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am 27. Mai 2009
Also ich bin weiß Gott kein Fan von Asioafilmen und habe mir den Film mit meinem Freund angeschaut, weil wir einfach auf Jet Li stehen. Das Beste an Warlords: Die Darsteller fliegen nicht von Haus zu Haus durch die Luft, sondern hier wird der Krieg an sich ernst genommen und nicht weniger schonungslos in Szene gesetzt, als es Steven Spielberg mit "James Ryan" schon getan hat. Nicht um die Gewalt zu verherrlichen, sondern es wird dem Zuschauer deutlich gemacht, dass im Krieg jeder nur verlieren kann und durchaus auch den Verstand. Jet Li und Andy Lau schaffen es trotz eingeschränkter mimischer Fähigkeiten, diesen Zwiespalt zu verdeutlichen. The Warlords ist kein Asiafilm der üblichen Sorte. Er ist rauh, hart und wunderschön in Szene gesetzt. Das kommt auf der Blu-Ray erst so richtig deutlich zur Geltung. Aber auch der DTS-Ton hat unseren Subwoofer und die Surroundboxen so richtig gefordert. Also ein Fest für Augen und Ohren!
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TOP 1000 REZENSENTam 28. Juli 2009
Um 1850 leiden mehr als 400 Millionen Chinesen unter der korrupten Regentschaft der Quin Dynastie. Während der Taipin-Rebellion gegen die korrupte Regierung sterben 50 Millionen Chinesen auf dem Schlachtfeld oder an Hunger.
Der kaiserliche General Pang (Jet Li) hat als Einziger eine grosse Schlacht überlebt, weil er sich irgendwann im Blutrausch der Gegner nach einer Verletzung tot gestellt hat und läuft über ein mit Leichen übersätes Schlachtfeld. Er wirkt desillusioniert und hat Hunger. Er folgt einer fremden, schönen Frau (Yinglei Xu), die ihn schliesslich - als er zusammenbricht - mit sich nimmt. Sie bringt ihn irgendwo unter, gibt im Essen und in der Nacht teilt sie mit ihm das Bett.
Pang kommt dadurch wieder zu Kräften und trifft den jungen Rebellen und Bandit Jiang Wu-Yang (Takeshi Kaneshiru), der ihn zum Kampf auffordert. Dieser ist beeindruckt von der Kampfkunst des Pang und merkt sofort, dass Pang ein berühmter General sein muss. Er bringt Pang zu seinem Anführer und Adoptivvater Zhao Er-Hu (Andy Lau) in das hungernde grosse Dorf der Banditen. Dort sieht Pang auch die Fremde wieder, es ist die Frau von Zhao Er-Hu. Es wird seine heimliche Liebe werden.
Die drei Männer schwören sich Blutsbrüderschaft, nachdem Truppen der Qing Armee das Dorf überfallen, die Vorräte plündern und das Überleben im kommenden Winter stark bezweifelt werden muss. Um das Dorf zu retten, treten sie aus ganz unterschiedlichen Motiven in die Armee der Quin ein und kämpfen gegen die Taipin.
Vor allem Pang und Er-hu sind unterschiedliche Krieger. Pang fühlt sich zu grösserem berufen, Er-hu hat ausschliesslich das Wohl der armen Bevölkerung im Sinn.
Der Krieg geht ununterbrochen weiter, die Männer sehen nur Blut, Feinde und Tod. Und er verändert sie. Pang wird mächtig, denn das Kaiserreich, dass ihn zuerst loswerden möchte, braucht ihn irgendwann als Vorzeigehelden und Pang trifft für seine anderen beiden Blutbrüder und Warlords immer mehr unerbittliche und unmenschliche Entscheidung.
Als sie eine wichtige Stadt durch Er-Hu fast unblutig einnehmen und Pang gegen das Versprechen seines Blutsbruder die 4000 gefangenen Soldaten exekutieren möchte, kommt es zum Bruch der Freunde.
Die Tragödie ist unvermeidlich und erinnert an Shakespeares Werke..
Bis zur letzten Sekunde zelebriert der Film seine hihilistische Stimmung, es gibt nur wenig positive Ansätze. Alles ist kalt: Die Menschen, die Umgebung, die Schlacht. Der Krieg dominiert und nur selten blitzt Wärme in diesen Zeiten auf.
Die beiden Regisseure Peter Chan / Wai Man Yip inszenierten einen gnadenlosen Abgesang auf die Helden-Mythen, die das chinesische Kino nur zu gerne mit verschwenderischen Aufwand von seinen überlebensgrossen Figuren erzählt. "The Warlords" folgt dieser Linie eine Weile, bevor er die Krieger offenlegt und ein Held wie General Pang wird nicht zum schillernden Krieger, sondern zur ambivalenten Figur, der auf dem Weg nach oben Herz und Seele verliert.
Das imposante Schlachtenepos handelt von den ewigen höherwertigen Themen, es geht um Liebe, Loyalität, Ruhm, Ehre und Freundschaft. Doch natürlich entstehen im Sog dieser Illusionen durch die menschliche Natur Intrigen und Verrat.
Ein sehr guter, kompromissloser Film mit archaischen Zügen, der genauso imponierend wirkt als "Three Kingdoms", ein weiterer empfehlenswerter Film, der ebenso einen Abschnitt der kriegsreichen chinesischen Geschichte beleuchtet.
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VINE-PRODUKTTESTERam 21. Mai 2009
Diesmal möchte ich nicht nur auf die Blu-Ray eingehen sondern auch etwas über den Film schreiben, da es hier ja ziemlich unterschiedliche Komentare dazu gibt.
Zuerst zum Film. Der Film fängt mit einer 'blutspritzenden' Schlachtenszene an und ich hatte zu diesem Zeitpunkt das Schlimmste befürchtet, da ja ab 16 Jahre. Dies setzt sich aber im Film so nicht fort und die weiterhin im Verlauf des Films vorkommenden Schlachtenszenen sind zwar sehr realistisch aber eben deshalb auch nicht übermäßig brutal - das liegt natürlich im Auge des Betrachters.
Die Story ist eigentlich ziemlich geradlinig und basiert - wie man am Ende des Films erfährt - auf einem bis heute ungeklärten Mordanschlag auf den General Pang, der von Jet Li gespielt wird, während der Zeit der chinesischen Qing Dynastie, Mitte bis Ende des 19. Jahrhunderts.
Soviel zum historischen Hintergrund.
Der Film konzentriert sich auf die vier Huptdarsteller und den Fall (am Anfang) der Generals Pang und dessen Wiederaufstieg, in dem er die 'Taiping Rebellen' aus deren Hochburg Nanjing für die damalige Qing Kaiserin vertreiben will.
Dazu gibt es eine Love-Story die sich zwischen dem Dreieck Jet Li (Pang Qing-Yun), Andy Lau (Zhao Er-hu) und Xu Jinglei (Lian Sheng) die mit Andy Lau verheiratet ist abspielt.
Der Film ist wirklich gut gemacht, hat aber durchaus seine Längen und war mir zumindest am Ende etwas zu übertreiben, was die Gefühle für Ehre, Freundschaft und Aufopferungswillen angeht. Die Schlachtszenen sind sehr realistisch und kommen wohl fast ohne Computer CGI aus, was sehr gut in dem sehr informativen 'Making Of' zu sehen ist.

Alles in allem, eine sehr gute schauspielerische Leistung, typisch asiatische Themen von 'Blutsbrüderschaft' zwischen drei Männern, Aufopferungswillen, Freundschaft und deren Verpflichtung, Ehre usw.
Natürlich auch nicht zu vergessen, das chinesische Staatsthema, der Obrigkeit (Qing Dynastie) zu gehorchen und dem Wunsch, allen Chinesen etwas Gutes zu tun. Das sprach zumindest für mich deutlich aus einigen Szenen. Dazu kommt noch einiges an politischen Intrigen, was schließlich zum Tod zweier der drei Blutsbrüder und der Frau führt.
Ich persönlich fand den Film sehr unterhaltsam und auch gut gemacht, wenn auch im Nachhinein ein merkwürdiges Gefühl des Flusses des Films bleibt. Vielleicht deshalb, weil, wie ich hier in einem Kommentar auch gelesen habe, 15 Minuten herausgeschnitten wurden.
Vielleicht fehlt dem Film deshalb etwas um mit epischen Schlachtenfilmen wie Troja gleichziehen zu können.

Die Blu-Ray selbst hat neben DTS HD Master Audio 6.1 Ton auf Deutsch mit 1536 kbit/s noch Englisch DTS HD Master Audio 5.1 mit der gleichen Bitrate drauf und deutsche Untertitel. Es befinden sich keine chinesischen Tonspuren auf der Blu-Ray. Es bleibt nicht ganz nachzuvollziehen warum das Muster lokale Synchronisation und Originalton nicht eingehalten wurde und sich nur zwei Synchronisationen und kein Originalton auf der Disk befinden?

Das Bild ist gut bis sehr gut aber eine sichtbare Filmkörnung ist in fast allen Szenen zu erkennen und manchmal auch gerade bei Nahaufnahmen von Gesichtern deutliche Unschärfen. Das tritt aber wirklich nur manchmal auf. Das Bild scheint nachträglich verfremdet zu sein, da das Bild über lange Strecken sehr braun und grau eingefärbt wirkt, was abr zur Stimmung des Films beiträgt.
Der Regisseur Peter Chan scheint Großaufnahmen von Gesichtern zu bevorzugen, die meistens auch sehr detailliert aber auch farblich verfremdet dargestellt werden.
Insgesamt gut aber keine Referenz. Der Ton ist allerdings sehr detailliert, räumlich und ausgeglichen allerdings ohne 'Blockbuster' Effekte.

Ich habe mir den Film bei LoveFilm ausgeliehen, werde ihn mir aber nicht kaufen. Sehenswert aber nicht überragend.
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Hongkong Star Jet Li wurde auch in den USA berühmt, was in hohle Blockbuster wie "Romeo Must Die" mündete, die echte Li Fans wie meine Person gar nicht toll fanden, da sie zu amerikanisch und platt waren. Erst seitdem Li wieder mit "Hero" Asien und Anspruch in seine Karriere brachte geht er wohl überall auf der Welt Filme zu drehen! Der mir vorliegende "Warlords" beruht auf wahren Begebenheiten und hat für einen Hongkong Streifen unglaubliche 40 Millionen Dollar gekostet. Li spielt glaubhaft eine desillusionieren General namens Pang, der 1870 als einziger seiner Leute eine Schlacht überlebt. Mitten in der Taiping-Rebellion gegen die korrupte Qing-Dynastie, in der 50(!) Millionen Chinesen auf dem Schlachtfeld oder an Hunger starben, befindet sich der Zuschauer. Apathisch, schwach und verzweifelt rettet ihn in den Kriegswirren eine hübsche Frau, die er bei zwei Dieben (u.a. der tolle Andy Lau) in einem Dorf wieder findet. Sie ist vergeben! Doch erst muss er sich diesen Dieben stellen und wird später zu deren Blutsbrüdern! Man will das Dorf vor einer Hungersnot kurz vor dem Winter retten. Durch einen tollen Schachzug besiegen sie eine feindliche Macht, bekommen dadurch die Aufmerksamkeit der Mächtigen und dienen sich mit den Jahren nach oben. Doch auf einmal stellt Pang den Sieg über Versprechen, Ehre und Menschlichkeit. Das Trio entzweit!
Es gibt Kämpfe, kaum Hoffnung, die Protagonisten sind dreckig, man riecht förmlich den Schmutz. Krieg ist nichts glorreiches bei Warlords! Auch die Intrigen zeigen die Schlechtheit der Menschen an sich. Die Kämpfe und Massenschlachten sind beeindruckend, doch richtige Freude kommt sicherlich bei solch einem Thema nicht auf! Wer auf einen toll gefilmten, asiatischen Kriegsfilm mit historischem Hintergrund steht und Fan der beteiligten Akteure ist, kann hier, auch wenn die deutsche Fassung leicht geschnitten wurde (FSK 16), zuschlagen. Die zweite DVD enthält recht ausfürliche Hintergründe zum Film und das Package kommt im Pappschuber!
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am 18. Mai 2009
Die Bild- und Sound-Qualität dieser Blu-ray ist sehr ordentlich und überdurchschnittlich (Deutsch (DTS-HD 6.1) Englisch (DTS-HD 5.1).
Das Bild ist überwiegend gestochen scharf und fühlt sich sehr plastisch an, welches ja ein Hauptmerkmal der Blu-ray sein sollte. Zum Thema DTS-HD brauche ich wohl nicht extra etwas zu schreiben.

Weiterhin ist auch das animierte Menü hier besonders zu erwähnen. Es macht einfach Spaß, Dieses und die vielen einzeln animierten Kapitel auf zu rufen ;)

Nun zu den Extras: Es gibt ein ca. 1 stündiges besonderes Feature, welches laut Angaben auf der Doppel-DVD nicht enthalten ist:
Ein ausführliches "Tagebuch" zum Film "Warlords", welches dem Zuschauer etappenweise genaue Einblicke in die Produktion und hinter die Kulissen gewährt. Dieses Extra finde ich persönlich sehr gelungen und interessant.

Zum Film selbst ist zu sagen, dass es sich hier um ein spannendes und aufwendiges Asia-Action-Spekatakel mit geschichtsträchtigem Hintergrund handelt. Die Action-Sequenzen sind von der FSK hier sehr wohlwollend begutachtet worden ;) Es gab schon für weniger 'Brutalität' eine KJ bzw. FSK 18 anderer Titel.

Alles in Allem gibt es von mir für diese im oberen Drittel der Top-Blu-rays anzusiedelnde Scheibe eine klare Kaufempfehlung.
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TOP 500 REZENSENTam 14. Juni 2012
Warlords" ist ein Film nicht nur für Fans von Jet Lis Kampfkünsten, er ist weit mehr. Wenn Li hier als Anführer einer Armee seine ganz persönlichen Ziele verfolgt, bekommt man dabei tolle Schlachtszenen zu sehen, die jedem gefallen werden, der die Schlachten in Braveheart" oder Gladiator" schon klasse fand. Auch hier geht's brutal auf dem Schlachtfeld zu. Doch hat der Film auch Emotionen, wenn Li z.b. als inzwischen sich von niemandem mehr aufhalten lassenden Feldherren, mal eben 4000 hilflose gegnerische Soldaten hinrichten lässt.
Für mich ist Warlords" defintiv eine von Lis besten schauspielerischen Leistungen, gegen die Filme wie The Expendables" oder Born 2 Die", so gut sie als Actionfilme auch sind, schauspielerisch wie Fingerübungen von Lis charakterlicher Schauspielkunst wirken.
Ausstattung, Kulissen, Kostüme sind - anders ist man es es gerade von asiatischen Historienfilmen ja nicht gewohnt - exzellent. Gegen Warlords" wirkt das Setdesign von Lis Auftritt als Drachenkaiser in Die Mumie III" fast etwas einfallslos.
Vorbildlich ist die Bonus Disc zum Film mit einem 1stündigen Making of, Kinotrailer, Teasern und TV-Spots.
Bild- und Tonqualität ist ebenfalls über jeden Zweifel erhaben.
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am 11. Dezember 2011
Ich werde nur die Qualität der Blu-ray behandeln nicht die des Films.

Film und Farbe:Die Qualität dieses Films ist auf einem sehr hohen Niveau. Die Farben sind dem Filmthema sehr gut angepasst ( im Film selbst kommen sehr viele Grau- und Schwarzstufen vor, desweiteren sind die Aufnahmen meist sehr dunkel). Durch die dunkle Ausführung des Films kommt es aber doch öfters zu Bildrauschen. Ansonsten ist in diesem Bereich nicht auszusetzen. Wenn man aber die schon fast schon meisterlich gestochenscharfen Massenszenen mit in Betracht sieht ist das mehr oder weniger meckern auf hohem Niveau.

Ton und Sprache: Was an Geld in die Qualität des Tons (DTS-Master 6.1 in Deutsch, DTS-Master 5.1 in Englisch) gesteckt wurde, wurde leider teilweise an der deutschen Synchro gespart. Die deutschen Synchronsprecher wirken teilweise schlecht ausgewählt. Ich muss auch hier betonen, dass man sich auch hier viel mühe gemacht hat (Wie oft erhält man sonst Englisch in 5.1 und daneben nur eine lausige 2.0 in deutsch). Schön wäre vielleicht auch noch die orginal chinesische Tonspur gewesen.

Extras: Die Extras bestehen aus einigen Trailern, einigen Filmtipps, einem extrem langen Making of, und einem Filmtagebuch. Wirklich gut gemacht.

Alles in allem war ich von der Blu-ray überrascht.
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am 28. Mai 2009
Ich bin auf "The Warlords" eher zufällig gestoßen. Habe nach "Fernost" und Jet Li-Filmen gesucht und bin hier fündig geworden.
War auf die übliche Kost vorbereitet und hatte mich gemütlich auf die Couch gelümmelt, was dann kam - darauf war ich nicht gefaßt. Jet Li einmal anders, besser, ernster, subtiler. Von der ersten Minute des Films an nimmt man an einem Geschehen teil, das näher an "Krieg" kaum sein könnte. Düster ist dieser Film, aber nicht in der üblichen "Noir" Soße, sondern dramatisch an der Realität gehalten, schildert dieses Epos den Weg dreier Krieger. Drei Männer, die sich Blutsbrüderschaft schwören und dann durch ihre Zeit und Ihre Charaktere zu erbitterten Feinden werden, ja werden müssen. Man kann förmlich spüren wie die unterschiedlichen Werte von Pang, Zhao und Jiang das Bündnis irgendwann sprengen werden. Natürlich kommen auch Freunde aufwendiger Historienfilme und gewaltigen Schlachten auf Ihre Kosten, aber das ist es eben nicht nur. "The Warlords" ist ein echter Geheimtipp, er wird mir wohl noch einige Zeit unter der Haut sitzen bleiben.
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am 26. Februar 2010
The Warlords wird oft mit Mel Gibsons Braveheart verglichen, was inhaltlich allerdings nur In Bezug auf die erste Hälfte sowie die Brutalität und Kompromisslosigkeit der Schlachten Sinn macht. Eine Passage ist aber doch recht deutlich dem großen Hollywood-Bruder entliehen: Pang versucht ähnlich wie Gibsons William Wallace vergeblich, eine gut ausgerüstete Armee zu überzeugen, gemeinsam mit seinen Mannen gegen einen zahlenmäßig überlegenen Feind zu Felde zu ziehen. Erst als Pangs Truppe tapfer kämpfend dem Feind enorm zusetzt, entschließen sich die Verbündeten, doch mit einzugreifen. The Warlords jetzt als Plagiat zu bezeichnen, wäre aber völlig verfehlt. Chans Film schlägt in der Folge nämlich eine völlig andere Richtung ein. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Chance drei Brüder haben, in einem grausamen Krieg Freunde zu bleiben, auch wenn Macht und Belobigungen eine große Rolle spielen. Chans Antwort ist eindeutig: keine!

Jet Li (Fearless, Once Upon A Time In China, Unleashed), der mit 13 Millionen Dollar eine Rekordgage (für einen chinesischen Film) bekam, zeigt hier, dass er mehr ist als eine Martial-Arts-Ikone. Die Wandlung seines Charakters, der von Macht und Erfolg vergiftet und immer selbstherrlicher wird, ist stets glaubhaft. Damit stach Jet Li bei der Wahl zum besten Schauspieler bei den Hongkong Film Awards sogar Co-Star Andy Lau aus.
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am 22. August 2009
Toller Film, aber die Cut-Fassung trübt die Freude ein wenig. Lustigerweise kann man sich aber ein paar der geschnittenen Szenen im Making-Of ansehen. Hm...

An der Blu-Ray gibt es eigentlich an sich wenig auszusetzen. Das Bild ist zwar nicht immer optimal, aber größtenteils sehr gut. Gerade die Szenen am Anfang im Banditendorf überzeugen mit tollem Kontrast und Tiefenschärfe. Und mit dem Wissen, daß bewußt Farbfilter bei den Dreharbeiten verwendet wurden, erklären sich zumindest ein paar Punkte, die mir aufgefallen sind. Leicht körniges Bild, ja, aber durchaus stimmig und dem Thema des Films entsprechend. Sound ist zumindest auf meiner Surround-Anlage einwandfrei.

Schade nur, daß der Film an mehreren Szenen offensichtlich geschnitten wurde. Die Schnitte sind zwar gut gesetzt und stören die Geschichte nicht, aber dennoch wäre es interessant zu wissen, wie einige Szenen umgesetzt wurden - gerade deßhalb, weil der Film ja mit Realitätsnähe wirbt. Auf alle Fälle ist der Schnitt besser wie bei der indiskutablen deutschen FSK-Fassung von Frontiers, die ich letztens gezwungen wurde anzusehen (Gut, im Vergleich mit DER Fasung ist eigentlich auch eine Rosamunde Pilcher Verfilmung oscarreif).

Summa summarum bleibt ein guter Eindruck. Für 5 Sterne reicht es leider nicht, aber 3-4 kann man mit gutem Gewissen geben. 4 Sterne stehen oben, da der Fim an sich gut ist, 3 gibts für die offensichtlich geschnittene Fassung.

Eine Frage noch: Ist das der International Cut oder hat hier wieder die FSK-Zensur zugeschlagen? Weil in zweitem Fall müßt ich mal hier in Österreich die Uncut-Fassung bemühen für diesen an sich tollen Film!
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