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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
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4,0 von 5 Sternen


VINE-PRODUKTTESTERam 10. November 2009
Erst einmal muss ich vorausschicken, dass ich eine Weile mit mir gerungen habe. Artikel, Forenmeinungen (danke an dieser Stelle an das DSLR-Forum), Testberichte und, und, und. Ich besitze eine Canon 450D, die ich mal mit der Kitlinse 18-55 IS gekauft habe. 18mm hört sich nicht so schlecht an, jedoch werden die Schwächen dieses Objektivs schnell sichtbar, sobald man in Richtung Architektur geht. Zum einen entspricht die Brennweite 27mm an einer Cropkamera wie meiner (Faktor 1,6) und zum anderen verzeichnet das Objektiv im unteren Bereich schon sehr stark - ein Zugeständnis an physikalische Gesetzmässigkeiten bei einem 3fach-Zoom.

Ein echtes Weitwinkel(zoom) sollte also her, die Auswahl ist hier zwar überschaubar aber trotzdem breit gefächert:
- Canon 10-22mm /3,5-4,5
- Tamron 10-24mm /3,5-4,5
- Tokina 12-24 (das hier rezensierte Modell 2)
- Tokina 11-16mm /2,8
- Sigma 10-20mm (derzeit zwei Modelle: /4-5,6 und /3,5)

Weitere Modelle schieden von vorneherein aus: das Tokina 10-17mm (ist ein Fischaugen-Zoom), das Sigma 12-24mm (für Vollformat berechnet und recht teuer) und das Tokina 12-24mm Modell 1 (hier konnte ich keinen nennenswerten Preisunterschied zum Nachfolger ausmachen). Danach wurde die Auswahl der Übrigen erst einmal zusammen gestrichen. Der erste Schritt fiel mir noch ziemlich leicht:
- Das Tamron hat zwar den grössten Zoombereich, ist aber das Billigste von allen und dadurch auch gleichzeitig der grösste Kompromiss. Entsprechend sind die Bilder im Vergleich oft nicht sehr scharf und in den einschlägigen Tests liegt es meist hinten.
- Beim Sigma hatte ich ein Problem mit der bekannt grossen Serienstreuung. Erwischt man ein gutes Teil, ist es toll - wenn nicht, ärgert man sich bei jeder Benutzung. Auch, wenn das neuere Modell als Einziges eine durchgehende Offenblende von 3,5 bietet.
- Dann entfiel noch das Tokina 11-16mm, weil mir der Zoombereich doch etwas zu eingeschränkt war - das ist fast wie eine Festbrennweite. Davon abgesehen ist es aber das schärfste Objektiv, was zu bekommen ist!

Danach kam dann die für mich etwas schwierigere Grundsatzfrage, welcher Zoombereich denn nun sein MUSS. Technisch gilt das Argument, dass fehlende Reichweite am langen Ende weniger auffällt als am kurzen Ende. Dies ist leicht nachzuvollziehen:
- Von 10mm auf 12mm fehlen dem 12mm-Objektiv 20 Prozent an Bildfläche. Wer es sich ansehen möchte: einfach ein Blatt von 10x15cm (Fotostandard) nehmen und jeweils 2cm (links/rechts) bzw. 3cm (oben/unten) abschneiden oder anzeichnen. Das ist mehr als man denkt!
- Von 20 oder 22mm auf 24mm fehlt im Prinzip nichts, wenn man für diesen Bereich ein anderes Objektiv hat. Da ich bereits mit dem Gedanken spielte, die Kitlinse zu ersetzen (gegen ein besseres 24-irgendwas- oder 28-irgendwas-Objektiv), wäre diese Brennweite gleich mehrfach abgedeckt.

Ich testete also die 10mm des Canon gegen die 12mm des Tokina und fand heraus, dass a) der Unterschied zwar grösser als vorgestellt war, was mich aber b) nicht störte und c) das Canon in diesem Bereich wieder stark verzeichnete - zu stark für meinen Geschmack. Da ich im Zweifel auch immer bereit bin, mein Glück mit einem Panorama zu versuchen, war auch das Canon (zumal bei einem Mehrpreis von 60 Prozent) aus dem Rennen.

Die Abbildungsleistung des Tokina 12-24 II entspricht meinen Erwartungen voll. Auch wenn die Schärfe eines Tokina 11-16 nicht und die eines Canon 10-22 nicht ganz erreicht wird, bin ich sehr zufrieden, zumal ich Wandtapetenqualität eher selten brauche ;-) Der Ziegelmauertest fiel gut aus, Verzerrungen waren praktisch nicht erkennbar. Auch bei grösseren Gebäuden kamen die unvermeidlichen (aber moderaten und per Software leicht zu behebenden) Trapezverzerrungen erst im Bereich unter 15mm, Kissenverzerrungen konnte ich gar nicht ausmachen: endlich steht die Kirche richtig gerade ;-) Irritierend fand ich anfangs nur eine leichte Randabschattung auf manchen Bildern. Allerdings sass der Fehler nicht vor, sondern hinter der Kamera. Ich hatte die mitgelieferte, tulpenförmige Streulichtblende nicht bis zum Anschlagpunkt aufgedreht, wodurch sich die Abschattung zeigte. Nach der korrekten Installation der Blende war das sofort erledigt. Was chromatische Aberrationen (CA) und Linsenreflexe (lens flares) angeht, soll das Modell II gegenüber seinem Vorgänger verbessert worden und allgemein unempfindlicher sein. Ich habe diesen direkten Vergleich nicht, konnte aber bisher weder mit dem einen noch mit dem anderen Bereich irgendwelche Probleme feststellen.

Die genannten Leistungen sind übrigens praktisch alle bei der (durchgehenden) Offenblende 4 verfügbar, auch wenn leichtes Abblenden natürlich nie schadet. Ich muss allerdings dazu anmerken, dass das Objektiv wegen meiner Art der Nutzung (Gebäude/Landschaft) in diesem Punkt wahrscheinlich nicht sehr gefordert wird. Irgendwelche Freistellaktionen im Ultranahbereich mache ich mit einem Weitwinkel einfach nicht. Darum kann ich natürlich auch keine Aussage zu Treffsicherheit oder Lärmpegel des Autofokus' machen. Testcharts zu fotografieren hat für mich ebenfalls keinen Wert, wenn der AF bei mir praktisch dauerhaft abgeschaltet ist und der Fokusring auf unendlich steht. Wer überwiegend in Bereichen wie Autofotos, Innenaufnahmen o. ä. unterwegs ist, sollte sich daher auf jeden Fall sein eigenes Bild machen. Allerdings dürfte hier ein Objektiv mit grösserem Weitwinkel und/oder grösserer Offenblende ohnehin vorzuziehen sein.

Auch an der Verarbeitung fand ich nichts auszusetzen, das Objektiv wirkt mit seinen etwa 600g sehr solide und (auf mich) durchaus wertig. Die 77mm-Objektivabdeckung kann man auch bei aufgesetzter Streulichtblende noch an- und abnehmen, da sie von vorne zusammen gedrückt werden kann (das hätte ich mir für mein Sigma-Tele auch gewünscht). Einzig die Umschaltung von AF auf manuellen Fokus verursachte mir ein Stirnrunzeln. Ich musste tatsächlich in den Begleitzettel (die Bezeichnung Handbuch wäre übertrieben) sehen um herauszufinden, dass man den vorderen Ring herausziehen bzw. hineindücken muss. Dies ist so ähnlich wie der Makroauszug bei manchen Teleobjektiven, intuitiv ist anders.

Einige Tipps noch zum Schluss:
- Wer sich nicht sicher ist, wie oft welche Brennweiten genutzt werden, sollte sich das Programm "Exposureplot" ansehen. Dieses kostenlose Tool wertet die Exif-Daten bezüglich der Brennweiten aus Grafikdateien aus und zeigt die Anzahl als grafische Verteilung.
- Und wer mit Trapezverzerrungen ein Problem hat und nicht gleich einen von den Grafikboliden anwerfen will, kann sich "ShiftN" mal ansehen; dieser ebenfalls kostenlose Spezialist behebt das automatisch.
- Nutzer des von Canon mitgelieferten Digital Photo Pro können sich freuen. DPP erkennt das Tokina, so dass man die automatische Objektivfehlerkorrektur bei Bedarf voll nutzen kann (ging bei mir ab v3.4.x).

Fazit: ein sehr gutes Gerät für einen vernünftigen Preis zumindest für alle, die ein ähnliches Einsatzprofil haben wie ich. Weniger Geld? Dann das Tamron. Mehr Schärfe oder mehr Licht? Dann das Tokina 11-16. Mehr Spielraum? Dann das Canon. Mehr Geduld? Dann Sigma probieren. Kompromisslösung mit vernünftigem Preis-Leistungs-Verhältnis? Dann dieses Tokina 12-24 II, es lohnt sich.
1212 Kommentare| 281 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Dezember 2009
Ich verwende das Tokina an meiner Nikon D300S. Meine Erfahrung ist kurz zusammengefasst:

- Sehr gute Mechanik
- Gute Verarbeitung
- 1A-Abbildungsleistung mit erstaunlich geringer Verzeichnung selbst bei 12mm (bzw. 18mm DX)
- Sehr gut in der Handhabung auch bei manueller Fokusierung
- An der D300S sehr schneller, präziser AF
- Ausgesprochen fairer Preis

Uneingeschränkte Kaufempfehlung!
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am 16. November 2011
Ich habe gestern mittag mein Exemplar der Tokina 12-24mm bekommen (Danke an Amazon für die schnelle Lieferung). Da ich einen freien Tag hatte und in Frankfurt die Herbstsonne schien, habe ich beschlossen, die neue Linse auf eine spontane Tour durch die City mitzunhemen. Hier meine ersten Eindrücke:

Positiv:

- Solide Verarbeitung. Die Linse fühlt sich insgesamt hochwertig und solide an.

- Weder beim Fokusieren noch beim Zoomen wird die Linse länger bzw. kurzer. Alles geschieht innerhalb der Linse. Der Frontring der Linse dreht sich auch nicht mit, was das Leben von Filteranwendern ungemein erleichtern darf.

- Die Linse liefert insgesamt qualitativ gute Bilder. Schon einen Full-Stop abgeblendet (also von 4f auf 5.6f) erreicht die Linse ihre höchste Schärfe und bleibt bei kleineren Blenden stabil scharf. Die optimalen Blenden bei dieser Linse liegen m.E. zwischen 5.6f-8f.

- An meine D7000 montiert, ist das System von der Gewichtverteilung her sehr ausgewogen und liegt angenehm auf der Hand.

- Die Sonnenblende rastet gut ein und wackelt nicht bzw. lässt sich nicht versehentlich lösen.

- Die in einer Rezension hier (und in einigen Berichten im Web) erwähnte Flare-Anfälligkeit kann ich bei meinem Exemplar überhaupt nicht nachvollziehen. Trotz vielen Bildern mit Gegenlicht bzw. Lichtquelle direkt im Bild (Tagsüber seitlich-frontale bzw. an den Hochhäuserfasaden sich reflektierende, oder beim Sonnenuntergang sinkende Sonne, Nachts Autoscheinwerfer und Laternen mitten im Bild) konnte ich bei keinem der Bilder Flares entdecken. Ich muss dazu allerdings erwähnen, dass ich bei all meinen Bildern Sonnenblende drauf und keine Filter verwendet hatte. UV-Filter sollen ja die Flare-Anfälligkeit verstärken.

Negativ:

- Der Zoomring liegt für mein Geschmack viel zu weit hinten und damit zu dicht an das Kamera-Body. Dies ist mir vor Allem beim Montieren der Linse an der Kamera negativ aufgefallen. Jedes Mal beim Drehen der Linse, damit sie an das Body einrastet, habe ich statt dessen versehentlich an den Zoomring gedreht. Ich muss mich wohl daran gewohnen, Die Linse über dem Zoomring und unterhalb des Fokusrings anzupacken.

- Beim Manual-Focus ist der Fokus-Ring im Gegensatz zum Zoom-Ring viel zu leichtgängich und lässt sich bei der kleinsten versehentlichen Berührung mit der Hand verstellen. Da ich die Landschaftsaufnahmen immer mit Manual-Focus in der Unendlich-Stellung schiesse, hat mir dies das eine oder andere Bild unscharf gestellt und damit ruiniert.

- Kein manuelles Nachjustieren des Fokus im Autofokus-Modus. Man muss dazu den Fokusring nach unten schieben um in den Manual-Fokus-Modus zu wechseln. Das hat mich aber bisher nicht gestört da ich diese Linse hauptsächlich im Manual-Fokus-Modus in der Unendlich-Stellung betrieben habe. Wenn ich Landschaftsfotos schiesse, möchte ich schliesslich, dass alles im Bild im Fokus ist.

Mein Fazit:
Diese Linse kann ich nur empfehlen. Sie bietet ein gutes Preis-Leistungsverhältnis, liefert gute Bilder und ist mit ihrem Zoom-Bereich von 12-24mm (18-36mm @Kleinbildformat) flexibel genug, um nicht bei jedem zweiten Motiv von der Kamera abmontiert zu bekommen.

Da die von mir als negativ aufgeführten Punkte im Prinzip "Meckern auf hohem Niveau" sind, gibt es von mir die vollen 5 Punkte.
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am 12. Januar 2012
Kurz zu mir selbst: Ich habe die Nikon D300s (vorher Sony)und somit das Tokina auch damit getestet.

Das Tokina ist für mich erstens eine super Alternative zum 12-24 f/4 Nikkor oder generell zu den Nikon Linsen. Ich habe ein UWW gesucht, das eine konstante Blende hat, einfach weil's übersichtlicher ist. Daher habe ich nach langer Suche das Tokina gefunden und mir somit Reviews durchgelesen und angeschaut habe. Das Tokina wird hoch gelobt, es sei schärfer als das originale Nikon 10-24 oder 12-24, es performe um Welten besser und es sei besser verarbeitet. Nun, ich konnte bisher nur das Nikkor 10-24 testen, welches mir garnicht gefiel, weder von der Leistung, noch von der Verarbeitung her. Der Preis hat dem ganzen noch einen draufgesetzt.

Das Tokina ist überaus genial verarbeitet, es ist sehr griffig und fest. Es ist schwer und der Zoomring sowie der Fokusring sind sehr gut gummiert und fühlen sich einfach griffig an und sind relativ breit, was mir persönlich wichtig ist beim zoomen sowie fokussieren. Der Fokusring dreht sich beim fokussieren nicht mit man kann ihn aber nicht wie bei den AF-S Linsen von Nikon während des Fokussierens korrigieren. Ist meiner Meinung nach auch nicht umbedingt notwendig, ich benutze das z.B. nie an meinen AF-S Objektiven. Sehr erstaunlich fand ich auch, dass der Tubus nicht "rauskommt" wenn man zoomt.

Da ich kein Pixel-Peeper bin und "einfach nur fotografiere" kann ich euch nichts von wegen chromatischen Aberrationen erzählen usw. aber ein wenig kann ich sagen.
Die Schärfe ist erstaunlich. Ich hätte NIE im Leben gedacht dass dieses Objektiv bei Offenblende so scharf ist(?!). Daher eignet es sich auch sehr gut für Straßenfotografie in Städten oder ein wenig auch für Low-light situationen. Die schärfe wird ein wenig abgeblendet noch erstaunlicher. Ich hatte das 16-85mm f3,5-5,6 Nikkor als Allrounder auch für Landschaftsfotografie im Einsatz und war über dessen Leistung schon fast enttäuscht. Es ist bei Offenblende auch bei weitem nicht so scharf wie das Tokina(aber nun vergleiche ich Äpfel mit Birnen..). Die Vignettierung ist bei 12mm und Offenblende am offensichtlichsten, jedoch leicht per PS o.Ä. zu entfernen... wir leben ja schließlch im digitalen Zeitalter!

Für wen ist also diese Objektiv ideal ?
Einerseits für Leute wie mich, ich betreibe die Fotografie als reines Hobby bin aber mit Herzblut dabei und mir ist vorallem die Leistung eines Objektivs sehr wichtig(Schärfeleistung). Wenn man nicht über 1000€ für ein professionelles UWW ausgeben will, dann ist wohl das Tokina 12-24 f4 die beste Lösung. Es gäbe da noch das 11-16mm f2.8 jedoch wäre mir der Brennweitenbereich zu klein, es soll aber genauso gut bis besser als das Tokina sein.
Anbei habe ich noch ein eigenes Bild hier zu den Bildern des Objektiv eingestellt( von meinem Hund ) bei f4 und 12mm.

Ich hoffe ich konnte weiterhelfen!

5 Sterne von mir!
review image
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am 18. November 2010
Nachdem ich lange überlegt und mich viel in den verschiedenen Foren informiert habe, wurde das Objektiv dann bestellt. Leider kam dann die Ernüchterung. Das Objektiv hat bei Offenblende und 24mm nicht scharf abgebildet, bei 12mm war alles i.O. Da ich mir nicht sicher war, ob meine Ansprüche an die Abbildungsleistung und Schärfe eines Weitwinkelobjektivs vielleicht zu hoch sind, habe ich eine Weile überlegt was ich mache. Letztendlich habe ich es dann ein wenig enttäuscht zurückgeschickt. Nachdem sich der Frust gesetzt hatte, habe ich (bei einem anderen Anbieter) ein neues Objektiv bestellt und siehe da, es geht doch. Das neue Objektiv ist bereits bei Offenblende über den gesammten Brennweitenbereich scharf und hat eine tolle Abbildungsleistung. Der qualitative Eindruck ist sehr gut. Da wackelt nichts, der Brennweitenverstellring läuft absolut sauber und die Materialanmutung ist sehr hochwertig. Darüber hinaus ist die Gegenlichtblende gleich noch dabei. Übrigens ist die gegenüber Canon-Objektiven andere Drehrichtung für die Brennweite und die AF/MF-Umstellung kein Problem. Es ist eindeutig enkennbar wie es geht und intuitiv bedienbar. Ich habe bisher nur Canon-Objektive und muss sagen, dass das Tokina von der Verarbeitungsqualität auf dem Canon L-Niveau angesiedelt ist. Meine Canon-Objekive ohne "L" sind trotz höheren Preises qualitativ lange nicht so gut verarbeitet. Den "Fehler" beim ersten Objektiv schiebe ich auf die Serienstreuung, die es bei allen Objektiven/Herstellern gibt. Daher nach Erhalt auf jeden Fall ausgibig testen und wenn nicht 100%tig zufrieden, zurück damit und ein Neues ordern, es geht nämlich besser.
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am 17. Mai 2012
Ich habe das Objektiv nun schon einige Monate an meiner EOS 600D testen können.
Beim ersten Eindruck macht das gute Stück einen wirklich hochwertigen Eindruck, aber auch die inneren Werte stimmen.
Selbst bei Offenblende wird die Kantenschärfe nahezu ausschließlich von der Auflösung des Bildsensors bestimmt und fällt zu den Bildecken nur geringfügig ab.
Auch die Verzeichnungen fallen für den Brennweitenbereich sehr gering aus.
zudem wird das Objekti von der Vignetierungskorrektur der Kamera erkannt, sodas diese auch keine Rolle spielen.
Kleines Manko sind zum Bildrand hin auftretende Farbsäume, die man aber mit einem entsprechenden Bildbearbeitungsprogramm in den Griff bekommt.
Das Tokina ist also ein rundum empfehlenswertes Objektiv.
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am 2. Juli 2010
Die Verabeitung und Haptik des Objektives ist sehr gut und wertig. Einzige Umgewöhnung zu Canon-Objektiven ist der Zoom-Ring, der umgekehrt zu Canon-Objektiven angelegt ist. Kleine Brennweite (12 mm) ist rechts und große Brennweite (24 mm) ist links - bei Canon ist das genau umgekehrt. Der AF/MF-Umschalter ist praktisch durch die Schiebemechanik, wie sie hier schon angesprochen wurde und praxis- bzw. einsatzfreundlich, weil das evtl. Suchen nach dem Schalter wegfällt.

Die ersten Aufnahmen waren weniger gut und haben mich veranlasst, vorschnell hier eine schlechte Bewertung abzugeben - diese korrigiere ich hiermit. Anfänglich dachte ich, das Objektiv hat einen Frontfocus (alles vor dem fokussierten Punkt ist scharf, der fokussierte Ounkt selbst aber in Unschärfe).
Dem ist nicht so und lag offenbar an einem falschen Testaufbau mittels entsprechender Karten im Web.

Der Focus ist schnell, leise und sehr präzise - einzig bei 12 mm Brennweite einen kontrastarmen Punkt zu fokussieren, bringt das Objektiv durcheinander und es sucht und sucht nach Fokuspunkten.
Ist in dem Sinne kein Manko oder Makel - es ist einfach so.

Beim Fokussieren mit freier AF-Messfeldwahl durch die Kamera selbst sind die Bilder leicht unscharf - die Ursache habe ich noch nicht gefunden dafür - aber bei Vorgabe eines AF-Messfeldes (was ich ohnehin zu 99% mache, wie z.B. AF-Messfeld auf das Auge setzen) passt alles und die Aufnahme ist scharf.

Die Schärfe ist durchweg gut bis sehr gut - ab Blende f/5.6 ist sie noch besser als bei f/4 - dies ist auch als normal zu bezeichnen.
Zwischen f/8 und f/11 sind kaum noch Schärfesteigerungen zu erkennen, so dass die ideale Arbeitsblende bei f/5.6 und f/8 aus meiner Sicht liegt.

Vignettierungen habe ich keine feststellen können (auch nicht im "Weiße-Wand-Test", wo nur die Zimmerdecke oder eine weiße Wand abgelichtet wird, um Vignetten besonders gut zu erkennen). Dabei habe ich die Vignetten-Automatik der EOS 7D ausgeschaltet. Sicher liegt das am APS-C Sensor mit Crop-Faktor 1.6 - wie Vignetten bei Vollformat-Sensoren aussehen, kann ich nicht beurteilen.

Kurzum, ein solide verarbeitetes Objektiv mit guter Schärfe zu einem vernünftigen Preis-/Leistungsverhältnis.

Dennoch nur 4 Sterne wegen des kleinen Mankos mit der automatischen AF-Messfeldwahl und der damit verbundenen leichten Unschärfe. Hpatik und Verarbeitung sind klare 5 Sterne.
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am 4. Juni 2014
Ich kann das bisher gesagte weitgehend bestätigen. Das Objektiv zeichnet wunderbar scharf; auch die Verzeichnung ist im Rahmen. Der einzige, allerdings dicke Wermutstropfen ist die extreme Reflexanfälligkeit bei Gegenlicht. Auch ohne Filter und bei peinlich staubfrei gehaltener Frontlinse muss man besonders bei kleinen Blendenöffnungen mit vielen hellen Lichtpunkten rechnen.
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am 12. Januar 2012
Habe mir nach langen Überlegen das Tokina gekauft. Hatte es auf einer Städtereise als "immerdrauf" mit. Bin begeistert! Das Objektiv ist sehr wertig, und die Bilder sehr scharf. Bei 12mm sind natürlich Verzerrungen zu sehen, die aber nur bei Gebäuden auffallen. Aber für was hat man Photoshop! Benutze das Tokina auf einer D7000. Habe auch das Tamron in der Hand gehabt. Da ist das Tokina ganz was anderes!
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am 1. Oktober 2011
Das Objektiv hat meine Erwartungen erfüllt , ist scharf , nur bei 12 mm und Blende 4 sind die Ränder etwas unscharf , was aber bei 2 Blenden höher auch weg ist .
Ich habe einen UV Filter angebracht da die gewölbte Linse schwer zu reinigen ist . Eine Verschlechterung der Abbildungsleistungen oder störende Reflexe konnte ich dabei nicht feststellen . Kissen oder Tonnenverzerrung konnte ich auch nicht feststellen .
Einzig die Blitzausleuchtung Kamerablitz )wird im Bereich von 12-17 mm Brennweite behindert (77 mm Filtergewinde und ein entsprechender Durchmesser des Objektives fordern ihren Tribut ).
Für mich ist das Objektiv eine Empfehlung wert (4,5 Sterne).
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