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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
258
4,1 von 5 Sternen
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am 13. September 2012
Wer den europäischen Herzschlag schätzt, den andern Puls, einen guten Plot und gute Schauspieler. Wer zwischen Lachen und Weinen, zwischen belgischen Bier und britischen Humor, einen vermeidlichen Ami der dann aber doch ein Kanadier sein wird, wer sich einfach sich treiben lassen will, zwischen alten Gemäuern und abstrusen Charakteren, der wird hier gut unterhalten. Es wurde hier viel über den Film gewertet. Die einen fanden ihn langweilig, die andern einzigartig. Er ist irgendwo dazwischen, wobei das Pendel ehr zu „besonders“ ausschlägt.

Was er aber gut vermittelt, ist die besondere Stadt Brügge! Nicht zuletzt in den Extras, wo auch eine Grachtenfahrt inklusive Infos zur Historie dargestellt wird. Wobei eins sicher ist, die dort sichtbare verschlafene und menschenleere Lokation Brügge, wird man auch gerade wegen dieses Films dort nicht finden. Es sei denn, man steigt um vier Uhr aus dem Bett. Wie auch immer, „Brügge sehen und sterben“, ein netter Film, in welchen der Hauptdarsteller im Grunde die Stadt Brügge ist. Und noch einen Tipp, lieber nicht im August dorthin fahren und unbedingt, das Bier testen und zwar alle Sorten. Alleine, dafür gibt es für den Film fünf Sterne, denn im Grunde war das die Eintrittskarte für den Besuch …
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am 13. Mai 2009
Erfreulicherweise ist die Oscar-Kategorie "Bestes Originaldrehbuch" in den letzten Jahren fast ausschließlich kleinen, aber feinen Filmjuwelen vorbehalten, die dem Massenpublikum häufig unbekannt bleiben. Wer auf der Suche nach unkonventionellem Kino jenseits ausgetretener Genre-Pfade ist, wird - natürlich mit Ausnahmen - bei den Nominierten in dieser Kategorie fündig. Auch wenn Drehbuchautor und Regisseur Martin McDonagh für diese Filmperle keine Oscar-Statuette mit nach Hause nehmen konnte, hat die Nominierung den Bekanntheitsgrad des damals ohnehin schon verblüffend erfolgreichen Films noch etwas gefördert - erfreulicherweise, denn trotz einiger weniger störender Elemente handelt es sich um einen außergewöhnlich gelungenen Film.

Leider tut man gerade hier in Deutschland einiges dafür, ihn als seichte Krimikomödie oder -parodie zu vermarkten, was der Film definitiv nicht ist. Das fängt beim Cover der DVD an, das eher an leichte (jedoch in vielen Fällen nicht minder sehenswerte) Komödien wie "Grabgeflüster" erinnert, und hört beim Titel, der den Anschein einer Parodie erweckt, noch lange nicht auf. Der Vergleich mit "Snatch" und "Pulp Fiction" auf dem Backcover setzt der haarsträubenden Vermarktung die Krone auf: Mit Guy Ritchies meines Erachtens allenfalls mittelmäßiger Gangsterkomödie und Tarantinos genialem, aber völlig anders gearteten Kultfilm hat "In Bruges", so der Originaltitel, nur die Tatsache gemein, dass die Protagonisten Gangster sind.

Diesen Protagonisten aber gesteht McDonagh - anders als Tarantino und Ritchie, deren Figuren jegliche Emotion hinter ihrer lässigen Fassade verbergen - ein ungeheures Maß an Menschlichkeit zu. Nicht der Humor steht im Vordergrund (trotz einiger äußerst witziger Szenen und Dialoge), nicht Action und Suspense (trotz einer wirklich brillant inszenierten Verfolgungsjagd), sondern die innere Zerrissenheit der schrulligen und liebenswerten Charaktere. Es ist gleichermaßen das Verdienst des Drehbuchs und der erstklassigen Darsteller, dass der Film - obwohl das Handlungsgerüst ein gewisses Potential dafür birgt - zu keiner Sekunde Seifenoperncharakter annimmt und der schwierige Balanceakt zwischen ganz verschiedenen Genres spielend gelingt. Daher sollte man bei diesem Film keine Komödie, keinen Krimi, kein Drama, keinen Gangsterfilm erwarten - der Film ist von allem etwas und doch etwas ganz Eigenes.

Eine gesonderte Erwähnung verdient die Filmmusik vom Haus- und Hofkomponisten der Coen-Bruder, Carter Burwell. Sie fängt die Atmosphäre des Films perfekt ein: ein bisschen linkisch und verspielt, ein bisschen melancholisch, ein bisschen verzweifelt. Sie gibt dem Film seinen letzten Schliff und geht mit den rauhen, unterkühlten Bildern des titelgebenden belgischen "Kaffs" eine einzigartige und unvergessliche Symbiose ein.
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am 22. Juni 2015
Wundervolles, liebenswertes und herrlich schräges Kino, mit ordentlich schwarzem Humor!!! Schön Fotogrfiert und große Schauspielleistung. Auf gar keinen Fall verpassen!!! Tipp: Knabberzeug und Getränke so stellen, das man nicht plötzlich aufstehen muß....oder gar Pause machen
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am 23. Juli 2009
Wo es jetzt ja doch schon einige 1-Stern Bewertungen gab eine Warnung vorweg: Wer einen high-tension Thriller, einen Tarantino-Film oder eine Hochglanz-Pompös-Mega-US-Hollyood-Inszenierung erwartet sollte sich definitiv nach einem anderen Film umschauen.
Was hier geboten wird liegt deutlich über dem meist oberflächlichen Action-Klamauk, welchen man heutzutage zuhauf vorgesetzt bekommt.

Man muss sich Zeit nehmen für diesen Film, diese schwarze Tragikomödie, die vor allem von den herausragenden Leistungen der Darsteller getragen wird. Der Film wechselt fließend zwischen lustigen Dialogen, die man vor allem im Kontext der vorangegangenen Geschehnisse betrachten muss und märchenhaften Bildern vom beschaulichen Brügge, die dem Film an sich auch etwas märchenhaftes geben.
Ansehen sollte man ihn sich mindestens zwei Mal. Nicht nur, weil der Film so gut ist, dass man ihn ohnehin mehrmals schauen möchte, sondern vor allem weil man beide Synchros einmal gesehen haben sollte.
Auf englisch bekommt der Film nochmal eine besondere Atmosphäre. Colin Farrells hart irischer Dialekt, der belgische Akzent der Anwohner und Sätze, die man so nicht direkt ins deutsche übersetzen kann.
Also zuerst auf deutsch verstehen und dann auf englisch ein zweites Mal genießen. "You heat the Canadian?"
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am 5. März 2015
....sehen und sterben. Oder sich am schwarzen slapstick des Films ergötzen.

Diese bizarre action-Tragi-Komödie ist vor allem eins: randvoll unterhaltend. Zudem voller Anspielungen auf andere Filme, von Tod in Venedig bis zu Nosferatu, der in der ebenso mittelalterlich eigentümlichen Stadt Delft in Holland gedreht wurde. Die letztlich komplett sinnfreie Ehre- und AugeumAugeZahnumZahn-Geschichte ist so abgedreht, das Mienenspiel der Schauspieler so bedeutungsschwanger wie völlig nichtssagend. Und das Ganze dann noch in einer Stadt handelnd, die eben eine tolle Kulisse für düsteren Humor und flämische Morbidität abgeben kann, in der sich auch viel irisch Eigenartiges wiederfinden lässt. Ein bisschen was von Warten auf Godot in Brügge.

Es gibt solche Orte, die einen in Hassliebe werfen und gleichzeitig die irresten Phantastereien, auch von Mord und Totschlag, entstehen lassen. Und sprachliche Finessen, skuril anmutende Ausdrücke wie "Alkoven" hinterfragen lässt. Fieberträume in einer eisgekühlten Umgebung....."it makes no sense, but its fun", wie mein alter Freund Scott stets zu sagen pflegt.
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am 12. Juni 2009
Zuerst stand ich dem Film sehr skeptisch gegenüber. Die Story klang von der Inhaltsangabe zwar interessant, aber Colin Farrell als Hauptdarsteller schreckt schon ein wenig ab. Gerade bei dem Schund, den er zuletzt gedreht hat.

Doch dann wird man mehr als überrascht, denn die Charaktere des Films sind einfach genial. Colin Farrell, Brendan Gleeson und Ralph Fiennes verleihen den Charakteren die benötigte Tiefe, dadurch wird jedes Verhalten nachvollziehbar und dient damit als Grundlage für die Komik des Films, wobei die Handlung ansich eher einem Drama gleicht.

Gerade zum Ende hin eskaliert dann die Situation. Aber anders kann solch ein Film nunmal nicht enden.

Hier wurde endlich mal wieder alles richtig gemacht und Colin Farrell überrascht in seiner Rolle.

Der Film ist besonders für Freunde des schwarzen Humors sehr empfehlenswert. Lasst Euch vom Trailer nicht täuschen, denn der Film ist tiefgründiger als man es erwartet. 5 Punkte.
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am 26. Oktober 2016
Für mich ist der Film ein absoluter Klassiker! Einfach genial! Ich möchte nicht weiter auf den Inhalt eingehen, da er ja noch gesehen werden soll, ohne zu viel von der Geschichte zu wissen.
Es handelt sich um eine schöne Geschichte in der grandiosen Stadt Brügge, welche als solche schon absolut sehenswert ist. Vor der wunderbaren Kulisse agieren herausragende Schauspieler. In sehr wenigen Storys spielt schwarzer Humor eine derart große Rolle wie hier - einfach phantastisch!
Wer einen schönen Fernsehabend haben möchte und dazu noch großartig unterhalten werden will, sollte sich diesen Film unbedingt anschauen!!!
Wer einen Actionfilm sucht, in dem sich Killer durch die Stadt hetzen, wird hier eher gelangweilt sein. Der Film lebt von der unheimlich atmosphärischen, ziemlich düsteren und traurigen Geschichte, die eher ruhig erzählt wird...
Von mir eine klare Kaufempfehlung!
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am 7. September 2013
"Brügge sehen... und sterben?" ist eine intelligente und pechschwarze Komödie die wahrscheinlich nicht jedem gefallen wird. Die Besetzung um Colin Farell, Brendan Gleeson und Ralph Fiennes ist hervorragend gewählt und auch die außergewöhnliche Story weiß zu überzeugen. Regisseur Martin McDonagh zeigt einige tolle Bilder verliert im Verlauf des Films aber etwas den Faden und verirrt sich in der Nebenhandlung.
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am 9. Juli 2011
Einen Poetischeren, Gefühlvolleren und Traurigeren "Gangsterfilm" wie diesen hier gibt es nirgends (jedenfalls fällt mir keiner ein!!)
der Trailer des Films hat jedoch zuerst eine ganz andere Aussage, und scheint sich in die Reihe einzugliedern zwischen den Filmen von Tarantino oder Guy Ritchie - "Coole Typen, Coole Sprüche". Dachte ich zuerst, aber als ich dann den Film sah, ... Brügge sehen und sterben hat dass zwar auch, coole Typen und Sprüche, aber auch etwas ganz anderes, die Geschichte der zwei Killer ist so menschlich, so ergreifend, dass man wirklich mit einer Gänsehaut zurückbleibt und die Tragik der ganzen Geschichte hat etwas, dass nur grosse Dramen wie von Shakespeare haben.
Wer einen Film ala Tarantino oder Ritchie erwartet wird wohl enttäuscht werden, der Kinotrailer suggeriert dies auch zuerst, aber wird überrascht werden wieviel Poesie er in sich trägt.
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am 26. Januar 2013
Der Trailer und auch das Cover lassen auf eine Gangsterkomödie schließen. Auch einige Rezensionen deuteten in diese Richtung. Ich empfand den Film eher als Tragödie - mit einigen kuriosen Elementen. Denn der Hintergrund ist sehr ernst: Die unbeabsichtigte Tötung eines Kindes, die den Protagonisten nicht loslässt und die - über verschiedene unglückliche Umstände - alle Beteiligten in einen Strudel aus Gewalt und Sühne zieht.
Slapstick geht meiner Meinung nach in den meisten Fällen nicht gut mit Pathos und Ernsthaftigkeit zusammen. Es gibt viele Beispiele in der Filmgeschichte für diese unglückliche Kombination. Die Komik in diesem Film wirkt auf aber weniger wie Slapstick. Sie entspringt der Situation & dem (gut gespielten) unkonventionellen Charakter von Ray (Collin Farrell). Am Ende ist das Sterben nicht leicht, nicht gefeiert und nur auf makabere Weise ironisch-komisch.
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