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"Liebe ist die stärkste Kraft, die der Welt zu eigen ist, und doch die bescheidenste, die man sich vorstellen kann."

"Selbst die geringste Unwahrheit verdirbt den Menschen wie ein Tropfen Gift einen ganzen See verdirbt."

"Liebe fordert nie, sondern gibt nur. Liebe leidet nur, bereut niemals und rächt sich nie."

"Ich lehne Gewalt ab, weil das Gute, das sie zu bewirken scheint, nicht lange anhält; dagegen ist das Schlechte, das sie bewirkt, von Dauer."

"Es gibt keinen Weg zum Frieden, denn Frieden ist der Weg."

"Mißtrauen ist ein Zeichen von Schwäche."

"Reich wird man erst durch Dinge, die man nicht begehrt."

Zitate: Ghandi

Ganz bewusst stelle ich diese Zitate Mahatma Gandhis vor meine Rezension zu dem wunderbaren Film "Gandhi" Untertitel: Sein Triumph veränderte die Welt für immer, weil ich damit die Geisteshaltung dieses großartigen Menschen verdeutlichen möchte.
Dieser Film wurde 1982 zum besten Film des Jahres gewählt und erhielt 8 Oscars.

Gezeigt wird das Leben Mahatma (Sanskrit: dessen Seele groß ist) Gandhis. Er war der Führer der indischen Unabhängigkeitsbewegung.

Gezeigt wird zunächst wie Gandhi (dargestellt von Ben Kinsley) als Anwalt in Südafrika agierte und dort zum Führer der indischen Einwanderer aufsteigt. Er leitet in Transvaal eine Kampagne für die Anerkennung der bürgerlichen Rechte seiner Landleute.

In Südafrika entwickelt er unter dem Einfluss der altindischen Lehre des Ahimsa (des Nichtverletzens) der christlichen Bergpredigt und der Ideen L.N. Tolstois Formen des gewaltlosen Kampfes und beeinflusst damit nachhaltig den Pazifismus. Die Briten versuchen ihn zu demütigen als er in Südafrika erstmals den gewaltlosen, passiven Widerstand praktiziert. Die Machenschaften der Briten, die die Inder als Menschen zweiter Klasse behandeln, werden filmisch schockierend visualisiert.
1914 kehrt Gandhi nach Indien zurück. Er hat sich seiner europäischen Kleidung entledigt und trägt nur noch selbst gewebte Tücher.

Jetzt verfolgt er nur ein Ziel: die Unabhängigkeit Indiens vom Empire. Er reist gemeinsam mit seiner Frau durch sein Land um dieses kennen zu lernen. Gezeigt werden wunderschöne Naturaufnahmen, aber auch ein bittere Armut. Gestützt auf den Indian National Congress, löste Gandhi 1920 nach Verkündigung des zivilen Ungehorsams den gewaltlosen Widerstand gegen die britische Herrschaft in Indien aus. Gezeigt wird wie er eine Massenbewegung in Gang setzt, die durch Nichtbeteiligung an Einrichtungen der britischen Herrschaft die britische Regierung zu Zugeständnissen in der Unabhängigkeitsfrage zu zwingen suchte. Eingeschlossen in diese Kampagne war u.a. der Boykott britischer Firmen und ihrer Produkte, so etwa der Baumwolle, wie im Film dargestellt wird. Im Rahmen dieser Aktionen wurde der von Gandhi geführte INC (Indian National Congress) zur einflussreichsten Organisation der Unabhängigkeitsbewegung. Das wird sehr beeindruckend gezeigt. Gandhis Reden überzeugen. Die Aura Kinsleys- er spielt die Rolle perfekt - lässt das Charisma Gandhis erahnen.

1922-24 ist Ghandi in Haft. Aufgrund seiner Erfahrungen im Gefängnis wirkt er fortan der im hinduistischen Denken verankerten gesellschaftlichen Ächtung der Parias (Unberührbaren) entgegen.

1930 (die Jahreszahlen werden stets genannt) initiiert Gandhi den "Salzmarsch" als Protest gegen das britische Salzmonopol. Sehr beeindruckend dargestellt. Danach wird er erneut verhaftet. Als er die Überzeugung gewinnt, dass die maßgeblichen Mitglieder des INC das Prinzip der Gewaltlosigkeit nur als politisches Mittel, nicht aber als ein gesellschaftliches Grundbekenntnis verstehen, tritt er aus dem Verein aus.

Im Zweiten Weltkrieg verlangt er von Großbritannien die sofortige Entlassung Indiens in die Unabhängigkeit. Mutig versucht er die blutigen Auseinandersetzungen zwischen Hindus und Muslimen nach 1947 zu verhindern.

Beeindruckend ist eine Szene als er im Hungerstreik einem Hindu, dessen Sohn von Muslimen getötet wurde und der im Gegenzug ein muslimisches Kind ermordete, rät, er möge um weiterleben zu können ein muslimisches Waisenkind im muslimischen Glauben aufziehen. So werde er seine Seelenruhe wieder finden.

Der Film lebt von prächtigen beeindruckenden Bildern und der Dokumentation Gandhis politischer Einsichten, seiner asketischen Lebensweise und seiner tiefen, im Hinduismus begründeten Religiosität. Durch sie wurde die Unabhängigkeit Indiens möglich.
Dass dieser friedfertige, wunderbare Mensch 1948 von einem fanatischen Hindu erschossen wurde, ist unbegreiflich. Auf der zweiten DVD erfährt man viel über die Entstehung des Films. Das Interview mit dem Regisseur Richard Attenborough macht deutlich, wie schwierig es war dieses Werk auf den Weg zu bringen.

Der Film erzählt nicht nur eine Lebensgeschichte, sondern er transportiert Gandhis beeindruckende Philosophie.

Die Ton- und Bildqualität sind sehr gut.

Sehr empfehlenswert!
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am 25. März 2014
Hab den Film damals im Kino gesehen und vor kurzem eine Gandhi Biografie gelesen. Mussten den Film einfach haben! Top!
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am 30. März 2013
Großartiger Film in fantastischer Qualität. Lohnt sich auf jeden Fall. Im Gegensatz zu einigen älteren Filmen ist die BluRay deutlich besser als die DVD.
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TOP 1000 REZENSENTam 1. Januar 2008
8 Oscars erhielt "Gandhi", und keiner davon war zu viel! Der Streifen beginnt mit Gandhis Südafrikaaufenthalt, als er erstmals "politisch" (wenn man das so nennen kann) aktiv wurde und die unterdrückten farbigen Südafrikaner zum gewaltlosen Widerstand aufforderte.
Von da an erntete Gandhi Lob und Tadel. Es ist ein Film, wie ihn keiner erfinden hätte können! Gandhis Leben und Wirken birgt ausreichend Stoff für einen mehrstündigen Film in sich. Dass "Gandhi", es sei an dieser Stelle erwähnt, ungefähr drei Stunden dauert, erscheint hierbei angemessen. Dem Zuseher wird Zeit gegeben, um nachdenken zu können; allerdings kommt es dabei nie zu einer tatsächlichen Langatmigkeit. Die Geschichte rührt auf, fesselt, packt, reißt mit, macht betroffen, unterhält. Was will man mehr??
Hinzu kommen noch die tollen schauspielerischen Leistungen, wobei ich dabei keinen der hier Mitwirkenden ausgeklammert lassen möchte. Ausnahmslos alle Rollen wurden in "Gandhi" ausgezeichnet besetzt - ein Riesenlob an die Casting-Abteilung! Herauszuheben ist dabei natürlich Sir Ben Kingsley (in der Hauptrolle, eben als Gandhi), der ungefähr ein Jahrzehnt später, nämlich in "Schindlers Liste", noch einmal eine ähnlich brilliante schauspielerische Leistung ablieferte - BRAVO!!

Abschließend stellt sich mir da nur mehr die Frage, wie "Titanic" es zu 11 Oscars gebracht hat, wenn sich "Gandhi" mit 8 begnügen muss... (Natürlich gäbe es noch einige andere Filme, die ich relativ deutlich über "Titanic" stellen würde).
Na ja, seien wir versöhnlich - 8 Oscars sind ja auch eine Menge und Gandhi war ja ohnehin ein bescheidener Mann...

Resümee: Ein filmisches Großerlebnis, ein echter Muss-Film! SPITZE!!

Anmerkung: Auch die Extras (Gandhi-Doku etc.) sollte man sich nicht entgehen lassen!
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am 30. Dezember 2015
Ich war sehr positiv überrascht von der guten Umsetzung in HD. Natürlich sieht ein Film dieser Altersklasse nicht so gut wie eine neue Produktion aus aber was Sony hier geleistet hat ist sehr löblich. Gutes Bild ohne künstliche Schärfung des Bildes.
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am 24. Juli 2013
Was gibt es zu diesem Jahrhundertwerk noch zuschreiben?
Dieser Film ,das Meisterwerk schlechthin auf Blue-Ray ein muß für jeden Cineasten
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am 17. Dezember 2015
ein wunderbarer Film den ich mir gern ansehe, zumal dieser am Tag meiner Geburt sterben musste sehr sehenswert das Leben des großen Freiheitskämpfers,
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am 10. März 2016
Beeindruckendes Filmerlebnis über das Leben des Ghandi und dessen (sinnlosen) Tod. Absolut sehenswert!!! Auch sollte man evt. andere Filme auch anschauen wie zum Beispiel Mandela.
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am 17. Mai 2011
Muss man einfach gesehen haben !!!
Ein Mann der sehr viel in seinem leben erreicht hat . Schade nur das so viel leid ertragen werden musste .
Dadurch das es alles auf eine wahre begebenheit beruht ist es umso intensiver sich diesen film einfach mal revue passieren zu lassen. man sollte auch mal über das ein oder andere nachdenken..
TOP FILM... Kann man nur empfehlen
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am 1. November 2016
Tolle Dokumentation über das Leben des Inders. Die Besetzung mit Ben Kingsley hat mich zum eigentlichen Kauf inspiriert. Ich wurde nicht enttäuscht.
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