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Kundenrezensionen

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VINE-PRODUKTTESTERam 12. August 2009
Der häufigste Streit um Chopin-Interpretationen dreht sich um das "tempo rubato", jene leichten kurzen Abweichungen vom Metronom, vom Komponisten vorgeschrieben, aber nicht genau definiert. Da gibt es Neo-Puristen, die diese Vorschrift ganz ignorieren und Chopin so in Bach-Nähe rücken; andere wiederum nutzen die vermeintliche Freiheit, um musikalisch und körperlich zu "schwelgen" und sich damit nicht selten ein wenig lächerlich machen.

Dass man bei Maria Joao Pires weder das eine noch das andere zu befürchten hat, ist allen klar, die ihre kompletten Einspielungen der Nocturnes, der Preludes, der Konzerte oder auch der Walzer (1985) kennen. Sie setzt die Rubati nur ein, wo es musikalisch Sinn macht, niemals jedoch, um unangemessen sentimentale Stimmungen zu erzeugen oder zu erhöhen.
Wer ihren Stil kennt, weiß, dass ihre Interpretationen "swingen", d.h. ihr Spiel ist geprägt von einem fesselnden Vorwärtsdrängen, das hier aus dem späten Chopin etliche neue Klangfarben und Stimmungen zu zaubern vermag. Diese Doppel-CD kann ich daher nur empfehlen!

Die Aufmachung ist geschmackvoll, ansprechend, und was Frau Pires im Booklet zu ihren Interpretationen zu sagen hat, hilft sicherlich dem einen oder anderen zu einem besseren Chopin-Verständnis. Auch aufnahmetechnisch ist die Produktion einwandfrei.
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am 8. Juni 2009
Kaum etwas, was Pires in vielen Jahrzehnten veröffentlicht hat, gefiel mir nicht. Nein, eigentlich gar nichts, mit ihrem frühen Beethoven konnte ich weniger anfangen.

Im Gegenteil: durch viele ihrer Aufnahmen wurde ich beglückt, ob es nun Mozart war oder Schubert oder auch Chopin.

"In Maria Joao Pires neuer Aufnahme mit Spätwerken von Frédéric Chopin haben wir sicherlich eine der bedeutendsten Klavierveröffentlichungen vor uns, die in diesem Jahr erscheinen. Auf 2 CDs entfaltet Pires ein Panorama der Spätwerke des genialen Polen. Wohl keine andere Pianistenpersönlichkeit wäre heute geeigneter als Maria Joao Pires, das Verdämmern Chopins, jene morbide, aber unendlich zärtliche Melancholie, die die Musik seiner späten Jahre prägt, zum Ausdruck zu bringen. Maria Joao Pires, der virtuoses Auftrumpfen völlig fremd, für die Poesie des Ausdrucks aber alles ist." so die Produktinformation.

Normalerweise bin ich der marktdefinierten Euphorie der Produktinformationen gegenüber kritisch, aber in diesem Fall versagt das kritische Nachhaken.

Ich kann den Eindruck nur bestätigen, der in dieser Anpreisung steht. Pires spielt " natürlich", und das ist höchstes Lob. Ich bekomme das Gefühl, anders kann man so etwas nicht spielen. Die Ideal-Linie wurde gefunden.

Beurteilungen von Fans sind mit Vorsicht zu geniessen.

Ich bin von dieser Aufnahme restlos angetan.
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am 24. Januar 2011
Ich bin keine Expertin, sondern eher sehr subjektiv gepraegt, wenn es um Musik geht. Diese CD ist ein Genuss, immer und immer wieder...Maria Joao Pires ist ein Talent, dass es versteht die Zuhoerer mit Ihren Interpretationen zu fesseln.
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am 21. Dezember 2012
Ichliebe Klaviermusik. In letzter Zeit bin ich auf Maria Joao Pires aufmerksam geworden und bin total begeistert. Es war nicht die letzte CD der Pires, die ich gekauft habe
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am 13. Juni 2009
"Zum Sterben schön"... das ist so ein Spruch.
Der Komponist schuf ausglühende Sonnen - die Interpretin zeigt ein nächtliches Firmament, in dem sogar die Schwärze lodert und lebt.
Der Sog der Vernichtung. Als wirbelnder Tanz, manchmal, als prüfendes "Tasten", immer wieder, Herantasten an den Tod. (Klingt etwas seltsam, klar - drängt sich mir aber unwiderstehlich auf, das Bild.) Und in aller Herrlichkeit wird das Leben illuminiert. Und ein kleiner Ton schafft die Brücke für das Gewaltige, so, wie ein kleines Tier, das man für einen Moment in der Hand fest hält... um es dann freizulassen.
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am 17. April 2010
Vladimir Horowitz spielte in seiner letzten Aufnahme auch die Nocturne Op. 61/1 mit eingenem Rubato, federleichten Anschlag,und unendlichen Farben ein.

Maria Joâo Pires spielt auf dieser Aufnahme auch diese Nocturne. Sie scheint Horowitz Interpretation oft gehört zu haben. Sie ahmt ihn nach, doch ist sie ihm pianistisch eben nicht ebenbürtig. Horowitz ist der bessere Sänger und Zeichner am Klavier.

Der Gott des Klaviers gegen eine Pianistin.
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