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am 8. Dezember 2016
Ein Frühwerk (aus dem Jahr 2000) von Fatih Akin, bei dem bereits ein großer Teil seines vom Publikum liebgewonnenen ständigen Personals auf der Leinwand zu sehen ist. Angenehmes Waste of Time für alle und insbesondere für Akin-Fans.
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am 2. Juli 2017
Ich kannte den Film schon vorher und habe ihn deshalb auf DVD bestellt. Ich kann den Film weiterempfehlen. Viel Spaß beim Anschauen.
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am 1. Juli 2003
Ich habe irgendwo etwas über den Regisseur, und dann noch eine Kurzbeschreibung dieses Films gelesen. Beides hat mich schon so sehr interessiert, dass ich diesen Film spontan kaufte. Und ich muss sagen: meine Erwartungen wurden nicht nur erfüllt, sondern noch bei weitem übertroffen.
Die Darsteller sind durchwegs interessante und eigenwillige Charaktere. Aber vor allem Moritz Bleibtreu (als Daniel) ist wirklich ein sagenhaft guter Schauspieler. Der Wandel, den seine Rolle durchmacht, wird von ihm nicht nur absolut glaubhaft dargestellt, sondern auch sehr expressiv und mit toller Mimik dem Zuschauer näher gebracht. Er schafft es hervorragend, den Zuschauer in seinen Gefühlen richtig hin und her pendeln zu lassen (wobei sich der Fokus allerdings im Lauf des Films verschiebt). Manchmal möchte man ihn am liebsten watschen, weil er so dumm, naiv und uneinsichtig ist, dass man sich innerlich nur von ihm distanzieren kann. Und dann zeigt er aber immer mehr die Züge, die ihn so richtig sympatisch machen, und wo man, angesichts seiner misslichen Lage, echtes Mitgefühl für ihn entwickelt.
So ungewöhnlich wie der Schauplatz für einen deutschen Film ist (nach Istanbul auf dem Landweg, und nicht im Urlaubsflieger), so ungewöhnlich und auch wirklich interessant ist der Handlungsablauf. Auch wenn die Erlebnisse für die Realität ein bisschen übertrieben wirken, so stört das nicht im geringsten. Der Zuschauer ist mit in der Geschichte gefangen, und wird in seinem Sessel ebenso wie Daniel von dessen Erlebnissen hin und her gebeutelt. Für den nötigen Ausgleich (um nicht in einen Psycho- oder Katastrofenfilm auszuarten) sorgt aber bei allem eine gewaltige Portion Humor. Dieser hängt sehr stark mit den irren schrägen Vögeln zusammen, die Daniel (und dem Zuschauer) auf seiner Odyssee begegnen. Bei ihnen musste ich manchmal unwillkürlich an die echt coolen Gestalten aus "Schwarze Katze, Weißer Kater" denken. Und so wie es Daniel ergeht erlebt es auch der Zuschauer: auf dem Balkan ist nicht alles harmlos, was auf den ersten Blick so aussieht, aber auch der Killer mit der Leiche im Kofferraum offenbart nicht nur eine unerwartet menschliche Seite...
Der Film bringt also auch ein bisschen das wohlgeordnete deutsche Weltbild ins Wanken, das manchmal schon fast bürokratisch-akribisch die Welt in schwarz und weiß und die Menschen in gut und böse einordnet.
Die DVD enthält ausführliches Bonusmaterial, zum Teil auch speziell für den PC aufbereitet (allerdings leider nur unter MS Windows ablauffähig). Die verpatzten und heraus geschnittenen Szenen sind sehenswert. Dabei hat mir auch die Option gefallen, alle automatisch abspielen zu lassen, und nicht jede dieser Szenen einzeln über das Menü aufrufen zu müssen (was aber trotzdem möglich ist).
Fazit: auch wenn es ein wirklich gelungener Unterhaltungsfilm ist, eine Lehre kann man vielleicht doch daraus ziehen: Der Balken (das gilt aber genauso für Russland und andere Teile der Welt) lässt sich nicht mit einer deutschen kleinbürgerlichen Weltanschauung begreifen.
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am 28. Juli 2005
Die Story ist so simpel und doch kompliziert: Der etwas biedere Mathematik-Referendar Daniel Banner (Moritz Bleibtreu) will die Sommerferien alleine in Hamburg verbringen. Auf einen Strassenmarkt biete die Verkäuferin Juli (Christiane Paul) im einen alten Maya-Ring mit einem Sonnensymbol an. Die Macht des Ringes soll Licht in sein Leben bringen und sie sagt ihm die grosse Liebe voraus mit dem Hinweis: "Folge der Sonne!". Sie lädt ihn zu einer Strassenparty ein. Daniel weiß nicht, dass Juli ihn schon seit längerem nachsieht und diese "Prophezeiung" zu ihren Gunsten zur Wahrheit werden lassen will. Dummerweise begegnet Daniel der jungen Türkin Melek, die ein Sonnen-Medallion um den Hals trägt. Juli sieht die beiden noch zusammen die Feier verlassen und resigniert. In dem festen Glauben, seine wahre Liebe getroffen zu haben, will Daniel Melek besser kennenlernen. Melek muß aber am nächsten Tag in die Türkei und so trennen sich ihre Wege wieder. Willens nicht aufzugeben will Daniel ihr nachfahren, um ihr seine Liebe zu gestehen. Juli ihrerseits glaubt, dass die Liebe auf dieser Welt verloren ist und will per Anhalter Hamburg verlassen. Das gerade Daniel anhält, um sie mitzunehmen, sieht sie als Zeichen, das ihr Wunsch doch noch in Erfüllung gehen könnte. So machen sie sich erneut auf den Weg in Richtung Sonne. Daniel denkt an Melek und Juli an Daniel...
Zu Beginn wirkt der Plot, als ob er sehr einfach gestrickt sei und eine recht pomadige Liebesgeschichte erzählt. Aber mit längerer Spieldauer wird der Film immer komplexer durch die Abenteuer, die sie erleben. Die entstehenden Verwicklungen bei der Reise durch viel Länder Europas steigern den Spaß erheblich. Dabei kommt der Humor nicht unter die Räder, gut gesetzt gibt es immer wieder gute Lacher, die aber der Story nicht schaden. Auch die Dramatik der Story, dass beide Hauptakteure ihrer wahren Liebe nachjagen, entwickelt sich bis zu einem sehenswerten und rührenden Ende weiter (mehr darf hier nicht verraten werden).
Fatih Akin (der Erfolgsregisseur von "Gegen die Wand") erzählt die Geschichte sehr einfühlsam, was er mit einer fast opulenten Farb- und Bildgestaltung zu unterstreichen scheint. Getragen von dem wunderbaren Schauspiel von Bleibtreu und Paul entsteht dabei eine rührende Liebesgeschichte, die aber nie zu überzogen wirkt. Vielmehr wird man auf eine Achterbahn der Gefühle mitgenommen, in der man sich von der Naivität Daniels und der Unbekümmertheit Julis mitreissen lässt. Diese Kombination sorgt für einen unvergleichlichen Filmspaß.
Mein Fazit: Der Film 'Im Juli' ist absolut sehenswert und sicher nicht nur für Päarchen geeignet. Tolle Bilder, tolle Schauspieler und eine mit Leichtigkeit erzählte Liebesgeschichte, die zwischenzeitlich zu einem Roadmovie wird. Einer meiner absoluten Lieblingsfilme!
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am 6. November 2003
Mir hat "Im Juli" von Fatih Akin fantastisch gut gefallen. Daher auch 5 Sterne. Er fängt schon sehr witzig an und hat mich in den ersten 3 Minuten bereits sehr überrascht. Ausserdem musste man von Anfang an lachen. Spannend finde ich auch, dass er in verschiedenen Sprachen spielt: Deutsch, mal Englisch, mal Türkisch, mal Jugoslawisch. Aber keine Angst, es gibt natürlich auch deutsche Untertitel. Er ist schnell, lustig, frech, sehr romantisch und spritzig - vielleicht auch ein wirklicher "Frauenfilm".
Ich liebe diesen Film und kann ihn nur empfehlen. Witzig auch, wenn der Regisseur Fatih Akin in einer kleinen Rolle als Grenzpolizist zu sehen ist, genauso, wie sein Bruder, der als türkischer Polizist im Film vorkommt. Ausserdem hat der Film auch noch sehr grosse Comedy Anteile. Und Moritz Bleibtreu mit seinem extrem breiten und sympatischen Grinsen entwickelt sich in diesem Roadmovie immer mehr zu einem coolen Typen.
Mein Tipp: Unbedingt ansehen!
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am 17. Juni 2011
Mit gemischten Gefühlen nahm ich diese DVD als Geschenk entgegen. Moritz Bleibtreu ist nicht gerade einer, den ich gerne sehe. Aber bereits nach wengen Minuten war ich von der Handlung so gefesselt, dass ich gar nicht mehr daran dachte. Die Figur des Daniel ist äusserst sympathisch. Man wird von der Handlung mitgerissen, Szene für Szene. Daniel wird so schnell in die Ereignisse hineingezogen, dass ihm gar keine Zeit zum Überlegen bleibt. Was für eine Geschichte! Ich finde die Leistung aller Darsteller sehr gut; jeder ist für seine Rolle die Idealbesetzung! Auch die typischen Charaktere der Länder, die die beiden durchqueren (zusammen oder getrennt) sind pointiert gespielt. Es ist ein schöner Film. Kein exorbitantes Werk, aber alleweil schaue ich es mir an! Zu gut ist diese Reise! Ich möchte sie auch machen!
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am 21. Dezember 2003
"Meine Herzallerliebste, ich bin Tausende von Meilen gegangen. Ich habe Flüsse überquert, Berge versetzt. Ich habe gelitten und ich habe Qualen über mich ergehen lassen. Ich bin der Versuchung widerstanden und ich bin der Sonne gefolgt um dir gegenüberstehen zu können und dir zu sagen: Ich liebe dich."
Was Daniel von Juli beigebracht bekommt um auswendig gelernt seiner großen Liebe zu beichten, erlebt er nun selber auf seiner märchenhaften Reise von Deutschland nach Istanbul. Denn dort wird er sie treffen: Unter der Brücke, die große Liebe. Er weiß nicht viel über sie, er weiß nur, dass es die große Liebe ist, denn sie hatte das vorhergesagte Zeichen - eine Sonne. Dumm nur, dass die Vorhersage Juli getroffen hat, dass alles Zufall war und eigentlich ganz anders sein sollte, dass der schöne Plan von Juli nicht aufgegangen ist, und überhaupt alles ganz kompliziert ist.
Doch die schöne Juli (zauberhaft gespielt von Christiane Paul) weiß sich zu helfen. Kurzerhand spielt sie Schicksal und begleitet Daniel (ein Moritz Bleibtreu in ungewohnter aber meisterlich gespielter Rolle). Und das alles nur, damit Daniel seine große Liebe in Istanbul treffen kann.
Wunderschönes Märchen und eine Entwicklung, wie wir sie jedem verklemmten Physikprofessor wünschen.
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am 25. Oktober 2007
Im Juli beginnt als (etwas hoffnungslose) Liebesgeschichte, bei der man ständig dem Physik-Referendar Daniel Banner (Moritz Bleibtreu) unter die Arme greifen möchte.
(Menschen mit Helfersyndrom werden nicht still im Sessel sitzen bleiben können!)
Nachdem das Schicksal, in Form von Juli (Christiane Paul) und Melek (Idil Üner), ihn auf die Reise in die Türkei schickt, entwickelt sich der Film zu einem der tollsten Roadmovies.

Am Ende, nach vielen Prüfungen (Action, Drama, Liebe, Wahnsinn, Leichen, Drogen und Bürokratie), entdeckt Daniel dann doch noch seine wahre Liebe.
Der Weg dahin ist aber so schwierig, dass es dann kaum noch kitschig wirkt sondern einfach passt.
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am 31. März 2007
Einer meiner absoluten Lieblingsfilme und der Beweis dafür, dass klasse Kino nicht unbedingt bierernst und dramatisch sein muss.

Fatih Akin nimmt uns auf eine turbulente und chaotische Reise in unsere Nachbarländer bis hin zur Türkei mit. Der Film strotzt vor allerlei kleinen und teilweise auch surrealistisch abgedrehten Einfällen und bringt uns so ganz nebenbei einiges über unsere östlichen Nachbarn bei. Akin zeichnet die Charaktere wunderbar überspitzt und spielt mit unseren Urteilen und Vorurteilen über die fremden Kulturen (abgedrehte Idee: die Überführung des toten Onkels im Kofferraum des obligatorischen Riesen-Mercedes in die Türkei, einfach köstlich!).

Im Juli vermittelt eine einzigartige, beinahe schon liebevolle Atmosphäre, die einen nach 90 Minuten mit Sicherheit mit einem Lächeln auf den Lippen wieder entlässt. Entgegen so mancher Meinung besticht er durch auch durch eine ganz spezielle Tiefe, man denke nur an Melek und ihr Lied am nächtlichen Elbstrand am Lagerfeuer. Mir jedenfalls lief es wirklich eiskalt den Rücken runter,

Die auf pointierte Weise überzeichneten Charaktere werden von einer klasse Schauspielertruppe überzeugend widergegeben, einen so trotteligen Lehrer wie Moritz Bleibtreu sehen wir wahrscheinlich nie wieder und auch der Regisseur taucht als schwitzender und unrasierter rumänischer Grenzbeamter kurz auf und schnorrt sein Hochzeitsgeschenk.

Ein klasse Film, den ich jetzt schon fünf- oder sechsmal gesehen habe und der mich nachwievor zum Schmunzeln bringt.
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am 2. Mai 2015
Ich mag M. Bleibtreu eigentlich sehr gerne und ebenfalls deutsche Filme. Diesen Film habe ich zweimal versucht anzufangen, aber war bereits nach 45 Minuten so gelangweilt das ich mich anderen Dingen gewidmet habe.
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