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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
53
Die Nacht vor der Hochzeit
Format: DVD|Ändern
Preis:5,97 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 21. September 2016
Ein wunderbarer Klassiker für die ganze Familie. Den habe ich schon als kleines Mädchen gesehen. Ich liebe diese feine Art der 40, 50 und tws. noch 60er Jahre. Man hat sich anständig gekleidet, anständig gesprochen und anständig benommen. Frauen waren Ladys und Männer Gentleman. Für mich große Vorbilder und Lieblingsfilmgenre.
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am 15. Oktober 2015
"Die Nacht vor der Hochzeit" ist die Art (Liebes-)Komödie, wie sie in heutigen Tagen nur noch selten gemacht wird: Humorvoll, entspannend und unterhaltsam - aber dennoch voller Geist, Charme und Klasse. Katharine Hepburn spielt darin Tracy Lord, eine unnahbare, fehlerlose "Göttin" aus der besten Gesellschaft von Philadelphia. Eigentlich steht ihrer Traumhochzeit mit dem etwas spröden Verlobten George Kittridge im glanzvollen Anwesen der reichen Familie Lord nichts im Wege. Doch dann tauchen ihr Ex-Mann (Cary Grant) sowie ein neugieriger Zeitungsreporter (James Stewart) auf, die ebenfalls Tracy für sich gewinnen möchten. Es kommt also zu zahlreichen Intrigen, Missverständnissen und Verwicklungen - nach denen auch Tracy,soviel sei gesagt, nicht mehr die unfehlbare Göttin wie zuvor ist.

Mit Katharine Hepburn, Cary Grant und James Stewart versammeln sich gleich drei der größten Hollywood-Stars ihrer Zeit (wobei aber auch die Nebendarsteller allesamt erstklassig sind). Insbesondere für Katharine Hepburn war dieser Film ein Wendepunkt ihrer Karriere, da sie durch diesen Film vom ungeliebten Kassengift zum Publikumsliebling wurde. Basierend auf einem Theaterstück von Phillip Barry, wurde unter Leitung von Star-Regisseur George Cukor hier wirklich eine wunderbare Screwball-Komödie geschaffen. In Sachen Filmcrew hatte das Filmstudio MGM viele seiner besten Leute an "Die Nacht vor der Hochzeit" geschickt, sodass der Film auch ein perfektes Beispiel für die Brillianz der "Goldenen Ära Hollywoods" ist. Nicht umsonst erhielt das Ganze mehrere Oscar-Nominierungen und gilt heute als Klassiker.

Über Bild und Ton kann ich mich nicht beklagen. Die DVD hat ein paar Extras, darunter zehn Trailer von George-Cukor-Filmen sowie (in englischer Sprache) einen aufschlussreichen Kommentar der Filmhistorikerin Jeanine Basinger. Eine gepflegte Filmkomödie, auch nach 75 Jahren noch sehr sehenswert.
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am 30. Mai 2014
In Philadelphias High Society herrscht helle Aufregung: Tracy, die älteste Tochter aus dem angesehenen und betuchten Hause der Lords, beabsichtigt zum zweiten Mal vor den Traualtar zu treten, diesmal an der Seite des braven Selfmade-Millionärs George, eines arrivierten Aufsteigers mit politischen Ambitionen. Die verwöhnte Dollarprinzessin hat jedoch die Rechnung ohne ihren verschmähten Ex-Gatten C.K. Dexter Haven gemacht, der in der vergangenen Ehe wohl allzu sehr dem Alkohol zugeneigt gewesen sein soll und im Zorn von seiner Frau geschieden ist, da diese sich so unnachgiebig gegenüber den kleinen Schwächen anderer Menschen zeigt. Trotz des kaum ertragbaren Charakters liebt Dexter die anspruchsvolle Egozentrikerin noch immer, weshalb er zu einer verschlagenen Intrige greift, um sich in die Hochzeitsvorbereitungen einzumischen und Tracy noch rechtzeitig vor dem fatalen Ja-Wort die Augen zu öffnen: Das Boulevardmagazin "Spy" versucht durch ihn an eine Exklusiv-Story von den Feierlichkeiten zu kommen, sodass Dexter zwei Klatschreporter als angebliche Freunde der Familie auf das opulente Anwesen der Lords einschleust. Zum einen den jungen Kolumnisten Macaulay Connor, einen verkannten Literaten, der seinen Schnüffler-Job ebenso hasst wie die künstliche Idylle des dünkelhaften Ostküsten-Geldadels, und zum anderen die reizende Fotografin Elizabeth Imbrie, die nur knipst, weil sich niemand bereit erklärt, für ihre Malerei zu bezahlen. Mit diesen zwei Fremdkörpern in der sonst so sorgsam abgeschotteten Welt der Schönen und Reichen löst der listige Störenfried Dexter eine Kette von Verwirrungen aus, die Erinnerungen an Shakespeares "Sommernachtstraum" weckt, denn am Vorabend der Hochzeit werden die Karten noch einmal neu gemischt, alle Pläne über den Haufen geworfen, vielversprechende Beziehungen aufs Spiel gesetzt und ungewöhnliche ausgetestet, bevor die Protagonisten besonnen in den alles entscheidenden Tag eintreten, der letztlich auch eine zukunftsträchtige Paarkombination mit sich bringt.

Was passiert? Der Journalist Macaulay entwickelt plötzlich ungeahnte Gefühle für die von ihm so verachtete Gesellschaftszicke Tracy; Miss Imbrie wird anstelle ihres Kollegen von einem lüsternen alten Onkel umgarnt; der wegen einer Affäre zu einer bekannten Tänzerin abtrünnige Brautvater kehrt unverrichteter Dinge ins traute Heim zurück und versöhnt sich dort mit seiner Frau, während der Rest der Festgemeinde nur unscharf wahrnimmt, welche obskuren Begebenheiten hinter der fein herausgeputzten Fassade gerade vor sich gehen. Erst die schonungslose verbale Konfrontation mit ihrer Unnahbarkeit leitet jedoch den Gesinnungswandel der bisweilen hochmütigen Tracy ein. Zunächst wird sie von dem gekränkten Dexter als jungfräuliche Göttin entzaubert, die für ihren Gatten nur die Rolle des Hohepriesters in ihrem Tempel vorgesehen habe. Daraufhin nennt George seine Verlobte eine kühle Königin, die er stets bewundern wolle - eine grenzenlose Ehrerbietung, die eher seinen persönlichen Ehrgeiz reflektiert, als Eingeheirateter dem erlesenen Kreis der Upper Class demnächst angehören zu dürfen. Als noch der Vater der Tochter einen Mangel an sozialer Kompetenz vorwirft, reicht es Tracy schließlich, sodass sie notgedrungen zum Champagner langt und sich ebenso achtlos betrinkt wie Macaulay, der wiederum nach Worten ringt, um der unzähmbaren Widerspenstigen seine Zuneigung zu offenbaren, was einer gewissen Ironie nicht entbehrt: Ausgerechnet der zynisch veranlagte Poet kann sich dem Glamour der Bourgeoisie nicht entziehen, sobald sich jener betörende Glanz in Gestalt einer unerreichbaren attraktiven Lady vor ihm auftürmt.

Nachts am Swimmingpool führen die beiden Beschwipsten ein intimes erotisches Gespräch voller sinnlicher Heiterkeit, in dem Macaulay all seine Vorurteile über Bord wirft und den vermeintlichen eisigen Engel als eine verletzliche Frau entschlüsselt, die sich im Grunde ihres Herzens nach aufrichtiger Liebe sehnt. Er bricht ihre Maske auf und dringt zu ihrem wahren Kern vor, alles freilich im angetrunkenen Zustand seligen Besäuseltseins, denn nur durch den ergiebigen Genuss der Wahrheitsdroge Alkohol gelangt in dieser arrangierten, repressiven Atmosphäre der Hautevolee das natürliche Verhalten zu seinem Recht. Um Tracys wundersame Metamorphose gebührend abzuschließen, endet der frivole Balzritus mit einem Bad im Pool. Über die dortigen Ereignisse breitet die Kamera den Mantel des Schweigens aus. Fröhlich singend trägt Macaulay die inzwischen halbnackte Heldin in die Villa zurück, was Dexter und George bezeugen, der Erste mit einem diebischen Lächeln auf den Lippen, der Zweite mit pikiertem Missvergnügen, das sich am nächsten Morgen in eine Aufkündigung des Eheversprechens steigert, da George, der Langweiler mit den engen Moralbegriffen, nun glaubt, dass Tracy zu allzu lockeren Sitten neige.

Es wäre jetzt das Naheliegendste, wenn Tracy mit Macaulay die Ringe tauschen würde. Aber nach dem nächtlichen Erweckungserlebnis ist sie zur Vernunft gekommen und kehrt stattdessen zu Dexter zurück, weil beide nun einen Makel haben, den sie sich gegenseitig verzeihen können. So mündet dieser muntere Krieg der Worte in ein Plädoyer für traditionelle Hierarchien und endogame Eheschließungen nach der alten Ständeregel. Menschen mit gleicher Schichtzugehörigkeit passen demzufolge besser zueinander, da sie über mehr Gemeinsamkeiten verfügen, weshalb verirrte Dichter, opportune Karrieristen und andere Eindringlinge von unten auch so gnadenlos bei der Oberschicht abblitzen (gleichwohl die wahrhaftige Liebe ja normalerweise in der Lage ist, derartige Konventionen zu überwinden). Dieser gediegene Konservatismus mag ein wenig überraschen, schreibt doch gerade die amerikanische Verfassung jedem Bürger das bedingungslose Streben nach Glück ausdrücklich ins Stammbuch. Dass man dazu aber selbst auch etwas beitragen muss, zeigt sich in der pragmatischen Art, mit der Tracy und Dexter ihre vormals gescheiterte Beziehung konsolidieren und neu aufbauen. Regisseur George Cukor geht in diesem Klassiker der Screwball Comedy über weite Strecken auf Nummer Sicher, indem er sämtliche Derbheiten und Exzesse vermeidet. Zwar fallen die Trunkenen auf recht witzige Weise aus dem gesellschaftlich vorgegebenen Rahmen des Anstands, sie driften jedoch nie in grobes Spiel oder albernes Spinster-Gehabe ab. James Stewart erhielt für seine unbekümmerte Darstellung des intellektuellen Snobs Macaulay völlig verdient einen Oscar. Cary Grants Dexter beschränkt sich zumeist auf den Part des schalkhaften Beobachters, der aus einer gewissen Distanz heraus das Geschehen verfolgt. Zugeschnitten ist "The Philadelphia Story" ganz und gar auf Katharine Hepburn, die bereits zuvor mit dem gleichnamigen Theaterstück von Philip Barry einen überwältigenden Erfolg am Broadway feierte. Dabei war ihr Stern Ende der 30er Jahre schon im Sinken begriffen, nicht zuletzt wegen ihres Rufes, arrogant und schwierig im Umgang zu sein. Dieses Image hatte sich jedoch mit diesem Film ein für allemal erledigt.
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am 14. September 2014
Ich habe eine Filmesammlung und dieser Film gehört unbedingt dazu!Ich schaue ihn gerne und er gefällt mir bedeutend besser als der spätere Film mit Bing Crosby
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am 21. Mai 2013
Schöner Klassiger leider ist auch bei diesen Film nicht alles auf Deutsch übersetzt Wörden , kurze abschnitte sind auch bei diesen Klassiger Englisch
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am 19. März 2014
ich habe den Film schon mehrfach gesehen und es ist immer wieder schön - ein echter Klassiker und sehr zu empfehlen
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am 24. März 2015
Das Video kam bereits am nächsten Tag in der beschriebenen Topqualität. Video wird mehrsprachig angeboten, ebenso in deutsch.Immer wieder gerne!!!
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am 5. Februar 2014
Bin ein großer Fan von alten Filmen und vorallem mit Cary Grant.
Unterhaltsame Komödie zu einem guten Preis - kann sie nur empfehlen.
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am 10. Januar 2013
eine schlagfertige und bedeutend besser spielende k. hepburn, als die farblose
g. kelly bei der man meist das gefühl hat daß sie garnicht merkt daß sie mitspielt.
und ein um längen besserer j.steward als sinatra. machen einfach etwas runderes aus dem thema. und man kann sich beide sprachfassungen ansehen,
das einzige was in der anderen fassung besser ist ist die musik und armstrong.
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TOP 1000 REZENSENTam 23. März 2015
»The Philadelphia Story / Die Nacht vor der Hochzeit« (1940) ist einer jener Filme, auf die man deuten kann, wenn man demonstrieren möchte, wozu das Hollywood-Kino in seiner goldenen Zeit im besten Sinne fähig war. Es ist ein perfekter Film, obschon man ihm jederzeit ansieht, dass er auf einem Theaterstück basiert.

Es ist der Film, der Katharine Hepburns Filmkarriere konsolidierte, nachdem die 1930er überaus wechselhaft für die Schauspielerin verlaufen waren. Zwar hatte sie bereits 1934 einen Darsteller-Oscar gewonnen, doch danach hatten einige Flops dazu geführt, dass sie beinahe als Kassengift eingestuft wurde. Mit der »Nacht vor der Hochzeit« nahm Hepburn ihr Glück selbst in die Hand. Auf der Bühne hatte das Stück einen enormen Erfolg gehabt, und es gelang Hepburn, die Filmrechte zu erwerben. Auch bei der Besetzung der männlichen Hauptrollen konnte sie ihre Vorstellungen durchsetzen (im Fall von Cary Grant gelang dies nur, indem sie zugestand, dass Grants Name an erster Stelle genannt wurde). Als Regisseur fungierte George Cukor, mit dem sie befreundet war.

Über die Story des Films muss man denjenigen, die ihn schon kennen, nichts erzählen. Für die, die den Film noch nicht kennen, sollte man dagegen nicht zu viel vorweg nehmen. Den Film kann man einem Subgenre zuordnen, das Stanley Cavell einst die ›Komödien der Wiederverheiratung‹ betitelt hat. »Die Nacht vor der Hochzeit« beginnt mit einer sehr kurzen, aber auch sehr heftigen Szene der Trennung zwischen Tracy Lord (Hepburn) und C. K. Dexter Haven (Cary Grant). Die eigentliche Filmhandlung setzt zwei Jahre später ein, als Tracy, eine Tochter aus altem Geldadelgeschlecht, sich wieder verheiraten will, und zwar mit dem sozialen Aufsteiger George Kittredge.

Am Tag vor der Hochzeit treffen nicht nur etliche geladene Gäste ein, sondern auch Tracys Ex-Mann, der zudem noch zwei Klatschreporter (James Stewart, Ruth Hussey) in die Hochzeitsgesellschaft einschleust. Da überdies auch im Hause Lord der Haussegen etwas schief hängt, ergibt sich eine überaus komplizierte Situation, die in besagter Nacht vor der Hochzeit schließlich eskaliert.

Das Thema der Suche nach der wahren Liebe und nach dem erfüllten Leben wird in diesem Film auf vielfältige Weise variiert. Es geht natürlich auch um Klassengegensätze, aber quer dazu wird zusätzlich die Frage nach dem Verhältnis von Sein und Schein aufgeworfen. Es geht um Authentizität und die Befolgung gesellschaftlicher Konventionen, um das Verhältnis von privat und öffentlich sowie um die Frage, ob man dadurch ein besserer Mensch werden kann, dass man sich selbst und die Menschen um sich herum rigorosen moralischen Normen unterwirft. Und schließlich ist da die schwierige Frage, ob man sich als Individuum wirklich dadurch perfektioniert, dass man perfekt wird. Mindestens zwei der Hauptfiguren müssen in jener Nacht vor der Hochzeit herausfinden, wer sie eigentlich sein wollen.

Die Schauspieler agieren glänzend, Cukors Regie ist ebenso unauffällig wie treffsicher und das Timing der Szenen ist traumhaft sicher. Die Dialoge schließlich sind derart gut, dass selbst die betuliche alte deutsche Synchronisation sie nicht völlig verderben kann.

Die DVD bietet den Film in einwandfreier Bild- und Tonqualität. Der Audiokommentar der Filmhistorikerin Janine Basinger ist hilfreich, weil er den historischen Kontext des Films aufhellt. Leider liegt er nur auf Englisch ohne Untertitel vor.

Wer sich in den Film weiter vertiefen möchte, dem sei das immer noch überaus lesenswerte vierte Kapitel (›The Importance of Importance‹) aus Cavells »Pursuits of Happiness: The Hollywood Comedy of Remarriage« (1981) ans Herz gelegt (auf Deutsch auch in: Stanley Cavell, »Die Unheimlichkeit des Gewöhnlichen«).
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