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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
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am 2. April 2016
Ich arbeite mit Wachkomapatienten, und finde diesen Film sehr gut wiedergegeben. Es darf nur gesagt, diese Patienten kriegen " eh nichts mehr mit". Man weiß es NIE !!!! Es ist mir in 25 Jahren Berufserfahrung schon mehrfach passiert, das Patienten im eigenen Körper gefangen waren und sich nur nicht mehr verbal äußern konnten, aber vegetativ sehr wohl und die Chefs wollten nie auf einen hören
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am 10. Oktober 2015
Ich finde, dass der Film gelungen ist.
Berührend wird die Geschichte eines fast vollständig gelähmten Mannes erzählt, der sich nur durch das Zwinkern mit einem Auge verständigen kann.Es ist natürlich ein trauriger Film, der unverblümt von dem Schicksal erzählt, dem dieser Mann ausgeliefert ist.
Man wird ganz demütig dem Leben gegenüber und fühlt sich dankbar für die Ausdrucksmöglichkeiten die man selbst im Leben hat.
Es ist so ein Film, nach dem ich mich bereichert fühle nach dem ich ihn gesehen habe.
Der Film geht einem nahe ohne kitschig zu sein.
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am 27. Januar 2016
Für Menschen empfehlenswert, die im Kreise ihrer Lieben einen Menschen haben, der einen Schlaganfall oder eine Hirnblutung erlitten hat und nicht mehr verbal kommunizieren kann.
Auch für Student(inn)en der Human-Medizin sehr gut geeignet.
Wenn man sich mit diesem Thema auseinandersetzen möchte, ist dieser Film ideal.
Mir wurde dieser Film von einem Arzt empfohlen.Toller Tip.
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am 20. September 2016
gut erzählt, Respekt vor der Realisierung, ich glaube, realer und dennoch so gefühlvoll und teilweise gewitzt kann man es nicht darstellen. nicht umsonst ein viel gelobter und prämierter Film
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am 12. März 2016
Nur zum Weiterempfehlen wenn du dich für Wachkomapatienten Interessierst. Bsp. du bist Altenpfleger/in oder Krankenpfleger/in
Sehr interessant dieser Film sehr gut erklärt.
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am 25. März 2017
Alles war so gut wie erwartet, danke, gerne kaufe ich ein anderesmal wieder bei Ihnen, der Preis war absolut in Ordnung
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am 11. Oktober 2009
Nach einem Hirnschlag bis auf das linke Auge vollständig gelähmt in einem Krankenhausbett aufzuwachen, ohne Erinnerung daran, was vorgefallen ist, oder einer Vorstellung, wo man sich befindet: Ein Alptraumszenario, das für Jean-Dominique Bauby - dem ehemaligen Chefredakteur des französischen Magazins Elle - zur bitteren Wahrheit wurde. Gefangen in einer Taucherglocke, betroffen vom seltenen Locked-In-Syndrom.

Fürs erste wirft der Film den Zuschauer mitten hinein in diese Szene, in den Moment, als Bauby erwacht. Man verfolgt seine ersten Eindrücke aus der Ich-Perspektive, so als läge man selbst dort. Man hört seine Gedanken aus dem Off, die seine ganze Panik widerspiegeln. Erst nach und nach erfahren wir in Rückblenden oder anhand von Gesprächen mit alten Weggefährten mehr über die Person Bauby, der einst ein Lebemann war, erfolgreich, vermögend, Vater zweier Kinder, aber auch geschieden von seiner Frau.

Anhand einer Betreuerin, die ihm einzelne Buchstaben vorliest, welche er mit einem Blinzeln bestätigt, lernt er auf eine neue Art zu kommunizieren, sich der Welt mitzuteilen. Sein erster Satz lautet: "Ich will sterben", woraufhin die Betreuerin in Tränen ausbricht. Emotional zerreißende Szenen wie diese gibt es viele. Bauby nimmt Abstand von seinem anfänglichem Verlangen nach dem Tod, mehr noch: Nur mithilfe seines linken Augenlides diktiert er ein ganzes Buch, seine Autobiografie, welche unmittelbar vor seinem Tod erschien und die Vorlage für diesen Film ist.

Hier muss übrigens folgendes angemerkt werden:
Zugunsten einer besseren Dramaturgie, einer größeren emotionaleren Wucht, wurde im Film eine kleine, aber nicht unwichtige Veränderung im Gegensatz zur Autobiografie vorgenommen. Baubys Exfrau hatte maßgeblichen Einfluss auf die Verfilmung, und so darf es dann auch nicht wundern, daß sie in "Schmetterling und Taucherglocke" sehr gut wegkommt, denn sie ist es, die einst von Bauby betrogen wurde, nach dem Hirnschlag aber viel Zeit an seinem Krankenbett verbringt und ihm beisteht, ganz im Gegensatz zu Baubys Geliebter, mit der er eine Affäre hatte, die im Film nicht einmal Bauby besucht und sehr kalt und herzlos wirkt. Stellenweise möchte man in Tränen ausbrechen, angesichts der Charakterstärke seiner Exfrau, die einst gedemütigt wurde.

Im wahren Leben aber, so steht es im Buch geschrieben, war es Baubys damalige Geliebte, die ständig an seinem Bett weilte und ihm beistand, wohingegen der Kontakt zu seiner Exfrau nahezu vollständig abgebrochen war. Ich habe von dieser verfälschten Darstellung erst im Nachhinein erfahren, und es stieß mir bitter auf, mit welcher Dreistigkeit hier Tatsachen verdreht wurden. Habe mich dennoch dafür entschieden, den Film eigenständig und unabhängig von der Romanvorlage zu betrachten und zu bewerten.

Regisseur Julian Schnabel hat den Film mutig und erfrischend experimentell inszeniert. Nahezu den kompletten Film über verweilt die Kamera in der Ich-Perspektive, als säße der Zuschauer hinter dem noch intakten Auge Baubys und starre aus diesem hinaus in die Welt. Das Bild verschwimmt, wird unscharf wenn Bauby das Auge tränt, oder färbt sich immer wieder für den Bruchteil einer Sekunde schwarz, wenn er blinzelt. Eine beklemmende, düstere Perspektive, vom Kameramann virtuos umgesetzt.

Vor allem die ungewohnte Kameraarbeit hebt "Schmetterling und Taucherglocke" aus der Masse ähnlich tragischer, rührender Geschichten heraus. Man ist als Zuschauer ebenso gefangen wie Bauby, eingeengt und kann sein Leiden zumindest teilweise nachvollziehen. Von "Sehvergnügen" kann zwar nicht unbedingt die Rede sein, der Film ist aber alles andere als niederschlagend. Baubys Stimme kommentiert den ganzen Film über das Geschehen, und lockert die Stimmung mit seinem trockenen Humor auf. Auch der Umstand, daß er noch genug Kraft und Lebenswillen aufbrachte, um seine Biografie zu diktieren, lässt erahnen, daß es ein Film voller Hoffnung ist, und auch in einem schlimmstmöglichen, alptraumartigen Szenario noch lebensbejahend ausfällt.
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am 23. September 2008
Regisseur Julian Schnabel ist mit diesem ergreifenden Film ein Meisterwerk gelungen. Schmetterling und Taucherglocke ist ein überwältigendes Kino, das auf den Bestseller-Memoiren des am Locked-in-Syndrom erkrankten, ehemaligen französischen Elle-Chefredakteurs Jean-Dominique Bauby basiert, der in monatelanger Arbeit seine 1997 erschienene gleichnamige Autobiografie nur mithilfe eines Alphabets realisierte, das ihm vorgelesen wurde und auf das er mit dem Blinzeln seines funktionierenden Auges reagierte. SCHMETTERLING UND TAUCHERGLOCKE ist eine emotionale, einzigartige Liebeserklärung an das Leben, auch wenn es von Schicksalsschlägen heimgesucht wurde. Mit grandiosen Bildern und den glanzvollen Leistungen von hervorragenden Schauspielern wie Amthieu Amalric, Emmanuelle Seigner und dem grossen Max von Sydow ist der Film zurecht mehrfach preisgekrönt und zeigt die Menschlichkeit aus einer völlig neuartigen Perspektive.

Zum Inhalt:
Der ehemalige französische Elle-Chefredakteur Jean-Dominique Bauby ist 42 Jahre alt, als er urplötzlich aus seinem gewohnten Leben mit all seinem Glamour und Style gerissen wird. Mit dem Blinzeln seines Auges diktiert Bauby seine Memoiren und lässt darin nicht nur sein Leben Revue passieren, sondern auch ganze Gedankenwelten entstehen, die ihn erkennen lassen: Glück bedeutet zu realisieren, dass man liebt und geliebt wird.
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am 2. März 2016
Der Herausgeber des Modemagazines “Elle”, Jean Dominique Bauby (43) fällt 1995 aufgrund eines Schlaganfalls plötzlich in ein Koma. Als er im Krankenhaus wieder erwacht, stellt er fest, dass er sich weder bewegen noch sprechen kann. Während sein Geist noch ohne Einschränkungen arbeitet, kann Bauby um Kontakt mit der Aussenwelt aufzunehmen nur noch mit einem Auge zwinkern.

Der Körper als Gefängnis, eines der furchtbarsten Fantasien erfüllt sich in dem sogenannten “Locked In” Syndrom, bei der Menschen trotz eines wachen Geistes kaum einen bis keinen Kontakt zur Aussenwelt herstellen können. Bauby verzweifelt anfangs, will sein Leben beenden lassen, doch bald schon wandelt sich sein Denken. Mit höchstem Aufwand schaffen es die Therapeutinnen mit Bauby eine Möglichkeit zu erarbeiten ganze Sätze zu Papier zu bringen. Die Therapeutin diktiert dabei Buchstaben der Häufigkeit nach geordnet, während Bauby sich die entsprechenden Buchstaben durch Zwinkern auswählt. Dadurch wird es ihm gelingen ein Buch zu verfassen in dem er seine Situation schildert. Im Laufe der Zeit erfährt Bauby mehr über sich selbst, geniesst die seltenen, aber intensiv wahrgenommenen Momente mit der Familie. Er fordert sich in einem inneren kritischen Monolog, und zieht sich auf Phantasie und Erinnerung zurück. Dadurch schafft er sich eine neue, bisher nicht geahnte Lebensqualität.

Julian Schnabel hat 2007 mit diesem Filmprojekt einen ganz besonderen Stoff angepackt, und auf respektable Weise in Szene gesetzt. Leise, manchmal trockenhumorig, oft leicht und beschwingt mit einem tollen Soundtrack und an einigen Stellen bleischwer fühlt sich dieser Fim übers Leben an.
Schwieriges, schwer verdauliches Thema mit Leichtigkeit erzählt.
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am 7. August 2008
Ein Film, der sich vor allem um die Liebe dreht, um das Leben, um das Glück, vom Glück lebendig zu sein. Er beschäftigt sich mit scheinbar ganz einfachen, elementaren Dingen: mit dem Sehen, dem Hören, dem Erzählen, dem Wahrnehmen der Welt um sich herum, mit Menschen, mit Männern und Frauen, mit Räumen, mit Landschaften, mit Erinnerungen, mit Geschichten, mit Ängsten und mit Freuden.

Und immer wieder geht es um die Liebe; um die Liebe zwischen Männern und Frauen, um die Liebe in der Ehe und die Liebe ohne Ehe, um die Frauen im Leben der Hauptfigur und um die ganz besondere Liebe zwischen Eltern und Kindern.

All diese Erfahrungen beschreibt der Film mit großer Offenheit, mit fast kindlich unschuldigem Staunen, so wie jemand wahrnehmen würde, der alles zum ersten Mal erlebt, der die Welt entdeckt, sich selbst, seine Umgebung, seine Grenzen, seine unendlichen Möglichkeiten. Aber er erzählt all dies auch aus einer ganz besonderen, radikalen Perspektive: aus der Sicht eines kranken Menschen.

Und es gelingt dem Film, aus einer Leidensgeschichte, aus einem Unglück, aus einer persönlichen Katastrophe eine ungeheuer berührende, versöhnliche, hoffnungsvolle Hymne an das Leben und an die Liebe zu machen.

Das erreicht er, indem er die Zuschauer mit auf eine berührende Reise nimmt, indem er die Welt zunächst nur über die Augen und die Ohren des Verunglückten darstellt und diese Eindrücke erst nach und nach mit Erinnerungen, Fantasien und Rückblenden ergänzt. Durch diese Darstellungsweise finden die Zuschauer zusammen mit der Hauptfigur zu einer zunächst als schmerzhaft begrenzt empfundenen, aber bald umso intensiveren, offeneren, sensibleren Wahrnehmung ihrer selbst und ihrer Umgebung.

Dieser Film stellt radikale und grundsätzliche Fragen, eröffnet mit verstörender Emotionalität und Sinnlichkeit die Chance, nicht nur mit dem Betroffenen unmittelbar mitzufühlen, sondern darüber hinaus das eigene, vermeintlich so sichere, so erklärbare, so vorhersehbare und doch oft so oberflächliche und flüchtige Bild von sich selbst, den anderen und der Welt insgesamt zu überdenken und womöglich zu ändern.
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