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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
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am 30. Juli 2005
Cube ist ein Film wie ein unverständliches Bild. Jeder kann darin sehen was er will und wird feststellen, dass er recht hat.
Kurz zur Story: Eine Gruppe von Leuten wacht in einem Komplex aus Tausenden würfelförmiger Kammern auf. Schon bald müssen sie am eigenen Leib erfahren, dass nicht alle Räume harmlos sind. Tödliche Fallen und Reibereien untereinander machen das ganze zu einem Höllentrip.
Director und Drehbuchautor Vincenzo Natalie gelang mit diesem minimalistischen Film ein Vorbildlicher Low-budget-Horrorstreifen, der vor allem unter der oberfläche zu faszinieren weiß. Anstatt sich mit erklärungen aufzuhalten, die den Film höchstwarscheinlich kaputt machen würden Bekommen wir eine wilde Verschwörungstheorie nach der anderen serviert und müssen feststellen, dass jede Theorie der Wahrheit entsprechen könnte. Die Faszination an Cube ist die ungewissheit, mit der man am Ende zurückgelassen wird. Cube lät eraum für die eigene Fantasie. Ob Cube nun eine minimal Version von Identity oder eine Metapher auf den Sinn des Lebens oder gar das Leben selbst ist, dass muss jeder für sich entscheiden. Sicher ist nur eins: Es gibt keine wirkliche Erklärung.
FAZIT: Geniales Filmpuzzle, in dem sich der Zuschauer die Teile selber basteln darf. 5/5
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am 24. Februar 2005
.....mit einer Seitenlänge von knapp vier Metern. In jeder Wand (inkl. Decke und Boden) ist eine kleine Tür eingelassen, die jeweils in einen weiteren, identischen Raum führt. Einziger Unterschied: Die Wände haben verschiedene Farben. Achja, und in manchen Räumen warten ziemlich häßliche Fallen, garantiert tödlich. Wie du hier rein gekommen bist? Was das Ganze überhaupt soll? Zweitrangig. Versuch erstmal, lebendig wieder raus zu kommen.
Dies ist die ebenso einfache wie geniale Prämisse des ebenso einfachen wie genialen SciFi-Meisterstücks „Cube" aus dem filmisch ansonsten weniger spektakulären Lande Kanada. Das für 300.000 Dollar entstandene Regie-Debüt von Vincenzo Natali, das nur ein Set und sechs Darsteller benötigte, ist schon fast drei Jahre alt. Nach einem langen Weg über diverse Festivals und beeindruckenden Siegeszügen auf dem Videomarkt in Frankreich und Japan hat sich schließlich sogar ein Verleiher gefunden, der dieses Kleinod in die deutschen Lichtspielhäuser bringt. Jeder Freund von innovativen Filmkonzepten und alle, denen „Big Brother" nicht weit genug ging, sollten sich diesen Kick nicht entgehen lassen.
Insgesamt sechs Personen wachen in dem Würfellabyrinth auf (eine siebte Person wird in der Eröffnungsszene auf sehr beeindruckende Art und Weise „gewürfelt"): der Polizist Quentin, die Schülerin Leaven, die Ärztin Holloway, der Architekt Worth, der Ausbrecherkönig Rennes und der Authist Kazan. Jeder von ihnen scheint über ein Talent zu verfügen, das bei der Flucht aus dem gigantischen Knast behilflich sein könnte. Doch bevor man sich dessen gewahr wird, geht natürlich eine Menge wertvolles Gedankengut für die „großen Fragen" drauf: Wer hat dieses Ding gebaut? Wofür soll es gut sein? Wieso wurden gerade sie hineingesteckt? Der pragmatische Quentin, der sich schnell zum Anführer aufschwingt, vertritt das „Eins nach dem anderen"-Prinzip: Erstmal raus, über das wieso und warum kann man sich danach Gedanken machen. Klingt ganz vernünftig, sorgt aber auch schnell für einen Konflikt zwischen Quentin und der „Große Fragen"-Freundin Holloway, die gerade hier des Rätsels Lösung sieht: Wenn wir hinter das „Warum" kommen, kommen wir vielleicht auch auf das „Wie raus". Der Ausbrecherkönig Rennes erweist sich als nicht ganz so nützlich wie anfangs vermutet, kann jedoch eine tödliche Falle aufdecken und einen entscheidenden Überlebenshinweis liefern: „Ihr müsst euch vor euch selbst retten."
Er hat ja so recht. Je länger sich die Gruppe von einem Raum in den nächsten vorkämpft, je größer Hunger, Durst und Verzweiflung werden, desto mehr kommen die wahren, egoistischen Ichs zum Vorschein: Aggressionen und Antipathien entladen sich immer unkontrollierter, anstatt zusammenzuarbeiten (was eindeutig der einzige Weg nach draußen ist), arbeitet man immer mehr gegen einander. Und während die mathematisch begabte Leaven so langsam hinter den Zahlencode steigt, mit dem alle Räume versehen sind, gerät die Gruppendynamik zusehends außer Kontrolle. Dabei ist der Weg raus wesentlich einfacher, aber auch wesentlich komplizierter, als alle dachten.
„Cube" ist in seinem minimalistischen Aufbau und in seiner hautnahen Dramaturgie fast schon grausam effektiv: Von der ersten Sekunde an wird der Zuschauer mit in das Würfel-Chaos hineingezogen, mit den tödlichen Konsequenzen jeder Unvorsichtigkeit auf drastische Weise vertraut gemacht, und erleidet zusammen mit den paralysierten Protagonisten ein stetig ansteigendes Gefühl von Klaustrophobie und Paranoia. Was dabei herauskommt ist ein nihilistisches, aber vor allem unangenehm wahres Bild des menschlichen Willens zum Überleben: Ab einem bestimmten Punkt geht es nicht mehr um das Wir, sondern nur noch um das Ich. Da wird das Überleben des anderen als eine Gefahr für das eigene Fortbestehen angesehen, obwohl man zusammen immer noch am meisten erreichen könnte. Homo homini lupus, wie der Lateiner sagt: Der Mensch ist des Menschen Wolf. Wie wahr, wie wahr.
Wie ein jeder typischer Vertreter aus der Schublade „Vom Nichts zum Hit" glänzt auch „Cube" neben einem genial-simplen Grundprinzip und einer dichten Atmosphäre mit einer extrem einfallsreichen Inszenierung, sehr guten, wenn auch größtenteils völlig unbekannten Darstellern (einzig Nicole deBoer, die in der letzten Staffel von „Deep Space Nine" den Dax-Symbionten durch die Gegend trug, wurde nachträglich etwas berühmter), und einer beeindruckenden Metaphorik (wie bei jeder guten SciFi-Story liegt der eigentliche Kern im Hier und Jetzt). Überraschend gut sind für das geringe Budget hingegen die Spezialeffekte: Ein kanadisches Effekt-Studio stellte diese zum Nulltarif her. Das ist wirklich lohnende Filmförderung.
Die einzigen Abzüge handelt sich „Cube" durch eine Charakterentwicklung ein, die im Einzelfalle etwas zu weit geht, sowie durch ein Ende, das die nihilistische Attitüde einen Schritt weiter führt, als es dem Film und auch der inneren Logik gut tut. Was übrig bleibt ist aber nach wie vor eine erstaunliche, innovative, beeindruckende und extrem packende Perle des Independent-Kinos, die nicht nur beweist, daß man auch für wenig Geld einen superben SciFi-Film machen kann, sondern auch, daß Kanada wesentlich mehr zu bieten hat als Wälder, Seen und Grizzly-Bären.
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am 26. November 2001
Die metaphorische Auseinandersetzung mit der Frage nach dem Sinn des Lebens, die klare Form, in der die Ohnmacht des menschlichen Verstandes reflektiert wird, ist einfach unglaublich. Dieser brilliant in Szene gesetzte Film besticht v.a. durch seine Subtilität.
Zu meinem Bedauern musste ich feststellen, dass einige Rezensionen die wahre Thematik des Filmes falsch wiederspiegeln. Der Komplex, die Fallen, das anscheinend zufällige Aufeinandertreffen unterschiedlicher Charaktere in einem mysteriösen Kubus, dessen Funktion nicht nachvollziehbar scheint, ist eine symbolträchtige Reflexion auf das Leben.
Wer sich lösen kann vom konventionellen Denken und den Film abstrakt betrachtet, der wird den Film Verstehen.
CUBE ist so konzipiert, dass er ohne Weiteres dem breiten Publikum empfohlen werden kann. Für ein besseres Verständnis jedoch empfielt sich eine Auseinandersetzung mit F. KAFKAs Werken, denen der Film zugrunde liegt!
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am 16. Juli 2005
Nachdem ich den Film in meinen DVD-Player geschoben und die ersten paar Szenen gesehen hatte, erwartete ich, einen der üblichen, durchsichtigen SF-Streifen zu sehen, in dem Menschen als Versuchkaninchen missbraucht werden, um womöglich ihre Reaktionen auf Stresssituationen aufzuzeichnen und zu beobachten, ob sie im Kampf um Leben und Tod über sich selbst hinauswachsen und auf irgendwelche genialen Lösungen stoßen, um der Falle zu entkommen. Der gesamte Film - und vor allem das Ende - haben mich eines Besseren belehrt.
Die meisten Rezensionen, die ich bisher gelesen habe, fragen nach der Lösung, nach der Hintergrundgeschichte, nach dem Wer und Warum. Meiner Meinung nach ist die Lösung offensichtlich. So klar, dass man es eigentlich von Anfang an wissen müsste. Um Spoiler zu vermeiden, halte ich meine Interpretation des Filmes zurück, doch Einiges lässt sich durchaus sagen.
Es beginnt mit der Feststellung, dass ein falscher, unbedachter Schritt zur Vernichtung führt. Doch schon bald begreift man, dass auch trotz sorgfältiger Überlegung und Achtsamkeit der Erfolg nicht gesichert ist - zumindest nicht, wenn man allein ist. Die Gefangenen schließen ihre unterschiedlichen Fähigkeiten zusammen und tragen mehr oder weniger dazu bei, den Ausgang zu finden - das ist die gesamte Handlung des Filmes. Und wen das Ende in Unsicherheit lässt, der sollte sich folgende Fragen stellen:
WAS erfährt man über den angeblichen (Un-)Sinn des Cube?
WAS passiert mit Leuten, die sich zu viele Gedanken über Verschwörungen, Zweck und Hintergrund machen?
WAS passiert mit Leuten, die ihre Intelligenz nutzen, um den Ausgang zu finden?
WIE weit kann ein Mensch mit seinem bloßen Faustrecht kommen?
WER bleibt schließlich am Leben?
WER bleibt zurück und WARUM?
WER kommt ins Licht?
WAS wäre die beste Möglichkeit gewesen, den Ausgang unbeschadet zu erreichen?
Wer schon einmal über das Leben nachgedacht hat, kann diesen Film aus einer sehr interessanten Perspektive betrachten und somit begreifen, dass er eben dadurch jegliche Chance auf irgendeine Errettung verspielt hat.
Für mich gibt es da nichts zu grübeln, der Film ist fast übertrieben eindeutig. Selbstverständlich muss man die Augen öffnen und verstehen WOLLEN - auch wenn das Ergebnis extrem hässlich und bitter ist.
Alles in allem ein genialer Film, durchdacht bis ins letzte Detail und hervorragend in Szene gesetzt.
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am 26. Februar 2007
Das Regiedebüt von Regisseur Vincenzo im Jahre 1997 kann man mit "Cube" glasklar als vollen Erfolg werten. Lediglich der fünf Jahre später erschienen "Cypher" könnte diesem Debüt an Klasse noch gerecht werden. Mit "Cube" schuf er jedoch einen sehr gut inszenierten, durchwegs mehr als spannenden Horror-Sci-Fi-Thriller der noch zwei Sequels nach sich zog, welche aber nicht ganz an den ersten Teil anknüpfen konnten.

Schon die Anfangsszene lässt einen befürchten was einem als Betrachter wohl noch alles bevorstehen wird. Es kommt unerwartet, schnell und ehrlich gesagt für eine 16er - Freigabe ziemlich derb. Im weiteren Verlauf wird zwar auch noch einiges an Blut (oder sonstigem) fließen, aber nicht mehr ganz so direkt als gleich zu Beginn.

Inzwischen dürfte auch die Szenerie von wild zusammengewürfelten und sich noch nie im Leben begegneten Menschen, welche sich in einem Raum oder ähnlichem befinden bzw. dort erwachen, nicht mehr neu sein. Dafür hat nicht zuletzt "Saw" gesorgt. Da "Cube" jedoch, wie bereits erwähnt aus dem Jahre 1997 stammt, kann man dies ohne weiteres als Vorreiter betrachten.

Nur selten lagen Hoffnung und Verzweiflung, Zusammenhalt und Misstrauen so nah beieinander wie in "Cube". Denn nur langsam und sehr mühselig lüften die fünf Charaktere die im Cube sich bietenden Hürden um dann am Ende im wahrsten Sinne des Wortes wieder ganz am Anfang zu stehen. Der Spannungsbogen dehnt sich dabei hervorragend von den Anfangs noch zuversichtlich und optimistisch gestimmten "Insassen" bis hin zur totalen Paranoia und kaltblütigen Angst. Genau das macht "Cube" in meinen Augen auch so erfolgreich, dem entgegen fiebern was wohl als nächstes kommen mag, ebenso wie das eingebildete und andererseits Krankhafte auftreten der Darsteller. Diese machen ihren Job in "Cube" gut - nicht mehr und nicht weniger als es ein Film dieser Art erfordert. Der Film wirkt zu keinem Zeitpunkt langweilig und versprüht auch aufgrund einfacher, aber geschickt gewählter Effekte eine wahrhaft Klaustrophobisches und unheimliches "Flair".

Ein weiteres Geheimnis liegt darin, dass die Motive bzw. die Hintermänner dieses riesigen perfekt inszenierten Würfels, welcher allen einen wunderbaren Horrortrip beschert, nie ans Tageslicht gelangen. Hierfür muss dann wohl das fünf Jahre später erschiene Sequel "Hypercube" oder gar "Cube Zero" (2004) herhalten.

"Cube" ist für mich einer dieser Filme die mit vermutlich sehr geringem Budget das Maximum an Spannung und guter Inszenierung herausgeholt haben. Man mag ihn vielleicht auch als kleinen Juwel der ganz besonderen Art Film betrachten. Für mich ist er jedenfalls längst ein Kultfilm, welcher zwar nicht sonderlich tiefsinnig sein mag, aber dafür in so ziemlichen allen anderen Aspekten vollkommen überzeugen kann. Perfekte Unterhaltung!!
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am 11. Oktober 2004
Normale Leute, durchschnittlich, mit einfachen Jobs, kommen in einem seltsamen "Ding" zu sich. Es ieht einfach aus, wie ein Würfel halt. Allerdings können sich hinter jeder der Türen, Fallen befinden, tötliche Fallen. Alle versuchen zu entkommen und treiben sich sogar gegenseitig in den Wahnsinn. Wird es einen Ausweg geben, aus diesem Labyrinth? Seht selbst
FAZIT: dieser Film ist Top, wenn man bedenkt das dies ein LowBudget Film war, ist es einfach der Wahnsinn was man da so machen kann. Die Szenarien spielen alle in ein und dem selben Raum, der nur verschieden ausgeleuchtet wurde. Die beklemmende Enge und der Überlebensdrang und das Ungewisse, werden hier sehr gut rüber gebracht. TOP dieser Film, kann man empfehlen.
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am 17. November 2002
„Cube" ist einer jener bizarren low-budget Filme, die einer teueren Produktion in kaum was nachstehen. Ein gelungenes Regiedebüt von Vinzenzo Natali, der dem Begriff des Angsttraums einen ganz anderen Sinn gibt.
Fünf Menschen, die nicht unterschiedlicher sein könnten wie Tag und Nacht, finden sich plötzlich in einem gemeinsamen Alptraum wieder. Aus ihrem Alltag gerissen, wachen sie einen Komplex gleichartiger, cubisch angelegter Räume wieder auf, von denen der größte Teil tödlich sind. Jeder Einzelne hat in diesem Labyrinth seine Daseinsberechtigung; nichts scheint zufällig von seinen Machern konzipiert zu sein. Nur als Team können sie überleben, während allerdings Paranoia und Misstrauen immer mehr die Oberhand gewinnt.
Das Ende kommt abrupt, jedoch wäre kein anderes denkbar gewesen.
Eine Handlung, die bis zum Ende spannend bleibt. Unendlich viele Fragen kommen auf, deren Beantwortung jedoch jedem Einzelnen selbst überlassen bleibt.
Eine Fortssetzung des Films soll schon bald folgen...
Unbekannte Schauspieler und eine neuartige Idee, verleihen „Cube" einen Glanz der Einzigartigkeit.
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am 7. April 2005
Wer hier nach dem "Warum" fragt oder nach der Hintergrundgeschichte schreit, der sollte sich den Film noch einmal anschauen! Er lässt überhaupt gar keinen Raum für eine Hintergrundgeschichte! Und wer meint, dass versucht wurde, das "Warum" zu klären und eine Hintergrundgeschichte zu erzählen, der liegt ziemlich falsch. Man erhält lediglich die Perspektive einer einzelnen Person, die auch nicht so wirklich irgendetwas weiß.
Wir haben 5 Leute in einem riesigen Würfel, der nochmals in mehr als 17000 würfelförmige Räume unterteilt ist, von denen nicht wenige mit tödlichen Fallen versehen sind. Keiner von ihnen weiß, warum sie hier drin sind, wir haben 5 völlig unterschiedliche Menschen - einen cholerischen Cop, eine ängstliche Schülerin, eine paranoide Ärztin, einen Autisten und einen depressiven Bürohocker - und alle wollen da raus. Jeder von ihnen hat besondere Eigenschaften, die der Gruppe weiterhelfen, aber teilweise auch (fast) zum Verhängnis werden. Der ganze Film findet ausschließlich in diesem Würfel statt, ist also von Anfang an nicht darauf ausgelegt, dass man jemals irgendwelche Hintergrundinformationen hält, man ist genauso im Dunkeln, wie die 5 Personen. Sie haben keine Nahrung, also nicht viel Zeit und das größte Hindernis, um aus diesem Würfel herauszukommen ist nicht der Würfel, sondern sie selbst, denn es entstehen Konflikte in der Gruppe.
Der Film hat ein sehr kleines Budget, aber dafür eine hervorragende Idee, die hervorragend umgesetzt wurde. Außerdem ist das ganze garniert mit ein paar sehr deftigen Splattereffekten, die aber in den Film passen.
5 Sterne.
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am 22. August 2001
Ich kann gut nachvollziehen, dass dieser Film seine Zuschauer dermaßen in zwei Gruppen spaltet. Wer jedoch trotz der in der Filmbeschreibung angekündigten Effekte keinen Splattermovie erwartet (was der Film wahrlich nicht ist) und sich in die Story hineinversetzen kann, dem sei der Film wärmstens empfohlen.
Ein großer Film. Ich denke ernsthaft darüber nach, in mit Werken von beispielsweise Hitchcock zu vergleichen, da auch der Altmeister es dermaßen gut verstand mit wenigen Effekten (und noch weniger Effekthascherei) eine solch unglaublich Spannung zu erzeugen, wie dieser Film. Was für diesen Film benötigt wurde ist schnell aufgezählt: 6 Schauspieler und ein paar bunte, kubische Räume
Zustimmen kann ich nur, was die leise Kritik den Schluß betreffend angeht. Das Ende wirkt überschnell herbeigeführt.
Trotzdem volle Punktzahl!
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am 15. Oktober 2014
"Cube" ist ein insgesamt spannender und intelligent inszenierter Psycho-Thriller. Zwar agieren die Schauspieler nicht auf höchstem Niveau, was natürlich an dem geringem Budget liegt, dennoch gelingt es ihnen, das Dilemma der Protagonisten glaubhaft darzustellen. Auf Dauer jedoch ist das karge Setting etwas langweilig, da logischerweise alles gleich aussieht.
Es sind einige klasse Splattereffekte zu sehen, mit denen ich bei einer FSK-16 Einstufung nicht gerechnet habe. Die Fallen sind recht kreativ und im streckenweise hat man das Gefühl, den inoffiziellen Vorgänger von SAW 1 zu sehen, welcher eine ähnliche Thematik verfolgt.
Das Ende ist meiner Meinung nach gut gelungen, auch wenn eine Aufklärung ausbleibt. Aber genau diese Ratlosigkeit, mit der "Cube" den Zuschauer zurücklässt, zeichnet diesen Film aus. Volle Weiterempfehlung meinerseits.
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