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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
53
4,6 von 5 Sternen
Format: Audio CD|Ändern
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am 21. Mai 2009
Ich habe mir aufgrund der doch überwiegend positiven Bewertungen vermeintlich blind dieses Album zugelegt. Ich bin ein großer Fan von Interpol, Editors, The National, den hierzulande noch weniger bekannten Dragons oder alten Heros wie Joy Division.
Wem auch nur eine dieser Bands annähernd gefällt, kann bedenkenlos zugreifen! Ich will nicht sagen, dass die White Lies besser sind, sie sind anders, wirken wie ein Best Of aus vielen Bands und kommen doch sehr eigenständig daher. Atmosphärisch extrem dicht, melancholisch, romantisch, aber nie kitschiger Sound mit einer sensationellen Stimme besetzt.

Dieser Kauf war ein absoluter Volltrefer und gehört zu den Highlights des Jahres.

Meine Anspieltipps, nicht die Single-Auskopplungen, sondern die weitaus umwerfenderen Songs "Nothing To Give" und "The Price Of Love" - der absolute Hammer! Diese beiden Nummern erhalten 11 von 10 Punkten, der Rest grundsätzlich 8-10 von 10.
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am 13. Juni 2009
Diese CD ist einfach ein Ohrwurm und eine extravagante Musikrichtung, die ihresgleichen sucht. Als ich den Titel "To lose my life" in SWR3 hörte, war dies für mich Anlaß, das Album zu bestellen. Und ich wurde nicht enttäuscht. Man vergisst den Alltag und schwebt mit dieser Musik in eine andere Sphäre.
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Der erste Kuss. Der erste Vollrausch. Das erste selbstverdiente Geld. Schulabschluss und Ausbildung.
Kinder der 80er! Sperrt eure Ohren ganz weit auf! Und die Taschentücher nicht vergessen. Denn was euch die 'White Lies' bieten, sind mehr als ein Trip in die Vergangenheit. Es sind die 80er. Noch nie; ich weiß es jedenfalls nicht besser; hat eine Band diesen Zeitgeist von damals derart authentisch einfangen können. Es klingt glatt so, als ob die Kinder der damaligen Ikonen in die Tasten hauen. Oder aber, wie ich schon bei den Shout Out Louds geargwöhnt habe (bitte nicht ernst nehmen), hier wurden Outtakes von Robert Smith veröffentlicht.
Was sonst nervend und abwertend klingt, sollte man bei diesem Album ruhig einmal machen. Nach wenn klingt welche Passage? Oft wurden Oft wurden Joy Division erwähnt. Naja, ich denke, wenn man gerade in der Mitte des Albums genauer hinhört, erkennt man die Keyboardpassagen. Aber das war es dann auch schon. Das Debüt der Briten klingt mehr nach dem New Romantic-Sound der frühen bis Mitte der 80er Jahre. Hier klingt es mehr nach Ultravox oder Blancmanche denn nach Wave oder Düsterpop.
Mit den Texten habe ich mich bis dato noch nicht richtig beschäftigt und ich denke, dass wäre hier auch völlig zweitrangig. Was hier zählt, ist die Musik. So sehr nach 80er zu klingen, ist schon unheimlich. Für alle, die mit dieser Zeit und der Musik nichts anfangen können, wird dieses Album totale Verschwendung sein.
Ich möchte hier auch nicht näher auf einzelne Songs eingehen. Auch aus dem Grunde, dass ich nicht weiß, welchen ich hervorheben sollte. Sie sind alles musikalische Perlen. Und ich würde sicherlich zu sehr nach musikalischen Vorbildern aus der Zeit suchen. Einfach dieses Album mal in Dauerschleife hören und sich noch einmal jung fühlen. Und gespannt sein, was uns die 'Notlügen' als nächstes präsentieren werden.
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am 2. August 2012
Egal welcher Idiot von Amazon auf die Idee kam eine Schallplatte mit Tesafilm in einer VIEL zu großen Verpackung zu befestigen, er sollte jedes Haar einzeln mit Klebeband ausgerissen bekommen. Die Platte ist spitze, mit Hits we to lose my life. White Lies ist für jeden Fan von Joy Division und co ein muss. DOCH überlegt euch gut ob ihr die Platte bei Amazon bestellt und nicht lieber den Plattenladen eures Vertrauens aufsucht !!
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am 14. Mai 2009
... and I know it's mine.

Je öfter ich das Album höre, desto besser finde ich es. Manche Songs sind ein bisschen eintönig, wie "From the Stars" - da singt Harry McVeigh die Terz rauf und runter und wieder rauf usw. ... auch "Nothing To Give" zündet nicht so bei mir. Aber es sind echt gute Titel auf dem Album: "Death", "To Lose my Life", "Farewell to the Fairground" oder "Unfinished Business", da gefällt mir besonders der Refrain und "E.S.T." klingt wie eine richtige 80er Jahre-Hymne.

Schöner, voller Gitarrensound, die Jungs von White Lies sind echt cool. Klar - ich bin auch ein 80er Fan, wie sollte es anders sein, und nun geb ich auch noch zum Besten, was ich so hineininterpretiere und raushöre: The Stranglers (den Sound), Ultravox (die Stimme), und ein bisschen Duran Duran (den Text).
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Also um das gleich von Anfang an festzuhalten: das Debütalbum der White Lies ist keine Offenbarung und keine musikalische Revolution, im Gegenteil: viele Versatzstücke kennt man schon aus den letzten Jahren. Etwas Editors hier, ein bisschen Killers da... und selbst die haben ja schon ordentlich in der musikalischen Schatztruhe der frühen 80er geplündert. Also nix neues... aber die zweite Frage, ob das Ganze dann doch was taugt, kann man durchaus mit einem lauten Ja" beantworten!
Warum ist das so? Nun, weil die White Lies das, was sie machen nicht neue machen, aber die Art wie sie es machen sehr sehr gut machen. Was ich mit diesem Kauderwelsch eigentlich sagen wollte... Tolle Songs! Eigentlich 10 durchgängig gute Nummern gibt es auf dem Debüt-Album To Lose My Life", große Ausfälle sucht man vergebens. Musikalisch orientiert sich das ganze schon an Früh-80er-New-Wave, vor allem weil die Band offensichtlich mit dem düsteren Charme der Musik spielt. Allerdings, und wer will kann das gern als einen Kritikpunkt sehen, ist die Platte für ein Debüt schon sehr fett und ausreichend produziert. So wirkt der prinzipiell dringliche Rock mit all den Keyboardspuren und Produzentengimmicks am Ende gar nicht mehr so schroff, sondern eher glatt. Deshalb kann man die White Lies als ne Art Mainstream-Ausprägung einer Post-Punk-Band bezeichnen. Das stört allerdings nicht wirklich, weil die Songs halt wirklich stark sind. Weiß gar nicht bei welchem ich anfangen soll.
Egal ob die tollen Singles Death" oder To Lose My Life" oder noch unbekannte Perlen, wie dem epischen Fifty On Our Foreheads" oder dem zackigen Farewell To The Fairground"... das sind ziemlich eingängige Melodien und sehr starke Songs mit allem, was man an diesem Genre so mag. Die treibenden Drums, der vibrierende Bass und die zackigen Delay-Gitarren. Und dazu besitzt Sänger Harry McVeigh auch noch eines dieser flehenden, dringlichen Organe, die von ganz tief düster" bis hoch flehend" jede Menge Spektren abdecken. Astreine Melodien, tolle Grundstimmung und keinen wirklich schlechten Song. Für alle, denen die oben genannten Bands musikalisch etwas bedeuten, ist dieses Album dem ein oder anderen Anspielsong wert. Mehr noch als die Konkurrenz zielt der Sound des Trios aus London auf den klassischen Sound der 80er. Wer sich da teilweise auch an die Talking Heads oder Tears For Fears erinnert fühlt, der liegt gar nicht mal so falsch. Soll heißen: To Lose My Life" ist kein Album mit großen Ecken und Kannten, sondern lebt eher vom breitflächigen und astreinen Sound. Was durchaus schade ist, weil vielleicht etwas weniger Produktion den Songs hätte gut tun können. Aber ein großes Problem stellt das wiederum auch nicht da. So jammert man wohl auf hohem Niveau. Was bleibt sind 10 hervorragende, atmosphärische Düster-Poprock Songs von einem Trio, von dem wir, wenn alles gut geht, in Zukunft hoffentlich noch mehr hören werden! Ein Album, welches 2009 noch wichtig werden wird . . .
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am 18. Mai 2017
Genial! 5 Sterne alleine schon wegen "Farewell To The Fairground", "To Lose My Life" und "Death", die Lieder sind einfach perfekt!
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am 8. März 2009
Dies ist mein 3. Versuch, diese CD zu bewerten. 2 Versuche hat Amazon verschluckt. Deswegen nur kurz: Es ist mir egal, ob diese Band gehypt ist oder nicht, ob sie was zu sagen hat oder nicht. In einem Satz: Geniale Spannungsbögen (bitte die Songs immer bis zum Ende anhören) und einen larger than life-Sound wie die Killers in ihren besten Zeiten (an die sie sich leider nicht mehr erinnern können). Aber das ist eine andere Geschichte. Jedenfalls werde ich hier nicht meinen Joy Division-Fehler wiederholen und mir diese Band live entgehen lassen. Und hieran kann man auch (ohne dass ich ausdrücklich auf mein Alter eingehen muss) sehen, dass ich schon einiges gehört und live gesehen habe. Besser als die Editors und Interpol. Auf meinem mp3-Player (auch ich bin im 21. Jahrhundert angekommen) laufen sie unentwegt.
33 Kommentare| 27 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Juni 2011
Mit "To lose my life" liefern White Lies ein sehr gutes Album an. Mühelos schütteln sie einen Kracher nach dem anderen aus dem Ärmel, nicht ein einziges Lied fällt ab. Geschickt kombinieren sie dabei Waveelemente mit Rock. Ja, White Lies erinnern tatsächlich manchmal an Joy Division. Aber sie sind keine Kopie. In viele Passagen erinnern sie auch an typische Wavebands wie Alphaville (besonders im Lied "Nothing to give"). Aber White Lies schaffen es, etwas neues daraus zu kreieren.

Man mag Musik intellektuell durchleuchten, aber das einzige entscheidende ist: Funktioniert sie? Erzeugt sie Emotionen? Beide Fragen kann man mit einem deutlichen Ja beantworten. White Lies erzeugen starkte Emotionen, Bilder im Kopf. Man möchte fast sofort auf die Tanzfläche und das Lied mitsingen.

Die ständigen Vergleiche zwischen den Bands nerven. Interpol und Editors mögen kryptischer und verschlossener sein, ihre Songs mögen auch intellektueller daher kommen. Aber besser macht sie das nicht. Jede Band hat seine Daseinsberechtigung.

Das einzige was man White Lies vorwerfen kann: Gegen Ende geht etwas die Puste aus, kann das hohe Niveau nicht mehr ganz gehalten werden. Liegt evtl. auch daran, dass das Album zugegeben nicht die ganz grosse Abwechslung bietet.

Dennoch: 5 Sterne nicht ganz geschafft, aber 4 sind mehr als Verdient.
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am 9. Juni 2009
Der Titel "To Lose My Life" ist mir schon des Öfteren im Radio sehr positiv aufgefallen, allerdings habe ich da nie den Interpreten mitbekommen; ich dachte an eine Band wie Apoptygma Berzerk beispielsweise.

Dann lief diese CD in einem Geschäft als Hintergrundsmusik und ein Titel hatte mich sofort gepackt: Das melancholische, einfach traumhaft schöne "E.S.T.". Der düstere Keyboardklangteppich, der das Lied einleitet, die wunderbare Stimme des Sängers und dann die einsetzenden Gitarren, die mich an frühe Stücke der Simple Minds, U2 oder der Oysterband erinnert haben: dieser hallende, leicht "keltische" Gitarrenklang. Bilder von einer menschenleeren Felsenküste und dunklen, tief dahin ziehenden Wolken kamen mir dabei in den Sinn.
Auch das darauf folgende Lied zog mich in den Bann und hat mich schließlich dazu veranlaßt - was bei mir äußerst selten vorkommt - die CD spontan zu kaufen.
Als "Anspieltips" (besser: Zeitnehmen und im Geschäft länger durchhören) möchte ich die Titel 2, 5, 7, 8 und vor allem das oben genannte 6. Lied empfehlen - alleine dieser Track rechtfertigt m.E. den Kauf dieses Albums.

Ich schätze mal, dass es diese Alben auch an die Spitze der deutschen Charts schaffen wird, allerdings glaube ich nicht, dass mit diesen Songs die Singlecharts erobert werden; dazu sind die Stücke zu melancholisch, zu schön, zu traumhaft...
Ansonsten: Einfach ein stimmiges Album, gutes Songweriting, schöne Instrumentierung (auch Streicher finden ihren Einsatz) und eine wunderbare Gesangsstimme. Die Spieldauer beträgt circa 45 Minuten.
Für mich bisher *das* Album des Jahres.
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