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Das ist in Bild und Ton die bislang beste Opern-BluRay, die ich bislang gesehen habe.

Das Bild ist gestochen scharf und glasklar, die ruhige Kameraführung unterstreicht das (wenig Totalen und extreme Close-Ups), die Kamera schaut dem Stück aus angemessener Entfernung zu. Die moderne Inszenierung ist am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig (zumindest für mich, der ich moderne Inszenierungen sonst eher wenig schätze), aber schnell zeigt sich, dass die aus heutiger Sicht doch etwas altmodisch-verquaste Story über die unerfüllte Liebe der sterblichen Semele zum Gott Jupiter dadurch etwas aufgepeppt wird.

William Christie dirigiert das Orchester kongenial und übernimmt teilweise auch die Cembalo-Begleitung in den Rezitativen. Klanglich ist der unkomprimierte 5-Kanal-PCM-Ton überaus plastisch, realistisch und dynamisch und lässt keine Wünsche offen.

Cecilia Bartoli geht voll in der Rolle der naiv-unglücklichen Semele auf und macht die beiden Parade-Arien "Endless Pleasure" und "Myself I Shall Adore" zu virtuosen Höhepunkten. Auch Charles Workman als Jupiter und das restliche Ensemble fallen dagegen nicht ab.

Fazit: Mehr davon !!!
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am 31. März 2009
"Semele" ist die Geschichte einer Königstochter, deren Liebe zu Jupiter so groß ist, dass sie von ihm an ihrem Hochzeitstag entführt wird. Doch mit der Rolle einer Geliebten will sie sich nicht abspeisen lassen. Aufgestachelt durch die eifer- und rachsüchtige Göttergattin Juno will Semele unsterblich werden. Daraufhin muss sie sterben - ein Naturgesetz.
Händels Oper ist reich an wunderschöner Musik, prachtvollen Arien und viel hintergründigem Humor. Das alles wird in Robert Carsens Züricher Aufführung umgesetzt. Allen voran brilliert Cecilia Bartoli in der Titelrolle mit teilweise aberwitzigen Koloraturen, aber auch mit großem schauspielerischem Einsatz - eine Glanzleistung, die zu Recht bejubelt wird. Allen anderen Darstellern gelingt ohne Ausnahme eine exquisite Umsetzung ihrer Rollen und zwar in jeder Beziehung.
William Christie und die Instrumentalisten sowie der hervorragende Chor runden das Bild ab.
Eine wundervolle Aufführung mit herrlichster Musik, Spielwitz und dem Sinn für die Weisheiten des Lebens!
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am 30. Juli 2010
Mit großem Vergnügen habe ich diese Inszenierung aus dem Jahre 2007 aus dem Opernhaus Zürich gesehen. Dennoch habe ich einige Reserven anzumelden.

Beginnen möchte ich aber mit dem absoluten Plus: Robert Carsens' Regiekonzept, erstmals 1996 mit großem Erfolg beim Festival in Aix en Provence gezeigt, später mehrmals - etwa 1999 oder 2004 in London - wiederaufgenommen. Es erzählt die Geschichte von Semele - der Sterblichen, die keinen Sterblichen heiraten will, sich dagegen unsterblich in den Gott Jupiter verliebt und sich danach sehnt, Göttin an seiner Seite zu sein - als durch und durch kleinbürgerliches ("menschliches") Beziehungsdrama im Britischen Königshaus. Das ist ebenso witzig wie berührend, eine gelungene, unterhaltsame Mischung aus Tempo (Komödie) und kontemplativen Momenten (Drama/Tragödie).

Zu meinen Reserven: Kleinere Abstriche sind zunächst beim Orchester zu machen. William Christies Leitung ist zwar überzeugend, von großer Sensibilität in den langsamen Teilen (die Arie "Where'er you walk" des Jupiter im zweiten Akt ist ein besonders schönes Beispiel), zupackend in den zündenden Teilen (etwa im Finale des dritten Aktes), aber das Orchester "La Scintilla" des Zürcher Opernhauses kann mit den "Arts Florissants", jenem Ensemble, dem William Christie vorsteht und mit dem er üblicherweise musiziert, nicht konkurrieren. Den Streichern fehlt durchgängig die Wärme der "Arts", und zu selten gelingt dem Zürcher Orchester jenes wunderbar gemeinsame "Atmen" und Phrasieren, das die "Arts Florissants" zu einem der gegenwärtig besten Originalklangensembles macht.

Während jedoch das Spezialensemble "La Scintilla" seine Aufgabe immerhin über weite Strecken sehr solide löst, kann man dies vom Chor des Opernhauses Zürich nicht behaupten. Auch hier hätte man meiner Meinung nach auf ein Spezialensemble zurückgreifen müssen. So aber ist im Falle des Chors von einer echten "Fehlbesetzung" zu sprechen. Schließlich handelt es sich bei Händels Semele nicht um eine romantische Oper, sondern um ein - hier szenisch dargebotenes - barockes Oratorium mit einem überaus anspruchsvollen Chorpart, den der Chor des Opernhauses Zürich nicht zufriedenstellend bewältigt. Dafür ist sein Klang zu massiv und inhomogen, im dynamischen Bereich fehlt die Feinabstufung, und immer wieder treten in typischer Opernchormanier Einzelstimmen mit unkontrolliertem Vibrato hervor, besonders bei den Sopranen. An den Standard, den man von Vokalensembles im Konzertsaal heute gewohnt ist, kommt der Zürcher Chor nicht annähernd heran: Der einzige wirkliche musikalische Schwachpunkt der Produktion aus Zürich.

Die Leistung der Solosänger/innen ist insgesamt gut, mitunter sehr gut, zur internationalen Spitze gibt es freilich noch Spielraum. Ich möchte an dieser Stelle keinen der Sänger/innen besonders loben oder tadeln.

Mit einer Ausnahme: Primadonna Cecilia Bartoli. Sie ist tatsächlich eine Klasse für sich. Ihre vokale Leistung ist - sofern man sich an ihrem Markenzeichen, den akrobatisch-maschinell heruntergespulten Koloraturen nicht stört - phänomenal, als Opernschauspielerin dagegen kann mich Frau Bartoli nicht überzeugen.

Ihre bisweilen linkischen Bewegungen, ihr zumeist übertriebenes, aufgesetzt wirkendes Minenspiel oder ihre klischeehafte Gestik stören dabei gar nicht so sehr. Was wirklich stört, weil es das Erlebnis von Musiktheater beschädigt, ist Frau Bartolis Unvermögen, dem Zuschauer das Schicksal der von ihr verkörperten Figur nahe zu bringen. Von einer schlüssigen Darstellung der Semele - einer zweifellos hochinteressanten Persönlichkeit - ist die Bartoli mit ihrem Spiel meilenweit entfernt. Mitgefühl oder Verständnis für ihre Figur stellt sich in keinem Moment ein. Man hat vielfach den Eindruck, dass hier eine Primadonna ein Recital gibt - in Kostümierung und auf der Opernbühne, garniert mit ebenso artifiziellen wie präzise berechneten Posen. Stimmlich stets perfekt, stets aber auch an der Oberfläche des musikalischen Effekts bleibend, und vor allem: stets sich selbst zur Schau stellend. Was Cecilia Bartoli als Semele in Vollendung bietet, ist Show-Effekt anstelle von barockem Affekt.
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am 22. September 2015
Cecilia Bartoli ist bekannt für Ihr Timbre im Mezzofach, jedoch auch ins Sopranfach gerät, was aber genau das Gesangstemperament ausmacht.
Eine dynamische Austrahlung und humorvolles Temperament macht Bartoli ebenfalls in Barockopern aus, in denen erstrecht Timbre ähnlich bei Rossini vorhanden sind. Das bildet mit Bartoli einfach eine grandiose Barockoper.
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am 18. September 2015
Auch wenn hier Kritiker von der zarten Semele ihre Vorstellungen äußern, es geht mir um dass, was rüber kommt. Die Qualität von allen Interpreten hat mich begeistert, und begeistert ich immer aufs Neue. Die händelschen Ohrwürmer bringt Bartoli in mein Ohr mit ganzem Können und ihrem Herzen.
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am 1. Oktober 2012
VIER(4)Sterne für diese Opernproduktion sind genug.
Wir sehen eine DVD und hören nicht eine CD!

Zu Audio gehört also auch Video!

So genial, so frech, so temperamentvoll Cecilia Bartoli in Haendels Koleraturen schwelgt, muss man einfach bezaubert sein.

Der Malus: Der fehlende STERN: Cecilia Bartoli kann auf Grund ihrer Statur nur mit Abstrichen eine naive, junge, hochnäsige Semele darstellen. Dafür fehlt figürliche Grazie und die notwendige Mädchenhaftigkeit. (Selbstverständlich ist es geradezu unmöglich einen "passenderen Ersatz" zu finden... dies ist die Grenze zum Überirdischen...!!)

Über die Inszenierung, ihre Tragik, ihre Komik (gerade im 2. Akt) kann man nur begeistert sein. Juno und Iris zeigen eine listige Komik, die bezaubernd wirkt.

Alles in Allem. Ein großartiges aber kein überirdisches Opernereignis.
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am 4. Mai 2012
"SEMELE" von Georg Friedrich Händel
aus dem Opernhaus Zürich

zweieinhalb stunden eintauchen in eine musik, die dich umschmeichelt wie samt und seide und dich dabei immer mehr "fesselt" - im wahrsten sinne des wortes. eine schar hervorragender sänger und ein stimmgewaltiger chor werden begleitet vom Orchester "La Scintilla", das sich aus musikern des züricher orchesters rekrutiert, und das sich der historischen aufführungspraxis verschrieben hat, geleitet von William Christie, entführen dich in die götterwelt der antike.

DAS ereignis aber ist Cecilia Bartoli in der titelrolle. ihre koloraturen funkeln wie brillanten und gehen durch mark und bein - man kann (und will) sich ihnen nicht entziehen.

himmlisch - überirdisch - phänomenal
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am 25. September 2010
Einspruch :-): Mein Mann und ich haben am 21.9. im Theater an der Wien "Semele" erleben dürfen. Kaum je gingen wir so beglückt aus einer Vorstellung. Die Aufführung stimmte vom ersten Augenblick an, musikalisch und darstellerisch. (Ausnahme: Matthew Shaw als Athamas war eher unglücklich besetzt, von der Stimme und vom Erscheinungsbild her, Birgit Remmert machte mit ihrem Spiel so manches wett, was die stimme nicht bot, ebenso Kerstin Avemo als köstliche Iris.)

Die Bartoli sang nicht nur phänomenal, sie ergriff uns durch ihr Spiel, sie "war" Semele!
Der Arnold Schönberg-Chor: Hervorragend.

Die DVD besitzen wir noch nicht. Über ihre Qualität kann ich daher nichts sagen.
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am 9. März 2011
Klang und Bild sind 1a, das Bild ist gestochen scharf und verschwimmt auch bei schnelleren Kameraschwenks nicht, der Ton ist transparent und "fidel", also nichts zischt oder brummt, die Höhen sind nicht angeschärft und die Bässe nicht aufgebuckelt. Einzig negativ bemerkbar macht sich der Kompressionsalgorithmus, der die Dynamik regelt (früher bei Tonbandgerät oder Tape Deck bekannt als "automatische Aussteuerung"), der Stimmen in Abhängigkeit von der Gesamtlautstärker mal leiser und mal lauter darstellt, ohne daß tatsächlich leiser oder lauter gesungen worden wäre. Das ist m.E. einer Bluray-DVD nicht angemessen, wiegt aber insgesamt auch wieder nicht so sonderlich schwer bei der Gesamtbeurteilung.

Sänger, Chor und Orchester singen und spielen auf hohem Niveau, alles wird allerdings überstrahlt durch eine großartig aufgelegte Cecilia Bartoli, die gestisch, mimisch und gesangstechnisch eine ganz phantastische Leistung bietet und der man die Freude beim Singen in jeder Sekunde ansieht. Für sie allein hätte sich der Preis der DVD schon gelohnt.

Alles in allem: beide Daumen hoch, 5 Punkte und eine klare Kaufempfehlung.
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am 13. November 2015
Die Aufführung habe ich in Zürich gesehen. Es war eine der besten, welche ich erlebt habe. Brilliante Musik und auch genügend Humor. Und C. Bartoli ist sowieso weltklasse.
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