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am 29. März 2017
Auch wenn die Story sich spannend anlässt, kommt bald Langeweile auf. Jet Set-Girl trifft Stinkstiefel Warhol. Hat man alles schon gesehen - wenn auch weit spannender.
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am 13. November 2008
Endlich gibts den Film auch in deutscher Fassung. Obwohl ich das Original schon gesehen habe bin ich sehr gespannt auf die Synchronisation.

Eins vorweg ich liebe Sienna Miller und Hayden Christensen (Star Wars, Jumper, Das Haus am Meer) - die Chemie zwischen den beiden ist schön anzusehen. Eins muss aber auch gesagt werden, in den beiden Schauspielern steckt viel viel mehr als sie in diesem Film zeigen konnten/durften.

Zur Story: Edie (Sienna Miller), Tochter aus reichem Hause, kam Mitte der 60er Jahre nach New York, wo sie über einen Bekannten Andy Warhol kennen lernte, einen der Stars der aufblühenden Pop-Art-Szene. Schnell wurde sie Teil seiner "Factory" und durch seine Filme zum Star. Und ebenso schnell im Sumpf aus High-Society und Drogen gelandet.

Warhol wird von Guy Pearce gespielt. Ich finde er spielt den verrückten Künstler, der um sein Ziel zu erreichen über Leichen geht, sehr gut.

Allerdings fiktiv an der story ist die Liebesgeschichte zwischen Edie und dem Musiker. Der Musiker - kein anderer als Bob Dylan - gespielt von Hayden Christensen. Die Liebesgeschichte der beiden ist eine nette Würze für den Film, aber eben fiktiv. Bob Dylan wird deshalb auch nicht als seinesgleichen bezeichnet, sondern kurz der Musiker genannt.

Der Film beleuchtet sehr schön die Schicki-Micki-Szene der 60er und ist obendrein noch unterhaltend.
Sehenswert!
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am 5. Dezember 2008
Man kann alt werden wie ein Stein, sich für Bücher, Kunst und Kultur interessieren, in den 60er Jahren schon gelebt haben und trotzdem entgehen einem Namen wie der von Edie Sedgwick. George Hickenloopers Film Factory Girl, bereits im Jahr 2006 abgedreht, hat jetzt ein paar diesbezügliche Wissenslücken bei mir gefüllt. Und das auf sehr interessante Art und Weise.

Edie Sedgewick(Sienna Miller) wird 1943 in Santa Barbara als Tochter eines patriarchischen Ranchbesitzers und Bildhauers geboren. Ihre Kindheit verläuft, trotz allem Reichtum, psychotisch und wirr. Sie lernt sehr früh die Psychiatrie kennen. 1964 geht sie nach New York und begegnet dort 1965 dem jungen Andy Warhol(Guy Pearce). In Warhols Dunstkreis der Upper Class wird Edie zum ersten It-Girl der Popkultur. Warhol betrachtet sie als seine Muse, nimmt sie mit in seine Factory, einen alten Fabrikgebäudekomplex, dreht mit ihr Filme und will sie zu seinem Alter Ego formen. Edie wird über Nacht bekannt und zu einer Ikone der Popart Kultur. Aber während Warhol Kunstwerke aus Suppendosen herstellt gerät Edie sehr schnell in den gefährlichen Kreislauf von Parties, Drogen und Publicity. Sie hat ein kurzes, aber heftiges Verhältnis mit einem Rockstar(Hayden Christensen), wird dann von Warhol links liegen gelassen und zerbricht daran. Schwer drogensüchtig findet Edie nicht mehr aus dem Strudel des Untergangs heraus und bricht zusammen. Aus der ehemaligen Szeneschönheit ist eine bedauernswerte, todkranke Frau geworden.

Einen Neuanfang gibt es, jedenfalls scheinbar, als sie New York wieder verlässt, therapiert wird, und einen Mitpatienten heiratet. Aber bei einem Drogenrückfall stirbt Edie 1971. Das nur zur Kenntnis, der Film geht darauf nur mit einer kurzen Einblendung ein.

Hickenlooper reißt mit Factory Girl den 60er Jahren den Schleier aus Verklärung und Vergessen vom Gesicht. Es geht in seinem Film nicht um die Huldigung einer wunderbaren Zeit, sondern Hickenlooper zeigt uns das Karusell aus Karriere, Macht, Geld und Erfolg, wie es heute noch ganz genau so funktioniert. Missgunst, Drogen, Eifersucht und Selbstherrlichkeit bestimmen Warhols Umgebung. Nichts davon hat mit Flower Power oder Menschlichkeit zu tun. Andy Warhol kommt im Film nicht besonders gut weg. Sollte die Filmhandlung gut recherchiert sein, müssen wir Warhol posthum nicht nur als genialen Künstler, sondern auch als Menschen mit großen sozialen und moralischen Schwächen betrachten. Einen anderen Rückschluss lässt Hickenloopers Darstellung von Warhol nicht zu.
Sienna Miller spielt Edie Sedgwick fast deckungsgleich eins zu eins. Wer sich Bilder der "echten" Edie anschaut, wird verblüfft sein. Diese Ähnlichkeit ist der Wahnsinn. Hayden Christensen als Bob Dylan ist gewöhnungsbedürftig, aber durchaus interessant. Guy Pearce gibt Andy Warhol so verstörend wie gut.

Die Jahreszahlen mögen sich geändert haben, aber der Hype um den Ruhm bleibt auf ewig gleich. Wenige sonnen sich im Licht der Scheinwerfer, ein Teil der Menschen aus dem Umfeld der Stars geht jämmerlich vor die Hunde. Edie Sedgewick war eine von ihnen. Ihre Geschichte ist noch immer aktuell, wird von Hickenlooper spannend erzählt und man kann eine Menge dabei lernen. Sehenswert!
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am 24. Februar 2013
... wenn man sich wie ich mit Mode beschäftigt. Schon alleine der Look - sehenswert. Von der Frisur bis zum Schuh - genau mein Stil. Sehr beeindruckend die Story - wenn man sich selbst aus lauter Liebe zu einem Mann aufgibt. Ich schaue mir oft diesen Fall an, Faszination Mode, Faszination Mensch.
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am 17. Februar 2009
Zugegeben, nachdem ich diesen Film das erste Mal gesehen hatte, fand ich ihn zwar gut,die richtige Faszination setzte aber erst nach dem zweiten (und mittlerweile vermutlich 20.)Mal ein. Keine Ahnung woran es lag, aber zumindest bei mir hatte "Factory Girl" gewisse "Anlaufschwierigkeiten".
Inzwischen bin ich süchtig! Ein grandioser Film mit beeindruckenden Schauspielern. Allen voran Guy Pearce als Andy Warhol- Hut ab! Und auch Sienna Miller weiß zu überzeugen (wer hätte das gedacht?).Ein traurig - schöner Film über das Leben, Lieben und die Kunst in den 60ern. Tolle Bilder, gute Musik und eine Top-Besetzung machen diesen Film zu einem kleinen Meisterwerk. Auch wenn man ihn vielleicht zweimal sehen muß, um das zu erkennen!
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am 12. Februar 2012
Nett anzusehender Film über den man viel über die 60ies, die Medien, die Kunst
lernen kann - und auch einiges dann in der Neuzeit versteht, die It-Girls vorallem.
Zum Schluß ist es kein einfacher Film, ihr Abstieg geht an die Nerven, gut auch
bei Wikipedia nachzulesen.
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am 21. Juni 2008
Der Film ist innerhalb kürzester zeit zu einem meiner Lieblingsfilme geworden! Allerdings ist er nur für Menschen zu empfehlen, die sich für das Thema Andy Warhol und seine Factory interesieren! Der Film ist in englisch, kommt aber im August 2008 in die deutschen Kinos, wahrscheinlich dann in deutsch!? Ich bin gespannt ob die syncronisation gelingt, da die besten Szenen des Films meiner Meinung nach die Dialoge zwischen Andy Warhol und Edie Sedgwick, bzw. Danny Quinn (Bob Dylan) und Edie Sedgwick sind! Die Filmmusik ist auch sehr gut und passt zu der zeit in der der Film spielt! Aber wie gesagt, für alle die Biopics mögen, die sich für die Warhol-Zeit interesieren und die Filme mit schönen, sensiblen Dialogen mögen ist der Film sehr zu empfehlen! Für Leute die eher Hollywood-Mainstream Filme kucken ist der Film wohl eher nichts!
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am 29. Oktober 2009
Aus meiner Sicht ist es ein langweiliger und nichtssagender Film. Dabei geht es inhaltlich um Ekstase und Dramatik pur. Aber der Film konnte mir weder ein entsprechendes "feeling" vermitteln noch die Hauptperson(en) irgendwie näherbringen. In der Factory wirkte alles künstlich und gestellt, Innovation und Experimentierfreude waren nicht spürbar, eher haufenweise langweilige Dekadenz. Edie Sedgwick als "armes kleines reiches Mädchen" kam in einigen Szenen ganz überzeugend rüber, aber ihr "Charisma" erschloss sich mir leider überhaupt nicht und somit auch nicht die Faszination, die sie auf Andy Warhol und andere ausübte. Eher eine naive und unbedarfte Person als eine "Trendsetterin" und in den Zeiten des allgemeinen Aufbruchs und der Abgrenzung seltsam ängstlich und abhängig. Vielleicht lag es an der Darstellung durch Sienna Miller, die mich nicht wirklich überzeugen konnte.
Aber insgesamt fand ich auch die Verfilmung der Geschichte nicht gut gelungen: wenig prägnante Szenen am Anfang und das Ende dafür dann eher unvermittelt und kurz. Nicht wirklich mitreißend.
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am 4. Februar 2013
FIlm ist bis auf wenige Kleine Schwächen echt sehr gelungen und amüsant. Kann man also durchaus weiterempfehlen. Die Bildqualität ist hingegen bei dieser Pressung nicht so optimal ausgefallen.
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am 16. November 2016
Was zeichnet Prominenz aus? Warum gilt sie als so erstrebenswert? Die neuen ermöglichen Medien jedem Aufmerksamkeit, wie es Andy Warhol einst prognostiziert hat. Dieser Film ist sehr aktuell, Warhol arbeitete direkt mit den Mechanismen menschlicher Aufmerksamkeit. Die wenigen Minuten Ruhm, die Warhol jedem versprach, haben auch eine dunkle Seite: Erst bist du sichtbar, dann nicht mehr! Factory Girl - It-Girl - Edie Sedgwick lebt ein Leben welches die heutige Gesellschaft spiegelt: berühmt dafür, berühmt zu sein und hat es am Ende verwechselt?
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