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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
7
Time Waits for No Slave
Format: Audio CD|Ändern
Preis:13,49 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 8. Februar 2013
Nach dem nicht so gut gelungenen Vorgänger meldet sich die Band, im Schatten der Finanzkrise (das Album wurde Ende 2008 aufgenommen) wieder zurück und setzt, erwartungsgemäß, musikalisch und jetzt erst recht textlich mal wieder ihr Zeichen. Der Titel Time Waits for No Slave sollte, schätze ich, aussagekräftig genug sein, damit man weiß, was einen lyrisch erwartet.

Man hat, ziemlich offensichtlich, die guten Songs in die erste Hälfte des Albums gepackt, und dann zum Ausklang des Albums noch einige Schmettergranaten, darunter beispielsweise: Songs wie Diktat, A No Sided Argument, Downbeat Clique, Fallacy Dominion, Feeling Redundant. Etwa zu Beginn der zweiten Albumhälfte gibt es einige Experimente. Songs wie "Procrastination on the empty Vessel" oder "Larceny of the Heart" sind recht depressiv gehalten, damit hätte ich bei Napalm Death nicht gerechnet. War auch weniger mein Fall. Dann gibt es noch langsame bis Midtempo-gehaltene Songs wie Passive Tense und Life and Limb. Ist zwar auch nicht grade gewöhnlich für die Jungs, aber die Songs lockern das sonstige Gerumpel ganz gut auf.

Produktionstechnisch hat sich seit dem letzten mal auch einiges geändert, das ganze klingt eine ganze Ecke sauberer als auf Smear Campaign. Zum Glück nicht zu sauber.

Insgesamt, für diese Band, ein recht experimentell ausgefallenes Werk, mit den üblichen, zuverlässigen Nackenbrechern, wie man sie gerne geliefert bekommt. 7,5 von 10 Punkten für eine solide Scheibe (ob die überhaupt ein Album verpfuschen können?) von einer Extremmetal Größe.
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am 11. Februar 2009
Selbst nach den vielen Jahren, die die Birminghamer Grindcore-Institution nun schon am Start ist, verblüfft die extreme Dichte ihrer Scheiben nach wie vor. So auch auf dem 2009er Output "Time Waits For No Slave". Derartig abwechslungsreich und fast schon eingängig klangen die Briten noch nie, was aber nicht heißen soll, dass Napalm Death irgendwelche Zugeständnisse an den Massenmarkt gemacht hätten. Diese Scheibe scheint mir eher ein noch deutlicherer Hinweis auf die -schon immer vorhandenen - ausgezeichneten technischen Fähigkeiten der Truppe zu sein. Auch das Songwriting, das sich von Platte zu Platte weiterentwickelt, war in meinen Ohren nie besser als im neuen Millenium, was wohl daran liegen dürfte, dass die Briten niemandem mehr beweisen müssen/wollen, dass sie eine der schnellsten und derbsten Bands überhaupt sind.

Folgerichtig gibt es nach den ersten 4 typischen Grind-Brechern, die präzise und wuchtig aus den Boxen kommen, aber nichts Unerwartetes bieten, einen extrem starken und abwechslungsreichen Mittelteil. Beginnend mit dem Titeltrack geht es über "Life And Limb" und "Downbeat Clique" hin zum Höhepunkt der Platte: "Fallacy Dominion", ein durch eine Art "Chor" sehr düster wirkender, fieser Groover. Bezeichnend, dass ausgerechnet diese 4 hochklassigen Songs eine "Überlänge" von jeweils über 4 Minuten aufweisen und trotzdem zu keiner Sekunde langweilig werden. Neben der herausragenden Produktion und der guten Instrumentalarbeit liegt das vor allem am Gesang von "Barney" Greenway, der eine unglaubliche Leistung abliefert. Hier werden die verschiedensten Facetten seiner aggressiven Stimme mit aller Macht deutlich gemacht. Ebenfalls überzeugend sind "Passive Tense" und das mit grandiosen Gitarren begeisternde "Procrastination On The Empty Vessel" (was für ein Titel...). Ein knallhartes und gelungenes Statement ist der Rausschmeißer "De-evolution Ad Nauseum", der mit seinem höllischen Groove keine Gefangenen macht und eine sehr gute, verhältnismäßig punkige Platte perfekt abschließt. Übrigens gibt es auch an den restlichen Tracks nicht viel auszusetzen, aber das Niveau des Mittelparts kann nicht ganz gehalten werden. Wirklicher Ausfall ist keiner zu vermelden, lediglich "On The Brink Of Extinction", "Larceny Of The Heart", "Feeling Redundant" und "A No-Sided Arguement" kommen mir auf dieser LP eher wie belangloses Standardgebolze vor, das man so oder so ähnlich schon öfter gehört hat.

Als Fazit kann stehenbleiben, dass Napalm Death auf "Time Waits For No Slave" eine unglaublich dichte und abwechslungsreiche Soundwand produzieren, die aber - und das ist ein Unterschied zu ihren älteren Alben - den Hörer nicht beim ersten Kontakt völlig erschlägt (was auch nichts Schlechtes sein muss...). Den Stücken wird durch Variationen in Tempo und Gesang genug Möglichkeit gegeben, sich im Gehörgang festzukrallen; soviel Abwechslung auf einer Platte gab es von der Truppe selten zu hören. 5 Sterne, da mir nichts einfällt, was man bei dieser Art von Musik besser machen könnte.
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am 14. November 2010
Hey Nutzer

Inzwischen ist einiges an Zeit verstrichen seit Napalm Death's Debüt "Scum" und das merkt auch wieder an "Time waits for No Slave". Doch im Gegensatz zu "The Code is Red...."
Konnte mich die Grindcorelegende aus Birmingham auf "Time waits for No Slave" restlos überzeugen.

Napalm Death haben ihre Grindwurzeln nicht komplett verlassen (vergleiche: "Diktat" und "Work to Rule") , haben jedoch im Gegensatz zu manchen Hardliner-fans kein Problem damit auch mal (Death-)metal einzuflechten, ihre Songs zu verlängern und sogar mal ihre Wurzeln im Hardcore-punk durchscheinen zu lassen. Und noch eine Neuerung ist zu vermelden: BARNEY SINGT!
Naja mehr oder minder aber es sind tatsächlich melodiöse Parts auf "Time waits..."
(Vergleiche hierzu z.B den Titelsong des Albums)
Hier werden sicher einige Krachfetischisten die Nase rümpfen und was von Sell out brabbeln aber da höre ich nicht zu. Dazu ist "Time waits for no Slave" einfach viel zu gut.
So ist es dann eben doch kein Widerspruch im Falle von "Time waits for no Slave" von einem
abwechslungsreichen spannendem Grindcore-album zu sprechen. Wenn man Napalm Death überhaupt noch in diese Schublade stecken sollte.

Fazit: Napalm Death haben sich vom vorbeifahrenden Güterzug zu einer der besten extremen Bands unter der Sonne gemausert und untermauern dies auch auf diesem Album. KAUFEN!
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am 25. Januar 2009
Wenn NAPALM DEATH inzwischen zum alten Eisen gehören, dann sind sie der rostige Nagel, auf den man schmerzensreich getreten ist. Hier kreist der Grindcore-Hammer wieder einmal unnachahmlich umwerfend zwischen präziser Highspeed-Raserei und wuchtigem Midtempo. Überschall-Drummer Danny Herrera muss allein von den ersten drei Songs Unterarme haben wie Popeye, bei dem Grind-Pensum. Dabei stimmt aber jede Note, alles bleibt bei jeder Kapriole nachvollziehbar, im Gegensatz etwa zu so manchem, was die Ritalin-Entzugspatienten SLIPKNOT oft so mit drei Schlagwerkern rausprügeln. Nachdem man also drei Stücke lang durch Filigrangeprügel auf die Kauleiste gezeigt hat, wer der Meister ist und dass man noch immer allen Epigonen technisch lässig den Stinkefinger zeigen kann, wechseln NAPALM DEATH im Folgenden vor allem über zu den fiesen Haken in die Magengrube, fette Groover und Pogobeats laden zum Tanz. Fein!
Diesmal sind die Songs auffällig lang, vielschichtig und abwechslungsreich und dennoch stets von einer Dringlichkeit und Kompaktheit, die ihresgleichen sucht. Am Grundrezept hat der Birmhingham-Vierer also fast nichts geändert, doch fallen zwei, drei Besonderheiten auf: Zum Einen ist Harris' Gitarre dank fehlender zweiter Klampfe ) superdeutlich nachvollziehbar, was die mächtige Produktion irgendwie luftiger macht und Matsch vermeidet, zum Anderen variiert der Gesang auf eine interessante Weise. Klar, zu 90% ist es Barney Greenways wutschnaubendes Brüllen im Wechsel mit Harris' hysterischen Keifen, aber bei zwei, drei Liedern (z.B. dem Titelstück) kommt ein atmosphärischer (!) Chorgesang (!!), den ich hier einfach nicht beschreiben kann, das muss man sich mal anhören - auf jeden Fall eine Bereicherung.
Ansonsten also Kraftfutter von einer Qualität wie man sie bei ND erwarten darf. Song 11 "Procrastination On the Empty Vessel" erinnert an das legendäre MEATHOOK SEED-Debut "Embedded", "A No-Sided Argument" weist sogar mal ein irres Gitarrensolo auf - das hat bei ND durchaus Seltenheitswert, vielleicht ja ein Gastmusiker, was mir mangels Booklet vom Label bislang entgangen wäre - und beim Rausschmeißer "De-evolution Ad Nauseam" kommt gegen Ende ein so herrliches PANTERA-Gedächtnisriff, dass man moshend durch die Gegend zu springen beginnen möchte.
Ganz besonders mein Herz gestohlen hat mir "Larceny Of The Heart", das für einen ND-Song geradezu leichtfüßig und fluffig in den Strophen daherkommt, im Chorus superleicht zum Mitbrüllen geht und gegen Ende wieder Grindcore wie aus dem Lehrbuch zaubert - garantiert ein Stück, das demnächst live in einer Reihe mit "Siege Of Power" oder "Suffer The Children" oder "Mass Appeal Madness" oder "Greed Killing" steht. Ich für meinen Teil freue mich schon drauf!
(mono, metal-inside.de)
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am 22. April 2009
Nach unzähligen Veröffentlichungen und genreprägenden Alben ein solcher Hammer - damit hätte ich absolut nicht gerechnet und ich bin mehr als positiv überrascht! Das hohe Niveau der letzten Scheiben wird mit einer selbstverständlich und mühelos wirkenden Lockerheit derart übertroffen, daß man schon nach zwei Durchgängen absolut süchtig wird nach "Time waits for no slave".

Die Wucht, Angriffslust und der nach wie vor enorme Spieltrieb werden jedem ND-Fan ganz schnell Tränen in die Augen treiben, doch ehe man vollends seinen Glücksgefühlen verfallen möchte, nageln einen Barney und seine Truppe mit links an die Wand. Nachhaltig. Dieses Album ist ein wahrer Grindcore-Jungbrunnen, die perfekte Mischung aus roher Energie und unglaublichem Spielwitz.

"Time waits for no slave" ist das pure Konzentrat an Napalm Death, hier vereinen sich alle Elemente der letzten 20 Jahre zu einer hochverdichteten Symbiose.

Die Produktion ist klar, druckvoll, präzise und facettenreich, hat aber nichts mit dem glattgebügelten Sound vieler New Metal-Acts zu tun, hier sitzt einfach alles. Der Sound paßt hier zu den Kompositionen wie ein maßgeschneiderter Anzug.

Nach "Utopia banished" haben Napalm Death aus meiner Sicht hier einen weiteren Klassiker abgeliefert, der schwer zu übertreffen sein wird. Ganz große Klasse - Hut ab vor dieser einzigartigen Band!
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am 5. Februar 2009
Nun muss ich anmerken, dass ich Fan der ersten Stunde bin. ND haben mein musikalisches Empfinden seit Ende der 80er geprägt und sind/waren für mich immer der Inbegriff für intelligente extreme Musik. Die political correctness der 4 Herren aus England mal beiseite gelassen, die aber auch wesentlicher Bestandteil meines Fantums ausmacht, ist es doch die immerwährende kreative Neuerfindung der Band selbst.

Nie wiederholen sie sich, immer wieder entdeckt man neues. TIME WAITS FOR NO SLAVE ist bereits jetzt das Album des Jahres 2009. GrindCore par excellance, keine Schwächen, jeder Song ein Manifest.

Hauptsongschreiber SHANE EMBURY zeigt auch nach über 22 Jahren, dass er nicht müde wird, sondern sich und seine Band immer wieder neu erfindet. Teilweise findet man sogar Thrash Metal Anleihen, die aber gleich wieder zerbombt werden durch unglaubliche Grind Parts. Das epochale TIME WAITS FOR NO SLAVE, oder DOWNBEAT CLIQUE sind die absoluten Kracher des Albums.
Ich könnte jetzt über jeden Song ein Pamphlet verfassen, aber dass muss man sich selbst anhören. Ein massive Produktion voller Druck, eine Wall Of Sound wie es nur ND kann.

Da kann sich so manche HardCore-Truppe der Neuzeit komplett verkrümeln. Da kommt ihr nicht ran Jungs. Was immer ihr auch versucht.

Napalm Death schreiben mit TIME WAITS FOR NO SLAVE den Soundtrack für diese unsere jetzige Zeit.

Irre.
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am 23. Januar 2011
Meiner Meinung nach eines der schlechtesten Alben die Napalm Death je gemacht haben.Machen wir mal eine Zeitreise in die Frühen 90er.Damals bevor Barney bei Napalm Death als Sänger anfing,sang er bei Benediction "Subsconcious Terror" ein,vergleicht man den klang seiner Stimme damals mit heute ist die heutiege Leistung mehr als mangelhaft,da ist überhaupt kein Druck mehr dahinter,auch ist die Musik nichts wirklich neues,keinerlei Veränderung und vor allem Mangel an guten Ideen.Dazu muss ich sagen daß ich schon seid Jahren kein Grindcore mehr hörer,da meine Ansprüche einfach höher sind.Für mich ist das immer das gleiche,jede Menge Lärm um nix,dazu hört sich jeder Song gleich an also für mich ist es nix.
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