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Miles ist Lehrer und schreibt schon seit Jahren an einem Buch, das niemand veröffentlichen will. Seine Frau hat ihn verlassen und einen lebensfähigeren Menschen geheiratet. Jack hingegen will in der nächsten Woche seine armenische Freundin ehelichen und in das gut laufende Geschäft seines Schwiegervaters einsteigen. Bis es soweit ist, wollen Miles und Jack noch einmal einige Zeit zusammen verbringen und fahren in die kalifornischen Weinanbaugebiete. Während es Miles auf gute Gespräche, Weinverkostung und Golfen abgesehen hat und dafür seiner Mutter Geld klauen muss, braucht der etwas unterbelichtete, aber direkte Jack noch etwas sexuelle Erregung, bevor er sich an eine einzige Frau bindet.

Das ist auch schon fast die ganze Handlung dieses zur Komödie erklärten Films, der sich vor Auszeichnungen nicht retten kann. Die sich daraus entwickelnden Geschichten sind irgendwie immer vorhersehbar. Aber sie werden sehr genau und mit viel menschlicher Wärme erzählt.

Fazit.
Wenn man die erste Hälfte dieses Films durchhält, wird es später recht amüsant und unterhaltsam. Die Erzählweise ist für einen amerikanischen Film ungewöhnlich präzise. Liebevoll und sehr treffend werden die Verhaltensweisen bestimmter menschlicher Typen dargestellt. Kein schlechter Film, aber auch keiner, den man noch lange im Gedächtnis behalten wird.
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am 15. Januar 2012
Story (3)
Die Geschichte ist zu Beginn recht langatmig und einfach gestrickt, wird aber nach etwa 15 Minuten dann doch besser und man wird recht kurzweilig unterhalten. Wir haben es hier sicher nicht mit einem cineatischen Meisterwerk zu tun aber mit einem ansprechenden Film, auf den man sich aber einlassen muss. Die schauspielerische Leistung hat mich überzeugt und auch das Ende ist gut gemacht und lässt Raum für Fantasie...

Bild (2)
Die Bildqualität ist grundsätzlich auf DVD-Niveau und lässt nur ganz selten vor allem bei Close-Ups erkennen, dass es sich tatsächlich um eine Blu-ray handelt. Grundsätzlich also enttäuschend und sicher keine befriedigende HD-Umsetzung.

Ton (3)
Der Ton sollte in 5.1 vorliegen, ich konnte aber absolut nichts davon hören. Der gesamte Film findet auf den Center statt. Wenigstens sind aber die Dialoge gut verständlich. Räumlichkeit kommt jedoch nie auf...

Extras (2)
Die Extras interessieren mich nicht. Leider gibt es kein Wende-Cover. Zum FSK-Logo ist noch zu sagen, dass die Freigabe ab 6 völlig daneben ist. Die Zuständigen Stellen scheinen sich diesen Film definitiv nicht angesehen zu haben. Richtig wäre wohl eine 12 ev. sogar 16

Fazit: Ein Film, den man sich durchaus mal ansehen kann. Die 120 Minuten sind recht schnell verflogen und ab und an kann man sogar etwas schmunzeln. Leider ist die technische Umsetzung recht mangelhaft und verdirbt das HD-Vergnügen dann doch beträchtlich...
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am 17. Februar 2016
ACHTUNG!!!
Lässt sich nicht mit zwei verschiedenen Kauf-Film-Playern auf zwei verschiedenen BD-Laufwerken (Notebook und PC) nicht abspielen!
Kommt immer nur eine Meldung "Your Bluy-ray Player requires an update in order to play this disc." Alles aktuelle Update-Versionen! Haha.
Danke Twentieth Century Fox. Dafür 1 Stern.
Im normalen BD-Player läuft der Film.
Der Film erhält natürlich fünf Sterne.
Leider nur auf BD-Playern ohne Probleme abspielbar.
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am 5. Mai 2014
und natürlich auch jene, die auf schrägen, lakonischen Humor stehen. Paul Giamati in Hochform, für mich mittlerweile ein 'Klassiker'.
Leider ist die Blu Ray Qualität nicht auf höchstem Niveau, das mag daran liegen, das der Regisseur, wie in den Extras zu erfahren ist, auf einen 70er Jahre Look Wert legte, aber etwas mehr Schärfe wäre schon schön gewesen, da reicht wohl die DVD auch.
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am 20. September 2009
Leidenschaftliche Weinliebhaber sind rätselhafte Menschen. Sie trinken nicht, um etwa gepflegt betrunken zu werden, wie etwa der gemeine Bierfreund, sondern praktizieren feierlich bei jedem Glas ihr elitäres Verkostungsritual: skeptisch wird der edle Tropfen im Gegenlicht beäugt, bedächtig wird nach den absurdesten Aroma-Nuancen geschnüffelt, schmatzen der Probierschluck minutenlang als Zahnreiniger missbraucht, um sich danach in einem ausgedehnten Vortrag, gespickt mit Fachvokabular, über den Trank auszulassen. Zur Verblüffung des Unkundigen, der sich vermeintlich vor einem Glas säuerlich schmeckenden Traubensaftes wähnt.

Auch Miles zählt zu jenen elitären Feinschmeckern. Aus Prinzip verachtet er jene Menschen, die im Lokal einen Merlot bestellen, weil dies der einzige Wein ist, dessen Name ihnen einigermaßen über die Zunge geht. Es braucht aber nicht viel, um hinter seiner Fassade den Verlierer zu erkennen. Sein Job als Englischlehrer am College füllt ihn nicht aus. Viel lieber würde er von der Schriftstellerei leben, findet aber für seine Bücher keinen Verleger. So auch nicht für seinen aktuellen Roman mit den schön komplizierten Titel "Der Tag nach gestern". Seit seiner Scheidung von seiner Frau vor zwei Jahren ergeht er sich endgültig in Selbstmitleid und Depression und kämpft mit einem Promilleproblem. Ein dicklicher, verkorkster Intellektuelle, der von gutem Wein schwärmen kann, sein eignes Leben aber nicht genießen kann.

Ganz anders dagegen sein Freund Jack, ein ehemaliger Zimmergenosse aus Collagetagen. Als Schauspieler längst drittklassig, ergattert er sich im Fernsehen nur noch Kurzauftritte in Werbespots, was ihn aber nicht daran hindert, vor Selbstbewusstsein nur so zu strotzen. Ein braungebrannter Weiberheld, mit einer entwaffnenden Oberflächlichkeit. In der Woche vor seiner Hochzeit lädt Miles ihn zu einem letzten Junggesellen-Trip durch das kalifornische Winzergebiet Santa Barbara County ein. Für Miles heißt das: verkosten, bis der Boden schwankt. Für Jack: auf Weiberfang gehen, bis die Betten wackeln.

Je gründlicher die beiden ihre Ziele umsetzen, umso fataler und lustiger wird es. Jack bricht unbekümmert Herzen, ihm selbst wird die Nase gebrochen. Miles trifft auf die Kellnerin Maya, die ihn bereits von früheren Weinproben kennt und eine stille Zuneigung für ihn hegt. Doch leider kann Miles ihre Zuneigung nicht halb so unbeschwert genießen wie einen guten Roten, zum Ärger des schlicht gestrickten Jacks. Virtuos lavieren sie sich aber auch noch aus de größten Misslichkeit und verletzen dabei in beiläufiger Verschlagenheit jede erdenkliche Anstandsregel.

Bei allen aberwitzigen Situationen, die Inszenierung bleibt stets von einer wunderbaren Lakonie. Die Kunst des Regisseurs Paynes besteht darin, die Durchschnittsmenschen gänzlich ungeschönt, neurotisch, kindisch, aber so liebevoll zu zeichnen, dass sie einen gerade in den lächerlichsten Momenten ans Herz wachsen.

Das Schönste an "Sideways" bleibt aber die umwerfende Darstellerleistung von Paul Giamatti als Miles, dessen Augen Spiegel seiner Seele sind. Von Komik über Ironie bis hin zur echter Seelennot verkörpert er alle Emotionen hinreißend glaubhaft. Und wie er sich als ebenso weinseliger wie weinerlicher Intellektueller ein ums andere Mal ins Unrecht setzt und trotz allem die Schuld für seine Misere bei den anderen findet, ist eines Woody Allen würdig.

Und wer selbst dem Weine abgeneigt ist, nach Ansicht dieses kleinen, feinen, atmosphärischen, trefflich beobachteten Filmes kommt man nicht umhin es Miles gleichzutun und ebenso wie er einen Roten liebevoll zu verkosten.
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am 7. April 2010
Der geschiedene und erfolglose Schriftsteller Miles (Paul Giamatti) und sein abgehalfteter Schauspielerfreund Jack (Thomas Haden Church), der in einer Woche heiraten wird, machen eine Rotweintour durch Kalifornien. Vor allen Dingen Jack möchte die Woche in vollen Zügen genießen, bevor der Ernst des Lebens beginnt. Die beiden lernen zwei attraktive Frauen Maya (Virginia Madsen) und Stephanie (Sandra Oh) kennen. Es treten eine ganze Reihe von schrägen Komplikationen ein.
Das Ende des Films ist voraussehbar.
Der Film hat viele witzige Dialoge. Er ist beste Unterhaltung. Er hinterlässt beim Zuschauer aber auch Nachdenklichkeit. Es geht inhaltlich und darstellerisch immer wieder um das Thema Wein. Auch von daher unterscheidet sich dieser Film von anderen über Freundschaften und Liebe.
Der Film bekam Auszeichnungen.
Je nachdem wie sicher die eigenen englischen Sprachkenntnisse sind, würde ich darauf achten, nicht die UK-Import-Fassung zu erwerben, die nur in englischer Sprache vorliegt. Es gibt auch eine DVD in Deutschland mit deutscher Sprache.
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Der Witz in diesem, in allen seinen vielen Details gelungenen Film ist natürlich, dass es so gar nicht um Wein geht. Und auch nicht um besondere Traubensorten, gutes Essen oder die wunderschöne Landschaft Nordkaliforniens. Nachweis gefällig? Als der schüchterne Miles, geschiedener Lehrer und Möchtegern-Schriftsteller, endlich mit seinem Flirt allein ist, ist es völlig egal, wie gut der Wein ist und was Miles über diesen zu sagen hat. Er will vor allem gefallen, er will Kontakt bekommen. Und so gibt es viel Wichtigeres als Bouquet, Abgang oder Geschmack. Und als er nicht viel später seine Begeisterung über eine Traubensorte erläutern soll, spricht er eigentlich nur über sich selbst, über seinen eigenen Charakter. Und um das Maß voll zu machen, kann Miles sein Glück am Ende erst finden, nachdem er eine seiner liebsten Flaschen in einem Fastfoodrestaurant aus dem Pappbecher trinkt, versteckt unter dem Tisch.

Worum geht es dann? Um Liebe, Freundschaft und vor allem um die schwierige Balance zwischen Abenteuerlust und Vorsicht, die man im Leben braucht, um glücklich zu werden. Zu Beginn sind Miles und Jack hier der völlige Gegensatz. Miles hat vor allem Angst. Jack geht jedes Risiko ein. Und während Jack nichts lernt und daher am Ende die Frau seines Lebens zu Gunsten einer kuriosen Ehe opfert, hat Miles am Ende einen Ausweg. Für seine Freundschaft zu Jack geht er zum ersten Mal ein Risiko ein. Und das hilft ihm dann, sich aus der engen Existenz seiner Theorien zu befreien. Auch der Theorien über die vielen Weinsorten, die im Film erscheinen. Denn ohne Bereitschaft zum Risiko gibt es keine Leidenschaft, kein Glück, schon gar nicht solches mit anderen Menschen.

Und das zeigt uns allen dann, dass es das Glück erst jenseits des Weingenusses zu finden gibt. Darauf ein Prost. Von mir aus auch mit einem kalifornischen Pinot Noir.
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am 4. November 2005
"Sideways" ist einer der besten Filme, den ich in den letzten Jahren gesehen habe. Ich war es langsam Leid, im Kino immer nur Filme zu sehen, wo total tolle Menschen in 08/15-Hollywood-Plots immer total tolle Dinge machen. Zu meinem Glück findet das Alexander Payne, der Regisseur von "Sideways" genauso: er will halt einigermaßen alltägliche Menschen zeigen, die fast alltägliche Dinge tun.
Das klingt jetzt natürlich danach, dass der Film eine Schlaftablette ist. Das ist er aber ganz und gar nicht, denn wir alle wissen doch auch, dass der Alltag manchmal die besten Geschichten schreibt. Und "Sideways" erzählt so eine Geschichte:
Miles (Paul Giamatti, spielt grandios!), knapp über 40, geschieden, erfolgloser Autor (weil er einfach zu verquast schreibt), Weinkenner und frustrierter Englischlehrer, will seinem Freund aus College-Zeiten, Jack (Thomas Haden Church, auch sehr glaubhafter Hallodri) vor dessen Hochzeit noch per Reise durch die Weinberge Nordkaliforniens (super Landschaftsaufnahmen!) aus dem Junggesellenleben verabschieden. Doch Jack, abgehalfterter Schmalspurschauspieler, will eigentlich nur nochmal "einen wegstecken" vor der Hochzeit - und Miles die Freuden des Lebens wieder näherbringen (wobei er -wie man erraten kann- was ganz anderes unter "Freuden des Lebens" versteht). Konflikte zwischen den beiden sind vorprogrammiert und Payne schafft es meisterhaft, diese beiden total gegensätzlichen Charaktere (die trotzdem aneinander hängen - so ist nun mal bei Mitbewohnern aus Collegezeiten: zusammengewürfelt, aber halten halt doch manchmal zusammen) sich die Bälle zuspielen zu lassen. Die beiden Frauen, die sie dort in der wine country treffen, wirbeln dann ihre Leben vollends durcheinandern - jede auf ihre Weise.
Manche haben hier angemerkt, dass der Film deprimierend wäre, aber ich finde das nicht, sondern er zeigt das Leben in seinen Facetten, wozu neben Genuss auch Enttäuschung gehört, neben Liebe auch Trauer. Miles ist nun mal von seinen Misserfolgen und seiner Scheidung deprimiert - wer wäre das nicht? Und Jack ist nun mal ein Hallodri, der nicht wirklich drüber nachdenkt, was er macht. Solche Leute gibt's. Und die Gegensätzlichkeit von Miles und Jack zeigt nur verschiedene Lebenskonzepte. Dass sie Alkoholiker seien, finde ich etwas weit hergeholt. Weinproben haben nicht sofort was mit Alkoholismus zu tun und sie sind nicht -wie hier öfters gesagt- dauernd betrunken, sondern nur hin und wieder. Der Film ist vielmehr eine Fabel, wie man eben aus solchen Krisen kommt oder wie man sich mit seinem Leben arrangiert. Muss man ja nicht nachmachen, wenn's einem nicht gefällt. ;)
Wer sich von der hollywoodschen Erwartungshaltung lösen kann, Leute mit Problemen nicht direkt als Loser abstempelt, auch scheinbar unspektakulären Geschichten was abgewinnen kann, Nordkalifornien liebt, bei nachdenklichen Momenten in einer Komödie nicht überfordert ist - der ist hier sehr gut bedient. Die Auszeichnungen hat der Film ab-so-lut zurecht bekommen.
Auch zu empfehlen ist tolle Soundtrack von Rolfe Kent, er fängt mit leichtfüßigem, poppigem Jazz super die Stimmung von Sonne, Wein und Nordkalifornien ein!
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am 16. März 2006
Eine Geschichte, die sich so o.ä. auch im wahren Leben ereignen könnte. Wer kennt sie nicht - die seelischen Ereignisse und Tiefpunkte, die in Sex, Drugs und/oder Alkohol ausgelebt werden. Natürlich könnte man stattdessen auch ein gutes Buch lesen, aber wer tut das schon?
'Sideways' ist ein Film der zumeist leisen (Zwischen)Töne. Die Handlung schwankt zwischen tiefgründig und haarsträubend komisch, die musikalische Untermalung ist dezent - welch Wohltat für geplagte Ohren!
Von den 4 Hauptakteuren waren mir 3 völlig unbekannt, da habe ich mir wohl in der letzten Zeit zu wenig Filme angesehen. Allein schon die 'schlagfertige' Reaktion der irregeführten Geliebten (Sandra Oh) ist sehenswert und geradezu herzerfrischend - sie prügelt den unehrlichen Lover krankenhausreif und traut sich damit genau das umzusetzen, wovon Millionen (betrogene) Frauen nur zu träumen wagen.....
Die zwei männl. Charaktere sind soweit voneinander entfernt wie nur gerade möglich - man hat aber trotzdem das Gefühl, daß die Freundschaft durch nichts und niemanden zu zerstören ist.
Die Landschaft der kalif. 'Weinmeile' erinnert an Italien, schon deshalb ist bei mir sofort gute Stimmung aufgekommen.
Ich kannn den Film nur empfehlen, er stellt eine herrliche Abwechslung zu vielen anderen völlig an den Haaren herbeigezogenen Produktionen 'made in Hollywood' dar.
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am 23. Juni 2006
Ich bin eher zufällig über diesen Film gestolpert, was meistens ein Garant für köstliche Unterhaltung ist. Und köstlich wurde es allemal. Zwei alternde Mid-Life-Crisisten probieren sich durch die kalifornische Weinwelt, der eine auf der Suche nach dem perfekten Gaumengenuß, der andere nach dem eregensten Bettgeflüster. Oberflächlich scheinen die beiden Protagonisten verschiedener nicht sein zu können, doch im Verlauf des Filmes deutet sich mehr und mehr an, dass sie sich eher ergänzen (und vielleicht auch gegenseitig bewundern) als ausschließen.

Der Film lebt von vielen un-hollywoodianischen Stilelementen, die ihn wirklich gut und unterhaltsam werden lassen. Er basiert auf natürlichen Dialogen und nicht auf einem Stunt-Team. Die Schauspieler sind erfahren und routiniert, aber nicht allzusehr bekannt in Europa (außer vielleicht Paul Giamatti, der u.a. auch kleinere Rollen in Truman Show oder Saving Private Ryan hatte, eine etwas größere zuletzt in Cinderella Man). Die Komik wird subtil gereicht und nicht mit der Brechstange. Alles in allem ein Film, der Liebhabern von Filmen wie Faktotum, Lost in Translation oder L.A. Crash auf jeden fall gefallen wird.

Zwei kleine Tipps zum Schluss: Unbedingt im O-Ton anschauen. Es wäre zu Schade, die wuderbar verspulte Stimme von Paul Giamatti und den dazu gegensätzlichen Raubein-Tonfall von Thomas Haden Church zu verpassen. Außerdem: den Film auf jeden Fall mit einer Flasche Pinot genießen. Wenn man Glück hat, schafft man es, ein Stück der kalifornischen Sonne zu sich ins Wohnzimmer zu holen ;-)
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