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"Verachte nie ein schwaches Junges.
Es könnte ein brutaler Tiger werden."
(Mongolisches Sprichwort)

Die Handlung der russisch-mongolisch-kasachisch-deutschen Koproduktion beginnt im "Jahr der schwarzen Ratte" (1192), als der Protagonist im Kerker der Tanguten sitzt. Mit einer Rückblende in das Jahr 1172 wird die Geschichte des späteren Dschingis Khan erzählt.....

...als sich der 9jährige Temudschin seine spätere Frau Bortai erwählt und sein Vater Yesugai Bahadur von dem Tataren Targhutai Kiriltugh vergiftet wird. Temudschin findet in dem drei Jahre älteren Jamukha Gurkhan einen Blutsbruder. "Im Jahr des Feuerpferdes" (1186) steht ihm dieser (entgegen der mongolischen Gesetze) bei der Befreiung seiner entführten Braut Bortai aus der Gewalt des Merkiten Chilger Boko bei....

Von ein paar dramaturgischen Abweichungen abgesehen, beinhaltet der Film im Großen und Ganzen die meisten historischen und legendären Details, wie z. B. Temudschins Zufluchtort am heiligen Berg Burchan Chaldun, die Verehrung des großen Himmels "Tengri" und seine schamanisch-animistische Bindung zu einem weißen Wolf. Ebenso die Hinrichtung der verräterischen Mörder seines Feindes Targhutai und der Annahme Chilger und Bortais Sohn Jochis an Sohnes statt. Während Temudschins Bindung zu seiner Mutter Hoelun nicht besonders hervorgehoben wird, ziehen sich sein Verhältnis zu seiner Frau Bortai und seinem Blutsbruder Jamukha wie ein roter Faden durch den Film.

Der Japaner (!) Tadanosu Asano verkörpert Temudschin in einer Weise, die ihn, durch zahllose Demütigungen geprägt, zu einem differenzierten Charakter heranwachsen lässt. Auch dem Chinesen (!) Sung Hong Lay in der Rolle des Jamukha gelingt es, seine ambivalente, anfangs brüderliche, später rivalisierende Relation zu Temudschin schlüssig darzustellen. Als Bortai gelingt der Mongolin Khulan Chuluun ebenfalls eine überzeugende Verkörperung. Gleichwohl die DVD-Fassung ab 12 Jahren freigegeben ist, sprudelt und spritz das Blut in den martialischen Kampfszenen reichlich. Die einzige sexuelle Szene spielt sich jedoch dezent hinter einem Schleier ab. Neben stimmungsvollen Landschaftsaufnahmen mit (verschneiter) Steppe, Gebirgen und Jurten werden auch die Naturgewalten Blitz und Donner beeindruckend in Szene gesetzt.

Der Film endet mit vier Kernsätzen der Jassa, dem späteren "Mongolischen Grundgesetz"

1. Töte niemals eine Frau oder ein Kind.
2. Vergiss nie Deine alten Schulden.
3. Bekämpfe Deine Feinde bis zum Ende.
4. Verrate niemals Deinen Khan.

....und avisiert, dass im Jahr des "Roten Tigers" (1206) Temudschin zum Khan aller Mongolen, zum Dschingis Khan, erhoben wird.

Als Specials gibt es ein "Making Of"in russischer Sprache mit deutschen Untertiteln, eine Bildergalerie und den Kinotrailer. Als Sprache des Films stehen deutsch und mongolisch zur Wahl.

Der Film erhielt 2008 eine Oscarnominierung (Bester fremdsprachiger Film) und eine Nominierung für den Europäischen Filmpreis (Beste Kamera - Carlo-Di-Palma-Preis).

"Der Mongole" lässt als erster Teil einer geplanten Trilogie seine für das Jahr 2010 avisierte Fortsetzung "Der große Khan" mit Spannung erwarten. Auch als gute Ergänzung zu Pamela Sargents Roman "Ruler Of The Sky" (1993)ist der Film mit 4 Amazonsternen zu bewerten.
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am 28. September 2009
"Der Mongole" wanderte als günstiger Blindkauf in meine Filmsammlung und zählt für mich zu den großen, filmischen Überraschungen des heurigen Jahres. Der vom russischen Regisseur Sergei Bodrow inszenierte Film erzählt die Geschichte des jungen Mongolen Temudgin, der nach der Ermordung seines Vaters flüchtet und in der mongolischen Steppe um sein Überleben kämpft. Obwohl es das Schicksal nicht gut mit Temudgin meint, überlebt er alle Torturen inklusive einer langjährigen Gefangenschaft und sollte später zu einem der mächtigsten Herrscher aller Zeiten aufsteigen - dem Dschingis Khan. Der Film ist als erster Teil einer Trilogie konzipiert und widmet sich der Kindheit bzw. den frühen Erwachsenenjahren des Temudgin. Das sehr detailierte Bild der BD ist ausgezeichnet und besticht durch natürliche Farbgebung. Die deutsche Tonspur ist in DTS-HD Master Audio kodiert und bietet gute Sprachverständlichkeit. In den wenigen Schlachtszenen präsentiert sich der Soundtrack dynamisch, aber niemals überladen.

Film: 8/10
Bild: 9/10
Ton: 8/10
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am 26. Januar 2009
...wenn wir die alten Bräuche missachten." Das sagt Temudgins(Tadanobu Asano) Vater, Khan einer Mongolensippe, seinem 9jährigen Sohn, kurz nachdem dieser sich Borte(Kulan Chuulun)als spätere Frau fürs Leben ausgesucht hat. Wir schreiben das Ende des 12.Jahrhunderts in der Mongolei.Die Bräuche werden missachtet, Temudgins Vater stirbt und für Temugdin, eigentlich Nachfolger des Vaters, brechen harte Zeiten an. Er wird versklavt, kann fliehen, findet zu Borte zurück und wird wieder gefangen. Er kann sich noch einmal befreien und mit Hilfe seines Blutsbruders Jamukha(Honglei Sun) Rache nehmen. Er befreit Borte aus der Gefangenschaft, erlebt ein kurzes Hoch in seinem Leben und landet kurze Zeit später, durch die Hand von Jamukha, wieder in der Sklaverei. Aber Borte gibt Temudgin nicht auf. Sie befreit ihn erneut und Temudgin beginnt, seinen Traum zu verwirklichen. Er will die Mongolen, die sich untereinander bekämpfen, einen. Temugdin will ihr Anführer werden. Der Dschingis Khan aller Mongolen. Zwischen ihm und diesem Traum steht jedoch Jamukha mit seiner Armee.

Sergej Bodrov hat mit seinem Film Der Mongole Mut bewiesen. Als russisch-kasachische Produktion ins große Kinogeschäft zu starten ist dabei eine Sache. Sich ein Thema auszusuchen, dass durchaus kontrovers gesehen wird, nämlich der Aufstieg und die Person Dschingis Khans, eine andere. Bodrov hat seine Sache gut gemacht. Der Mongole vereint Geschichte und großes Kino in einem. Der Plot ist spannend und interessant. Bodrovs Geschichte lässt erahnen, wie es die Mongolen schaffen konnten, die Welt zu erobern. Dabei beschert er uns mit Temudgin einen Helden, der so gar nicht ins übliche Klischee passen will. Statt strahlendem Pathos ist die meiste Zeit seines Lebens durch Qual und unsägliche Pein gekennzeichnet. Aber Temudgin wird nicht bitter und gibt vor allem niemals auf.

Gefilmt an wunderbaren Schauplätzen und gespickt mit gekonnten Stunt-Reitereinlagen ist der Film ein Fest für die Augen. Allein schon die Aufanhmen der großen Grassteppe sind atemberaubend.

Einen Stern Abzug gibt es für einige rasante Sprünge in der Story. Da glaubt man fast, man wäre aus Versehen aufs nächste Kapitel gesprungen. Der Mongole beweist, dass große Historienfilme made in Russland/Kasachstan auch den Sprung auf den Weltmarkt schaffen können. Wem Der Mongole gefällt, der darf sich schon jetzt auf zwei Fortsetzungen des Epos freuen.
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am 25. Februar 2013
Nun habe ich mir also den Film "Der Mongole", der angeblich von Temüjin, dem späteren "Dschinggis Khan" handeln soll, angesehen. Ich muss dazu aber anmerken, dass ich glaube, mich recht gut in der Geschichte Zentralasiens auszukennen.

Und noch etwas vorweg: Es gibt einige wenige im Film dargestellte Handlungen und Vorgänge, die tatsächlich als "einigermassen richtig dargestellt" eingeschätzt werden können. Dies sind:

- Der Vater von Temüjin hiess Yesüge(i)
- Die Mutter von Temüjin raubte Yesüge einst von den Merkiten
- Der Blutsbruder des jungen Temudschin hiess Jamukh(a)
- Der Stamm der Mongolen einte am Ende die fünf grossen Stämme der mongolischen Steppe

Alles andere ist leider entweder ziemlich falsch oder komplett erfunden. Es ist teilweise auf eine so ungeschickte Art erfunden, dass man sich fragt, was die Drehbuchschreiber geritten haben könnte. Gerade über die frühen Jahre Temüjins gibt es ja sehr genaue Informationen ("Secret History of the Mongols") - warum nutzt man diese nicht?

Da wurde nun mit riesen-CG-Aufwand eine "große Reiterschlacht" inszeniert, die aber vom historischen Zeitpunkt, vom Ablauf (Taktik) und vom Ausgang her im Grossen und Ganzen nur als "Phantasie" bezeichnet werden kann.

Vielleicht war hiermit die Schlacht gegen den von Jamukh unterstützten Naiman-Tayang (1204, Jahr der Ratte) gemeint, als der junge Subotai zum ersten mal eines der vier vorgelagerten Schock-Regimenter (je 1000 Reiter) führte und die Taktik brutalen und konzentrierten Durchschlagens der feindlichen Linien probte, was den Naiman-Tayang dazu brachte, sich bei Jamukh zu erkundigen, "was da zur Hölle auf einen zukommt". Die überlieferte Antwort von Jamuch ist legendär:

"Who are these people who charge us like wolves pursuing so many sheep, chasing the sheep right into the flock? Jamuga replies, "These are the Four Dogs of my anda Temujin. They feed on human flesh and are tethered with an iron chain. They have foreheads of brass, their jaws are like scissors, their tongues like piercing awls, their heads are iron, their whipping tails, swords. They feed on dew. Running, they ride on the back of the wind. In the day of battle, they devour enemy flesh. Behold, they are now unleashed, and they slobber at the mouth with glee. These four dogs are Jebe, and Kublai, Jelme, and Subotai."

Was hätte man aus so einem Film machen können. Dagegen verbrät man die meiste Zeit mit einer völlig erfundenen Story über Temüjins angebliche Gefangenschaft bei den Xi-Xia (Tangut). Schade, eigentlich. Soviel Aufwand ...

Und noch etwas zum Abschluß. Ein Film, in dem es um "Dschingis Khan" geht und in dem der Name "Subotai" ([...]) nicht genannt wird, ist, milde gesagt, "arm an Wert".

Wenn man darüber nachdenkt, fragt man sich am Ende wirklich, wie sowas zustande kommen kann.
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am 25. März 2009
Temudjin, oder besser bekannt als Dschingis Khan, eroberte im frühen 13. Jahrhundert weite Teile Asiens. Seine mongolischen Gefolgsleute stießen sogar bis an die Grenzen Europas vor.
Ausserhalb Zentralasiens hat er eine schlechte Rezeption: Er gilt als Schlächter und Mörder unzähliger Menschen und hat nur Leid und Knechtschaft über Asien gebracht. Dass er aber auch sein Land reformiert, und ihm, einen noch Generationen später andauernden, Frieden und Stabilität gegeben hat, wird dabei meist, besonders von der westlichen Rezeption, unterschlagen.

Das Drehbuch des Films basiert auf der "Geheimen Geschichte der Mongolen". Ein Epos welches von Temudjins Sohn in Auftrag gegeben wurde: Der junge Temudjin wächst als Kronprinz seines Vaters Yesügai, dem Oberhaupt seines Clans, auf und lernt schon früh in seinem Leben Betrug und Verrat kennen. Als sein Vater nämlich von einem anderen Clan-Lord vergiftet wird, wird der junge Temudschin von dem Usurpator Targutai aus dem Stamm verstoßen. Fast seine ganze Jugend verbringt er auf der Flucht. Nur seine Frau Börte und seine engsten Freunde stehen zu ihm. Schließlich, nach langen Jahren sich immer wiederholender Gefangenschaft und anschließender Befreiung, gelingt es ihm sich zum Großkhan mehrerer Stämme zu erheben.

Dschingis Khan wird in diesem Film bewußt in einem anderen geschichtlichen Licht gezeigt, als es die meisten Historiker vermitteln: Als umsichtiger und ehrenvoller Anführer seines Volkes, dem Gesetz und Loyalität über allem stehen. Genau das wird dem russischen Regisseur Sergei Dobrov von einigen Kritikern bei dem Werk vorgeworfen. Er würde die historische Figur zu sehr verklären und die blutigen Taten relativieren. Dadurch aber, dass der Regisseur bewußt mythische Elemente in den Film integriert, wie zum Beispiel die wundersame Befreiung des jungen Temudjin von seinen Halsfesseln oder das plötzlich heraufziehende Gewitter während der finalen Schlacht, gibt der Film zu, dass es sich nicht um eine reale Nacherzählung der Geschichte handelt, sondern vor allem auf mündlichen Überlieferungen, von treuen Anhängern des Khans, fußt. Was Dobrov gelingt, ist, dass man in dem Khan auch nur einen Menschen sieht, der, geprägt durch seine Umwelt, in einer für ihn bedrohlichen Welt zurechtzukommen muss. Man wird als Zuschauer dazu angeregt, sich mehr mit dem Mongolenfürsten und seinem Leben zu beschäftigen.

Was vor allem im Gedächtnis bleibt sind die Landschaftsaufnahmen aus der Mongolei, die von den Kameraleuten perfekt in Szene gesetzt worden sind, sowie die Leistung des japanischen Hauptdarstellers Tadanobu Asano. Ihm gelingt es den Menschen hinter dem Eroberer hervorzubringen und erzeugt so beim Zuschauer Sympathie für den harten und kompromißlosen Mann.

Fazit: Schade, dass ich den bildgewaltigen Film nicht im Kino gesehen habe. "Der Mongole" ist ein spannender und faszinierender Film, der keine langweilige Szene hat. Einer der besten Historienstreifen seit langem.
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am 23. Mai 2009
dieser Film ist kein historischer Schlachtenepos sondern ein lückenhafter verfilmter Werdegang des Dschingis Khan.

Trotzdem eine Empfehlung, aber das Potential wurde einfach so wenig ausgeschöpft, daß dieser Film nicht das Zeug zu einem großen Klassiker hätte und einfach nicht in die Sparte Monumentalfilm eingeordnet werden kann, was manche vielleicht erwartet hätten.

Was mich vor allem stört sind die sehr vielen Szenen, deren Aufbau schlichtweg fehlt. Es dreht sich hier nicht um ein gigantisches Schlachtenepos, sondern der Film dreht sich in recht engen Kreisen und wirkt an vielen Stellen abgehackt. Die Regisseure haben es sich in zu vielen Szenen zu einfach gemacht. Es wird z.b. in keinster Weise dargestellt, wie Dschingis Khan sein Gefolge um sich geschart hat. Er hat es nur geschafft, von jetzt auf gleich hunderte von Männern mit sich zu ziehen. Hallo? Man könnte wenigstens den Versuch einer Erklärung starten. Oder: gegen Ende des Films kommt es zur ersten "großen Schlacht". So gut wie diese anfängt, so miserabel hört sie plötzlich wieder auf. Da wird direkt nach dem Auftakt recht billig abgebrochen und man fragt sich schon, wieso man sich hier in keinster Weise Mühe gegeben hat, die Szene etwas auszuweiten und uszumalen. Das ist einfach sehr billig und man hat den Eindruck, entweder wäre der Film sinnlos radikal geschnitten worden, es wäre kein Geld vorhanden gewesen oder die Regisseure waren einfach nicht fähig genug, den Film auch wirklich einigermaßen schlüssig durchgehend aufzubauen.

Nicht zuletzt ist die Blutspritzerei völlig überzogen und unrealistisch. Eher so, als ob die Statisten mit Wasserbomben beworfen würden. Könnte auch ein Special Effect in einem billigen Eastern sein, der nur von den übertrieben dargestellten Effekten aber nicht von Choreographie oder Handlung lebt, das aber nur am Rande.

Schade, die Story hat wirklich viel Potential und man hat es bei Weitem nicht ausgeschöpft. Dafür ist dieser Film ist einfach, genügsam, nicht grandios in irgendeiner Beziehung aber dennoch eine schöne Ergänzung zur DVD-Sammlung. Wer historisch angelehnte Filme und / oder die Landschaft mag wird auch auf seine Kosten kommen. Aber wer sich für die Umsetzung und Darbietung der großen, gefürchteten Armee einen anschaulichen Augenschmaus erhofft, wird gnadenlos enttäuscht werden. Jedenfalls darf man gespannt sein, ob die folgenden Teile durchgehender aufgebaut sind und man auch was von dem großen Heerführer und seiner Armee sieht, oder ob der Film sang- und klanglos wieder in den Reglen einstaubt... .

Ich würde trotz allem den Film wieder kaufen, nur sollte man sich bewußt sein, daß es hier nicht ein Königreich der Himmel, Herr der Ringe o.ä. hochwertiges und großartiges Spektakel hat, von dem man in Jahrzehnten noch schwärmen wird.
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am 5. Februar 2009
Ich wusste über diesen Film vorher so gut wie nichts, als ich ihn mir in der Videothek mitgenommen hatte. Was ich bekommen habe, war der beste Historienfilm seit langer, langer Zeit!
Das überraschendste für mich war, dass der Film auch für westliche Augen bzw. Sehgewohnheiten sehr angenehm gemacht ist. Sowohl was die Kampfszenen als auch das Erzähltempo angeht. Man könnte auch von "Hollywood-Niveau" sprechen, wenn man diesen klischeehaften Begriff denn verwenden will.

Aber nun zum Film: Die Schauspieler wissen durch die Bank zu überzeugen, die Musik ist sehr stimmungsvoll und die Kampfchoreographien vom Feinsten. Allen voran die historisch akurate Ausstattung und die überwältigenden Landschaftsaufnahmen erzeugen eine Menge Atmosphäre.
Allein die ruckhaften Zeitsprünge sind zu bemängeln, die ganze Monate und Jahre einfach ausblenden. Hier muss ich mich meinem Vorrezensenten anschließen.

5 Punkte gibt es dennoch von mir, da dieser Punkt das Gesamtbild nicht nennenswert trüben kann. Dazu trägt auch die gelungene deutsche Synchronisation bei. Auch wenn ich wegen der extra Atmosphäre die mongolische Originalfassung mit Untertiteln empfehle.
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am 5. Juni 2014
Ein toller Film, der nicht nur durch Actionszenen besticht. Zwischendurch auch mal etwas langatmig, aber trotzdem gelungen. Die Schauspieler wissen zu überzeugen. Die Panoramabilder offener Landschaften runden das ganze perfekt ab und sorgen für die gewünschte Atmosphäre. Dieser Film hat das gewisse Etwas.
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am 25. April 2012
Ein sehr gelungener Film. Bilder und Szenen wurden in einer sehr guten Qualität produziert. Ich war fasziniert von der geleisteten Kameraarbeit. Auch die Schauspieler leisten eine ausgezeichnete Arbeit, endlich Schauspieler, die nicht in jedem zweiten Kinofilm spielen!
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am 8. August 2008
Dieser Film von Sergei Bodrov ist sehr schwer zu beurteilen, denn wenn man sich nur ein wenig mit der Geschichte von Dschingis Khan oder den Mongolen auskennt oder sich eben richtig damit beschäftigt hat - ja dann wird man hier erstmal zähneknirschend im Kino sitzen. Wieso? - der Film weicht erheblich von der Geschichte und den Tatsachen ab und braut hier sein eigenes. O.K ich habe mich dann einfach versucht damit abzufinden das der Film eher ein Märchenfilm ist - quasi eine schöne Legende die auf einer wahren Geschichte beruht, aber auch das funktioniert nicht ganz weil wenn es den Drehbuch passt bedient es sich hier und da dann doch paar Fakten und Tatsachen. Hier wird also viel Fiktion und Geschichte wie es beliebt durcheinander geschmissen, mehr als sonst der Fall ist bei vielen Historienfilmen. Sagen wir 25% hält sich an die Geschichte, der Rest na ja - da war die chinesische Verfilmung wesentlich authentischer "Genghis Khan - A Proud Son Of Heaven" hier wird auch Temüjin nicht als Gutmensch dargestellt wie hier, ja selbst die japanische Verfilmung "Genghis Khan - To The Ends Of The Earth And Sea"
war hier ein wenig mehr bei den Fakten als diese hier. In Sergei Bodrov fehlt die wichtige Beziehung Temüjin`s zu seiner Mutter und auch der Mord an seinen Bruder .. auch nimmt er es hin das seine Geliebte Borte das Kind eines anderen austrägt, weil er hier so nett ist und ein Frauenversteher ist.
Nun gut lassen wir mal das aber bei Seite und sagen einfach das hier ist ein mongolischer Märchenepos - und eins muss man den Film lassen, er sieht fantastisch aus und überzeugt durch eine extrem aufwendige Inszenierung. Besonders die Schlacht und Kampfszenen sind einmalig und bieten wirklich mal was Neues und Innovatives - diese sind wirklich sehr beeindruckend und bis jetzt mit das beste was ich in einen Monumentalfilm gesehen habe. Was aber trotzdem stört ist das es im Film nur so von Logikfehlern wimmelt, dass es nicht mehr feierlich ist - auch wenn die Geschichte selber erfunden ist kann so was nicht ganz entschuldigt werden. Auch sind die Zeitsprünge oft etwas zu konfus und rabiat.
Insgesamt macht der Film zwar von Look & Feel echt was her und beeindruckt auch mit einer guten Atmosphäre, aber die Schwächen im Film sind leider trotzdem nicht zu übersehen. Ich wusste selber erst mal nicht was ich von den Film halten soll - ich muss mir den glaube ich noch mal anschauen. Mein Bruder fand den Film z.B. sehr gut, aber hat den Film auch nur als Film gesehen, was ich auch verkrampft versucht habe - bei der zweiten Sichtung bin ich besser vorbereitet ^^ .
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