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TOP 1000 REZENSENTam 1. Dezember 2008
Immer wieder motiviert die Thematik "RAF", Filmproduzenten und Autoren
dieses Landes zu neuen Filmprojekten.
"Mogadischu" gehört wohl mit zu den besten Umsetzungen dieser Zeit
und erzählt spannend, und dennoch informativ wie eine Reportage, die
chronologische Abfolge der Geschehnisse.

Hinzu kommt die zur Zeit wieder große Aktualität des Themas "RAF", da
Christian Klar nach mittlerweile 26 Jahre Haft auf freien Fuss kommt - nach
unserer Rechtslage hat er damit "lebenslänglich" abgesessen.

Doch zurück zum Film, denn dieser zeigt in berauschenden Bildern was sich
in der entführten Lufthansa-Maschine "Landshut" zugetragen hat.
Vor allem die psychische Verfassung der Entführer, die von absoluter Über-
zeugung, bis hin zu Verzweiflung und Scheitern am Ende reicht, wird toll
eingefangen und dem Zuschauer vermittelt.

Auch die erdrückende Situation für die Passagiere und deren verzweifelte
Situation wird mitreißend dargestellt.
Ebenso die heldenhaften Rettungsversuche des damaligen Flugzeug-
kapitäns Schumann, der dafür sein Leben lies und im Flugzeug hingerichtet
wurde.

Insgesamt ist "Mogadischu" eine gelungene Umsetzung des thematisch
brisanten Themas.
Dabei hält sich der Film zu jeder Zeit an die übermittelten Erzählungen und
wirkt somit originalgetreu und echt.

Ein Stück deutscher Geschichte, die trotz der vergangenen 30 Jahre kaum
an Akutalität verloren zu haben scheint.
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am 15. Dezember 2008
Meine Bewertung dieser DVD fällt zwiespältig aus:

Für den Film 5 Sterne!

Der Film ist hervorragend recherchiert und gespielt - einige Szenen sind so exakt nachgestellt, daß man nur an der besseren Bildqualität merkt, daß es sich nicht um zeitgenössische Aufnahmen handelt.
Wer die Hintergründe nicht kennt, kommt allerdings stellenweise nicht ganz mit, wer nun warum wo mit wem worüber verhandelt - hier hätte gelegentlich etwas Erklärung gut getan.
Im Gegensatz zum actionlastigen Kinofilm >Der Baader-Meinhof-Komplex< ist Mogadischu eine wohltuend öffentlich-rechtliche Produktion im besten Sinne.

Für die DVD 1 Stern.

Die DVD enthält außer unnötiger Werbung lediglich den Film wie ihn die ARD bereits ausgestrahlt hat und ein Making-of. Hier darf man für den geforderten Preis wesentlich mehr erwarten, zumal im Rahmen der Erstsendung des Films noch eine Dokumentation der damaligen Geschehnisse gelaufen ist; außerdem war der Film ursprünglich wesentlich länger angelegt, so daß mehrere Szenen gedreht worden sind, welche es dann leider nicht in die Fernsehfassung von 108 Minuten geschafft haben.
Solch eine lieblose DVD hat dieser grandiose Film nicht verdient!
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am 22. Dezember 2008
Südjemen, am 16.10.1977.

Die Lufthansa-Maschine "Landshut", seit nunmehr drei Tagen in der Gewalt eines palästinensischen Terror-Kommandos, befindet sich trotz strickten Landeverbots im Anflug auf Aden. Der Treibstoff der Maschine reicht nur noch für wenige Minuten, keine Chance, eine Ausweichmöglichkeit anzufliegen. Die jemenitische Regierung, die unter allen Umständen verhindern will, dass die brisante Fracht heimischen Boden berührt, lässt Panzer aufrollen, um damit die Landebahnen zu blockieren.

Kapitän Jürgen Schumann sieht nur eine Möglichkeit, das Leben der 82 Passagiere zu retten: Halb verhüllt unter einer Schockwelle aus Schutt und Staub setzt er mit der 60 Tonnen schweren und 30 Meter breiten Boeing-737 in einem schmalen Sandstreifen zwischen den gestaffelten Panzerreihen zum Landeanflug an...

Keine Frage: Die hochdramatische Notlandung der Landshut gehört zu den besten Fernsehmomenten des Jahres, die visuelle Umsetzung würde manchem Hollywood-Blockbuster mit dem zehnfachem Budget zu Ehren gereichen. Diesen klaustrophobischen TV-Thriller auf seine actionlastigen Schlüsselszenen zu reduzieren, täte ihm aber auf jeden Fall unrecht; sie dienen vielmehr als Mittel zum Zweck - die wahre Geschichte der Landshut-Entführung möglichst realitätsnah umzusetzen.

Der markante, dokumentarisch anmutende Handkamerastiel erzählt die Handlung beklemmend authentisch, die hervorragend spielenden Haupt- und Nebendarsteller tragen das ihre dazu bei, dass aus Mogadischu die wohl beste deutschsprachige TV-Produktion dieses Jahres wurde.

Trotz der lieblosen Menügestaltung und des grieselign Bildes: das eigentliche Produkt - der Film - macht die Defizite locker weg und diese DVD damit zur absoluten Kaufempfehlung.
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am 1. Dezember 2008
also, normalerweise bin ich kein freund von deutschen filmen. aber was deutsche filmemacher schon immer konnten und noch immer können, das sind eben solche historischen ereignisse realistisch, korrekt und ohne unnötigen pathos oder effekthascherei filmisch umzusetzen.
dieser film zeigt die entführung der landshut, die anschließende odyssey der maschine und schließlich die rettungsaktion in mogadischu sehr realistisch. die akteure, allen voran thomas kretschmann und christian berkel als kanzler schmidt, brillieren hier. gerade kretschmann spielt den mutigen kapitän als richtigen helden, ohne übertriebenes "filmheldentum", einfach ehrlich, möchte man sagen. auch finde ich es toll, dass die sache mit der stewardess und ihrem freund, der zufällig auch pilot bei der lufthansa war und hinterher fliegen durfte, in dem film eingebaut wurde, denn dies war tatsächlich so.
lediglich ein klein wenig schade fand ich es, dass man den eindruck hatte, dass den machern ein etwas zu kleines zeitbudget für den film gegeben wurde. klar, einen dreistunden-marathon sollte man nicht draus machen, aber vielleicht 15 minuten mehr. denn manchmal hatte ich den eindruck, dass einige szenen etwas sehr schnell und hektisch abliefen.
aber das ist nur ein kleiner, persönlicher kritikpunkt.
der film ist, wie gesagt, klasse. und jeder, der der meinung ist, dass 26 jahre für herrn klar reichen, der soll sich einfach mal den anfang vom film ansehen und sich den elend aussehenden herrn schleier auf den originalvideos anschaune, die im film integriert sind.
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am 7. Dezember 2008
Finally, after 31 years the story of the Lufthansa plane's hijacking has been told from the perspective of the victims. The film is gripping from beginning to end, creating a nightmarish feeling of being right there imprisoned in the plane with these unfortunate people that were in the wrong place at the wrong time.

The fear, sweat and humiliation hovering in the air seem to be oh so tangible for the viewer. The cast as a whole is pulling off such a convincing performance and the loving care for all the little details greatly enhances the atmosphere of the drama. Sometimes it was hard to remember to breathe.

By the time the credits roll it is being made clear that the film is for the captain of the Landshut - Jürgen Schumann - the hero of the story, who put his life on the line for his passengers and sadly lost it.

Thomas Kretschmann is doing a great job impersonating the captain with his calm, slightly understated way of acting and by being able to convey a lot of emotion without words.

Said Taghmaoui brilliantly impersonates the terrorist's leader "Captain Mahmut" with such chilling intensity, that I can't help but wonder whether he had a hard time to simply "strip off" his character after the cameras stopped rolling every day.

Another positive point I thought was that the RAF terrorists have not received undue personal attention and therefore no space is left for heroisation.

A big thank you to the director, cast, writers and everyone else for creating this important movie and a big thank you to ARD for bringing it to our screens! One question must be allowed though: why don't we get to watch more films of similar quality like this one? We surely have the talent and the stories in Germany to produce other films of a similar overall quality.
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Er ist ein Meister der historisch angehauchten Event-Movies: Regisseur Roland Suso Richter hat "Der Tunnel" und "Dresden" gedreht, inszenierte "Die Bubi Scholz Story" und ließ Kai Wiesinger in "14 Tage lebenslänglich" und "Nichts als die Wahrheit" glänzen. Oft sind die Filme des Hessen ein wenig pathetisch - aber handwerklich sehr gut gemacht. Auch "Mogadischu", die Umsetzung der wahren Geschichte von der Entführung der Lufthansa-Maschine "Landshut" im Herbst 1977, ist spannend, hat gute Darsteller und gibt einen interessanten Einblick in ein Stück deutscher Historie. Fünf Tage lang haben vier Flugzeugentführer die rund 90 Passagiere in ihrer Gewalt und eilen mit ihnen von Rom über Dubai, in den Jemen bis hin nach Somalia. Immer im Schlepptau: Staatsminister Hans-Jürgen "Ben Wisch" Wischnewski sowie GSG-9-Oberstleutnant Ulrich Wegener. In einer Nachtaktion gelingt den Spezialkräften die Befreiung der Geiseln, von denen dabei niemand verletzt wurde.
"Mogadischu" ist mehr als bloßes Event-Kino, mehr als "Sat.1-Film-Film". Mit Thomas Kretschmann, Nadja Uhl, Herbert Knaup, Christian Berkel als Helmut Schmidt sowie Jürgen Tarrach hat der Doku-Thriller echte Starpower. Die Situation für die Geiseln wird spürbar, besonders wenn man den Film am wahrscheinlich heißesten Tag des Jahres ansieht. Da hängt die Zukunft einer Ehe manchmal sogar an einem Pappbecher Wasser. "Mogadischu" ist ein wichtiges, leider nicht schönes Stück deutscher Geschichte, und zwar prächtig gefilmt.
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am 6. Dezember 2008
Filme aus dem Hause teamWorkx haben mich trotz der hochinteressanten Thematiken ein ums andere Male enttäuscht, sei es mit ihren unerträglichen Dreiecksbeziehungen, ihren zum Teil hanebüchenen Erfindungen oder auch ihren filmhandwerklichen Fehlern. Somit ging ich zugegebenermaßen voreingenommen und ohne große Erwartungen an "Mogadischu" heran - und wurde eines Besseren belehrt.

Naturgegeben muß sich der Film über die Entführung der Lufthansa-Maschine "Landshut" sowie deren Erstürmung durch die GSG 9 im Oktober 1977 den Vergleich mit dem zweiten Teil von Heinrich Breloers vielfach preisgekröntem Doku-Drama "Todesspiel" (1997) gefallen lassen. Wird dort ebenfalls in außergewöhnlich hervorragender Art und Weise mit Hilfe der Kombination von Spielszenen und Augenzeugenaussagen im Kontext des "Deutschen Herbsts" über das gleiche Ereignis berichtet, konzentriert sich "Mogadischu" mit wenigen Ausnahmen ausschließlich auf die Ereignisse im Flugzeug und im Bonner Krisenstab. Dies alles mit einem hochwertigen Darstellerensemble und sorgfältiger Ausstattung. Ein völlig anderer Ansatz als "Todesspiel", aber hervorragend gelungen.

Besonders ragen aus den sehr guten Schauspielerleistungen Thomas Kretschmann als couragierter Pilot Jürgen Schumann und Christian Berkel als ein geradezu beängstigend echt wirkender Bundeskanzkler Helmut Schmidt heraus. Doch beide werden noch übertroffen vom Franzosen Saïd Taghmaoui als Zohair Youssif Akache alias "Captain Martyr Mahmud". Wie dieser den cholerisch-brutalen Anführer der Entführer gibt, ist wirklich furchteinflößend. Da wird geschrieen, geflucht, geschlagen und schlußendlich an Flugkapitän Schumann auch gemordet. Brutal, beängstigend, doch brilliant gespielt!

Besonderer Dank ist Regisseur Roland Suso Richter und dem Produzententeam für ihren Mut zu schulden, weite Teile des Films in Originalsprache (Englisch, Arabisch) gedreht und belassen zu haben. Dies verprellt vielleicht einen Teil der Zielgruppe, ist aber für die Authentizität des Endresultats äußerst förderlich. Vielleicht hätte dem Film die eine oder andere Kürzung gut getan, um den doch recht gehetzt wirkenden Schluß abzufangen, doch das ist ein verschmerzbares Detail am Rande.

Fazit: Das bisher beste Produkt aus Nico Hofmanns teamWorkx-Schmiede und ein Highlight des Fernsehjahres 2008!
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am 9. Dezember 2012
Sehr interessanter Film über ein Thema, was wirklich so passiert ist. Diese geschichtlichen Dinge kann man sich so viel besser behalten. Kannte diese Geschehnisse nur vage vom Erzählen (war vor meiner Zeit). Sehr interessant ist auch die Arbeit so einer Elite-Einheit wie der GSG9.
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am 9. Januar 2009
Der Film stellt sehr gut die beklemmende Situation dar, die damals bei der Entführung der Landshut geherrscht haben muß. Besonders positiv bei dieser Produktion ist für mich, dass die Charaktere nicht in dem, für z.B. amerikanischen Produktionen üblichen, Heldenwahn dargestellt werden. Alles wirkt absolut glaubhaft und nicht überzogen. Als Zeugnis der neueren Deutschen Geschicht absolut wertvoll!
Einzig eine Szene gibt für mich einen klitze kleinen Kritikpunkt: Ich kann mich noch sehr gut an die Fernsehbilder erinneren, bei denen der getötete Kapitän der Landshut damals vom vorderen Eingang der Maschine einfach auf das Rollfeld gestossen wurde. Diese Aufnahmen zeigten für mich damals deutlich, wie brutal, menschenverachtend und zu allem entschlossen diese Terroristen gehandelt haben.
Im Film wird der getöte Flugkapitän über eine Rutsche aus dem hinteren Teil der Maschine befördert. Für einen Film, der diesen hohen Anspruch an Authentizität hat, war das für mich, der die org. Bilder von damals noch im Kopf hat, etwas störend. Erst habe ich gedacht, dass evtl. bei dieser Szene Rücksicht auf die Hinterbliebenen genommen wurde aber diesen Gedanken habe ich angesicht der Hinrichtungsszene wieder verworfen.
Trotzdem, ein toller Film über ein furchtbares Ereignis.
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am 18. Februar 2016
Ich bin Teil dieser Generation. Der Film spiegelt die Ereignisse und das gesellschaftliche Klima, so wie ich es damals erlebt habe wieder.
Für die heutige Zeit nehme ich folgende Momente der Menschenwürde aus dem Film mit :

Obwohl sein Kollege gedemütigt und hingerichtet wurde gewährt der Co-Pilot dem Attentäter Überleben: Er schnallt ihn an, nachdem wahrscheinlich Sand in die Triebwerke des Flugzeuges gekommen war und ein Absturz beim Start drohte. Darauf hin gewährte ihm der Attentäter die Wahl der Freiheit.

Die Art und Weise wie Helmut Schmidt in seiner Rolle als Bundeskanzler und Freund der Familie das Gespräch mit der Witwe des ermordeten Hans-Martin Schleier suchte und führte.
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