Shop now Shop now Shop now Shop now Shop now Hier klicken Jetzt informieren PR CR0917 Cloud Drive Photos Learn More Mehr dazu Hier klicken HI_PROJECT Mehr dazu Hier Klicken Jetzt bestellen AmazonMusicUnlimitedFamily Fußball longSSs17

Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
113
4,1 von 5 Sternen
Jane Austen's Verführung (1995)
Format: DVD|Ändern
Preis:6,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 1. September 2017
Aus dieser Geschichte hätte man mehr rausholen können. Etwas zu seicht. Die Schauspielerin ist ganz nett, aber dem Film fehlt das Herzblut und die Leidenschaft. Wer nicht viel erwartet, und leichte Filmkost mag, der wird ihn vielleicht mögen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. September 2017
Ein Film den man erst beim zweiten mal anfängt
zu verstehen. Der könnte bei mir in Dauerschleife laufen. Den muss man gesehn haben.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Juni 2014
Jane Austen übertrifft sich selbst mit dieser wunderschönen romantischen Geschichte. Und die Schauspieler tun ihr übriges dazu dass dieser Film ein Augenschmaus ist. Vor allem der wunderbare Ciaran Hinds ist es wehrt, diesen Film zu schauen.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. Oktober 2014
Der Film hat mir gut gefallen.
Er ist nicht so groß verfilmt wie Stolz und Vorurteil oder Sinn und Sinnlichkeit, dennoch schön zu gucken.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. Oktober 2007
Ich kann mich meinen Vorrednern leider nicht anschliessen - für mich wirkte Amanda Root als Anne Elliot alles andere als farblos. Klar, sie ist keine Hollywood-Schauspielerin... zum Glück! Denn solche "Diven" wären einer Verfilmung eines Jane Austen Romans nun wirklich nicht würdig.
Ihre leise, stille und sensible Art des Schauspiels machen den Film zu einem wahren Gewinn. Amanda Root kann mit ihren Augen ohne viel Worte sprechen.

Interessant fand ich bei dieser Verfilmung, dass sie anders als bei Pride and Prejudice oder Sense and Sensibility das Groteske, manchmal Lächerliche und sehr oft abstossende der "besseren Gesellschaft" Englands aufzeigt. Viel pointierter und dadurch viel gesellschaftskritischer (und damit mehr nach Jane Austens Geschmack?) kommt dieser Film daher. Er hat weniger "Helden" als die anderen Verfilmungen, sondern vielmehr Persönlichkeiten mit guten und schlechten Seiten. Die Schauspieler sind allesamt keine künstlichen Silikon-Hollywood-Stars, sondern menscheln. Hier eine Zahnlücke, dort ein schiefes Gebiss, hier Falten, dort dünne, schlecht sitzende Haare. Und genau so werden die Menschen um Jane Austen herum auch ausgesehen haben - es waren mit Sicherheit keine perfekten, schönen, immer gepflegten Menschen, wie es uns andere Verfilmungen weismachen wollten!

Herrlich die Rolle von Mr. Elliot, dem Vater von Anne. Sehr schön überzogen gespielt, eine gute Karikatur.

Kleiner Stern-Abzug für die Darstellung der Handlung; kennt man das Buch nicht, ist man ein wenig aufgeschmissen und kann viele Hintergrund-Emotionen und Gedanken nicht nachvollziehen. Für bekennende Austen-Leser ist dieser Film jedoch sehr schön.
0Kommentar| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. Februar 2003
Mir geht es, speziell bei englischen Literaturverfilmungen, immer so, dass ich zu Anfang denke: Das ist diesmal aber nichts für mich. Blasse Darsteller, blasse Umgebung, blasse Farben. Aber, wie gesagt, nur zu Anfang. Urplötzlich bin ich in diesem Sog, der mich jede Sekunde genießen lässt.
Bei Persuasion ist wirklich jeder Schauspieler bestens ausgewählt. Die Dialoge sind so witzig, speziell bei Annes Schwester Mary. Es wurde wirklich alles hervorragend umgesetzt.
Ich musste den Film gleich zweimal hintereinander ansehen und das dritte Mal wird sicher nicht lange auf sich warten lassen.
Nachdem ich Pride & Prejudice, meinen absoluten Lieblingsfilm, schon so oft gesehen habe, ist es richtig schön, einen zweiten, ähnlich guten Film zu besitzen.
Eine Frage zum Schluss: Wo haben die Engländer nur immer diese süßen männlichen Helden für ihre Austen-Verfilmungen her?
11 Kommentar| 34 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. September 2016
Ich mag diesen Film und habe ihn auch schon wiederholt angesehen. Ich denke aber, ohne das Buch zu kennen hätte ich Schwierigkeiten alles zu verstehen. Ich mag auch Amanda Roots in ihrer Rolle als Anne Elliot. Ihr kann ich die Wandlung von der fast schon verhärmten Jungfer zur wieder erblühenden jungen Frau abnehmen, auch wenn sie nicht eine feenhafte Schönheit ist, die manche hier wohl erwarten. Ich habe nicht das Gefühl die Schauspieler seien fehlbesetzt. Es fehlt an Zeit diesen intensivem Roman gerecht zu werden.
Erster Mangel: Zeit. Es ist fast nicht möglich diese vielen Charaktere mit denen Jane Austen in diesem Roman agiert in einem Spielfilm unterzubringen. Es geht um Güte, Standhaftigkeit, Treue, Mut, Sturheit, Dummheit, Eitelkeit, Bosheit, Falschheit. Alles in den verschiedenen, fein ausgefeilten Charakteren im Buch ironisch dargestellt. Charaktere, die im Gegenspiel miteinander klar machen, warum das eine eine Tugend und warum das andere eine Untugend ist. z.B. Louisas Sturheit, ihren Kopf durchzusetzen (auch in gefährlichen Situationen),die von Käptain Wentworth irrtümlicherweise als Standhaftigkeit bezeichnet und unterstützt wird, zeigt in der Gegenüberstellung mit Annes Verhalten den Unterschied zu wahrhaftiger, umsichtiger Standhaftigkeit für das Gute zur einfachen Sturheit. Diese Erkenntnis wird Wentworth zur entscheidenden Lektion und er beginnt zu verstehen, daß Annes Lösung der Verlobung keine Lieblosigkeit war sondern sie auf ihn verzichtet hatte, weil er mit der Verantwortung für eine Frau, zu diesem Zeitpunkt seiner Armut, völlig überlastet gewesen wäre. Sie hat aus Standhaftigkeit und Liebe zu ihm auf ihn verzichtet, nicht aus Eitelkeit oder Eigennutz. Dies einfach so nebenher darzustellen gelingt nicht, man weiß es nur (und versteht den Zusammenhang der Dialoge) wenn man das Buch kennt. Ohne das Buch wäre ich nicht dahinger gekommen, was eigentlich in Kaptain Wentworth vorgegangen ist. Das der Film abgehackt wirkt liegt sicher daran, daß viel zu viel Material in den Film regelrecht hinein gestopft ist. Mein Wunsch wäre ein Mehrteiler, der Jane Austens Geschichte gerecht wird. Für die (nicht vorhandene) Länge des Filmes ist der Film aber nicht schlecht. Das die Schauspieler in der Chemie nicht zueinander passen empfinde ich nicht. Sie haben einfach nicht genug Zeit es wirklich zu zeigen...
Zweiter Mangel: die Reduzierung des Charakters des Mr. Elliot auf einen einfachen Heiratsschwindlers. Im Buch ist Mr. Elliot schwerreich, würde nie auf die Idee kommen den Familienbesitz zu verkaufen, will unbedingt die Baronatskrone und er möchte Anne aus Liebe heiraten. Nachdem aber im Buch sein Charakter immer mehr durch Bosheit klar dargestellt wird, ist die Abweisung von Anne wesentlich bedeutungsvoller als im Film und man gönnt es ihm als Leser von Herzen diese Enttäuschung zu erleben. Außerdem ist es ein weiterer Punkt in Annes Standhaftigkeit: sie lehnt sehr großen Reichtumg gegen normalen Reichtum ab und lehnt außerdem ab, die begehrte Stellung ihrer Mutter einzunehmen, selber eine Lady Elliot zu werden und als Herrin auf ihr geliebtes Kellynch Hall zurückzukehren. Und zwar als eine Herrin, die von ihrem Mann bewundert und geliebt wird. Im Film heiratet sie den reicheren der beiden Kandidaten.
Mr. Elliot ist neben Anne Elliot die interessantese Figur des Buches. Er wird leider für Dinge geopfert, die man wesentlich leichter hätte weglassen können. z.B. Henrietta und Henry Hayter (im Buch Charles Hayter, das waren aber wirklich zuviele Charles auf einmal. Hier den Namen zu ändern war eine sehr gute Idee) hätten schon als Paar gelten können (darüber hätte Mary sich dann noch genug aufregen können). Beim Gespräch zwischen Louisa und Kaptain Wentworth hätte man dann zwar schummeln müssen, aber das wäre Schummelei am Rande und nicht so schlimm wie Mr. Elliot zu verstümmeln. Dann gibt es Szenen die man nicht bräuchte: die lange Fahrt Annes von Kellynch Hall zu Mary, die lange Abschiedszene (die wohl die Häme der Arbeiter zeigen soll) als Sir Walter nach Bath abreist, die Vorstellung bei den Dayrymples, das Gespräch zwischen Anne und Wentworth darüber ob Anne Kellynch zurückhaben will und die Crofts ausziehen sollen (ein ausgeschiedenes Kapitel aus Jane Austens Buch). Ich habe das Gefühl es wurden Randszenen geschont, an denen hätte geschnippelt werden können und hat dafür vom Herzstück weggeschnitten. Auch die Rolle der Mrs. Smith ist ja fast belanglos geworden. Sie dient nur noch zur Übermittlung der Information des versuchten Heiratsschwindels.
Was mir wirklich gut gefallen hat ist die Szene mit der brieflichen Liebeserklärung. Hier wurde sich einfach an das Buch gehalten und die beiden Schauspieler haben es wirklich gut umgesetzt. Ich bekomme immer wieder eine Gänsehaut wenn ich es sehe und freue mich daran.
Sehr gut besetzt auch die Rollen der Mary, Sir Walter und der Crofts.
Empfehlen würde ich: erst das Buch lesen (lohnt sich auch ohne den Film!) und dann den Film sehen. Ich denke es ist trotz der Mängel die beste Verfilmung des Buches.
33 Kommentare| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. September 2017
Anne Elliot (Amanda Root) folgte mit 19 Jahren nicht dem Herzen, sondern dem Rat der Freundin der Familie Lady Russel (Susan Fleetwood) und lehnte den Antrag des Captain Wentworth (Ciaran Hinds) ab. Als "alte Jungfer" von 27 Jahren wird sie von der Familie ziemlich ausgenutzt. Als ihr Vater, Baronet Sir Walter Elliot (Corin Redgrave), aufgrund des aufwändigen Lebensstils in finanzielle Schwierigkeiten ist, muss das Anwesen der Elliots vermietet werden, es zieht ein die Schwester von Wentworth mit ihrem Mann Admiral Croft ( John Woodvine)ein. und nach 8 Jahren sieht sie Wentworth wieder. Sie bemerkt, dass ihre Gefühle für ihn nicht erloschen sind, während er sie links liegen lässt und sich mehr um die junge Elisabeth Musgrove kümmert, der jüngeren Schwester von Charles Musgrove, der Annes jüngere hypochondrische Schwester geheiratet hat. Aber auch für Anne interessieren sich jetzt 2 Männer, und so müssen sie und der Captain, dessen Zuneigung zu Anne zunehmend erkennbar wird, ihre Felle davonschwimmen sehen. Haben die beiden noch eine Chance?

Der Roman spielt zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Wer eine möglichst werkgetreue Umsetzung der Filmvorlage sucht, dem empfehle ich die Lektüre des Rezensenten >schnodderle>, der bemerkt, dass einige der Protagonosten sehr stiefmütterlich behandelr würden, den Film aber für die beste Umsetzung des Romans hält.

Ich kenne das Buch nicht, mich hat der Film überzeugt wie die meisten Filme nach Jane Austen. Es geht wie so oft nicht um banale Liebesgeschichten mit Hindernissen, Austen wirft auch einen durchaus kritischen Blick auf die Moral der höheren Kreise, bei denen statt Liebe mehr der Nutzen im Vordergrund steht, sei es Reichtum, sei es eine gestärkte oder gar verbesserte Position der Familie im Gefüge des Adels.
Auch die Darsteller sind gut gewählt, besonders Amanda Root als Anne. Sie ist sicher keine Titelblattschönheit (was jetzt kein Euphemismus für unansehnlich ist), wirkt aber doch verhärmt und unglücklich. Aber wie wirklich bezaubernd sieht sie aus, wenn sie lächelt! Auch die Figuren ihres Vaters und der Schwester Mary, einer hypochondrischen Frau, die plötzlich ganz gesund wird, wenn es um erfreuliche Aktivitäten wie einen Ausflug geht, werden leicht überspitzt, aber gut dargestellt.

Und Anne erweist sich jetzt als selbstbewußtere Frau, die gegen den Willen des Vaters lieber den versprochenen Besuch bei einer erkrankten Schulfreundin unternimmt als den für die Familie "wichtigen" Besuch einer gesellschaftlichen Veranstaltung.

Fans von Jane Austen kann ich den Film nur empfehlen, andere mögen durch ihn durchaus zum Fan werden.

Doc Halliday
33 Kommentare| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. September 2007
Wer die BBC-Verfilmungen der Jane Austen Bücher kennt, wird zuerst ein wenig enttäuscht sein. Die Sehgewohnheiten sind doch von den bis ins verschwenderisch -üppige Detail stimmigen, gut ausgeleuchteten Verfilmungen geprägt, und hier fällt diese insgesamt sehr dunkel gehaltene Verfilmung aus dem Rahmen.
Je öfter man diesen Film aber ansieht, desto besser wirkt er. Zwar ist Amanda Root beim besten Willen keine Frau "von grosser Schönheit", aber die Melancholie der verpassten Chance stellt sie sehr überzeugend dar.
Was den Darstellern an optischer Gefälligkeit fehlt, machen sie durch die grosse Natürlichkeit ihres Spiels wieder wett. Auch die Dunkelheit in den Räumen der eher ein wenig nachlässig gepflegten Häuser "Uppercross" wirkt umso authentischer, als die Lichtverhältnisse wahrscheinlich wirklich sehr viel eher so als strahlend hell waren.
Dies ist ein Film, der eher durch die kleinen Glanzszenen natürlich häuslichen Lebens und der Marotten der Protagonisten zu überzeugen weiß als durch gut choreographierte Schönheit. Und wird somit dem stillen, nachdenklichen Charakter Annes eher gerecht.
Unbedingt im O-Ton anschauen!
11 Kommentar| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTERam 19. Januar 2006
„Wir vergessen die Männer sicher nicht so schnell, wie sie uns vergessen. ...Den einzigen Vorzug, den ich für mein Geschlecht beanspruche (...) ist der, am längsten zu lieben, selbst dann noch zu lieben, wenn das Leben oder alle Hoffnung dahin ist.“ (Zitat aus „Verführung“)
Anne Elliot ist eine bemitleidenswerte alternde Jungfer, die der Liebe ihres Lebens nachtrauert und unter impertinenten, unerträglichen Familienangehörigen zu leiden hat. Dies ist der erste Eindruck, einer nicht unsympathischen aber eher unscheinbaren Hauptfigur. Aber wie heißt es so schön: Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.
Durch finanzielle Probleme der Familie Elliot kommt es zu einer entscheidenden Veränderung der Lebensverhältnisse. Man muss sich „einschränken“. So wird der Umzug von dem herrschaftlichen Landsitz in das ruhigere Bath beschlossen und ein ehrwürdiger Admiral mit seiner Gattin mietet sich im Herrenhaus ein. Dieser ist der ältere Bruder des früheren Offiziers „Wentworth“, der vor zehn Jahren mit Anne liiert war. Diese Verbindung wurde als unstandesgemäß angesehen und unter dem Einfluss der wichtigen Freundin des Hauses, Lady Russell, beendet. Nun hat dieser unwichtige Seemann Karriere gemacht und da Anne vor ihrem Aufenthalt in Bath noch bei der verheirateten Schwester Mary in der Nachbarschaft des früheren Wohnsitzes weilt, begegnen sich die beiden zwangsläufig wieder. Doch diesmal sind die Karten anders verteilt...
Die Veränderung der Anne Elliot kommt von innen heraus. Während sie sich dem früheren Einfluss immer mehr entzieht, wächst nicht nur ihr Selbstvertrauen, sie wird auch für den Zuschauer ein immer schönerer Anblick. Dies bemerkt auch Kapitän Wentworth, dessen eisige Verachtung immer mehr dahinschmilzt. So gesehen ist der Titel „Verführung“ doch ganz passend, auch wenn man sich im allgemeinen unter diesem Begriff etwas anderes vorstellt.
0Kommentar| 51 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden