereinstim-mung und subtiler Ausdrucksvielfalt.

Im Augenblick lebend und in sich gekehrt, lauscht der Zuhörer den stimmungshaften Improvisationen und Musik-Träumen der Musiker.
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Gemeinsamkeiten, die über ein analog entstandenes Gefühl entstehen, können zu einzigartigen Synergien führen. Charlie Haden wie Pat Metheny stammten beide aus dem amerikanischen Bundesstaat Missouri. Obwohl vom Alter her 15 Jahre zwischen ihnen lagen, hatten sie unabhängig von einander dort ihre Musikerkarrieren begonnen. Neben der lokalen Herkunft verband die beiden die analoge Herangehensweise an das musikalische Schaffen. Beide konzentrierten sich im Wesentlichen auf projektorientierte Musikproduktion. Weder Haden noch Metheny standen für eine an einer feststehenden Band orientierten Karriere. Was die beiden Musiker interessierte, war die Verwirklichung bestimmter Ideen in einem eigens dafür geschaffenen Kontext, fußend auf einer Vision, um die herum die Musiker ausgewählt wurden, um ihr Gestalt zu verleihen. Beyond The Missouri Sky war ein solches Projekt. Das Besondere an diesem Album war die Reduktion auf Haden und Metheny selbst. Wie vieles, das vor allem Haden in Angriff nahm, wurde es mit einem Grammy ausgezeichnet.

Insgesamt 13 Titel, die alle unter dem Untertitel Short Stories figurieren, entfalten sich allesamt unter einem nicht bezeichneten Thema. Quasi das Schulgeheimnis von Beyond The Missouri Sky ist die Sehnsucht. Das Gefühl, welches sprühende Geister in einem Provinzsetting erfahren, ist nur zu beschreiben mit dem unbändigen Bedürfnis nach dem Ausbrechen aus den beengten und beengenden Verhältnissen. Was den beiden Musikern auf diesem Album allerdings gelang, ist das semantische Kunststück, nicht nur gegen die Enge und die daraus resultierende Melancholie zu revoltieren, sondern der Tristesse selbst eine tiefe Referenz zu erweisen. Beiden Musikern gelang der Ausbruch, Hadens nächste Station war New York, Metheny zog es nach Miami, aber beide nährten sich und ihre Gefühlswelt aus der unendlichen Weite des missourischen Himmels, der mit seinem Wechselspiel der horizontalen Dimensionen die kreative Quelle beider ein Leben lang nährte.

Egal, um welche Kompositionen es ich handelt, es geht immer um die Frage, welche Inspirationen dieser Himmel vermittelt und um die nötigen Konsequenzen, die daraus gezogen werden können. Ob in Message To A Friend, Two For The Road, The Moon Is A Harsh Mistress oder He's Gone Away, es sind die Gefühlswelten, die berührt werden, die aus der Einsamkeit entstehen und die die Sehnsucht nach Weite zum Ausdruck bringen. Vor allem bei He's Gone Away wird die aus dem alles inspirierenden Himmel Konsequenz zu einer musikalisch einzigartigen Metamorphose. Das Thema wird von Metheny immer an den Rand der Melodielinien von Amazing Graze getrieben und bringt dadurch die emotionale Doppelbödigkeit zum Ausdruck: Das Weggehen verursacht nicht nur Abschied und Trauer, sondern auch die feierliche Befindlichkeit der Befreiung. In dem darauf folgenden Moon Song, in dem Metheny wie in keinem anderen auf diesem Album seine Inspiration durch den Gitarristen Wes Montgomery zum Ausdruck bringt, schafft es Charlie Haden, mit seinen Basslinien einerseits einen klassischen Jazzrhythmus zu unterlegen und andererseits das Somnambule eines Spaziergangs auf dem Mond zu simulieren.

Beyond The Missouri Sky wurde 1996 aufgenommen. Seine kreative Kraft und seine von Melancholie und Sehnsucht ausgehende Kraft ist bist heute ungebrochen. Es handelt sich nicht um ein schnödes Werk des Zeitgeists, sondern um die musikalische Bearbeitung eines Universalthemas. Beyond The Missouri Sky ist eine gelungene Vertonung der Sehnsucht.
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am 10. September 2016
Das ist die eindrucksvollte und wohl kommerziell erfolgreichste Gitarre/Kontrabass-Produktion des letzten Jahrtausends. Damit platzierten Metheny und Haden einen Meilenstein der Musik-Geschichte. Selbst altbekannte Kompositionen "erzählen" die beiden Virtuosen hier quasi völlig neu. Auch nach weit über 10 Jahren höre ich die Stücke immer wieder gerne und selbst der hausinterne Nachwuchs entwickelt ein Gehör für die außergewöhnlichen Interpretationen. Tears Of Rain - der Tital der Nr. 10 auf dem Album - fällt aus der Reihe, ist aber für alte Hasen im Jazz-Bereich mit mehr Bedeutung aufgeladen (Gary Burton läßt quasi grüßen). Überdies hat "Missouri Sky" das Zeug, auch Mainstream-Publikum zu erreichen und für anspruchsvollere Töne zu sensibilisieren. Die Fassung von "Message To A Friend" weist eine geradezu "intime Stimmung" auf und trifft den Nagel auf den Kopf. "My Spanish Lovesong" mag demonstrieren, wie Midwest-Sound kurzerhand Andalusien küsst - rein musikalisch. Unfaßbar "farbig" interpretiert auch "Two For The Road"... Jetzt höre ich hier auf: Kaufen, kaufen, kaufen ! Wir haben diese Scheibe bereits Ende der 90er ca. 20 x als Werbeschenk ausgelobt - und durchgehend "erstaunte" Reaktionen vernommen. Ein von Metheny persönlich signiertes Exemplar neulich sogar als Hochzeitsgeschenk zum An-Die-Wand-Hängen... Ach ja: "The Moon Is A Harsh Mistress" (vielen noch als altes, von Joe Cocker interpretiertes Stück bekannt) sucht instrumental seinesgleichen. Die Intervalle hier, der Anschlag, das Timing, die Abnahme mit Mikro direkt an den Bünden - ein Traum. Wie gesagt: Zum Heulen schön !
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am 13. März 2001
Wir werden auf eine Reise mitgenommen, und es wird uns leichtgemacht. Es geht nicht um Konfrontationen, es geht um zurücklehnen und genießen, und wir können der Musik folgen wie den Perlen auf einer Schnur. Die einzelnen Stücke gleiten fast ineinander über, passen zusammen und bilden eine Einheit. Musik auch für die Seele. Einfach schön.Eine echte Bereicherung und absolut empfehlenswert .
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am 30. November 2006
Dieses Album ist schlicht und ergreifend, sowohl was Instrumentierung als auch die Aussage anbelangt, die hinter jedem Song steht. Man spürt förmlich das Rauschen des Windes durch die Felder Missouris und fühlt sich versetzt zurück zu den Abenteuern der eigenen Kindheit. Charlie Haden und Pat Metheny ist hiermit ein großer Wurf gelungen, der alles beinhaltet, was in der heutigen, hektischen Zeit viel zu oft vergessen wird: Ein Bewusstsein über die eigene Herkunft, ein Verständnis dafür, wie sich das eigene Leben entwickelt hat und wie es sich zukünftig gestaltet, eben bis zum Himmel und darüber hinaus ...
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vielleicht ist es ja das cover, das sugeriert, dass diese CD im abendrot eingespielt wurde.

das ist wunderschöner, meditativer jazz von zwei musikern, die sich jeweils auf ihrem instrument große verdienste erworben haben, begehrte mitmusiker in der szene sind und deren produktionen schon über jahre immer wieder hohen ansprüchen gerecht werden, auch wenn sich pat metheny manchmal als schön-jazzer und charlie haden als selbstdarsteller präsentier(t)en.

am besten gefallen mir die nummern ohne overdubs, die in denen die gitarre und der akkustikbass elegische zweiergespräche führen, gegenseitig die themen aufgreifen, auf höherer ebene kommunizieren. es hätte nicht geschadet, alle stücke so zu gestalten. ärger störend ist das aber nicht und die entspannte athmosphäre, in der diese aufnahmen entstanden sein müssen, ist bei jedem ton spürbar.

das ist musik zum runterkommen nach einem anstrengenden tag, für sonnenauf- oder untergänge.

der sound ist dem niveau des labels (verve) entsprechend sehr gut, die aufnahme vermittelt intimität und nähe. einzig der hochtonbereich ist etwas unterbelichtet, was aber andererseits zu dieser absolut unagressiven musik ganz gut passt.

der abzug eines sterns resultiert aus den beiden angesprochenen kritikpunkten und weil das ganze auf einer länge von immerhin rd 70 minuten doch ein wenig eintönig wird. jedes der reinen duo-stücke verdient 5 sterne oder mehr!
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am 25. Juni 2011
Hier kann man erleben wie ökonomisch und fein auf einander abgestimmt Gitarre und Bass spielen
können. Man spürt die Freundschaft und den Respekt der beiden Ausnahmemusiker füreinander mit jedem
Moment. Die Musik fließt wie ein ruhiger Strom dahin und spült immer wieder Kostbarkeiten des intelligenten musikalischen Zusammenwirkens an. Verglichen mit einigen Soloprojekten Methenys ist
der Output hier sehr fokussiert und aufs wesentliche reduziert. Charlie Haden schafft es immer wieder gerade diese wichtigen Fähigkeiten bei seinen Mitmusikern herauzufordern. Niemand spielt
den Bass so ruhig und reduziert wie er. Zu welcher Intensität das führt, kann man auch bei dieser
Aufnahme gut erleben. Ein sehr schönes Album das sich jenseits von Genregrenzen bewegt.
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am 27. Mai 2006
Ich schreibe üblicherweise keine Amazon Rezensionen, aber irgendwie drängt es mich bei dieser CD: Bass und Gitarre; zwei Instrumente, die gemeinsam eine Stimmung aufbauen können, wie man sie selten findet. Wenn ich mir diese CD anhöre denke ich auch über den merkwürdigen Begriff "Jazz" nach.

Ich denke mir, es wird jede CD, die nicht in irgendeine andere Kategori passt aus Hilflosigkeit in die "Jazz" Kategorie eingeordnet. Ist diese CD Jazz-Musik? Ich weiß es nicht; jedenfalls sind es wunderbare Interpretationen zweier hervorragender Musiker. Besonders hörenswert sind Nummern wie "The Moon is a Harsh Mistress" oder die beiden Stücke aus "Cinema Paradiso".

Auch für Audiophile interessant: Diese CD ist sehr gut aufgenommen, wenn auch der Bass (wohl um auch auf Kofferradios zu spielen) etwas zu stark ausgesteuert ist.

Das einzige, was ich zu "kritisieren" habe ist die Tatsache, dass ich leider keine weiteren vergleichbaren CDs mehr in einer Bass/Gitarre Besetzung gefunden habe.
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